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Vorsicht bei der Verwendung von Styropor! Du schriebst ja von wechselnden Beanspruchungen, und die tun Styro nicht gut. Styro besteht ja aus Polystyrol-Blasen, die durch Wärme miteinander verklebt sind. Nun sind aber die Berührungspunkte dieser Blasen eher spärlich. Durch häufige mechanische Beansruchungen reißen diese Verbindungen nach und nach ab. Das Styropor wird regelrecht schwabblig und fängt an zu bröckeln.

Wenn leichter Schaumstoff als Überbrückung dienen soll, würde ich zu Styrodur raten. Das Zeug gibt es im Baumarkt, häufig unter der Handelsbezeichnung Roofmate. Das ist auch ein Schaum, aber statt verklebter Blasen homogen geschäumt. Ist sehr viel fester als Stropor, aber leider etwas schwerer.

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Hallo

@JL ja Baumwollflocken wären da in der Tat die bessere Wahl. Ich war halt ungeduldig und hab genommen was da war. Bei den übrigen Fugen dürfte das auch noch lange halten, nur diese war eben sehr groß. Ich werd mir aber wohl mal noch Flocken besorgen, da für die Aussenhaut ja noch Fugen anstehen und mein Thixotrpiermittel dieses Braun gibt. An den meisten Stellen nicht tragisch, aber an den Abschnitten, wo die Muster verlaufen nicht schön. Da muss ich die Konsistenz dann mit weißem Füllmaterial einstellen.

@Ralph Mit dem Styro hast du nicht Unrecht. An der Stelle könnte es gehn, weil die wechselnden Belastungen in der schädigenden Ausprägung durchs Handling kamen. Am Übergang soll ha auch mehr Füllfunktion gegeben sein,da die Hauptlastübertragung direkt am Kontakt der Gondel mit der Abschlussleiste erfolgen soll. Da ist auch noch eine Verstiftung mit ggf. elektischem Kontakt vorgesehen.

Schöne Grüße

Daniel

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Hallo Daniel,
mit deiner Verkabelung bist du bei den gemessenen Strömen aber mindestens zwei Nummern zu groß und damit auch zu schwer ;). Durch 0,25 mm^2 Cu-Kabel kannst du schon max. 5A schicken.

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Hm vielleicht geh ich dann noch weiter runter sogar. Etwas Reserve ist gut, aber ich hab das Gewicht von Kabel offensichtlich massiv unterschätzt. Hätte mir ja eigentlich klar sein sollen. Wollte halt erst die Kabel direkt an die Regler löten und dann deren Querschnitt beibehalten. Gut, dass ichs nicht gemacht habe.

 

Grüße

 

Daniel

 

Überleg grade 2,5mm² oder 1,5mm².

 

bearbeitet von DJK94

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Ich hab grad nochmal geschaut und wohl was falsch im Kopf gehabt. Auf dem Reglerkabel steht 14AWG. Nach meinen Recherchen etwa 2,5mm2. Da ich die Kabel angepasst gekauft hatte sind diese wohl auch 2,5mm2. Demnach muss ich schaun, ob 1,5mm2 oder bis 1mm2 runter. Nach dem was ich finden konnte sind 1mm2 bis 15A zugelassen, was ja locker reichen würde. Die Motorzuleitungen sind ja auch winzig. Da muss ich mal schaun, was zu bekommen ist. Silikonkabel wäre ja schon schön.

Daniel

 

 

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Ich hab jetzt mal 0,75mm², 1mm² und 1.5mm² Silikonlitzen bestellt. Mal schaun, was ich davon nehme. Grundsätzlich sollte sogar die 0,75mm² noch gut gehn. Dann sollte ich aber in jedem Fall auf 1/3 des jetzigen Kabels an Gewicht kommen. Zudem sollte die Verlötung einfacher werden, sodass ich eine einfachere Verlegung bekomme.

 

Daniel

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Ich hänge gerade an einem kniffligen Problem, dessen Lösung einfach sein könnte. Und zwar hab ich feststellen müssen, dass meine eine Wellenanlage hervorragend läuft und nur minimalst Vibrationen verursacht, die man wohl auch nicht raus bekommen wird. Sie sind allerdings auch kaum zu bemerken.

Die andere zeigt jedoch deutliche Schwingungen bei geringsten Drehzahlen mit heftigen Ausschlägen und dann mit zunehmender Drehzahl geringer werdend, abgesehn von der Resonanzdrehzahl. Nach einigen Versuchen die Ursache zu finden habe ich die beiden Wellenenden, welche aus der Welle mit dem Kupplungsteil bestehen, auf beiden Motoren getestet. Und es zeigte sich, dass die eine eben schln läuft und die andere nicht. Also muss es an der Welle gelegen haben. Die hatte ich schon neu geklebt, weils es vor einigen Tagen schon aufgefallen war. Da hab ich es auf schiefen Einbau durch das minimale Spiel in der Passung geschoben. Daher mit Ausrichtung mittels Ständerbohrmaschine neu gemacht. Heute eben immernoch, wenn auch etwas besser.

Nach dem Ausbau hab ich sie mal über Glas rollen lassen und praktisch keine Biegung gesehen. Bis auf eine Stelle: Im Gewinde selbst. Also eben versucht eine neue zu schneiden. Ist mit dem Einspannen immer schon knifflig und nachdem ich fertig war hat das Gewinde noch mehr Schlag. Das Wellenstück war absolut gerade vorher. Mein Problem ist, dass ich den Anschnitt mit der Bohrvorrichtung und von Hand nicht sauber hinbekomme. Selbst die "Führungen", die ich extra besorgt hatte haben eine Flugpassung, dass es mit Augenmaß mindestens so gut geht.

Da die an der Uni schon unmutig waren, als ich das letzte Mal gefragt hatte, ob ich mal an die Drehbank darf nur um die Einspannung sauber zu haben, möchte ich sie ungern nochmal stören :) . Daher überleg ich, doch einfach eine fertige zu kaufen.

Also die eigentliche Frage: Weiß jemand ob die günstigen Wellen von Krick auch schon Edelstahl sind? Es steht nur Stahl dran, was ähnlich viel Aussage hat wie Metall.

Sonst müsste ich mal Enden zu meinem Vater schicken und wieder zurück.

 

Wenn ich eine Kupplung mit etwas Flexibilität unterbringen würde wäre das Problem damit schon ausreichend zu beheben, die Option hab ich aber nicht wirklich. Ein adapterstück muss ich auch nochmal neu haben, weil das mit dem Mitnehmer gefressen hab und so keine zufiredenstellende Ausrichtung mehr bietet. Der Zapfen des Mitnehmers ist noch akzeptabel, aber ich kann den Adapter nicht ausreichend genau aufreiben, um die Grate zu bereinigen.

 

Ich werd wohl mal solange die eine Gondel weitermachen, aber Zeitlich wirds knapp mit solchen Aktionen.

 

Daniel

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Hallo Daniel,

Einlassen mit Eposeal,  dann verschleifen und dann den Molotow drauf

Chris

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Hm ok. Da hab ich natürlich direkt den ersten "Fehler" gemacht. Der Gedanke kam mir auch schon vorhin, dass es vielleicht sinnig gewesen wäre auf den Füller zu verzichten.

Da ich jetzt nicht unbedingt nochmal etwas kaufen möchte/kann würde ich das mit meinen Mitteln umsetzten. Das hieße mein Laminierharz nehmen und schlicht damit einstreichen. Dass es wahrscheinlich etwas zäher, als das Eposeal ist stört eh nicht weiter, da eh nichts mehr wirklich einziehen kann. Wobei das Harz mit der Konsistenz von Ahornsirup durchaus eingezogen wäre.

Die Idee da noch mit Spritzspachtel drauf zu gehn kommt daher, dass man leichte Kurvenfehler in der Holzoptik einfach kaum erkennen kann. Da würde eine einheitliche Färbung eben helfen. Das wäre dann ja eher nach dem Versiegeln sinnig. Oder ich nehme die Grundierung als Farbgeber.

 

Ich hab vorhin auch schon mal die Naht an der Gondel angefangen zu schleifen und festgestellt, da stehe ich vor einem ähnlichen Probem. Ich muss den Stoß verschleifen, aber durch das teiltransparente GFK und die Länge sind Fehler teils schwer zu erkennen. Da werd ich wohl auch dünn Harz nochmal drüber zum Versiegeln und dann Spachteln. Andererseits ist das doof, weil die Verstärkungslage dann auf den Spachtel käme stellenweise. Oder der Spachtel muss praktisch komplett wieder runter vorm aufkleben der Verstärkung. Ohne Verstärkung geht nicht, da geht mir die Naht auf hab ich schon gemerkt. Auf der Seite, wo ich die Gewebelage direkt mit druaf hatte muss ich nochmal neu verfugen, da ist nicht genug Füllmaterial an einige Stellen gekommen.

 

Grüße

 

Daniel

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Tja, die Dichtigkeit... Ich hatte schon so meine Befürchtungen, und sie haben sich leider bewahrheitet. Selbst kurz unterhalb der Wasseroberfläche herrscht schon ein Überdruck, der sich bemerkbar macht.

Ich weiß nicht, wie das in den Griff zu bekommen wäre. So aus dem hohlen Bauch heraus würde ich dazu raten, beide Gondeln mit 17-Gramm-Gewebe über zu laminieren. Aber wieviel Gewichtszunahme dadurch zustande käme, kann ich nicht sagen.

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Hm also sie sind ja nach dem Fügen generell nochmal mit einer Schicht Harz eingestrichen. Ob da eine Gewebelage zusätzlich hilft kann ich jetzt nicht beurteilen. Gewichtstechnisch kommt da mit solch einer Lage vielleicht 1-3g dazu. Der Größte Anteil ist Harz. Die Schalen mit 3x80g/m² wogen aus der Form zwischen 18g und 22g +-.

Es kann natürlich auch sein, dass ich die Harzversiegelung mit den Schleifprozessen wieder runter geschliffen habe. Derzeit habe ich allerdings die Nähte im Verdacht das größte Leck zu stellen. Das könnte mit der zusätzlichen Harzschicht gestern nochmal besser geworden sein.

Schöner wäre es gewesen die Schalen unter Vakuum und mit Abreißgewebe zu erstellen. Dann sollten die ganz und gleichmäßg getränkt sein und die Dickewäre einheitlicher. Aber dafür hab ich nunmal kein Material hier. Jetzt ist eh zu spät und ich muss überlegen, wie ichs noch hinbekomme, die zu dichten.

Mein Vater meinte gestern schon ich sollte die Kabeldurchgänge mit Knete ordentlich abdichten und dann mal ganz getaucht nach Bläschen schaun. Dann könnte man zumindest die kritischen Stellen identifizieren und schaun, ob man die Löcher erkennen kann.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass man Harze auch verdünnen kann. Das wäre vielleicht auch noch eine Methode, um ihre Kriechfähigkeit zu erhöhen, um so kleinere Löcher füllen zu können.

Ich werd sonst auch mal schaun, ob ich irgendwie einen Test hinbekomme, um zu ermitteln, was an Dichtwirkung vom Lack zu erwarten sein kann.

 

 

Grüße

 

Daniel

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Achtung Daniel, wenn Du das Harz zu dünn machst oder so etwas wie Eposeal (wäre ne Alternative) verwendest: Nicht das de dir die Motoren festharzt! So dünnflüssiges Zeug läuft überall hin! Auch an Stellen, wo man das nicht haben möchte!

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JA das wäre ein Risiko.

Wie ich bereits geschrieben habe im Bericht hat sich das Problem mittlerweile anscheinend gelöst. Die Tests die ich vorhin gemacht haben zeigen eine Dichtigkeit, bis zu 10cm in einigen Bereichen. Ich hab die Gondel Spitze und dann Heck voran in eine Aufgeschnittene Flasche gestellt. Wasserpegel bis zu den Kabelöffnungen an der Spitze und am Heck blieb mehr trocken. Da wird noch eine Badewannentest nötig.

Bisher aber völlig trocken. Spitze bis 10min Heck bis 5min etwa.

Ich vermute es war an der Naht, wo ich die erste Versiegelung praktisch wieder runter geschliffen hatte. Anscheinend hat sich die mit dem Auflaminieren der Verstärkung nicht wieder ergeben, Gestern die ganze Gondel nochmal mit Harz eingestrichen und heute schiens dicht. Mein Harz hat ja etwa die Konsistenz von Ahornsirup. Ist also schon in der Lage gut zu verlaufen.

 

Gewichtsbilanz insgesamt bisher 25g Übergewicht. Flossenauftrieb nicht einberechnet, weil ich den nicht kenne. Überschlag am CAD-Modell ergab 30g sind etwa 2mm Tiefgang, wenn ichs richtig im Kopf hab.

 

Daniel

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Hallo Daniel,
zum Überbrücken größerer Stellen kannst du das Harz auch mit Microballoons füllen. Die sind extrem leicht, bringen aber keine Stabilität; dafür würde es dann Fasern brauchen.

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Ja Mircoballons würden gut füllen, aber sorgen eben auch dafür, dass die Maße bei den Spaöten bei Biegung oder Zug sehr schnell bricht. Gut dagegen könnte man durch einige Baumwollflocken versuchen zu wirken. Nur hab ich da halt trotzdem Spalte von gut 5mm und die werden sehr schmal, da sie am Auslauf der Stützen liegen.

Ich überlege derzeit senkrecht mittig einen Steg aus dem 0,5mm GFk zu setzen und dann rundrum zu Spachteln. Dann hätte man eine Art Skelett unterm Spachtel und insbesondere die Kanten vorne und Hinten wären verstärkt.

Irgendwie muss ich auch noch in dem Zuge Trimmgewicht unterbringen. Ich habe derzeit ein Ungleichgewicht von 11g zwischen den Seiten und das könnte sich in "starker" Schräglage zeigen. Ich hab schon durch Auswahl der Gondelgewichte entgegen der ursprünglichen Rumpfgewichtsverteilung etwas raus geholt, aber nicht so viel wie erwartet.

 

Grüße

 

Daniel

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Sehr geile Arbeit das.

Tipp: Stecker zu anlöten, immer als Paar zusammen gesteckt.

 

Ralph

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Danke

Ja mit dem Paar ist richtig. Nur hat das die letzten Male so gut funktioniert, dass ich da keine Notwendigkeit für sah. Aber die letzten Male hats halt auch besser mit dem "Bräter" funktioniert und die Kabel waren freier, sodass der Zugang und die Einspannung einfacher war. Nach dem "Reparieren" hab ich auch alles als Paar gelötet.

Bei den meisten MPX-Steckern gehts gar nicht einzeln, weil die Nachbauten häufig grottigen Kunststoff haben. Und an vernünftige zu kommen ist schwierig. Daher bin ich auch auf XT umgestiegen u.a.

 

Daniel

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Hallo Daniel

Ich verfolge den Bau Deiner Sea Shadow aufmerksam und freue mich immer wieder über Updates.

Zum letzten Beitrag habe ich eine Frage: warum benutzt Du nicht Polyesterspachtel für die Spalten?

Der «überbrückt» gut grössere Spalten und klebt auch Teile aneinander. Ausserdem härtet er relativ fix an und ist bereits nach sehr kurzer Zeit schleifbar (nass geht am besten). Man kann ihn aber auch sehr gut mit einer Klinge formen und Überstände abziehen.

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Tja.

Also ich hab sogar welchen da nur hab ich da im vergleich zu meinen "Selbstmach-EP-Spachteln" eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ja er ist shcnell fest. Für meinen Geschmack nur zu schnell. Da hab ich mit meinem 5min-EP ja mehr Zeit zum Auftragen. Demnach ist auch das gezielte Auftragen schwierig. Damit hab ich, weils hier auch öfter vorkam am Tragflügelboot gearbeitet bzw. angefangen.

Das nächste ist, dass ich den vom Bearbeiten gar nicht mag. Der ist mir zu fest und das umgebende Material, selbst GFK ist mit Pech schneller weg als der Spachtel. Das Harzgemisch ist mit wenigen Raspel/Grobe Feile-Zügen grob in Form und lässt sich ansonsten auch super trocken, wie nass schleifen. Nassschleifen bei noch offenen Holzstellen ist halt auch wieder son Ding.

Dann hab ich generell ein Probelm beim Spachteln hier. die Spalte sind zumeist wirklich nicht breit. Der größte, abgesehn von der Anpassung an die Abschlussleiste, dürfte am Bug jetzt 1-2mm sein. Ansosnten sind das 0,5mm oder weniger. Aber ich hab als Strinfläche auch nur 0,5mm. Ohne eine "Wulst" oder Kehlnaht, die hinterschneidet hält das praktisch nicht. Daher wird das dünnere Harz auch genutzt, da es mit der Papierauskleidung eine faserverstärkte Brücke bildet.

 

Vielleicht mach ich auch was falsch beim Polyspachtel, aber eigentlich gibts da ja nicht viel. Für mich eben vor allem zu schnell und zu zäh beim Schleifen.

 

Grüße

 

Daniel

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Hallo Daniel,

Bisschen teurer, aber sehr zu empfehlen sind die Nautic Epoxid-spachtel:

Die leichte Version https://www.fiberglas-discount.de/epoxid-spachtel-nautic-ultra-light oder die normale https://www.fiberglas-discount.de/epoxid-spachtel-nautic

Hab ich auch direkt nach dem Nassschleifen benutzt - das hält und macht keine Risse!

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Hm außer einem leichten Gewichtsvorteil kann ich erstmal keinen Vorteilg egenüber meinen selbstgemischten Spachteln aus EP-Harz erkennen. Gut es spart Arbeit, aber das rechtfertig jetzt keine kurzfristige Anschaffung, da ich vom Handling auch wieder mit Handschuhen ran muss.

Ich hatte überlegt für die großen Anformungen Molto oder Ähnliches zu nehmen. Von den mechanischen eigenschaften kanns sicher nicht mithalten, aber es ließe sich einfach von Hand modellieren an den Rumpf.

aufgrund der Zeitumstände werd ich wohl schlicht selbstgemischt ran haun, vorformen und dann halt schleifen.

 

Grüße

 

Daniel

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Super, dann machen wir eine Werkstatt-Ecke...ich muss/will auch noch basteln...:mrgreen:

Schleifen ist kein Problem...wenn's zu sehr staubt hat's genügend Freifläche...;)

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hört sich gut an. :) Ich werd wohl noch schleifen und lackieren müssen. Mein Harz- und Spachtelsotiment kommt auch mit, falls ich die Rumpf-Gondel-Anformung nicht fertig bekomme.

Ein Zelt sollte bei dem Wetter doch auch super als Temperofen zu nutzen sein :mrgreen:

 

Interessanterweise ist mein 30min-Harz, wo ich mich auch nochmal korrigieren muss-Es steht zwar 30min auf dem Label aber 15min in der Beschreibung. Das verstehe auch mal einer-, auch nach jetzt 24h noch zäh-elastisch/plastisch. Mit dem Fingernagel bekommt man Abdrücke rein. Entweder das reagiert empfindlich auf Füllstoffe, oder die Mischungen sind unglücklich, was bei Abwiegen aber ungewöhnlich wäre. Und dann wohl kaum alle gleichermaßen. Kann natürlioch sein, dass es schlicht etwas flexibel bleibt. Ist auch ok.

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Am 31.5.2018 um 09:20 , DJK94 schrieb:

Interessanterweise ist mein 30min-Harz, wo ich mich auch nochmal korrigieren muss-Es steht zwar 30min auf dem Label aber 15min in der Beschreibung. Das verstehe auch mal einer-, auch nach jetzt 24h noch zäh-elastisch/plastisch. Mit dem Fingernagel bekommt man Abdrücke rein. Entweder das reagiert empfindlich auf Füllstoffe, oder die Mischungen sind unglücklich, was bei Abwiegen aber ungewöhnlich wäre. Und dann wohl kaum alle gleichermaßen. Kann natürlioch sein, dass es schlicht etwas flexibel bleibt. Ist auch ok.

K.A., in wie vielen Foren ich das schon wie oft geschrieben habe, und das als jemand, der Kleben hasst (klebst du schon oder schraubst du noch ...) und Laminieren erst recht :muahaha::

Epoxydharze sind Additionsvernetzer - weiß weltweit sicher jeder, macht sich aber offenbar überschaubare Gedanken zu den Konsequenzen. Bei einem Polyesterharz oder -spachtel kann man mit der Menge des Härters die Aushärtungszeit etwas beeinflussen, bedeutet hart wird das irgendwann immer, vorausgesetzt, es ist komplett durchmischt.

Epoxyharze werden nur genau dann optimal fest, wenn jedes Härtermolekül seinen Partner gefunden hat. Alles, was vom einen, oder vom anderen, das ist egal, übrig bleibt, verschlechtert die Eigenschaften.

Und nun zum konstruktiven Teil: Obwohl das www voll ist von Posing über die benutzten Waagen, deren Preis, deren Auflösungen und Genauigkeiten: Kleinmengen mischt "man" volumetrisch an, mit Hilfe von Injektionsspritzen (und dem volumetrisch korrigierten Mischungsverhältnis, das aber i.d.R. auf den Gebinden alternativ dokumentiert ist). Für das oft genutzte R&G mit Härter "L" ist es beispielsweise 100:40 nach Masse und 100:45 nach Volumen.

Aber warum?

Niemand kann seriös einschätzen nach dem Wiegen, wie viel vom abgewogenen an den Gefäßwänden hängen bleibt, falls man nicht direkt im Mischgefäß abwiegt. Aber wie auch immer sie zusammenkommen - selbst 0,1g Abweichung sind "viel" bezogen auf einzelne Gramm Reaktionspartner hinsichtlich Additionsvernetzung.

In einer Spritze bleibt dagegen nichts zurück, man spritzt direkt ins Mischgefäß (und wischt den Rüssel ab statt ihn abtropfen zu lassen, denn das würde sonst auch wieder verfälschen).

Dass man dann, wenn man denkt, es ist gut durchmischt, nochmal genauso lang weiter rührt, hilft auch viel ... am besten andersrum.

Für Harz und Härter habe ich daher Spritzen mit 10ml für Harz und 5ml für Härter sowie noch einen kleineren Satz. Die für das Harz hält "ewig", die für den Härter muss man periodisch ersetzen. Damit kann ich "unfallfrei" auch mal 2g Harz herstellen, die aber trotzdem sowas von hart werden, und das auch in der dokumentierten Zeit ...

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Nun, ich glaube, um Kleben kommt man nicht herum, wenn man mit Holz baut, und ums laminieren auch nicht, wenn man mit Balsa baut. Und da ist epoxy das Mittel der Wahl.

Allerdings: wenn´s nicht so funktioniert, wie es soll, ist in den meisten Fällen (ausser der Härter ist total überlagert) der Bastler schuld, meist sind es Wiegefehler, da sollte man es schon sehr genau nehmen, oder/und Mischungsfehler, es wird zu kurz gerührt, 2 Minuten mindestens, besser 4. % Schaden auch nicht. Immer im Anmischtopf wiegen.

Ich habe bisher nie Probleme gehabt, auch nicht beim anmischen von 1,5g! Und es ist völlig egal von welchem anbieter ich das nehme. Derzeit verwende ich ein Gebinde, das ich geschenkt bekam, weil es angeblich nicht aushärtet. Bei mir läufts ohne Probleme....

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