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Moin,

da ich gerade die Entwicklung und den Bau des Hurtigrutenschiffs MS Nordstjernen im Maßstab 1:100 hinter mir und dabei festgestellt habe, dass mir das Schiff noch viel besser gefällt als vorher, setze ich noch einen drauf und baue das Modell gleich nochmal, aber doppelt so groß.

In 1:50 sollte das Modell dann 161,4 cm lang, 25,2 cm breit sein und eine Verdrängung von 17,5 kg haben. Damit  dürfte es auch bei etwas rauherem Wasser als RC-Modell einsetzbar sein. (beim 1:100er Modell habe ich da wegen der filigranen Reling und den vielen Antennen etwas Respekt vor).

large.5a5f294d01390_Nordstjernenhp1.JPG.  

Der Rumpf wurde traditionelle mit Holzleisten (2x10mm Linde) auf Spant gebaut - allerdings nicht auf einem Hellingbrett. In die Spanten wurden quadratische Löcher eingefügt, die durchgehende 10x10mm Holzleisten aufnehmen - in der Mitte sind das 10 Stück, zum Bug und Heck nur 4, bzw 6). Auf den Quadratleisten wurden die Spantabstände markiert, der Hauptspant winklig ausgerichtet und dann zum Bug und nach achtern die weiteren Spanten auf die Quadratstäbe gezogen. Das ergibt ein ziemlich verwindungssteifes Gerippe und spart das bei der Größe doch schwere Baubrett. Wegen der Stabilität der tragenden Spantkonstruktion konnte dann auch ohne Beachtung einer wechselseitigen Anbringung der Leisten mit den einzelnen Holzleisten begonnen werden.

Für Bug und Heck (die jeweils letzten 3-4 cm wurden Balsaklötze verwandt. Beim Verschleifen war der Schleifklotz von Perma-Grit eine große Hilfe. Dann habe ich zur weiteren Stabilisierung Epoxi und ein 160 g Gelege aufgebracht. Aktuell bin ich gerade dabei zu spachteln, zu schleifen, zu spachteln.... aber das kennt ihr ja :-)

Wenn der Urrumpf soweit fertig ist, gibt es weitere Bilder.

Für Decks und Aufbauten habe ich ja die Fräsdateien für das 1:100er Modell, man könnte ja einfach alles auf 200% skalieren. Ist aber eine dumme Idee, denn im kleinen Maßstab ist die Detailtiefe nicht so groß und manches sieht doppelt so dick einfach nicht mehr stimmig aus. 

 

Viele Grüße,

Christian

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bearbeitet von seefahrer
Kommentarthreadlink eingefügt
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Moin,

so der Urrumpf ist fertig für die Herstellung der Negativform...  Optisch sieht der ein bisschen hoch aus, aber das liegt daran, dass ich die Seitenwände etwas höher (5-8 cm) gezogen habe, um eine vernünftige Negativform zu bekommen. Die spätere Schnittkante (Farbübergang schwarz zu weiß) habe ich angerissen und die Fläche darüber schraffiert. Ebenso ist die Position der Bullaugen angerissen.

Habe ihn mal zusammen mit dem 1:100er Modell fotografiert.

large.5a717b28df640_NordstjernenUrrumpf1

Viele Grüße

Christian

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Moin,

jetzt geht es endlich richtig los mit dem großen Nordstjernen Modell. Der Rumpf wurde in der Negativform mit Epoxidharz und 4 Lagen 163g Gelege laminiert. Beschnitten kommt der Rumpf bei einer Länge von ca 163 cm (und damit einer Überlänge von etwa 1%, was mich ein bisschen ärgert) und einer Breite von 25 cm auf etwa 2 kg Eigengewicht. Die Wandstärke liegt zwischen 1,2 und 1,4mm gemessen am oberen Schanzkleid. Das ergibt eine ausreichende Stabilität nachdem der Rumpf noch eine gute Woche nach dem Laminieren Zeit hatte zum Aushärten.

Leider gab es einige Blasen, die noch verspachtelt werden mussten. Die Temperaturen waren beim Laminieren aber auch nicht wirklich optimal und ich hoffe bei weiteren Abzügen fehlerfreiere Rümpfe zu erzielen. Nun gut, wenn die Fehlstellen ordentlich ausgebessert werden, kann man auch damit leben, aber es macht natürlich unnötige Arbeit.

Oberkante des Schanzkleids war im Urmodell bereits angerissen, ebenso die Platzierung der Bullaugen, so dass Beschnitt und Aufbohren der Bullaugen ziemlich fix erledigt war. Dann kamen noch die Bohrungen für Stevenrohr und Ruderkoker. Das Stevenrohr wurde bereits eingeklebt und mit einer Stütze versehen. Für dieses Modell habe ich eine wartungsfreie Raboesch Wellenanlage 4mm gewählt. Der Prop ist 65mm.

large.5a9d435a1e857_Nordstjernen50Rumpf1

Ruderkoker und Ruderachse habe ich nur provisorisch eingesetzt. Das Ruderblatt muss noch hergestellt werden und die Lagerung in der Ruderhacke will auch noch vorbereitet werden. 

large.5a9d435d40b36_Nordstjernen50Ruder.

Schiffsname und Heimathafen habe ich in 0,5mm Polystyrol gefräst. Die Buchstaben haben dabei eine Höhe von 7mm, bzw. 5mm. Am Bug ist der Schriftzug bereits montiert - achtern wird das wegen der starken Wölbung noch spannend. Ich möchte die aber gerne vor dem Lackieren aufbringen, da das eine bessere Haftung ergibt. Die erhabene Schrift wirkt bei Streiflicht besonders gut.

Mittschiffs wurden auch die Schlingerkiele angebracht (3x4mm MS-Profile). Als nächstes werden das Backdeck und das A-Deck gefräst (aus 2mm Polystyrol) und die Decksauflageleisten montiert. Zur Querversteifung wird es auch ein paar Unterzüge geben.

large.5a9d43602abb1_Nordstjernen50-Schri

large.5a9d43630afc7_Nordstjernen50Schrif

Viele Grüße

Christian

 

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Moin,

das Hochskalieren der Fräsdaten klappt ganz gut. Vergrößern ist auch einfacher als Verkleinern, da beim Verkleinern der gewählte Fräskopfdurchmesser nicht mehr unbedingt in die Konturen passt. Umgekehrt sind beim Vergrößern zusätzliche Details anzubringen...

Zunächst wurden aber die Auflageleisten für das Vordeck und das A-Deck in den Rumpf geklebt. Ich habe dafür 5x5 Polystyrolprofil (eckiges Rohr) genommen, da es sowohl zum GFK wie auch zu den Polysytroldecks eine ausreichend breite Klebefläche hat. Im Rumpf wurden zunächst zur Markierung des Abstands von der Oberkante Schanzkleid Kreppstreifen eingeklebt, dann das Profil mit Sekundenkleber angepunktet. Das Schanzkleid wurde grob verschliffen und dann die Profilleisten mit Epoxi verklebt. Da ich etwas mehr angerührt hatte, habe ich das auch gleich noch zur Glättung der Schanzkleidinnenseite dort verstrichen - die Schwerkraft hat dann dafür gesorgt, dass die evtl. noch vorhandenen Ritzen zwischen GFK und den Leisten geschlossen wurden.

 large.5aa003d7e928b_NordstjernenDecksauf

Wegen der Länge des Modells bzw. der Decks musste ich das A-Deck sowieso teilen und da das sehr gut klappte, habe ich das beim Vordeck ebenso gemacht. Das vordere Ende wurde an den Kanten leicht angeschrägt und dann im Rumpf verklebt. Spalten wurden mit Spachtel ausgefüllt. Die bereits vorhandenen Bohrungen für die Ankerklüsen wurden mit  Rundfeilen angepasst und ein 8mm Polystyrolrohr eingezogen. Da das vordere Deckteil relativ kurz ist, lässt sich auch die Verbindung Rohr / Rumpf gut wasserdicht verschließen.

large.5aa003e619a61_Nordstjernen50-Backd

Die Rohre sind hier bereits an Deck abgelängt und verspachtelt, außenbords muss da noch nachgearbeitet werden. Rund um das Rohr muss da noch eine ovale Verdickung rund um die Klüse.

Das A-Deck wurde in der Länge geteilt und die Aufbauwände gefräst. Für das Deck und die Aufbauten habe ich im Sinne einer stabilen Basis für die oberen Decks 2mm Polystyrol gewählt. Im Deck gibt es 2mm breite Schlitze, die so eng sind, dass man erstmal gut alle Wände einstecken kann, um die Position zu überprüfen. An drei Stellen stimmte die Länge der Wände nicht ganz (jeweils einmal 0,3 - 0,5 - 1,0 mm zu kurz) - das war mir beim 1:100er Modell nicht aufgefallen. Beim Aufbau habe ich jetzt da einfach ein bisschen Material aufgefüttert. Fräsdatei habe ich aber gleich angepasst.

Die Wände haben auch bereits Bohrungen für die Handläufe in 1,1mm Durchmesser.

large.5aa003f039617_NordstjernenA-Deck.J

large.5aa003f4eb9d7_Nordstjernen50-Relin

Ich hoffe mal, dass das Material so lichtdicht ist, dass ich auf eine schwarze Innenbemalung der Wände zur Verhinderung durchscheinender Wände verzichten kann.

Das Deck bleibt zunächst einmal lose, da ich vor der Montage im Rumpf gerne das Holzdeck verlegen und versiegeln möchte. Das geht außerhalb des Rumpfs deutlich! leichter.

Die oberen Aufbauten und Decks werde ich aus gewichtstechnischen Gründen aus 1,5mm Polystyrol herstellen, bzw. an den Stellen an denen bei Außendecks Schanzkleider stehen aus 1mm Material.

Nachstehend ein aktuelles Foto mit den aufgelegten Decksteilen.

large.5aa003fd36f25_Nordstjernen50-AundB

Nächste Schritte: Verlegung der Holzleisten auf dem A-Deck, Anbringung der Handläufe A-Deck, Positionierung der Speigatts

Viele Grüße

Christian

 

 

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Moin,

weiter ging es mit der Verlegung der Decksplanken. Das unterste Deck (A-Deck) ist zwar nur durch die seitlichen Aussparungen sichtbar, aber ich wollte auch da nicht darauf verzichten - obwohl das Verlegen doch einige Zeit brauchte. Die Decksleisten sind 2mm breite, 0,6mm dicke Furnierleisten aus Kirsche, die ich mit einer Fuge verlegt habe. Die Fuge wurde nach Abschluss der Plankenverlegung mit naturfarbenem Kitt gefüllt (also hell ähnlich Pappelholz). 

large.5aa7a1168ed2c_Nordstjernen50Achter

Auf diesem Bild sind die Fugen noch nicht verfüllt.

Außerdem müssen die Handläufe montiert werden, bevor das Deck eingesetzt werden kann. Dafür habe ich dem Original entsprechende Handlaufhalter gefräst. Die haben eine Bohrung 1,1mm für den 1mm Messingdraht und stehen etwa 2,6mm von der Deckshauswand ab. Das kann dann auch nicht mit Farbe zulaufen und es bleibt nach dem Lackieren noch genug Abstand zwischen Wand und Handlauf.

large.5aa7a11b9feb4_Nordstjernen50Handla

large.5aa7a11e62e27_Nordstjernen50Handla

Hier ist das Deck auch bereits fugentechnisch bearbeitet und lackiert.

Außerdem habe ich am Wochenende die Aufbauseitenwände und -front montiert. Die sind fest mit dem Rumpf verbunden und bleiben als Rahmen für die oberen Decks, die dann herausnehmbar sind.

large.5aa7a12587812_Nordstjernen50Einset

Bevor das Deck eingeklebt wird, werde ich aber die Wände und Handläufe noch lackieren. Das wird - auch mit Pinsel - ansonsten eine Quälerei...

large.5aa7a12d39609_Nordstjernen14Mar18.

aktueller Stand

Viele Grüße

Christian

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Moin,

das Wochen-Update :-) Inzwischen wurde das Vordeck rund um die Ladeluke mit Holzplanken belegt. Außerdem habe ich ein paar Kleinteile angefertigt: Schanzkleidstützen für das Vordeck, Poller, Rahmen für die Speigatts und Klüsen.

Die Trossenklüsen sind so aufgebaut, das ich einzelne Schichten in 1mm Polystyrol gefräst habe. Dabei ist Schicht ganz an der Bordwand die mit dem kleinsten Durchmesser, darauf folgt eine zweite Schicht deren Außen- und Innenkontur um 0,2mm größer ist und die dritte Schicht ist dann entsprechend nochmal größer - so bekommt man beim Zusammenkleben eine gewisse Tiefe und auch Wölbung. Außen auf die Bordwand wurde noch mal die kleinste Größe aufgeklebt und dann das Ganze verschliffen. 

large.5aae64c623690_Nordstjernen50Klsen.

large.5aae64c8b8551_Nordstjernen50Klsen2

Auf diesem Bild sind auch die Schanzkleidstützen zu sehen. Den oberen Abschluß des Schanzkleids habe ich noch mit einem L-Winkel aus 2 zusammengeklebten 1x2mm Profilen erstellt. So ergibt sich eine schöne gleichmäßige Abschlußkante, die auch die leicht unterschiedliche Dicke des GFK-Rumpfs kaschiert. 

Die Speigatts wurden auf dem Rumpf angezeichnet, aufgefräst, verschliffen und erhielten an der Innenseite des Schanzkleids dann noch einen Rahmen, der auch einen dünnen Quersteg hält. 

large.5aae64d325da1_Nordstjernen50Speiga

Da die Poller in der gewünschten Größe und Menge nicht vorrätig waren, habe ich die einfach selber hergestellt. Grundplatte in 2mm gefräst, Rundstab mit 4,5mm Durchmesser abgelängt auf 7mm und oben drauf noch eine Platte mit 6mm Durchmesser aus 1mm Material. War etwas Fummelarbeit, aber aufgrund des relativ einfachen Aufbaus aus Platten-/Stangenmaterial preiswerter als gedruckt. (das Thema 3D-Druck schiebe ich mal wieder vor mir her :-)

large.5aae64cb1c143_Nordstjernen50Poller

Ansonsten wurde das A-Deck inzwischen eingeklebt und die Übergänge vom GFK-Rumpf zu den gefrästen Aufbauten verspachtelt und verschliffen. Damit ist der Rumpf dann auch eigentlich soweit für die Lackierung vorbereitet.

Viele Grüße

Christian

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Moin,

auch hier ist es weiter gegangen...

Das Vordeck wurde mit Leisten beklebt, das Deckshaus und die Niedergänge neben der Luke errichtet.

large.5ab5340b25db6_Nordstjernen50Vordec

Am Heck wurde das Schanzkleid des Salondecks erstellt. Zur Anpassung der Übergänge und der Länge der Stützen habe ich das erstmal vorsichtig mit Krepp angebracht und etwas unter Spannung gesetzt, um die richtige Rundung hin zu bekommen. Das Deck muss natürlich herausnehmbar bleiben, da man ansonsten nie mehr an das Ruder kommt. Ich habe beschlossen das Deck zweilagig aufzubauen (jeweils 1mm). Die untere Lage wird mit dem Rumpf verklebt und schließt somit die seitlichen Laufgänge nach oben ab - das Teil sieht dann eigentlich aus wie ein Rahmen. Die Aufbauten, die man später abnehmen kann, werden mit der oberen Ebene des Decks verklebt.

large.5ab5343d4ce80_Nordstjernen50-Hecks

Ansonsten hat das gute Stück nun schon mal Farbe bekommen. Da kommt nach dem Anbringen der Tiefgangsmarken aber noch mal ganzflächig Seidenmatt drauf.

large.5ab534acd59ec_Nordstjernen23mar201

Außerdem habe ich mal einen Beleuchtungstest gemacht. An die Unterseite des A-Decks wurden LED-Streifen (12 V warmweiß) geklebt (etwa 260 cm) - für die Innenbeleuchtung geht das mit einem 2S Lipo gut. 6V müssten da eigentlich auch reichen.

large.5ab534b18c63b_Nordstjernen50Beleuc

Viele Grüße

Christian

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Moin,

auch hier eine Aktualisierung, die textlich etwas kürzer ausfällt, da ich das Modell zur Intermodellbau 2018 vorzeigbar haben möchte.

Nachdem der Rumpf Farbe hatte, konnte ich die Bullaugengläser einsetzen. Die sind mit 2/10tel mm Untermaß gefräst und passen ziemlich genau in die Bohrungen. Rumpf auf die Seite gelegt, das LED-Band angeschlossen und dann die Gläser eingesetzt. Zum Teil brauchte es etwas Druck und dann rastete das Glas mit einem Knack ein. Von innen habe ich die dann mit Sekundenkleber vergossen (da reichte ein kleiner Tropfen) Wenn man ganz sicher gehen will, kann man aber auch gut Epoxi nehmen, muß nur klar sein und bleiben - dann kann man einfach drüber streichen). Im Bugbereich war es etwas kniffeliger an die Bullaugenbohrungen zu kommen, aber die sind so groß, dass man durch die Bullaugen der gegenüberliegenden Seite gut sehen kann, wo man gerade mit der Hand ist.

large.5aca4a0d5dff7_Nordstjernen50Bullau

Die Gläser sind in Acrylglas GS 2mm gefräst - die untere Schicht, die als "Rahmen" bleibt ist so etwa 0,3mm. Die anderen benötigten Fenstergläser habe ich dann auch gleich hergestellt, allerdings aus 1mm Acrylglas, da die in 1,5mm Polystyrol eingefügt werden. Die haben dann auch keinen Montagerand sondern sind ziemlich passgenau gefräst. Die einzelnen Fenster müssen aber noch eingeschliffen werden, was keine große Aktion ist.

Da das Salondeck soweit aufgebaut ist (ohne Berücksichtigung der Inneneinrichtung) habe ich mich gleich an das Bootsdeck gemacht. Das bleibt ebenso wie das Salondeck herausnehmbar und wird seitlich nur durch einen schmalen Rand der Seitenwand gehalten. Zum Einsetzen muss man die Seitenwand ein klein wenig nach außen ziehen - danach klemmt die Seitenwand das Deck ein.

Auch hier habe ich die Wände aus 1,5mm Polystyrol gefräst, danach die Decksplanken verklebt, die Fugen verfüllt, mit der Klinge abgezogen und lackiert. Ebenso wurden die Handläufe montiert. und die Position der Deckskisten und -schränke markiert.

large.5aca4a13df64e_Nordstjernen50Bootsd

large.5aca4a1b78dd4_Nordstjernen50Bootsd

Auf dem Bootsdeck werden nochmal eine Reihe wetterdichte Türen benötigt. Die habe ich in 1mm Polystyrol gefräst und mit Vorreibern versehen (1mm MS).

large.5aca4a28ac225_Nordstjernen50wetter

Außerdem habe ich die Ankerwinde neu konstruiert. Die hochskalierte 1:100 Winde war so nicht zu gebrauchen, da ich in dem kleinen Maßstab stärker vereinfachen musste. Die ist aber noch nicht fertig (Bremsen etc.)

large.5aca4a2fdcf4a_Nordstjernen50Ankerw

Viele Grüße

Christian

 

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Moin,

Die Ankerwinde wurde zwischenzeitlich einmal gestrichen und auf dem Vordeck plaziert. Außerdem kamen die Bremsbacken dazu (hier noch unlackiert und ohne die Spindel). Spillköpfe fehlen aber auch noch.

large.5accfea7278b1_Nordstjernen50Ankerw

Der Glaser hat zwischenzeitlich auch auf dem Bootsdeck die Runde gemacht und so konnte das Dach der Bootsdecksaufbauten verklebt werden. Die Mannschaftkabinen da oben werde ich auch später nicht mit Inneneinrichtung versehen. Der Übergang Aufbauwand zum Deck erhielt dann noch umlaufend eine 0,5x3mm Polystyrolleiste, die um etwa 0,5mm nach oben übersteht. 

large.5accfec25fb0f_Nordstjernen50Peilde

Dann folgte das Gestell auf dem die Rettungsinseln lagern. Dafür habe ich aus 1,5mm Polystyrol die entsprechenden Rahmen hergestellt und rechtwinklig verklebt. Im Original stehen die Stützen auf dem Schanzkleid - das funktioniert aber bei meinem Modell nicht, da die Decks dann nicht mehr zu entnehmen sind. Ich habe bei den senkrechten Stützen also einfach eine waagerechte Fußleiste angebracht, die ich gut beim Wassergang des Decks verkleben kann.

large.5accfec695676_Nordstjernen50Rettun

Auf das Gerüst kamen dann noch eine Platte und die Träger für die Rettungsinseln.

large.5accfec96e57a_Nordstjernen50Rettun

Außerdem habe ich mich mit dem Kran befasst. Aus den Seitenteilen des Kranarms wurden mit Hilfe von zwei trapezförmigen Abstandsstücken ein stabiler Arm. An der Oberseite hat der auch schon die Seilführungen erhalten - es fehlt da im Augenblick nur noch die Seiltrommel auf dem abgeflachten Ende des Arms. Die runde Platte unten bekommt noch einen höheren runden Sockel,der drehbar ist. Das Kranhaus ist im Augenblick nur zusammengesteckt, d.h. der Korpus steht lose auf der Bodenplatte mit dem darunter befindlichen Kasten - ich muss zur Fenstermontage etc. ja nochmal innen dran.

large.5accfecd0cb06_Nordstjernen50Kran1.

large.5accfecfe8698_Nordstjernen50Kranha

Die Schutzgitterdrähte müssen natürlich oben noch abgelängt werden.

Außerdem habe ich den Schornstein erstellt. Dafür wurden 3 waagerechte, ovale Querschnitte genommen und mittels Rohren fest verbunden. Anschließend habe ich das Ganze außen mit 1mm Polystyrol umwickelt. Leider sind die Bilder davon nix geworden :-( 

Ansonsten habe ich heute begonnen die Lüfter für das Dach des Bootsdecksaufbaus zu erstellen. Bilder kommen morgen.

Viele Grüße

Christian

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Moin,

leider ist es mir nicht gelungen, dass Modell bis zur Intermodellbau fertig zu bekommen. Aber seht selbst...

In den vergangenen Tagen habe ich aus Polystyrolrohr verschiedenen Durchmessers die Masten erstellt. Ebenso wurden die Befestigungen für die Wanten aus Polystyrol gefräst (etwa die doppelte Größe wie die Handlaufhalter - war konstruktiv sehr einfach :-) ). Beim vorderen Mast wurden lediglich die schräg nach hinten / außen weisenden Stützen aus Messingrohr erstellt (wegen der Stabilität). Abspannung erfolgt mit 0,5mm Takelgarn.

large.5ad6238067043_NOS50Mastbeschlge.JP

Bei beiden Masten werden lange Leitern benötigt, die noch mit einem Korb als Absturzsicherung umgeben sind. Leitern habe ich gefräst und dann 3mm lange 1x2mm Profile als Füße dran geklebt und dann das ganze an den Mast. Der Polystyrolkleber verschweißt das gut.

large.5ad6238322a99_NOS50Himmelsleiter.J

Außerdem wurden diverse Lüfter angefertigt und an der Wand oder auf Deck montiert. Die obligatorischen Rettungswestenkisten dürfen natürlich nicht fehlen.

large.5ad623893b12d_NOS50Bootsdeckachter

Für die Sat-Antenne habe ich eine Dekokugel aus Acryl genommen (30mm Durchmesser).

large.5ad6238dbeea3_NOS50BootsdeckSatant

Die Relingstützen habe ich auch aus 1mm Polystyrol gefräst - die Löcher für die Durchzüge sind 0,8mm und da lässt sich der 0,5mm Draht gut durchfädeln. Durch die 4 Durchzüge und den oberen 1mm dicken Handlauf ist das auch relativ stabil. Draufhauen sollte man allerdings nicht, aber Messing würde dann auch verbiegen.

large.5ad62391474bf_NOS50Reling.JPG.cb02

Der Kran wurde komplettiert und hat Farbe bekommen. Ebenso wurden Fenster eingesetzt - leider hatte ich die nachgefräst und klares Polystyrol genommen und das reagiert empfindlicher als Acrylglas, wenn man da mit dem Finger draufpatscht, wenn der Kleber noch nicht trocken ist. Ein Fenster muss ich nochmal austauschen.

Die Rohre beim Zylinder laufen mit so wenig Spiel, dass man den Kran auch in verschiedenen Positionen stehen lassen kann :-)

large.5ad6239462233_NOS50Kran1.JPG.52c9f

large.5ad623976be64_NOS50Kran2.JPG.dfd08

Und zu guter letzt wieder ein Zwischenstandsfoto.

large.5ad6239a49b9b_NOS5017apr.JPG.321c3

Viele Grüße und vielleicht sieht man sich ja auf der Intermodellbau :-)

Christian

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Moin,

in der Zeit nach der Intermodellbau ist natürlich eine Menge passiert...

Zunächst habe ich aus 0,5mm Flugzeugsperrholz Türenrohlinge gefräst, die dann mit 2mm breiten Teakholzfurnierstreifen belegt wurden. Für die Lackierung habe ich die dann mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber auf einem Reststück montiert - dann kann man beide Seiten gleichzeitig lackieren und nach dem Durchtrocknen des Lacks habe ich die abgeschnitten und geschliffen - evtl. Rückstände fallen aber sowieso nicht auf, da die in die ausgefrästen Öffnungen eingesetzt werden.

Auf dem Bootsdeck stehen an mehreren Stellen Schränke in denen u.a. Rettungswesten und Kram für die Beiboote gelagert wird. Den Grundaufbau habe ich aus 1mm Polystyrol aufgebaut und dann mit Furnierholz beschichtet. Die Türen wurden separat aufgesetzt, so dass diese auch optisch sich ein wenig vom Korpus abheben. Die Schränke sind mit der Rückseite an der Aufbauwand verschraubt (deshalb konnte die Rückwand auch in Polysytrol bleiben) und haben an der Vorderseite kurze Metallfüße (dafür habe ich 1mm MS genommen - die Verbreiterung ist aus 2mm Polystyrolrohr). Davon gibt es insgesamt 7 - 3 Paare die sich durch unterschiedliche Höhe und Breite unterscheiden sowie ein Einzelstück für die letzte Querwand des Aufbaus.

Außerdem habe ich in Scheibchen Schränke für die Löschschläuche angefertigt. Davon werden auf jedem Deck mehrere installiert (nach Fotos).

Irgendwie klappt das gerade mit den ins Album hochgeladenen Bildern nicht. Deshalb die Ausführungen zu den Beibooten und Davits später.

Viele Grüße

Christian

 

 

 

Nordstjernen 50 Türen.JPG

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So, hier noch die beiden Bilder zu den Schränken für Rettungswesten und den Löschschläuchen...

 

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Moin,

irgendwie hat sich das Einfügen der Bilder aus der Galerie verändert, aber nach längerem Suchen habe ich jetzt gefunden wie es geht...

Das Modell benötigt 4 Rettungsboote und die Abmessungen sind leider so, dass ich trotz intensiver Suche keine passenden Rumpfschalen fand. Also war selber machen angesagt. Zunächst habe ich aus Lindenholz zwei gleich lange / Breite Klötze genommen und die mit doppelseitigem Klebeband aneinander gepappt. dann die Kontur des Decks von oben angezeichnet und entsprechend auf der Dekupiersäge zu geschnitten. Dann habe ich mich mit Anzeichnen der Kurven des Stevens etc. und anschließendem hobeln / schleifen der gewünschten Form genähert. (Holzklotz unten)

Die beiden Hälften habe ich dann wieder geteilt und die Rumpfschalen tiefgezogen (mit 1mm Polystyrol). Über der Holzform liegen zwei beschnittene Rumpfhalbschalen. 

Der Steven wurde ebenso wie das Deck und der Bodenrahmen gefräst. Den Bodenrahmen habe ich dann mit 1x2 mm Streifen belegt.

1465926392_Nordstjernen50Beiboote1.JPG.90588b320c573a9960a3b4b8d3e614ba.JPG

Das Deck erhielt unten dann einen Rahmen, der an der Oberkante zum Bug und Heck leicht ansteigt, damit das Deck der geschwungenen Rumpfform folgt. Unten ist dieser Rahmen eben und da wurde dann der Boden aufgeklebt. War ein bisschen doof, da die Lackierung einfacher gewesen wäre vor der Verklebung des Bodens. Für das Foto hatte ich das "Innenleben" nur lose eingesetzt.

1484918629_Nordstjernen50Beiboote2.JPG.9947a75c8644402f3443566bdbb9621f.JPG

Weitere Schritte waren die Lackierung der Innenseite der Rumpfschale, das Zusammenkleben, die Montage des Props und des Ruders sowie des Motorkastens. (Bilder folgen)

 

Zu den Beibooten werden natürlich auch Davits benötigt. Die Teile dafür habe ich größtenteils gefräst. Bei dem 1:100 Modell ist das stark vereinfacht und kommt mit 6 Teilen pro Beiboot aus. Bei dem 1:50 Modell geht das natürlich viel detaillierter....

897869225_Nordstjernen50Beiboote3.JPG.95f2740f0055cf5966f79fbc91b61ded.JPG

Die ersten Teile für den schwenkbaren Arm und das Bootslager. Zwischen die beiden "Armteile habe ich 1x2mm Profil geklebt, um eine gewisse Dicke des Arms zu erreichen (ist im Original auch ein Kastenprofil).

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Den Zylinder habe ich aus 2mm und 3mm MS-Rohr erstellt in die an den Enden Ösen aus 1mm Polystyrol eingepresst und mit Sekundenkleber fixiert wurden. Auf dem vorletzten Bild kann man auch ganz gut den Arm in Ruheposition und ausgeschwenkt erkennen. Prinzipiell ist das auch funktionstüchtig (wir bei meinem Modell aber nicht zum Abfieren der Boote ausgerüstet).

 

Viele Grüße

Christian

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Moin,

und gleich noch ein weiteres update hinterher...

Die Rettungsboote sind nun für die Endlackierung fertig. Es wurden noch das Ruder / Düse und der Propeller montiert sowie innen die Kiste um den Motor. Hebel für die Drehzahl und die Umlenkung von vor auf rück sind auch schon drin, bekommen aber noch schwarze Farbe. In die zweite Bank von vorne kommt vor der Endlackierung aber noch eine Bohrung für den Hilfsmast / Hilfsbeseglung. Ein Foto der Außenansicht folgt, wenn ich die Lackierung und Beschriftung fertig habe.

730592556_Nordstjernen50Beiboote9.JPG.8a935e5e7ef93c46ef91400ff57bbfd7.JPG

Die Davids wurden noch mit ein paar Ösen an den Armenden komplettiert an denen z.B. die Umlenkblöcke befestigt werden über die das Tau zum Fieren der Boote läuft. Der breite Fuß mit dem Gelenk außen steht genau auf dem Wassergang und da beide Teile noch nicht lackiert waren, konnten die auch gut mit Polysytrolkleber verschweißt werden. Danach habe ich den Wassergang schwarz lackiert.

Bei den Bootlagern wurde die Unterkonstruktion schwarz und das obere Teil auf dem das Boot braun lackiert. Im Original ist das aus Holz - ich habe auf die Verwendung von Holz aber verzichtet, da man nach der Montage der Boote ohnehin nicht mehr viel davon sieht.

1480620760_Nordstjernen50Beiboote8.JPG.7bc7208f565c2b5ab60299829f3e6ecb.JPG

Im letzten Bild ist ganz rechts auch ein Teil der Reling zu sehen. Ich habe lange überlegt, ob meine Idee die Stützen aus 1mm Polystyrol zu fräsen eine gute und haltbare Idee ist. Da das Material aber nicht so teuer ist, habe ich das einfach mal getestet und war überrascht, dass nachdem die 0,5mm Messing-Durchzüge montiert sind, das doch eine ziemlich stabile Geschichte ist. Bei der Montage muss man allerdings mächtig aufpassen - im Querschnitt haben die nur 1x2mm und die Durchzüge sind auf 0,7mm gebohrt. Den Handlauf bildet eine 1x2,5mm Teakleiste.

2137945139_Nordstjernen50AchterdeckmitReling.JPG.e32537eef4d2e631903e289a5b218ed6.JPG

Das ist das obere Achterdeck und die Treppe zum Bootsdeck. Da fehlen aktuell noch an der Treppe die Handläufe. Außerdem am Durchgang auf dem Bootsdeck noch eine Tür, die ich aber nur in offenem Zustand kenne.

Unter den Verlängerungen des Bootsdecks, vor der Wand zum achteren Salon werden noch Holzbänke montiert, die auch als Lager für Rettungswesten dienen.

Eine weitere Ergänzung sind die Rettungsinseln (da habe ich mal auf Fertigprodukte zurückgegriffen). Die müssen aber noch ordentlich verzurrt werden und da fehlt auch noch die Beschriftung. Auf dem Bild ist aber auch schon ein Teil der an den Deckswänden befindlichen Rettungswegbeschilderung zu sehen. Die kleinen quadratischen Schilder sind 3x3mm.

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Viele Grüße

Christian

 

 

 

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Moin,

Beiboote haben nun noch ein Führungsrohr für die Hilfsbesegelung, Farbe und Beschriftung bekommen und sind somit soweit an Deck befestigt zu werden.

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Das der 8mm Prop eigentlich keine Steigung hat, sieht man kaum ... 

Viele Grüße

Christian

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Moin,

heute mittag mal am See gewesen, um eine erste Werftprobefahrt zu machen. Aktuell wiegt das Modell fahrfertig 8,3 kg (mit einem Bleiakku 12V 7,2Ah als Fahrakku). Dazu kamen noch 5,2 kg Bleiballast und damit gings in die ersten Runden. Das Modell verträgt noch mehr Zuladung, da die CWL noch deutlich über Seeniveau war. Bedingt durch die zu geringe Eintauchtiefe zieht der 65mm Prop dann leider Luft - und das nicht nur beim kräftigen Beschleunigen. Zusatzgewicht dürfte da aber Abhilfe schaffen. Die Gewichte habe ich sowieso noch nicht endgültig fixiert, da sich durch den Innenausbau des Salondecks die Gewichtsverteilung ohnehin noch etwas ändern wird.

Geschwindigkeit ist dem Schiff und der Modellgröße angepasst. Aufstoppen erfordert wegen des Gewichts etwas Umsicht :-)1800108940_NOS50Werftprobe1.JPG.98377a1beef8a28575d10d7775789f4a.JPG

Der Anstellwinkel des Ruders muss auch noch verringert werden - so wie es im Augenblick eingestellt ist, bremst der Vollausschlag gewaltig (Servoweg kann ich aber am Sender justieren).

649774659_NOS50Werftprobe2.JPG.09b42a362d151ddd67a0fddf58df9dc6.JPG1454053656_NOS50Werftprobe3.JPG.b6f77d3ddda6c4f6398c4befb04ac16c.JPG1598157915_NOS50Werftprobe4.JPG.72721c81b4c73a48702d1bcdcad75c07.JPG

Viele Grüße

Christian

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Moin,

und nochmal ein update, bevor das Modell mal kurzfristig das Heimatland besucht :-)

Bei den Beibooten fehlten immer noch die Winden und die ganzen Umlenkrollen zum Fieren der Beiboote. Ziemlich fummelige Arbeit mit den kleinen Messingbausätzen von RB und ich habe mich dafür entschieden, die Aufhängung anders zu lösen. Die auf dem Foto abgebildeten "Brillen-Teile" sind die geätzten Halterungen für die Blöcke. 

Die Winden befinden sich in einem Aluminiumkasten und von der Seilführung in dem Kasten, Motor etc. sieht man im Original auch nix. Ich habe das daher stark vereinfacht und nur die Öffnungen für die beiden Seile dargestellt.

1626371467_NOS50Beibootwinden.JPG.792e001b077416e907ee57f7825fddba.JPG

Auf dem Vordeck fehlte auch noch ein RHIB. Nach mehreren Versuchen habe ich einen Holzrohling für die harte Rumpfschale erstellt (Linde auf die entsprechende Größe gesägt und dann mit Hobel, Feile, Schleifpapier in Form gebracht) auf dem ich dann 1mm Polystyrol tiefgezogen habe. Die Luftkammer habe ich aus 4mm Polystyrolrundprofil nachgebildet. Der Sitz / die Steuereinheit besteht dann wieder aus mehreren gefrästen Polystrolteilen.

Der Kran ist schwenkbar und die Gelenke befinden sich an der Bordwand. Wo sich der Hubzylinder befindet, konnte ich auf dem mir vorliegenden Fotomaterial nicht feststellen. Das wird später mal ergänzt. Die Rahmenteile für den Kran sind wieder gefräst.

1035638009_NOS50RHIBKran1.JPG.2d12c3f77d827003ffc55cc5c0f22fed.JPG

1942193384_NOS50RHIBKran2.JPG.c9e1189079b3ee489f07d518277f8f9a.JPG

1369037422_NOS50RHIB3.JPG.5b89d04d0c07778ba7187e4bab122e69.JPG

289479747_NOS50RHIB4.JPG.93d7192dc9bb7ef25bc6a90850b73b56.JPG

Das Modell erhält auf dem Salondeck noch eine Inneneinrichtung. Davon sieht man natürlich nicht soviel wie von den Teilen an Deck aber wenn man dicht ran geht und durch die Fenster schaut, erkennt man doch eine Menge. Außerdem sehen die nackten weißen Wände irgendwie doof aus. Und ich denke, dass bei Beleuchtung auch das Licht, dass durch die Fenster fällt aufgrund der Unterschiedlichkeit der Farbgestaltung der Räume, differieren wird. 

1808676244_NOS50Inneneinrichtung1.JPG.ff44bb9f3f3d5577766e2438fba0c57c.JPG

Hier mal das Restaurant (blauer Teppich / Holzboden gestreift) und die daran anschließende Cafeteria (dunklerer Holzboden / roter Teppich) mit der Bar (blauer Teppich). Dort fehlt noch die Theke. Anschließend nach rechts der Achtersalon (bisher ohne Teppich, der beige ist).

2087189143_NOS50Inneneinrichtung2.JPG.e69255111edd57c448b529cfbe6ea271.JPG

Cafeteria. Schränke etc folgen.

Zwischen Holzboden und Teppich wird noch eine schmale Messingschiene montiert und die Bilder an den Wänden fehlen auch noch.

 

Viele Grüße

Christian

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