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JoePopo

(Kauf)Beratung Labornetzteil

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Moin,

zum Testen diverser elektrischer / elektronischer Komponenten (Motoren, Segelwinden, RC-Komponenten, ...) wäre ein regelbares Labornetzteil vermutlich nicht verkehrt. Die Frage ist: Welches? Da ich mich insgesamt aber viel zu wenig auskenne, hoffe ich auf einige erhellende Tipps der versierten Bastler hier. Wie ich auf dem UT bereits erfahren habe, ist die Ausgangsleistung einer der wichtigen Faktoren. Ein Labornetzteil mit 0...48V, 0...10A und einer max. Ausgangsleitung von 5W ist demnach wohl nicht so der Bringer. :D

Reicht ein kleines Labornetzteil (0...20V, 0...5A, 100W) schon? Oder benötige ich mehr Spannung / Strom / Leistung? Und wie ist es mit 2 Ausgängen? Optional oder unverzichtbar? :weisnicht:

Als Budget hab ich vorab mal grob 150 bis 200 Teuro anvisiert.

Gruß
Jörn

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Aaalllssooo:

Ich hab seit Jahren ein APS3005D im Gebrauch. Und das funzt prima.

Gibt es leider nicht mehr nach meinem Kenntnisstand,  aber einen Nachfolger :

https://www.amazon.de/Labornetzgerät-Eventek-Digitalanzeige-Labornetzteil-Strommessgeräte/dp/B071HW378T/ref=sr_1_1_sspa?ie=UTF8&qid=1533484457&sr=8-1-spons&keywords=regelbares+netzgerät&psc=1

hat "zwar nur" 1 Ausgang, aber ich denke für unsere Zwecke brauchste keine 2 oder mehr....

grüße 

Chris 

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Die Grundlegende Frage ist was du damit Speisen möchtest. Der limitierende und Preistreibende Faktor ist dabei in den mesiten Fällen die Strombelastbarkeit.

Bei meinem, als ich es auf die Wunschliste setzte, war die Idee damit auch mal Motoren testen zu können. Daher waren so 10A+ angestrebt. Von der Spannung muss man eben dann auch schaun. Bei einigen von den mit mehr Strom gibts dann Limits nach unten.

Bei meinem kann ich grad nur die Angaben wie auf diesem Bild machen, weils nicht in Reichweite ist.

post-13935-0-77244300-1473262277_thumb.jpg

Manson
1-32V 15A
HCS- (3302)  In Klammern ist etwas unscharf und daher "geraten"

Vielleicht ist es noch vom UT in Erinnerung. Die 15A sind dabei an den Ausgängen auf der Rückseite zu ziehen und die Vorderen, die auf dem Bild zus ehen sind geben bis 5A. Dabei ist auch noch ein Steckern über den man eine externe "Fernsteuerung" über Steuerspannungen realisieren kann. Wahrscheinlich könnte man sich so sogar ein CC-CV Ladegerät daraus baun.

Bisher bin ich echt zufrieden. In den meisten Fällen genügt die passive Kühlung völlig. Nur beim laden mit 3-4A geht alle 10min mal der Lüfter kurz an. Die Ratings sind auch etwas konservativ gegeben, sodass eine genaue Vermessungskarte beiliegt, die etwas mehr bescheinigt.

 

Nach kurzer Suche müsste es dieses sein.

https://www.reichelt.de/labornetzgeraet-1-32-v-0-15-a-stabilisiert-programmierbar-hcs-3302-p97832.html?&trstct=pol_0

 

Bisher eingesetzt für einen Heißdrahtschneider, Kleinelektroniktest, Motortest habe ich glaub auch schon gemacht und Ladestromversorgung.

 

Grüße

 

Daniel

 

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Hallo Jörn,

wenn du tatsächlich selbstgebaute Schaltungen testen möchtest, ohne da gleich am Anfang Strom riechen zu müssen, sollte das Netzteil eine einstellbare elektronische (soll heißen, ausreichend schnell schaltende) Sicherung haben. Auch eine Strombegrenzung hilft, Kummer zu vermeiden.

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vor 3 Stunden, Chris DA schrieb:

Ich hab seit Jahren ein APS3005D im Gebrauch. Und das funzt prima.

Gibt es leider nicht mehr nach meinem Kenntnisstand,  aber einen Nachfolger :

https://www.amazon.de/Labornetzgerät-Eventek-Digitalanzeige-Labornetzteil-Strommessgeräte/dp/B071HW378T/ref=sr_1_1_sspa?ie=UTF8&qid=1533484457&sr=8-1-spons&keywords=regelbares+netzgerät&psc=1

...

Moin Chris,

ist da irgendwo eine Angabe bzgl. der Leistung auf/an Deinem Gerät oder in der Anleitung? Die ist für den Nachfolger nämlich nicht so einfach zu finden - bisher hab ich es jedenfalls nicht geschafft. :o

 

 

vor 3 Stunden, DJK94 schrieb:

Die Grundlegende Frage ist was du damit Speisen möchtest. ...

Bei meinem ... war die Idee damit auch mal Motoren testen zu können. Daher waren so 10A+ angestrebt ...

Moin Daniel,

wie geschrieben sollen damit (nach derzeitigem Stand) Elektromotoren, Segelwinden und RC-Komponenten getestet werden. Sowas wie "Anklemmen, einschalten, geht / geht nicht".

10A? Du hast Recht, 5A sind für Motoren wohl ein wenig zu knapp bemessen.

Hmmm ... evt. könnte es auch als Ladegerät zum Einsatz kommen. Daran hab ich bisher gar nicht gedacht. ;)

 

 

vor 1 Stunde, JL schrieb:

wenn du tatsächlich selbstgebaute Schaltungen testen möchtest ... sollte das Netzteil eine einstellbare elektronische ... Sicherung haben.

Auch eine Strombegrenzung hilft, Kummer zu vermeiden.

Moin Jürgen,

von selbstgebauten Schaltungen bin ich noch weiiiit entfernt. Deinen Tip behalte ich aber im Hinterkopf.

Gibt es überhaupt (noch) regelbare Netzteile ohne Strombegrenzung? Ist das nicht eines der Merkmale eben dieser? 

 

Gruß
Jörn

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Hallo Jörn 

Meines schafft 5A bei 35V, also 175W Ausgangsleistung 

Der Nachfolger macht 10A bei 30V, also 300W Ausgangsleistung 

Gruss

Chris

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vor einer Stunde, Chris DA schrieb:

Meines schafft 5A bei 35V, also 175W Ausgangsleistung 

Der Nachfolger macht 10A bei 30V, also 300W Ausgangsleistung

Ist das immer so? Ich hab noch (ich weiß aber nicht mehr woher) im Kopf, daß es auch Labornetzgeräte gibt, bei denen die Ausgangsleitung nicht U*I ist, bei denen man also bei max. eingestellter Spannung nicht den aufgedruckten, max. Strom ziehen kann. :weisnicht:

Gruß
Jörn

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Hallo Jörn,

bezüglich der Strombegrenzung und auch deiner Frage auf Chris DA's Antwort: Da hilft nur ein Blick ins Datenblatt bzw. die technischen Spezifikationen. 30V und 10A Ausgangsleistung ohne Kenntnis, wie das erzeugt wird (Längsregelung, Schaltregler) bringt dich nciht viel weiter. Wenn es die klassische Längsregelung ist, dann bringst du so ein Teil mit 5V und 10 A am Ausgang ganz schnell in die Enge, weil der Kühlkörper dann 25V und 10A, also 250 W, "verbraten" muss. Es gibt auch Netzteile, die z.B. bis 15V einen Höheren Strom zur Verfügung stellen als dann in dem Bereich oberhalb 15V.
Wenn du damit Motoren testen willst, dann wird es bei leistungsstarken Motoren ein recht "dickes" Teil sein müssen. Bei meinem Jetsprint-Modell schafft der Motor locker >600W Leistungsaufnahme bei ca. 13V. Da würde ich bei Lastbetrieb eher den Akku nehmen und das Netzteil nur für die ersten "Gehversuche" auf dem Trockenen einsetzen.

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vor 2 Stunden, JL schrieb:

ersten "Gehversuche" auf dem Trockenen einsetzen

für "geht oder geht nicht" reicht das aber vollkommen. Ich gehe mal nicht davon aus, das du dir einen Motoren-Teststand aufbauen möchtest wo der Motor bis an die Grenzen und darüber hinaus belastet wird. 

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Posted (edited)
vor 10 Stunden, JoePopo schrieb:

Ist das immer so? Ich hab noch (ich weiß aber nicht mehr woher) im Kopf, daß es auch Labornetzgeräte gibt, bei denen die Ausgangsleitung nicht U*I ist, bei denen man also bei max. eingestellter Spannung nicht den aufgedruckten, max. Strom ziehen kann. :weisnicht:

Gruß
Jörn

Also meines schafft 4,7A an 24V.....drum hab ich die max Ausgangsleistung angegeben.

Wie Jürgen schreibt: der Kühlkörper wird aber warm......mehr wie handwarm :mrgreen: hat ja aber ne temperatursicherung :that:

Edited by Chris DA

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Wie warms bei meinem mit ca. 3-4A an 24V (Speisung fürs Ladegerät) wird kann ich nicht genau sagen, da der Kühlkörper verdeckt ist. Alle 15min geht der interne Lüfter mal für ein paar Minuten an. Das Gehäuse wird dabei gerade merklich wärmer. Ich würde so 30-35°C tippen.

 

Grüße

 

Daniel

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vor 7 Stunden, JL schrieb:

... Da hilft nur ein Blick ins Datenblatt bzw. die technischen Spezifikationen ...

Wenn du damit Motoren testen willst, dann wird es bei leistungsstarken Motoren ein recht "dickes" Teil sein müssen. Bei meinem Jetsprint-Modell schafft der Motor locker >600W Leistungsaufnahme bei ca. 13V. Da würde ich bei Lastbetrieb eher den Akku nehmen und das Netzteil nur für die ersten "Gehversuche" auf dem Trockenen einsetzen.

Moin Jürgen,

bei Chris' Labornetzgerät ist die Ausgabeleistung leider nicht angegeben. Zumindest habe ich keine Quelle gefunden. Deshalb die Frage.

So richtig testen will ich die Motoren damit nicht. Ich denke auch nicht, daß ich in absehbarer Zukunft solche Motoren, wie Du sie angesprochen hast, irgendwo verbauen werden. :D

 

vor 4 Stunden, San Felipe schrieb:

für "geht oder geht nicht" reicht das aber vollkommen. Ich gehe mal nicht davon aus, das du dir einen Motoren-Teststand aufbauen möchtest ...

Moin San Felipe,

sowas die Richtung sollte es werden. Läuft der Motor? Stimmt die Drehrichtung? Schraddelt die Wellenkupplung? ... ;) 

 

vor 55 Minuten, Chris DA schrieb:

Wie Jürgen schreibt: der Kühlkörper wird aber warm......mehr wie handwarm :mrgreen:

Moin Chris,

och ne, warm ist grad gaaanz schlecht. :D

 

vor 35 Minuten, DJK94 schrieb:

Wie warms bei meinem mit ca. 3-4A an 24V (Speisung fürs Ladegerät) wird kann ich nicht genau sagen, da der Kühlkörper verdeckt ist. Alle 15min geht der interne Lüfter mal für ein paar Minuten an. Das Gehäuse wird dabei gerade merklich wärmer. Ich würde so 30-35°C tippen.

Moin Daniel,

das klingt, angesichts des Wetters, doch gleich viel besser. :mrgreen: 

 

 

Wie sieht es denn mit den Kosten und Marken aus? Was muss ich mindestens investieren, um was vernünftiges zu bekommen und von welchen Marken sollte man lieber die Finger lassen?

Gruß
Jörn

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Zu meinem hatte ich oben ja schonmal einen Link gesetzt. Das waren so um die 190€.
Ansonsten hat mein Vater seit einigen Jahren ein Voltcraft Digi 35. Für unsre Ansprüche, mit 2,5A Leistungstechnisch, eng, aber es hält.

Weitere Erfahrung mit verschiedenen Marken hab ich leider nicht. Da müsste ich auch nach weiteren Erfahrungsberichten suchen.

 

Grüße

 

Daniel

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Ich habe für meinen Elektronik-Arbeitsplatz ein altes PC-Netzteil umgebaut. Es is wirklich nicht schwer das zu machen. Die Regelbarkeit im Zusammenhang mit dem Netzteil habe ich nie vermisst.

Panel_Netzteil_1.jpg

Panel_Netzteil_2.jpg

Panel_V2.jpg

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Die Regelbarkeit, ja...  Ich habe für solche Zwecke ein Teil vom blauen Klaus, das mir immerhin 5 A bei bis zu 30 Volt liefert. Grobspannung, Feinspannung und Strom einstellbar mit Potis. Und da liegt der Hase im Pfeffer - jetzt, nach einigen Jahren, neigen die Potis ein wenig zum Prellen. Dafür sind die Digitalanzeigen ziemlich präzise.

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Nach langer Suche und einiger Lektüre wird es vermutlich ein Statron werden. Ich liebäugle mit einem Statron 2224.9. :) 

Gruß
Jörn

 

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Hm

Wenn ich das mti meinem vergleiche sehe ich da jetzt keinen Vorteil für das Statron. Eventuell, dass die Mindestspannung unter 1V geht. Ansonsten kostet meines kaum mehr und geht bis 15A.

Ansonsten lese ich gerne die Argumente, die dich zu deiner Wahl geführt haben.

 

Grüße

 

Daniel

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Statron hat einen sehr guten Ruf bei den ganzen Elektrobastlern. Eine alte, (ost)deutsche Firma, die qualitativ hochwertige, robuste und unverwüstliche Labornetzteile baut. Sowas gefällt mir. ;) 

Gruß
Jörn

  • Like 1

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Ich hab mir ei ähnliches zu diesem hier angeschafft

https://www.amazon.de/Komerci-Labornetzgerät-Stromversorgung-Digitalanzeige-QJ3005E/dp/B007X2QQB0

Ich habe mir bewusst eines ausgewählt, das eine passive Kühlung hat und was sich als ganz besonders ratsam erwiesen hat : Tragegriff.

Die einzige Einschränkung : Die Feinregelung ist extrem fein, die grobe recht grob. Wegen der Leistung von bis zu 5 Ampere ist auch eine Feineinstellung im Bereich von unter 10mA nicht möglich. Dein ausgewähltes hat ein 10gang Poti, da ist das Einstellen einfacher.

Grüße Martin

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