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DJK94

Sea Shadow

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Ich hatte vorhin den ersten Motor mit sauberer Wellenanlage am Spant eingeklebt. Dabei hatte ich erstmal nur etwa 1/3 des Umfangs in der Schale benetzt mit 5min-Epoxy.

Als ich vorhin dann etwas hantiert habe, um die Hinterfütterung für die spätere Überlappung zu erstellen kam es mir vor, als hätte ich beim Aufbiegen der Schale die Klebung gehört. Also kontrolliert aufgebogen und tatsächlich ist die Klebung ohne Mühe abgelöst. Interessanterweise ging sie zuerst von der Schale und dann nachträglich vom Alu. Dass Alu nicht immer einfach ist hab ich schon gelesen, aber auf der an sich ja nicht glatten Schale, welche ich angeschliffen hatte hätte ich mehr Haftung erwartet. Auch wenn da noch etwas an Härtezeit gefehlt hat.
Das gibt mir jetzt natürlich zu denken. Ich hab daraufhin nochmal innen alles ausgeschliffen und mit Isopropanol ausgewischt. Ich werde die nächste Klebung mit dem dünneren Harz eingedickt mit Baumwollflocken und Thixotropiermittel machen. Ich hb das gefühl das hat nochmal bessere Eigenschaften und kann aufgrund der geringeren Viskosität besser benetzten.

 

Was schonmal positiv ausfiel war immerhin der Lauftest mit angeheftetem Spant. Keine Tendenz zum Aufschwingen oder größeren Vibrationen. Das gefällt. Eine Strommessung gab nochmal 0,5A im Leerlauf und um den Motor auf 2A zu bringen musste ich mit der Hand schon gut an der Glocke halten, sodass die Finger warm wurden. Im Betrieb ist da also ein angenehm geringer Verbrauch zu erwarten.

 

Morgen also erstmal Baumwollflocken besorgen und eventuell noch Aceton als aggressiveres Lösungsmittel.

Schöne Grüße

 

Daniel

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Heute mal einen wichtigen Schritt gemacht.

Zuerst mal hab ich gestern den Motorspant mit einem Gemisch aus Baumwollflocken und Thixo in dünnem Harz festgeklebt. Dabei musste ich dann heute feststellen, dass es tatsächlich ein Tropfen geschafft hatte so zu fließen, dass die Glocke an einem Punkt mit fixiert wurde. Mit sanfter Gewalt lies sich das aber lösen und nachträglich hab ich etwas Schleifpapier unterm Motor durchgezogen. Der Funktionstest lief insgesamt sehr zufriedenstellend.

Dann hab ich mir weiter Gedanken gemacht, wie ich die Schalen zusammen bekomme. Letztens hab ich ja schon zusätzliche Spanten aus Styro gesetzt, um Positionierhilfen zu bekommen. Als Hinterfütterung wurden Papierstreifen angeklebt, einfach mit Sekundenkleber. Die sind soweit elastisch, dass sie sich beim Schließen der Hälften anlegen. Der Plan ist, dass die spätere Kleberaupe an der Naht durch diese Streifen gehalten wird. Gleichzeitig wirkt das Papier selbst auch als Verstärkungsfaser über die Naht hinweg.IMG_0815.thumb.JPG.ebecf1e1f05391f338dbbc8e1d3c763e.JPG

Dann sollte es daran gehen die erste Gondel zu schließen. Also wurden alle nötigen kabel eingezogen und die Steckverbindungen nochmal mit Schrumpfschaluch gesichert und gedichtet.

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Mittels Klebeband habe ich einige Vorversuche unternommen, wie die Schalen am besten aufeinander sitzen und ob ich an den Spantne abschnittsweise fixieren kann.

Dabei hab ich dann herausgefunden, dass ich gut erst die hinteren beiden Spanten festharzen kann und die Schlaen dennoch vorne weit genug auf bekomme, um noch letzte Fixierungen oder Korrekturen an der Position des Reglers und der Kabel vornehmen zu können.
Also wurden die Austrittslöcher für die Akku und Empfängerkabel gebohrt und Harz wie beim letzten Mal angerührt. Diesmal kam jedoch bedeutend weniger an die Klebestelle, dafür konnte ich es direkt auf die Spanten tragen. Mit Klebeband wurden die Hälften dann aufeinander Fixiert.

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Derzeit sieht mein Plan so aus, dass ich die Hälften auf allen Spanten fest klebe und dann die Naht verschleife. Für die Befestigung wird eine Raupe ans Papier gelegt und eine Lage Gewebe über die Naht. Die vordere und hintere PSitze muss ich noch konkretisieren, da die recht massiv ausfallen werden..

 

Soweit also. Das ist jetzt ein wichtiger Schritt und dann kann ich bald ans Schließen des Rumpfes gehn.

Die zweite Gondel konnte ich noch cniht heute machen,w eil ich die Wellenanlage nochmal in sauber machen muss. Die letzte hatte eindeutig und zu viel Schlag drin. Die Ersatzteile sind aber geordert.

 

Grüße

 

Daniel

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Kurzer Zwischenbericht. Bilder kommen demnächst zu einigen Sachen :)

Heute mal meine Regler programmiert. und die Dinger sind klasse. Ich habs grad schon bei den Reglern geschrieben: absolut geringe Drehzahlen möglich. Keine Unentschiedenheit im Anlauf und ein sehr sanftes Anlaufverhalten.

Dann auch mal meinen Telemetriesensor zusammen gelötet. Einen Motor mal probegemessen. Ohne Wellenanlage und Akku nicht als BEC-Versorgung hat der Motor bei Vollgas 0,2-0,3A gebraucht. Mit dem 4000mAh bzw. 5200mAh-Akku sind da einige minuten Fahrzeit zu erwarten.

Allerdings kommen mir grade immer mehr Massepunkte rein. Da muss ich jetzt echt aufpassen. Aber es müsste noch alles klappen.

 

Grüße

 

Daniel

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Posted (edited)

Also bis es wieder anders geht mach ich mal mittels Workaround über ein Useralbum weiter.

Letzte Tage habe ich die Klebebänder an der ersten Schale abgemacht und einen Funktionstest, nach dem ankleben der zweiten schale an die Motrospanten. Der Motor läuft frei. Nur an einer kleinen Stelle hat die Glocke am Papier geschliffen. Das lies sich aber mit einem Haken und Sekundenkleber durch ziehen an die Schale beheben. Auch so hat es praktisch keinen Widerstand verursacht, aber eben Geräusche und wenn es Harz zieht wäre es eine Fehlerquelle durch Anhaften.

Durch das GFK sieht es beim Motor jetzt so aus.
Einmal die Seite wo der Spant zuerst festgeklebt wurde. Ich nenne sie Unten. Man kann erkennen, wie das Harz verlaufen ist. Aus diesem Verlauf hatte sich ein Punkt an die Glocke verirrt.
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Und einmal von Oben. Die Oberschale ist jene, welche sehr trocken geraten war. Mittlerweile zeigt sich jedoch auch ein Vorteil davon. Das Harz kann sich richtig durch die Schale ziehen. Die Verbindung wird wohl nicht mehr freiwillig aufgehen.
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Dann reiche ich euch mal noch eine Nahaufnahme der Kabeldurchgänge nach.
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Durch die Schale lässt sich auch noch die Position des Reglers erkennen.
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Ich habe mich jetzt dazu entschlossen den Regler nicht extra an eine Wand zu heften. durch die Kabel wird er etwa in der Mitte der Gondel gehalten und ist so aus eventuellen Pfützen raus und hat die beste Luftum"strömung". Die Position wird durch minimale Kabelspannung gehalten, die sich allein durch die Verlegung ergibt.

Dann habe ich die vorderen beiden Spanten fest geklebt. Dazu hab ich wieder ein Gemisch mit Thixo und Baumwollflocken genommen. Da ich ein Verlaufen, aber nicht so strikt verhindern musste wie beim Motor ist der Anteil an Baumwollflocken geringer, um insgesamt eine dünnere Konsistenz zu haben, die besser benetzten kann. Zudem waren praktisch keine Spalte zu überbrücken. Ablaufen wurde durch das Thixo verhindert. An den motrobefestigungen kam zum Hantieren wieder Klebeband, da die Verbindung noch nicht voll ausgehärtet war und um sie generell zu shconen, wenn ich vorne die Schalen bewege.
Verschnürt sieht die Gondel nun so aus.
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Und noch eine Nahaufnahme der Klebestelle am mittleren Spant.
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Insgesamt bin ich sehr zufrieden wie die Form sich gibt nach den Klebungen. Das macht mir Mut und Hoffnung, dass das gut gelingt. Die letzten Wochen war ich viel am Hadern, wie ich das Fügen am besten hinbekomme. Auch das Klebeband hält gut auf den Oberflächen. Das deutet für mich darauf hin, dass praktisch keine Trennmittelreste mehr vorhanden sein dürften. dennoch wird noch einmal geschliffen und gewischt werden. Nassschleifen fällt durch das Papier wohl leider aus. Außerdem möchte ich den Regler nicht willentlich fluten. Ich bin ja auch noch auf die Dichtigkeit der Wellenanlage gespannt. Ob der Dichtring auch im Betrieb bei eventuellen Schwingungen dicht hält. Öl ist zwar auch an der Lauffläche, aber gut. andererseits muss sich das Wasser auch erstmal durch die Teflonbuchse mit ihrer Passung arbeiten.

 

Gestern war erstmal großes Löten angesagt. Da ich ein nettes Päckchen bekommen hatte musste der neue Akku von XT90 auf XT60 umgelötet werden. Außerdem mein Telemetriesensor mit Kabelanschlüssen ausgestattet. Das Anlöten von Kabel an eine zweiseitige Platine ist echt unschön. Der kleine 40W hat da nichts gebracht. Mit dem 100W Bräter gings dann akzeptabel, aber etwas schöner könnten manche Lötstellen noch aussehn. Mei Lötzinn ist nervig, weil das Flussmittel stark dazu neigt zu verkohlen und dann die Flächen absolut versiegelt. Ohne Schleifen bekommt man da kein Zinn mehr dran und das ist bei Litze nunmal etwas schwierig.

Naja jetzt geht alles wies soll und das erste Testergebnis steht ja schon oben.

 

Heute dann die eine Naht an der Gondel geschlossen. Die Übergänge nochmal etwas verschliffen und die Gondel insgesamt angeschliffen und entfettet. In die Naht kam dann ein Gemisch aus Harz, Thixo Baumwollflocken und etwas Microballons. Dann wurde die Fläche neben der Naht mit dünnem Harz eingestrichen und ein Streifen Gewebe drüber gelegt. Anschließend mit dem übrigen flüssigen Harz angetupft.

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Ich mach es so, dass ich das Harz erst anrühre und dann einen Teil, der mit Füllstoffen versehen werden soll umfülle.

Ich bin mal gespannt wie die Naht mit dem Gewebe raus kommt. Ich hege die Befürchtung, dass ich den Spalt und Übergang nicht sauber bekommen habe und sich eine Wellenlandschaft bildet. Oder die Rundheit passt nicht. ich wllte es hier jetzt Nass in Nass legen, aber ich vermute, dass ich in Zukunft den Spalt erst schließen und verschliefen werde bevor ich den Stützstreifen auflaminiere.
Im schlimmsten Fall kommt der jetzige wieder runter geschliffen und ein neuer.

Dann wollte ich den Akku noch in der Möglichkeit nach hinten zu rutschen beschränken. Zudem sollte ein Anschlag nach oben kommen.
Dazu kam ein Balsbrettchen über den Akku an das eine Schlaufe aus Klett geklebt ist.
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Zur Sicherung wird der Akku nun nach vorne in die Aussprung geschoben und die Schlaufe auf einem Klettstreifen an der Unterseite festgemacht.
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Dann kommt der Deckel drauf, der auch noch die Bewegung zur Seite begrenzt. Von oben sieht das dann so aus.
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Damit ist der Akku absolut unbeweglich gesichert.

Was ich noch überlege, ist die seitliche Begrenzung in den Rumpf zu verlegen. So muss man zum Schließen des Deckels den Akku mittig ausgerichtet haben. Andererseits bin ich faul, hab keine Zeit und es geht eigentlich ganz gut auch so. :D

Über dem Akkudeckel wird das Reglerkabel laufen. Dahinter an der Decke kommt der Empfänger hin.
ich hab schon gesagt: im MHz-Band würde das sicher nicht gut gehn.

 

Soweit der Stand.
Derzeitige Gewichtsbilanz mit 5200mAh Akku: +2,3g

 

Grüße

Daniel

Edited by DJK94
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Posted (edited)

Die zweite Naht der ersten Gondel wurde gestern verfugt. Auf der ersten Seite hab ich festgestellt, dass ich noch einige schleifen muss und die Glasfaserverstärkung über die Naht praktisch weg sein wird. Daher hab ich diesmal die Naht erst großzügig aufgefüllt.
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Das wird dann schön beigeschliffen uns anschließend die Verstärkung aufgebracht. Die sollte sowenig auftegen, dass es mit verschloiefen der Abschlusskanten kaum auffällt.

Dann hab ich mich mal an die Flossen gesetzt. Das Original hat ja hinten zwei feste und dann pro Seite nochmal innen auf etwa 1/3 und 2/3 gesteuerte Flossen. Das Ansteuern werde ich mir sparen und da Flossen vor dem Schwerpunkt destabilisierend wirken bleiben die auch weg.

Stattdessen kommen hinten pro Gondel zwei maßstäblich überdimensionierte Flossen hin. Dadurch erhoffe ich mir die Stabilität gegen Aufbäumen und Abnicken bei Beschleunigung zu verbessern. Ich überleg noch, ob ich die irgendwie so montiere, dass man sie nachstellen könnte bis die perfekte Stellung gefunden ist.

Jetzt habe ich zwei Ansätze vorbereitet. Einmal Formrippen und Styro dazwischen. Das verschleifen und Glasfaser drüber für die Festigkeit.

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Dann hab ich mal während die Rippen kleben aus einem 6mm Balsabrett was geschliffen.

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Insgesamt dicker, als die Styrovariante. Ob die Styro leichter wird? Das Balsa muss ich auch noch versiegeln und dann dürfte das Styro wohl sogar leichter kommen insgesamt. Dann muss ich mal schuan, wie gut sich das Styro schleifen lässt. Die Balsaflosse ist so freihand entstanden da hab ich immer bedenken wegen der Reproduzierbarkeit.

Ich werd mal die Styro schleifen und auch schaun, ob ich selbst wenn ich bei Styro bleibe die Profile dicker wähle. Die Balsaflosse gefällt mir eigentlich ganz gut so ist aber etwa 1,5-2x mal so dick. Wobei Volumen unter der Oberfläche und dann auch noch hinten zu begrüßen ist, da es Auftrieb bringt und meine Schwerpunktproblematik reduziert, wenn die Motoren "gestützt" werden.

 

Für die zweite Gondel hab ich jetzt erstmal einen Ersatzmitnhemer geordert. Der jetzige hat mit der ersten Hülse geressen gehabt. Ich schätze daher bekomme ich das nicht mehr ohne Weiteres gerade drauf. Und ich bekomme keinen Zugang zu konzentrischen Schraubstöcken (Drehbank :)). Ich kann die Leute ja schon etwas verstehn, aber es frustriert einfach, weil es Zeit kostet. Und Geld so auch noch. Nur das zu meinem Vater schicken und zurück wäre auch nciht billiger geschweigedenn schneller. ich hoffe nur, dass ich das mit einem frischen Schaft dann gut hinbekomme. Sollte es aber eigentlich, da die Passungen bei der ersten Kombi ja super waren und meine Ersatzhülse auch gute Maße aufweist.

 

Meinungen und Anregungen, insbesondere zu den Flossen, gerne hier.

 

https://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/16480-kommentare-zur-sea-shadow/&page=4

 

Von Moderator Chris da bearbeitet

(hm ist die automatische Linkerkennung auch kaputt gegangen?) Neee ist so nich.........Vielleicht doch den falschen Knopf gedrückt? :mrgreen:

 

Grüße

 

Daniel

Edited by Chris DA
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So mal ein kurzes Eindrucksbild einer Flosse am Boot.

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Die Flossen werden schon relativ groß, aber ich finde es passt irgendwie noch. Davon kommen an jede Gondel zwei. Wobei ich überlege die innere noch so wie beim Original etwas nach unten zu neigen. Dadurch könnte sie zusätzlich auch noch zur Richtungsstabilität beitragen. Durch das Zulaufen der Stützen nach hinten bekomme ich ja gewissermaßen eine destabilisierende Komponente. Wahrscheinlich alles nur Akademisch zu betrachten :mrgreen:, aber dennoch.

Auf dem Bild ist sie schon auf dem Weg nach unten zu klappen. :)

 

Ich werde sie jetzt alle aus Balsa schleifen. Das lässt sich angenehmer bearbeiten als das Styropor. und Styrodur hab ich grad nicht da und möchte es nicht nur dafür besorgen. Wasserfest bekomme ich die Flossen schon, ohne sie über ihr Auftriebsgewicht zu bringen; hoffe ich.

Ich hba jetzt auch mal versuchsweise die Formrippen ans Balsa geklebt. Und naja nach etwas mehr schleifen komm ich fast an die Dicke ran. Ich werd nochmal dickere Profile wählen. So wie sie jetzt ist finde ich sie von der Dicke sehr passend.

 

Grüße

 

Daniel

 

Mit dem Link muss ich nochmal schaun. Ich habs so wie vorher versucht. Einfach Copy-Paste und dann Enter. Damit wurde es vorher erkannt. Was gibts da denn noch fürn Knopf? :D

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So die Flossen sind vorerst bereit.

Auf Papier hab ich die Profile gedruckt und vor Kopf aufgeklebt. Dann schlicht den Klotz auf die Kontur runter geschliffen. Zur besseren Ausrichtung hab ich an das Profil Füße zeichnen lassen, sodass diese an die Klotzunterkante kamen.

Mittlerweile sind sie mit 3-4 Schichten Porenfüller/Schnellschliffgrund eingestrichen und abgeschliffen. Sie fühlen sich wie absolute Handschmeichler an und scheinen auch praktisch nichts mehr aufzunehmen. Die Seite zur Gondel hin ist wenig behandelt. Hier kommt später der Kleber drauf von daher sollte es dadurch ausreichend versiegelt werden und gibt eine bessere Benetzungsfläche. So wiegen sie 1,6g pro Flosse. Das sollte auch mit Versiegelung zu einem Gesamtauftrieb reichen.

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Mit dem weiteren vorgehen bin ich noch etwas unschlüssig. Ich könnte die Flossen so mit Harz versiegeln und dann mit Spritzspachtel dran, um eventuelle Kanten zu schleifen, oder ich mach es anders herum. Ich trau der Farbe irgendwie nicht zu, dass sie alleine die Versiegelung übernimmt. Zum Einsatz wird Premium Molotow mit Haftgrund kommen. Holzlack hab ich zwar auch da, aber der erscheint mir etwas unsinnig als Untergrund. Könnte im schlimmsten Fal das Lackieren noch behindern. Immerhin ist er sonst dazu da die Fläche sauber halten zu können.

Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee für das beste Vorgehen, oder seine Erfahrungen, um Holzteile dicht zu bekommen.

 

Grüße

 

Daniel

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Erstmal die schlechte Nachricht. Der Antrieb konnte mit neuem Mitnehmer nicht hingebracht werden. Es ist ein Kippelspiel vorhanden und da ich unten keine winklige Auflage habe, hab ich so keine Möglichkeit das auszurichten.
Morgen starte ich einen letzten Versuch in Hamburg an eine Drehbank zu kommen. Wenn das nichts wir werde ich es wohl doch zweimal durch Deutschland schicken müssen, in der Hoffnung, dass mein Vater Zeit findet, die zusammen zu kleben. es sei denn Jemand hat hier eine Drehbank oder andere Maschine mit der man sowas winklig ausrichten kann und kann mir was anbieten. Naja erstmal hoffen.

Dann hab ich mit der ersten Gondel mal weiter gemacht. Die Nähte auf beiden Seiten verschliffen, sodass es gut aussah. Wie bereits anderweitig angesprochen, ist das durch die Transparenz und Farbunterschiede etwas trickreich zu beurteilen. Bei der ersten Naht ist das Meiste der Glasfaser wieder runter gekommen. die zweite hat nur ein-zwei Einfallstellen. Aber sie halten noch zusammen, sodass ich nichts nachheften muss.

Also wurde die Gondel mit dem dünnen Harz komplett nochmal eingestrichen. Die eine Schale war ja recht trocken geraten udn daher sehr durchlässig, aber auch die anderen nicht ganz dicht. Also das harz mit einem Stück Schaumstoff als Schwämmchen durch mehrfaches Drüberziehn (hoffentlich) gut einmassiert. Die trockene Schale hat auch an Transparenz gewonnen, wenn man sie mit vorher vergeicht.

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Bis ganz innen ich natürlich nicht gekommen, aber dann stünde die ganze Gondel ja auch wieder in Harz und ich möchte den Zugewinn an Gewicht doch gering halten. Ich hoffe, dass diese Maßnahme schon für Dichtigkeit gesorgt hat. Dazu werde ich wohl auch noch einen Badewannentest machen. Dazu muss ich nur schaun, dass die Kabeldurchgänge nicht als Eingang dienen und alles verfälschen. Nach dem Härten wird das dann nochmal Nass abgeschliffen und die Glasgewebestreifen über die Nähte gelegt. Die sollten dann ausreichend zu vertuschen sein. Ohne trau ich dem aber nicht.

Allgemein hab ich mich davon verabschiedet, das in der sonst gewünschten Perfektion finishen zu können. Das wird Zeitlich schlicht nicht hinhaun.

 

Die Flossen durften sich auch zum Apell stellen. mit Doppelseitigem auf KLebeband geklebt und ebenfalls mit Harz eingestrichen. Die werden nochmal gut geschliffen, da sich schon die ersten Nasen zeigen. Aber die sollten dann auch versiegelt sein und etwas Schutz wird der Lack ja auch wohl bringen. Oder irre ich mich da?IMG_0847.JPG.3bbf0d44cd08614eba1cb11926300b9e.JPG

 

Schöne Grüße

 

Daniel

 

 Ah Link geht. Iwas muss ich wohl beim letzten Mal anders gemacht haben. Auch wenn ich nicht weiß, wie das bei zwei Tastenkombinationen gehn soll :D

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Endlich!!

IMG_0850.thumb.JPG.4cd407cb6b9a63dd0822d5303dd0a86a.JPG

 

Mal schaun wers versteht :mrgreen:

 

Grüße

 

Daniel

 

Auflösung später :lol:

 

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Kurze Auflösung. Ich hab es nach langer Suche geschafft an eine Drehbank zu kommen, um die Antriebskombination zueinander ausrichten zu können. Mein besonderer Dank geht hierfür an das OpenLab in Hamburg.

Nun kann es also mit Vollgas auch an die zweite Gondel gehn.

Was ich beim Trockentest feststellen konnte ist, dass es durchaus sinnig ist seine Wellendichtringe zu ölen. Erstmal so vollgas gegeben und 0,8A. Ui das erscheint aber viel, wenn ich an die 6-700mA vom andren Antrieb denke. Und die Welle wurde auch warm. Hm klar bisschen Öl mal ran. Und Strom auf 0,6A runter gegangen und Welle kalt. Und der Dichtring wirds mir mit längerem Leben danken. Zum Fahren wärs sicher noch dran gekommen das Öl, aber ich hätte jetzt nicht so eine krasse Rebung erwartet gehabt.

 

Grüße

 

Daniel

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So die erste Gondel hat auf der einen Naht die Verstärkung aufgebracht bekommen.

Die zweite wird zusammen gefügt. Diesmla habe ich alle Spanten gleichzeitig angeklebt und nicht wie beim letzten Mal in zwei Etappen erst die hinteren und dann die vorderen.

Die Naht beid er ersten wurde nochmal etwas nachgeschliffen. Durch das glänzende Harzfinish konnte eine ausreichende Lichtreflektion erreicht werden, um Unebenheiten sehehn zu können. Außerdem konnten einige Kanten und Unstetigkeiten mit den Fingerspitzen ertastet werden. Auch spürt man, dass die vordere Taille nicht ganz rund ist. Sehen kann man das bisher nur schwer und ich werde es auch nciht weiter korrigieren. Das hieße die komplette Partie in Spachtel zu packen und neu zu formen. Das kostet zu viel Zeit und Gewicht. Normalerweise bin ich pingeliger, aber mir ist das Fertigwerden zum UT wichtiger geworden, als die Perfektion. Und Einfluss erwarte ich dadurch nicht.

 

Grüße

 

Daniel

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Die zweite Naht der ersten Gondel hat die Gewebeverstärkung aufgelegt bekommen und die zweite Naht der zweiten Gondel wurde verspachtelt.

Bei der ersten verstärkten Naht sind mir schon wieder Unregelmäßigkeiten unter die Finger gekommen. Aber ich werde es jetzt erstmal nicht runterschleifen. Mal schaun, wie krass es ausfällt, wenn man mal eine einheitliche Farbe drauf hat. Etwas kann man noch versuchen durch geschicktes Positionieren zu verstecken, aber ich werde es zeitlich nicht schaffen das perfekt zu bekommen. Außerdem beherbergt jedes Schleifen das Risiko die Schale zu beschädigen.

Naja ein paar Macken dürfen schon sein. Ist ja quasi Lehrboot. Wenn man fragen würde, ob man das zum üben nehmen soll, dann würde die Antwort wohl ohnehin "Nein" lauten. Deswegen frag ich nicht erst :mrgreen:

 

Grüße

 

Daniel

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Gerade einmal Schleifen angesagt gewesen. Die Gondeln wurden an den Nähten verschliffen. Bei der ersten die Ausläufe der Gewebeverstärkung und bei der zweiten die Nahtfüllungen.

Dann hab ich mit der ersten Gondel schonmal einen Dichtigkeitstest gemacht. Und sie ist durchgefallen. Bereits in einigen Sekunden war eine deutliche Wassermenge zu erkennen. Leider hab ich gerade keine Idee, wie ich bestimmen könnte wo es reinkommt. Von Außen ist nichts erkennbar als Loch und wenn erstmal alles Nass ist kann man schlecht erkennen wo es "nasser" ist.

Da muss ich mir also was überlegen, wie ich die nochmal dichten kann. Das Überstreichen mit Harz hat ja offenbar geholfen, aber nicht gereicht. Allerdings hab ich schon bei den Fenstern festgestellt, dass man Löcher unter einer gewissen Größe nicht mehr vernünftig gefüllt bekommt.

Meint ihr, dass die Grundierung und Farbe da noch was bringen können? Das Ganze soll natürlich auch wieder nicht zu schwer werden. Das Dumme ist, dass wenn ich auf den Lack hoffe ich das erstmal abkleben müsste, wenn ich es vor dem ankleben lackieren möchte. Sonst muss ich mal ein Papierschiff oder etwas lackieren und schaun, wie dicht das wird. Teststücke hab ich glaub keine da.

Antworten gerne hier. Kommentare und Gemecker natürlich auch.:)

 

 

Und nochmal ein Bild der beiden Gondeln. Vorne die "Fertige" und hinten die zweite mit verschliffenen Nähten.

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Die Enden müssen noch geformt werden und die Spitzen etwas geschliffen. Das Aluteilende bildet das Ende der Gondel.

 

 

Grüße

 

Daniel

Edited by DJK94

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Da mein Harz über Nacht wohl nicht richtig ausgehärtet ist und ich hoffe, dass es nicht auf einen Mischfehler zurückläuft habe ich mir aus einem Karton mal eben noch einen kleinen Ofen gebastelt. Mittels Fön wird immer wieder mal etwas heiße Luft eingeblasen.

Ist natürlich nicht so schön wie ein Temperaturgesteuerter, aber immerhin hab ich damit einen kleinen Raum, wo ich erhöhte Temperaturen stellen kann.

 

Daniel

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Kurzttest auf Dichtigkeit hat schonmal ergeben, dass die Lecks von gestern durch den nochmaligen Harzanstrich zumindest deutlich verkleinert sind. In 2min ist kein tropfen zu finden gewesen. Aber bisher hab ich nur die Spitze getestet, wo es gestern eben auch rein gekommne ist. Kann also gut sein, dass ich durchs anschleifen an der Naht Löcher geöffnet habe, die jetzt dann wieder zu sind.

Hinterteil steh noch aus und die Spitze bleibt noch etwas länger getaucht.

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Posted (edited)

So die Gondeln neigen sich der Vollendung zur Hochzeit mit dem Rumpf.

Die Enden sind angespachtelt und verschliffen.

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An der einen Gondel muss die Nase nochmal etwas aufgefüllt werden und bei der anderen wierd ich wahrscheinlich nochmal etwas beischleifen müssen. IMG_0857.JPG.bc269649f95f0242e7cdfd3168118824.JPG

Bei der im Vordergund erkennt man noch die Kanten in der Nase. Hier muss mit viel Gefühl nochmal ran, weil die Schale mit Harz an der Nase außen angefüttert wurde beim laminieren. Daher stellen sich deutlich unterschiedliche Eigenschaften, was den Abtrag angeht ein, was die Sache immer etwas verkompliziert.

Am Heck muss auch nochmal etwas Spachtel ran.

IMG_0860.JPG.5fcfc403c83408dabaf1f90a7652e738.JPG

Ansonsten werd ich Dichtigkeitstest machen, um zu schaun, ob nochmal ein Überzeug mit Harz nötig ist.

Ansonsten muss ich beim Einbau darauf achten, dass ich zwischen den Gondeln eine Gewichtsdifferenz von ca. 6g habe. Das möchte ich dann im Zweifel beim Gestalten des Rumpfübergangs beheben, indem ich Gegengewicht einbringe. Denn ansonsten wirds mit den Hebelverhältnissen ungünstig.

Da fällt mir ein, das es dann sogar günstig wäre damit zu warten, bis der Rumpf geschlossen ist, falls sich dabei noch Ungleichgewichte einstellen.

 

Grüße

 

Daniel

Kommentare wie immer hier her bitte :)

 

 

Edited by DJK94
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So die Spachtelstellen sind soweit erstmal verschliffen. Da ich jetzt nicht noch am Abend anfange mit dem Ausrichten und Anheften an den Rumpf wird noch ein länger dauernder Dichtigkeitstest gemacht. Kurz wurden sie schon in der Badewane getaucht, wo eine Gondel am Heck Wasser zeigt. Allerdings hinter dem Dichtschild. Wäre unschön, da es Auftriebsverlust ist, aber nichts akutes. Da werd ich nochmal schaun, wenn ich Harz übrig habe kommt eine dünne Schicht drauf und gut sollte es sein. Ansonsten eben auf Spachtel und Lack hoffen.

 

Grüße

 

Daniel

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Die eine Gondel stand jetzt über Nacht mit dem Heck in der Teströhre. Als ich sie vorhin raus genommen habe war sie bis zur Kante geflutet. NAch dem Abwischen konnte man aber gut am Tröpfeln erkennne, wo die Undichtigkeit war. Das erstbefürchtete, der Dichtring ist es nicht. An der Außenseite der Schae lässt sich ein kleines Lochmit umgebender Delamination erkennen. Sonst kam auch nirgends Wasser raus. Was ich aber auch feststellen musste, war dass der hintere Lagerspant kein Schott nach Außen bildet. Nagut in sofern nicht tragisch, da die Schalen dicht sind ansonsten.

Ich werd jetzt wie geplant nach dem Durchtrocknen damit beginnen die Gondeln an den Rumpf zu packen und anschließend nochmal mit Harz imprägnieren. Die undichte Stelle hab ich mit Stift markiert. Auch die übrige Schale und die zweite Gondel wird nochmal nah solchen Stellen abgesucht, die Außerlich einen Durchgang bilden könnten.

 

Grüße

 

Daniel

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So ein weiterer Meilenstein ist gesetzt. Die Gondeln sind am Rumpf geheftet.

Erst hatte ich ja die untere Abschlussleiste so geschliffen, dass ich da senkrecht einen Anschlag legen konnte. Das stellte sich aber als ein extrem aufwendiges Verfahren zur Ausrichtung der Gondel heraus. Also hab ich nochmal geschaut, ob das nötig ist die so auszurichten. Anhand der Bilder hab ich dann beschlossen, dass es gut und besser kommt, wenn ich den Rumpf auf die Seite lege und damit die Tangente an die Verlängerung der Seitenflächen liegt.

Eigentlich wollte ich auch die Kombination von 5min-Epoxy und meinem Laminierharz vermeiden. Beim Anlegen der Gondel Zeigte sich allerdings, dass diese durch den hecklastigen Schwerpunkt kaum vernünftig in Position zu halten war.

Also habe ich die Gondeln jetzt mit zwei Punkten 5min-Epoxy angeheftet, indem ich bis zur anhärtung festgehalten habe, und werde das finale Ankleben morgen mit dem Harz machen,wenn keine große Reaktion des 5min-EP mehr zu erwarten ist. In dem Zuge werden die Gondeln dann auch nochmal mit Harz versiegelt. Für die Spalte zum Rumpf muss ich mir noch was überlegen. Die kann ich schlecht mit Harz komplett auffüllen, da das zu schwer würde. Ich denke noch darüber nach Styro zu zerbröseln und als Füllstoff rein zu packen.

IMG_0867.JPG.ed2a175718fcdba60200713489d549a5.JPGIMG_0864.JPG.8780ba8b64ea4f6dc0385f73e5f628c4.JPGIMG_0865.JPG.005937edcff8cda243dd13522b23720e.JPG

Um möglichst viel zu schaffen werde ich vor dem festharzen morgen noch die Verkabelung legen und das neue Y-Kabel löten. Dabei wird die Lichtversorgung auch direkt mit an die Verteilung gelötet.

 

Dann überlege ich noch, ob ich die Flossen mittels Stellringen festmache, sodass man sie zur Anpassung der Fahreigenschaften noch nachstellen kann. Meine Befürchtung ist halt, dass ich mir bei falscher Ausrichtung viel kaputt mache.

 

Soweit erstmal.

 

Grüße

 

Daniel

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So die Stromverteilung ist gelötet und die Gondeln am direkten Rumpfübergang ordentlich verharzt.

Durch die dünnen Kabelquerschnitte hab ich es hinbekommen, dass ich alle Kabelenden direkt in die Lötbuchse des Steckers bringen konnte. Beim Minuspol habe ich es erst mit meiner 40W Station versucht, was schlicht nicht funktioniert hat und mir damit den Kontakt rausgeschmolzen und die Kabelenden durchs Verzinnen so verdickt, dass ichs nicht wieder rein bekommen habe.

Den Stecker habe ich dadurch gerichtet, dass ich den Pin wieder ins Gehäuse gedrückt habe und durch Erhitzen mittels meines 100W "Bräters" und einer Buchse ausgerichtet. nach dem Abkühlen war der wieder passend verschweißt.

Da die Minusleitungen eben verhunzt ware, was bei auf Maß gekürzten Leitungen immer schlecht ist, habe ich erstmal die Plusleitungen dann in den Stecker gelötet. mit dem "Bräter" ist das dann auch in wenigen Sekunden erledigt.

An den Minusleitungen waren die Reglerkabel nicht mehr zu kürzen, aber deren Enden auch ok. Nur bei den PVC-Isolierungen der Lichtkabel hats Schaden gegeben. Daher hab ich diese gekürzt und mittels Silikonkabel auf eine Leitung reduziert und verlängert. Das Reduzieren war sinnig, da die zwei Reglerenden gerade so in die uchse zu bekommen waren. Mit dem offenen 1mm² hats dann gut gepasst.

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Vielleicht besorge ich mir, wenn mal geld übrig ist noch eine Zwischenstufe an Lötkolben. Der Bräter ist halt auch nicht regelbar und neigt zum Verzundern, wenn man kurz absetzt.

Da die Leitungen durch die "Lichtkammern" müssen und Farben die Reflektion in ihrer Farbe beeinflussen und die kabel nicht frei sein sollten ahbe ich mit Papierstreifen und Sekundenkleber einfache, weiße Kabelkanäle eingebracht. Die silikonkabel hätte ich ohnehin nur schwer festkleben und lackierne können. So wars einfach und Zielführend. Lasten kommen auf die Kabelschächte auch nicht wirklich von daher erwarte ich, dass das funktioniert.

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In die Reglerkabel zum Empfänger konnte ich jetzt nach dem Einziehen sogar die Ferritringe ohne Windungsverlust wieder reinbauen. Ich hatte beim Abschätzen mit der Reduzierung einer Windung auf einer Leitung gerechnet.

 

Funktionstest hat Ergeben, dass Alles funktioniert, wies soll und Licht mit 0,3A fast soviel wie die Motoren leer braucht.

Der schmale Spalt zwischen dem Rumpf und dem zylindrischen Gondelabschnitt wurde mit dünnem Harz und wenig Baumwollflocken "geflutet". Das sollte ausreichend Verbindung geben.

 

Ich hab schon überlegt, ob ich mit der Rumpfverkleidung weiter amche, aber habe mich erstmal fürs festkleben der Gondeln entschieden. Nicht dass ich mir beim Handling die Heftpunkte abreiße.
Von der Gewichtsverteilung ergab die letzte Wäägung eine gute Verteilung zwischen den Seiten.

 

Kommentare liebend gerne hier.

 

Grüße

 

Daniel

 

PS.: hatte grade das Problem mit dem Link wieder. Mit deaktiviertem gstatic-Skript gings. Seltsam

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So es geht an die Rumpfverkleidung. Ich versuche es gerade zu verzögern, weil ich Angst habe was kaputt zu machen. Aber es hilft nichts. Egal wie oft ich drüber nachdenke, das Vorgehen ist eigentlich immer gleich und das Fehlerpotential sinkt nicht wirklich. Also heißts mal überwinden.

Erstmal hab ich für euch ein paar Bilder von der angehefteten Verkleidung.

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Einige Stellen werden noch lusti zu spachteln und schleifen. Beispielsweise vorne links. Da liegt auch schon zur Innenseite die Gewebeverstärkung.

 

Ansonsten hab ich gerade das Dach zuerst angeklebt. Da muss noch der Klett für den Empfänger hin und ich wollte eine Passprobe machen mit Dach. Im Grunde müsste alles unterkommen, aber solange die Seiten offen sind kann man noch schaun.

Ich muss mir noch überlegen, wie ich einige der Stöße gestalte. Da muss Harz/Spachtel ran zum Dichten und für den Übergang. Nur sind da teils größere Spalte. Veilleicht kommt wieder das Papier ran. Das hat bei den Gondeln eigentlich gut funktioniert.

Die Spalte von Rumpf zu Gondel geh ich an, wenn ich den Rumpf verschleifen konnte. Und dann überlege ich noch, ob ich die schon verspachtel und bei Bedarf von Trimmgewicht wieder anbohre. Das hätte den Vorteil, dass ich einen Schwimmtest mit vollen Auftriebskörpern machen kann und abhängig davon anpassen.

 

Jetzt kommt mir schon wieder ein Verfahreskonflikt in den Kopf. Fürs Ausrichten der Platten hab ich gedacht von den Enden zur Mitte zu arbeiten. Gleichzeitig wollte ich die Enden mal offen lassen, um bei Bedarf mit größtem Hebel Gewicht verteilen zu können.

Ich seh schon wenn ich Trimmgewichte brauche bekommen die Gondeln doch noch Trimmröhren. Mal schaun, ob das dann in die Nase direkt kommt oder Quer.

 

Anregungen sehr gerne.

 

Grüße

 

Daniel

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Das Dach ist schonmal fest. Dann mal direkt getestet wo denn Empfänger und Sensor unterkommen können. Dabei ist direkt schonmal aufgefallen, dass ich die Verkabelung nicht allzuoft wechseln wollen werde. Das Einstecken in den Verteiler ist schon eine ziemliche Fummelei. Den Akku an den Sensor geht dann wieder.

Zur Anschauung der Platzverhältnisse mal ein Bild.IMG_0876.JPG.33e26a68eeb4d6364143d0f580afcafe.JPG

Die nächsten Tage muss ich mich ranhalten.

 

Die Flossen werde ich nicht bauen, dass sie im Anstellwinkel variabel sind. Der Aufwand zum Ausrichten der Achsen ist schlicht zu groß in der Zeit.

 

Grüße

 

Daniel

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Es hilft ja nix. Also ab ans Schließen des Rumpfes. Um zu schaun, dass alle Platten passen wurden sie mir Klebeband Fixiert und dann von den Seitlichen Mittelplatten ausgehend angeklebt mit 5min-Epoxy.

Und dann kommt einem so nach der ersten Platte in den Sinn, dass man eine Hinterfütterung für die Stöße brauchen könnte. Wo ein Spant drunter leigt ja kein Thema aber am Dach kommt man schlecht von Innne hin für eine Wulst und von Außen unkontrolliert oder die Naht wird zu schwach. Also schön mit Papier wieder die Kanten angelegt. Ich dachte erst oben eine lange "Leiste" ziehn zu können, aber dann fiel auf, dass das Dach schon fest war... Doof gelaufen also stückeln. Zum Positionieren im Bug und Heck, wo noch einLängsapnt die Sicht versperrt hat es sich gezeigt, dass die Transparenz des GFK Vorteile hat. Hier kann man den Streifen durchs Dach erkennen.IMG_0878.JPG.19ab5a7e17ba663f5c3d875c8bb8921d.JPG

An die übrigen kam man besser ran, da ja eine Seite noch offen war. Von innen sieht das dann so aus.

IMG_0880.JPG.0f266b2153edc3b52914deb58782c1e9.JPG

Für die andere Seite war es insgesamt einfacher, da ich die einfach direkt ans Dach heften konnte mit Sekundenkleber.

IMG_0881.JPG.2f68c3267880ba5e72f3443cd50e5f88.JPG

Auf diese Art habe ich alle freien Spalte soweit möglich hinterlegt. Auf der rechten Seite gibt es zwei Stellen, wo die Spanten mit Lichtdurchbrüchen versehen sind, die schon zu waren, bevor ich darauf kam. Das wird schon.

Zum Kleben sind die Platten immer ordentlich mit Klebeband fixiert. An den Anknüpfungen zur andren Platte ist das teils nötig, da zum Spant noch Abstand ist, wenn diese schräg stehen. Dann wird an der Plattenkante ausgerichtet und nach dem Härten ist auch die Brücke zum Spant da.

IMG_0882.JPG.16de33c4ec3ab7a946b147bc0b47207b.JPG

 

Mittlerweile sind fast alle Platten bis auch die beiden Bugplatten dran.

IMG_0884.JPG.cfe3e766bcca41442f470b5f4681eaaf.JPGIMG_0883.JPG.0f3a90c82b05609cad8152f6ce695495.JPG

Die Form gefällt mir soweit immer wieder. Ich glaub das kommt mit den Fotos gar nicht richtig rüber.

Fürs Spaltefüllen habe ich mir noch 30min-Harz besorgt. Das 5min-EP lässt sich kaum mit Füllstoffen versehen und mein Laminierharz braucht zu lange für den Endspurt. Ich hätte gerne 15min gehabt, um schneller weitermachen zu können, aber das 30min sollte bei den derzeitigen Temperaturen schnell genug für 2-3 Arbeitsschritte am Tag sein.

 

Bin ja mal gespannt wie weit ich bis Freitag komme, oder ob ich meine "Werkstatt" mitnehemn muss, zum fertigbaun.

 

Kommentare wie immer gerne

 

Gute Nacht bzw. Guten Morgen

 

Daniel :)

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So die Nähte auf der Oberseite sind gefült. Zumindest großteils. Einige Luftöffnungen haben sich schon gezeigt. Das Harz ist auf jeden Fall hochreaktiv. Ist zwar mit 30min Verarbeitungszeit angegeben, aber 10g-Ansatz war durch die eigenen Exothermie nach ca.10min am Ende mit Verarbeitbarkeit. Also Alles in 2g-Ansätzen weitergemacht. Mal schaun, wie viel letztlich an Gewicht übrig bleibt. Insgesamt sind so 20g angerührt worden. Gut dabei geht ja nicht alles aufs Schiff und die Hälfte kommt bestimmt wieder runter, aber dennoch bleibt es nochmal ein unschöner Gewichtsposten, der aber kaum zu sparen und kontrollieren ist in diesem Stadium. Allzusehr kann ich auch nicht mit Microballons andicken, weil dann die Benetzung und die Festigkeit leiden.

Aber es wird und das schnelle Härten kommt mir in dem Fall entgegen.

Die Unterseite kommt heute Nachmittag noch dran und dann gehts ans Schleifen und nochmal Versiegeln.

 

Grüße

 

Daniel

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Am deutlichsten zu sehen ist die Montage der Stabilisierungsflossen. Dafür hab ich eine einfache Lade gebastelt. Ursprünglich war geplant auf die Fläche das Handy als Wasserwaage legen zu können, aber dann hat der Abstand zufällig genau gepasst, sodass ichs einfach aufstellen konnte.

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Montiert sehen die dann so aus.

IMG_0886.JPG.d88c2a5bfcaadeb89a20dbe874c61d5a.JPGIMG_0889.JPG.b540b378f92f70d85f36b76bd4ac8179.JPG

Ursprünglich hatte ich mal angedacht die inneren wie beim Original nach schräg nach unten zu stellen, aber das sah dann seltsam aus, da der Winkel aufgrund der Größe zu klein war. Also hab ich sie auch zur Seite gerichtet.

Und selbsterständlich ist der Versatz der inneren Flossen nach vorne gewollt. ;)

Die inneren Kehlnähte sind auch schonmal geschliffen.

Zum Abschluss für Heute hab ich nochmal die Gondeln mit dünnem Harz überzogen und einige Spalte gespachtelt.

Ich hab das Gefühl ich werd Freitag nach der Anreise erstmal schleifen und lackieren müssen. Ich hoffe es gibt eine Stelle, wo man das darf :oops:
Das 30min-Harz braucht doch länger zum Härten als gedacht. Vielleicht ists ihm zu feucht, oder die Füllstoffe hemmen da. Das hatte ich schon beim dünnen Harz mal festgestellt. Für den Rumpf-Gondel-Übergang überleg ich noch mir Leichtspachtel zu besorgen, den man getrost mit dem Finger verstreichen kann. Das würde einiges an Schleifarbeit ersparen und an Harz ist das nicht gut.

 

Grüße

 

Daniel

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