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chripsch

Kommentare zu: Harztec 1:25 Schute als 1:20 Modell

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Nur mal so ein Gedanke, wenn man einen Doppekiel macht, der nach Hinten leicht V förmig auseinandergeht, könnte das nicht auch der Spurlage helfen ???

Keine Ahnu.g, nur so ein Gedanke

VG joerg

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Moin Christian, 

ich wollte nicht drängeln mit der Fahrerprobung, es ist ja jetzt auch eher Bau- als Fahrsaison... 

Zu diesem Preis wären 24 Schuten tatsächlich für Hobbyverhältnisse nahezu unbezahlbar. Das in-Bewegung-Setzen wäre (evtl. mit einem anderen Motor) vermutlich das kleinere Problem, m.W. genügt dafür erstaunlich wenig Pfahlzug. Der Schlepper braucht den Anhang ja nicht hochzuheben, sondern 'nur' dessen Wasserwiderstand zu überwinden ;) 

Der in dem Buch abgebildete Schleppzug hinter der Barkasse sieht schon beeindruckend aus. Aber die "Emil Körner I" scheint doch etwas größer zu sein als die "Elbe" mit ihren gerade mal 12 Metern Länge, und vermutlich auch stärker motorisiert. Wie so ein langer Modell-Schleppzug zu steuern wäre, kann ich mir kaum vorstellen - das sieht ja schon in dem Video, das Ralph ( @taucher ) im "Schuten-Diskussionsthread" verlinkt hat, mit drei(?) Schuten nicht ganz trivial aus. 

Das Verstiften von Festmachpollern im Deck ist eine gute Sache, danke für den Hinweis! 

Die Schwierigkeit bei der "Elbe" von Sievers sehe ich darin, daß der Schlepp-Poller nur an die Motorabdeckung geklebt werden soll, die wiederum mit dem Plichtboden verklebt ist. Die Einheit aus Plichtboden+Motorkasten soll dann eigentlich nur auf einen Rahmen unten in der Plicht aufgelegt werden.
D.h. entweder befestigt man den Plichtboden auf dem Rahmen und verbindet den Poller fester mit dem Motorkasten - dann dürfte die ganze Einheit aus 2mm-PS-Platten sich beim Schleppen etwas 'wabbelig' verhalten - oder man verlängert den Poller nach unten und verankert ihn im Rumpf, um die Belastung beim Schleppen aus der Motorkasten/Plichtboden-Baugruppe herauszuhalten - das geht aber nur mit einem steckbaren Poller, damit er nicht den Zugang zum Rumpfinneren blockiert. Soweit meine bisherigen Überlegungen dazu, vielleicht fehlt mir ja auch nur die Idee zu einer Alternative. 

Eine aus der Ferne lösbare Schleppverbindung sehe ich als Sicherheitsmaßnahme an. Wenn der Schlepphaken nicht am Heck, sondern mittig auf dem Schiff (d.h. vor der Schiffschraube) sitzt, kann der 'Anhang' u.U. das schleppende Fahrzeug zum Kentern bringen. In diesem Fall kann das Loswerfen der Schleppleine die letzte Rettung sein. Diese Problematik besteht ja auch bei echten Schleppern und hat dazu beigetragen, daß heutige Assistenzschlepper nicht mehr aussehen wie die alte "Bugsier 3".  

Ja, mein Sleppco-Projekt... mehr oder weniger ist es noch im Rohbaustadium. Das Deck ist auf dem Rumpf, dort drin sind Motor+Welle, Ruderanlage + eine Einbauplatte für den ganzen Rest, der Aufbau ist im Groben zusammengebaut, gespachtelt und geschliffen. Und 'nebenher' sind schon einige Kleinteile gebaut/vorbereitet, aber viele weitere auch noch nicht und wahrscheinlich habe ich auch noch nicht alle Überraschungen entdeckt, die der Bausatz bereithält. - Vielleicht sollte ich dazu doch mal einen Baubericht anfangen, auch wenn das  einer der langsamsten aller Zeiten wird und meine Fotos nur mäßige Qualität haben (im Nahbereich bei künstlichem Licht hat meine Kompaktknipse ihre Schwächen)... mal überlegen...

Viele Grüße 
Norbert

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Hm, ist das schon ein Zeichen von Gedächtnisschwund :? ? ... Noch eine Klarstellung zu meinem Kenntnisstand bzgl. der Vorbildgetreue des "Elbe"-Bausatzes: 

Zitat

Allerdings ist mein "Überblick" in dieser Hinsicht eher ein "educated guess", der sich auf ein paar Bücher (v.a. Bildbände), eine kleine Sammlung von historischen Postkarten/Fotoabzügen und etliche im Netz zusammengesuchte Fotos stützt.  

All diese gesammelten Bilder zeigen leider nicht die besagte, 1913 bei Pahl gebaute und 1943 zerstörte "Elbe", sondern verschiedenste andere Barkassen. D.h. ich kann auf dieser Grundlage nur vermuten, was typische oder weniger typische Merkmale der Hamburger Hafenbarkassen waren, und den Bausatz mit meinen Vermutungen vergleichen - aber gesichertes Wissen über das konkrete Vorbild habe ich nicht.

Deshalb plane ich auch, die "Elbe" mit ein paar Abwandlungen und unter einem anderen Namen als Modell einer 'typischen Hamburger Hafenbarkasse, wie es sie vielleicht gegeben haben könnte,' zu bauen, und nicht als Nachbildung der "Elbe" von 1913. 

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MoinMoin Joerg, MoinMoin Norbert,

@Hafenschipper:

Ja, 1 PS zieht im Wasser 4 Tonnen Last ;) Also braucht die Barkasse nicht Mal besonders stark motorisiert sein...  Aber das Lenken, bei 24 Stück.... Ohne Ruder... Viel Spaß :mrgreen: 

Am ‎26‎.‎10‎.‎2017 um 01:07 , Hafenschipper schrieb:

 Die Einheit aus Plichtboden+Motorkasten soll dann eigentlich nur auf einen Rahmen unten in der Plicht aufgelegt werden.

Nur Auflegen ist in der Tat ein wenig wenig. Bei meiner "Maria" (Felix von Krick ) ist der Pflichtboden fest verklebt und nur der Motorkasten abnehmbar. Ich würde den Poller zumindest im Deck versenken, wobei ich die Verankerungstiefe durch eine Holzschicht erhöhen würde. Das Deck würde ich ankleben, den Motorkasten aber abnehmbar gestalten. Ungefähr sowas schwebt mir vor:

Elbe.jpg.131332aa29482eae0bf922d12ec51c1f.jpg

Ist von der Konstruktion her bis auf Schraube und Beilagscheibe an meine Mastbasis für Slander und Bock angelehnt. Hält eigentlich 1a. Allerdings kenn ich die genauen Einbauspezifika für die Elbe nicht, da die Fotos bei Sievers ehr klein sind.

Am ‎26‎.‎10‎.‎2017 um 01:07 , Hafenschipper schrieb:

Wenn der Schlepphaken nicht am Heck, sondern mittig auf dem Schiff (d.h. vor der Schiffschraube) sitzt, kann der 'Anhang' u.U. das schleppende Fahrzeug zum Kentern bringen.

Bei der Slander sitzt der Haken auch in etwa mittig. Ich nehm ihn zwar selten her, da ich meist die Schleppleine an der achternen Klüse festknote, hatte allerdings bis dato noch keine Kentergefahr bei seitlich ziehendem Seil. Eher dass sich das Seil bei mangelndem Zug vom Haken löst bzw. nicht mehr auf die Seilabweiser drauf will. Dein Poller sitzt zudem mittig, könnte das Boot also nur bei sinkendem Anhang in die Bredouille bringen, da er sonst keinen Hebel hat.

Am ‎26‎.‎10‎.‎2017 um 01:07 , Hafenschipper schrieb:

Vielleicht sollte ich dazu doch mal einen Baubericht anfangen, auch wenn das  einer der langsamsten aller Zeiten wird und meine Fotos nur mäßige Qualität haben (im Nahbereich bei künstlichem Licht hat meine Kompaktknipse ihre Schwächen)... mal überlegen...

Wäre sehr interessant! Bezüglich Fotos mach Dir keine Gedanken - meine stammen vom Handy und sind auch naja... ;) Und Geschwindigkeit... Wie war der Baubericht der seit 2011 pausiert hat und 2017 fortgesetzt wurde ;) ...es ist ja ein Hobby - kein Leistungssport.

Am ‎26‎.‎10‎.‎2017 um 01:30 , Hafenschipper schrieb:

Deshalb plane ich auch, die "Elbe" mit ein paar Abwandlungen und unter einem anderen Namen als Modell einer 'typischen Hamburger Hafenbarkasse, wie es sie vielleicht gegeben haben könnte,' zu bauen, und nicht als Nachbildung der "Elbe" von 1913.

Ist sicher das Beste. Allein die Inkongruenz des Bockbausatzes rät mir Dir hierzu. Ein MixMax aus allen möglichen Epochen ;)

@JojoElbe: Ich hab mal den Kiel angebaut. Werde schaun dass ich ihn morgen verschleife und bis zum übernächsten WE mit der Lackierung der Schute fertig werde. Hab da Urlaub und hoffe im Gegensatz zur letzten Arbeitswoche wieder etwas vorwärts zu kommen.

Servus,

Christian

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Moin Christian, 

ja, den Schlepp-Poller in einem fest montierten Deck zu verankern sollte wohl genügen. Allerdings ist bei der "Elbe" der Plichtboden der einzige Zugang zum Rumpfinneren (außer einer Luke über dem Ruder), und den würde ich nur sehr ungerne auf die Größe des Motorkastens verkleinern.

Auf der Sievers-Webseite kann man wirklich nicht viel erkennen, bessere Bilder von dem Modell gibt es z.B. hier: 
http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/12568-7-schippern-im-süden-mandichosee-082014/&page=2&tab=comments#comment-170837
http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/12568-7-schippern-im-süden-mandichosee-082014/&page=2&tab=comments#comment-170886
https://www.smc-oldenburg.de/unsere-flotte/berufsschiffahrt/elbe/
http://www.fotocommunity.de/photo/auf-gehts-manfred-kirchhoff/32773030
 

Zitat

Eher dass sich das Seil bei mangelndem Zug vom Haken löst (...)

Das ist ja auch ein Weg, die Schleppleine loszuwerfen: im Notfall einfach kurz rückwärts Gas geben ;)

Zitat

Dein Poller sitzt zudem mittig, könnte das Boot also nur bei sinkendem Anhang in die Bredouille bringen, da er sonst keinen Hebel hat.

Sollte das statt "mittig" evtl. "tiefer" / "näher an der Wasserlinie" heißen oder stehe ich da nur verständnismäßig mit beiden Füßen auf dem Schlauch? 

Das mit einem Baubericht über die Sleppco werde ich mir mal überlegen. - Evtl. auch noch einen separaten Ideensammel-Thread über eine mögliche Schleppvorrichtung für eine zukünftige "Elbe", um nicht weiter Deinen Schuten-Kommentarthread damit vollzuspammen? ;)

Viele Grüße 
Norbert

P.S. Hast Du von Deiner "Maria" ein Foto griffbereit? Ich fänd es interessant zu sehen, was Du aus der "Felix"-Grundlage gemacht hast. 

Edited by Hafenschipper
überflüssige Leerzeilen gelöscht

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MoinMoin Norbert,

die Maria war mein Erstling und ist relativ 08/15 - meiner Meinung nach. Hat zudem keine Ausrüstung zum Schleppen ;) und hat immer schlapp gemacht wenn Sohnemann wollte dass es sein Playmobil zieht. Ein Speed 400 gibt eben nicht viel mehr her. Für die Barkasse reichts Wasserski zu fahren, aber sobald ich was anhänge ist die Leistung weg. Deshalb darf es jetzt der Sohnemann steuern sofern er Lust hat. ...und ich lauf dann teilweise mit 2 DX5e um den Bauch rum :mrgreen:

Maria1.jpg.64c67e89d814aec72aa78aee1d52683a.jpg

Maria2.jpg.bd1cda44380269bd6bfe101e968fbe15.jpg

vor 22 Stunden, Hafenschipper schrieb:

Sollte das statt "mittig" evtl. "tiefer" / "näher an der Wasserlinie" heißen

Hier meinte ich auf halbem Weg zwischen Bug und Heck ;). Dein Poller ist hier deutlich besser als mein Schlepphaken bei der Slander. Sobald ich den Zug verliere kuppel ich ab bzw. bekomme die Schleppleine nicht mehr auf die Leinenabweiser hinauf... ;)

...das ist mein Problem. In sofern darfst Du meinen Thread hier gerne zuspamen. Mit meiner aktuellen Zug-Lösung bin ich ja auch nicht so ganz zufrieden ;)

Servus,
Christian

Edited by chripsch

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Hi,

also barkassentechnisch brauchst du keinen Svhlepphaken, nur die beiden Festmacher, die schon da sind. Hätten die 'Hilfsschlepper' früher auch nicht anders gemacht.

Die Festmacher könnnte man von unten mit der Bordwand befestigen.

VG J

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vor 12 Stunden, JojoElbe schrieb:

Hi,

also barkassentechnisch brauchst du keinen Schlepphaken, nur die beiden Festmacher.

MoinMoin Joerg,

...da , müsste ich aber die Poller noch im Deck verstiften, sonst gehen die stiften ;)

Die Barkasse ist wie gesagt mein 8 Jahre alter Erstling wo ich manches noch anders gemacht habe :mrgreen:

Allerdings hat die "Maria" schon mit kleinen Anhängseln Problemen da der 400er Motor das nicht mit macht. Hatte das Boot meines Sohnes dann an der Schraube (zur Befestigung der ursprünglich vorhandenen 40 Mhz Antenne) am Heck befestigt... Der Deckel wo der Rettungsring draufliegt wäre dazu ebenso ungeeignet wie die abnehmbare Motorhaube.

OT: Aktuell wäre bei uns Seenotretterwetter ;)

Servus,
Christian

Edited by chripsch

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Hi Christian,

...da , müsste ich aber die Poller noch im Deck verstiften, sonst gehen die stiften ;)

genau, und da dur das 'Brettchen' am Heck abbekommst, müsstest du auch gut unter die Poller kommen. Winkel an den Rumpf und von oben eine 1-2mm Schraube  durch die Mitte der Pollerhalterung, oder 2 Schrauben durch die Poller selbst und dann tarnen.

Die Frage ist, ob man einen größeren Umbau (Schlepphaken, Mittelpoller oder so) in Kauf nimmt oder vielleicht nur 2 sichtbare (irgendwie getarnte) Schraubenköpfe.

24 Schuten schleppen mit 'ner Barkasse ist übrigens kein Problem, wenn das Wetter (Wind) und die Tide stimmt, sonst gute Nacht. Natürlich leere oder mit wenig Gewicht beladene Schuten. Das Losfahren dauert nur etwas länger, und das Anhalten natürlich auch, d.h. ein Geduldsjob.

ab bzw. bekomme die Schleppleine nicht mehr auf die Leinenabweiser hinauf... 

kannst du nicht etwas über den Leinenabweiser laufen lassen, durch dass das Tau läuft und somit immer auf dem Leinenabweiser gehalten wird?  -- nur so ne Idee...

OT: Aktuell wäre bei uns Seenotretterwetter ;)

DSC01548-600.jpg.321b02d3bc463b27a94629f45c9b9818.jpg

Bei uns an der Elbe hätte heute Morgen der Begriff "Tidebus" ein völlig neue Bedeutung bekommen - und hier ist schon 1/2m Wasser wieder weg. (der 'Tidebus' fährt normalerweise vom Bahnhof Sande bei Wilhelmshaven die verschiedenen Abfahrtshäfen zu den Inseln an, synchronisiert zu den tidenabhängigen Abfahrtszeiten der Insel-Fähren)

Zu dieser Jahreszeit kommen allerdings meist 'ungünstig' geparkte Autos in Seenot.

Tja, hab nicht mit soviel über 0 gerechnet (2,5m) sonst hätte ich vielleicht die Lübeck mal fahren lassen.

VG

Joerg

Edited by JojoElbe
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Moin zusammen,

@chripsch: Danke für die Fotos! Irgendwie hatte ich Deinen obigen Beitrag so fehlgedeutet, daß Deine "Maria" auch einen Schlepphaken hätte, aber das hast Du ja tatsächlich gar nicht geschrieben. - Trotzdem würde die Schute zu der Barkasse in den ganz klassischen Farben auch gut passen ;) 

Zu dem Problem mit der Schleppleine bei der "Slander" fällt mir z.Z. keine Lösung ein. Joergs Vorschlag mit einer Art "Schlitten" auf dem Trossenabweiser, der die Leine vor dem seitlichen Abrutschen schützt, scheint mir aber ein bedenkenswerter Ansatz zu sein. 

Was den Kiel betrifft, hoffe ich, die Mühe wird mit entsprechendem Fahrverhalten belohnt.  

@JojoElbe: Im Modell werden 24 Schuten schon wegen der Kosten und evtl. auch wegen der Größe des Modellteichs zu einer Herausforderung ;)
Daß wir hier immer mal wieder von so einem Schleppzug sprechen, geht auf das oben erwähnte Buch über die Ewerführerei in Hamburg zurück (Harry Braun: Ewer und Schuten im Hamburger Hafen. Erfurt: Sutton 2015). Da wird auf Seite 114 ein Bild von einem solchen Schleppzug gezeigt, der auf den Fleeten in Richtung Alster unterwegs ist - also auch in eher ruhigem Gewässer... 

Viele Grüße 
Norbert

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MoinMoin zusammen!

Schöne Bushaltestelle - genial :that: Ich wär sofort gefahren :mrgreen:

@Hafenschipper: Nein, die Maria hat keine extra Schleppvorrichtung. ;) Mal schauen, was man da noch dranbauen kann... Aktuelle Prio hat die Schute und der Schlepper. Will mich nicht verzetteln wie mein Onkel mit vier offenen Baustellen äh... -kästen ;)

Bezüglich Trossenabweiser -sind PS- bin ich eh am Überlegen ob ich nicht welche aus Messing basteln sollte, auch wenn ich sie verstiftet habe...

Ja, die Maria würd farblich dazu passen, das stimmt ;) Vielleicht nehm ich sie nächstes Jahr mal zu einem größeren Umbau in die Werft. Schleppgeschirr gäbs ja von Robbe, obwohl Dein Mittelpoller wohl ein paar Nummern narrensicherer ist für Modellzwecke.

@JojoElbe: D.h. ab 10 Meter Schleppzuglänge dürfte ich mein drittes Lämpchen vorne setzen. Mal schaun, vielleicht bau ich mir noch einmal eine Schute :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Heute sah der Bauch der Schute erst mal Revell 302 - zu blöd, dass sich einige weiße Staubflusen drauf breit machen mussten... :negativ:

Servus,
Christian

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vor 14 Stunden, chripsch schrieb:

@Hafenschipper

 

. Schleppgeschirr gäbs ja von Robbe, obwohl Dein Mittelpoller wohl ein paar Nummern narrensicherer ist für Modellzwecke.

@JojoElbe

Servus,
Christian

Das Schleppgeschirr von Robbe ist genial - besonders die Tatsache, daß man mit einem kleinen Servo die Verrieglung des Schlepphakens öffnen kann und den Schlepp somit loswerfen kann. Ich habe da allerdings etwas verändert: Eine etwas stärkere Feder gebogen und eingebaut, um die Verriegelung sicher zurückstellen zu lassen, und an den Messingteilen gefeilt, um das Einrasten des Schlepphakens in die Verriegelung und das Auswerfen zu garantieren. Das läuft im Originalzustand häufig etwas haklig.

Eines noch: Wenn man das Schleppgeschirr mit Auswerffunktion baut: Das Servo darf immer nur für den Auswerfvorgang belastet werden; im Ruhe- (=verriegelten) Zustand darf keine Kraft auf den Servoarm ausgeübt werden. D.h., das Zugseil der Entriegelung (Ich nehme feines Drahtseil dafür) muß völlig entspannt sein. Sonst arbeitet das Servo ständig gegen diese Last an, Und das halten die kleinen Dinger nicht aus. Also: Servo nur kurz zum Öffnen laufen lassen, und dann sofort wieder auf Ausgangsstellung zurück.

 

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Hi,

also wenn ich mir die Bilder der ELBE und der FELIX/Maria mal so anschaue, sind das doch zwei völlig unterschiedliche Nutzungstypen. ELBE ist eine multiusable Barkasse, Arbeiter transportieren und auch mal kleine Schlepparbeiten übernehmen. Wogegen die FELIX schon eher Richtung Hafenrundfahrt und Transport von 'wasserscheuen' Kunden geht. Die wäre zum abschleppen weniger ideal und somit auch kein Schleppoller oder Schlepphaken eingebaut. Schleppen nur über diue beiden Festmacher hinten, wenn's denn sein muss.

Aber wie bei allen Hafenschiffen, die gehen durch mehrere Hände und werden oft umgebaut, insofern gibt oder gab es bestimmt alle möglchen Variationen.

Automatischer Schlepphaken: Wozu ist das in diesem Falle gut? Die Schute fährt nicht alleine, d.h. loswerfen nur wenn die Schute am 'Ziel' ist. Natürlich könnte man auch mal andere Schiffe abschleppen, aber das halte ich bei einer Barkasse schon etwas übertrieben. Wenn ein automatischer Schlepphaken, dann sollte es in beide Richtungen funktionieren, d.h. auch die Schute wieder auf den haken nehmen. 

<-- alle Gedanken nur zum Gespann Schute-Felix/Maria

LG

Joerg

Edited by JojoElbe

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Moin zusammen, 

@chripsch: Das "nicht-verzetteln-Wollen" ist ein gutes Argument und auf den Fotos sieht die "Maria" nicht überholungsbedürftig aus. Da würde ich vorerst auch keinen Werftaufenthalt/Umbau einplanen. 

@Ralph Cornell: Danke für die Tipps zu dem robbe-Schleppgeschirr. Das kannte ich bisher nur von Bildern und war mir nicht sicher, ob es in der Praxis brauchbar ist.

@taucher: Ist das auf dem Foto tatsächlich ein Schleppgeschirr mit zwei unterschiedlichen Haken? - Noch nie gesehen, so etwas. 
Möglich wäre ein Selbstbau schon, notfalls auch nur mit Laubsäge, Feile und Bohrer. Da liegt der Knackpunkt vermutlich in der genauen Ausführung des Auslösemechanismus, damit der sich unter Last weder verklemmt noch unbeabsichtigt öffnet, aber bei Bedarf zuverlässig funktioniert. Mich als Nicht-Techniker würde das etwas Hirnschmalz und vielleicht auch mehrere Versuche kosten... ;)

@JojoElbe: Über die "Elbe" vs. "Felix" ist meines Wissens schon an anderer Stelle hier im Forum diskutiert worden - die "Elbe" ist eine typische traditionelle Hamburger Hafenbarkasse und die "Felix" ein eher freier Nachbau in modernerer Form oder auch eine der Dienstbarkassen der Wasserstraßenämter (wie die ebenfalls als Modell bekannte "Bernkastel"). Aber es gibt von der "Felix" ja auch einige Abwandlungen, die mehr der hamburgischen Variante nachempfunden sind. 
Das ferngesteuerte Lösen des Schlepphakens würde ich, wie weiter oben geschrieben, als Sicherheitsmaßnahme vorsehen, damit nicht die Schute (bei Kurvenfahrt oder wenn sie ins Pendeln gerät) das schleppende Fahrzeug zum Kentern bringt. Diese Gefahr wird natürlich eingedämmt, wenn man die Schute mit einer Hahnepot an den beiden Festmachpollern am Heck befestigt.

Viele Grüße 
Norbert

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Servus beinand,

@JojoElbe: Ja, das mit dem unterschiedlichen Nutzungstyp von Elbe/Maria seh ich genauso - ebenfalls die Sache mit Abhängen ;)

vor 6 Stunden, JojoElbe schrieb:

Natürlich könnte man auch mal andere Schiffe abschleppen, aber das halte ich bei einer Barkasse schon etwas übertrieben.

Das kommt im Verein öfters vor als man denkt ;) Irgendeiner hat meistens immer eine Havarie :mrgreen: Aber hier sind wir wieder am Punkt, der Speed 400 der Maria ist einfach zu schwach. Deshalb meine Empfehlung an @Hafenschipper auf jeden Fall was größeres einbauen. Mindestens einen 550er bzw. einen Getriebemotor. Kraft ist nicht zu unterschätzen. Gerade deswegen baue ich meine Slander auch auf 12 V und einen Speed 720 BB Torque um plus 60 mm Schraube. Mit dem aktuellen Speed 600 Eco und 7,2 V Racingpack kann man zwar Wasserski fahren ohne Last, aber mit Last wird das Ding ganz schön heiß. Trotz eingebauter Kühlung.

@Ralph Cornell: Ja, das Schleppgeschirr hatte ich mal samt Dolly - hab beides aber mangels Baukapazitäten wieder verkauft und ich damals wirtschaftlich enge Zeiten durchgemacht habe.

@Hafenschipper: Persönlich schätze ich das Risiko des Kenterns und Mitreißens und Sinkens als relativ gering ein - und ich hab die letzten 2 Jahre oft geschleppt. Meistens Playmobilboote meines Sohnes. Gefährlicher ist da schon das verlieren des Anhangs. Heuer im Sommer hat mein Bruder eine 3/4 Stunde gebraucht das Playmobilboot meines Sohnes wieder ans Ufer zu bugsieren nachdem es im Schleppzug zuerst gekentert war und sich losgerissen hatte... Glatt wie ein Aal und relativ kleines Ziel 30 Meter Weg vom Ufer. Die Johann Fidi hats geschafft.  Die Bernhard Gruben lies sich nicht fein genug manövrieren und die H-P-S (Rickmer Bock) hatte Getriebeschaden. Letztere ist auch ohne Querstrahlruder so wendig wie die Gruben ;)

Noch einen schönen Reformationstag,

Christian

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Na ja, mein Robbe-Schleppgeschirr ist auf meiner "Neptun" (ist ja auch Robbe) eingebaut, und das ist ja nun mal ein Schlepper. Habe mich von dem kleinen Ding auch schon im Schlauchboot schleppen lassen - und bei der Kenterneigung der "Neptun" ist das eine kitzlige Sache. Dabei die Schleppleine loswerfen zu können, wenn der "Neptun" in Schrägzug gerät, ist eine zusätzliche Sicherheit.

Übrigens, Playmobil-Boot: So ein Ding hat meinen "Neptun" einmal glatt versenkt. Die Antennen an den Masten hatten sich in der Takelage des Playmobil-Bootes verhakt - und dann gibt der dämliche Bengel Vollgas...

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Hi,

Superteil, echt schick... farb oder lackfehler sind halt abnutzungsspuren

Wenn du die Seile hinten versteiffen willst reicht schon leicht verdünnter Revelllack  oder unverdünnt.

Damit ist alles starr ...

Dann mal viel Erfolg mit dem Schlepperumbau

Lg

Joerg

 

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MoinMoin,

vor einer Stunde, JojoElbe schrieb:

Superteil, echt schick... farb oder lackfehler sind halt abnutzungsspuren

Danke für das Kompliment! :that:

vor 16 Minuten, JB007 schrieb:

eine Frage zu deiner Lackierung.....wie bist du da vor gegangen / wie hast du diese vorbereitet...?

...wie üblich, mit Spülmittel Rumpf reinigen, mit klarem Wasser abwaschen, trocknen lassen...

...dann anschleifen mit nicht zu feinem Schleifpapier, mit klarem Wasser abwaschen, trocknen lassen...

Die Farbschäden hatte ausschließlich ich an Stellen, wo ich vor dem finalen Lackieren nicht mehr gut zum Schleifen hingekommen  bin.  Nahe Ecken und dergleichen. Vermutlich hätte ich das Schleifen analog der Reinigung gleich zu Baubeginn machen sollen wo ich noch an alle Stellen hingekommen bin...

Viele Grüße,
Christian

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Hallo Christian,
Stellen, die mit Schleifpapier ncht gut zu erreichen sind, bearbeite ich mit Stahlwolle. Die gibt es in verschiedenen Feinheitsgraden.

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Moin Christian,

ich mache das folgender Maßen;

alle Teile werden schon vor dem ver-/zusammenbauen,  beidseitig angeschliffen und mit Silikonreiniger

entfettet......bei den heutigen Spülmitteln wäre ich vorsichtig, fetten zum teil ja nach.

 

Nach dem Zusammenbau,  Klebestellen verputzen und gegebenenfalls spachteln...schleifen und dann vor

dem lackieren,  nochmals mit Silikonreiniger säubern.  Hierzu und ab jetzt trage ich Handschuhe......sollte

wegen Abklebearbeiten es nötig sein, ohne Handschuhe zu arbeiten...dann halt wieder reinigen...und wichtig

erst mal den Silikonreiniger gut ablüften zu lassen.

 

Dann...und auch wenn es wie bei teiteilweise Tamiya Farben angegeben ist, man müsse nicht grundieren...

immer erst grundieren, warum...weil es sich eben bewährt hat. Possitiver Nebeneffekt ist...man sieht

eventuell nach zu arbeitende Stellen noch vor dem Endfinish.

 

Je nach dem was es für Teile sind und deren Bearbeitungsgrad, benutze ich vor dem grundieren noch

2K Spritzspachtel,  um kleine Unebenheiten/Spalte etc. zu glätten. Auch diesen dann mit Nassschleifpapier

bearbeiten und wieder mit Silikonreinger reinigen.

 

Mit dieser Vorgehensweise hatte ich bis dato keine Probleme.....vielleicht hilft es dir für nächste Projekte

Edited by JB007

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Von Moderator JL bearbeitet

aus Baubericht verschoben

Möglicherweise lässt sich das Schwänzeln des Schlepps etwas reduzieren, wenn man nicht von einem Poller am Bug der Schute aus die Schlepptrosse spannt, sondern entweder zwei Schlepptrossen zu einem Dreieck spannt, das am Schleppgeschirr des Schleppers endet, oder zwei Trossen überkreuz zu zwei Punkten auf dem Achterdeck des Schleppers spannt. Also auch wieder zwei Poller am Bug der Schute. Der Grundgedanke ist, daß, wenn der Schlepp anfängt, zu schwänzeln, die eine der Schlepptrossen entlastet wird, und die andere dann den Schlepp wieder in Geradeausfahrt zieht. Natürlich müssen beide Schlepptrossen genau gleich lang sein. Ist das nicht der Fall, würde der Schlepp etwas neben der "Spur" laufen - an sich kein Beinbruch - aber die schiefe Zugrichtung würde beim Schlepper zum Schrägzug führen, und das wäre nicht ohne Risiko. Tatsächlich haben sich schon etliche Schlepper durch Schrägzug selbst versenkt.

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MoinMoin zusammen,

das von mir verwendete Spülmittel (Palmolive) ist ausdrücklich fettlösend. Ich denke der Casus Knaxus war, dass ich sämtliche Teile bereits vor Einbau hätte schleifen sollen, analog JB007. Da hat man dann das Problem nicht, dass man an einige Stellen nicht mehr gescheit hinkommt. Neu gereinigt wurde das Modell ebenfalls direkt vor dem lackieren. Ebenso die abgeplatzten Stellen. Neu angeschliffen und gereinigt

Sprühspachtel verwende ich bis dato gar nicht. Hab leider nur eine Wohnung und möchte da so wenig wie möglich sprühen ;) Grundiert habe ich nur am Anfang meiner Modellbaukarriere. Hat sich meist als überflüssiger Arbeitsschritt erwiesen wenn Anschliff und Reinigung stimmen.

Bezüglich des Schleppens wär eine Art Treibanker optimal ;) 

Viele Grüße,

Christian

P.S.: Der Tip mit der Stahlwolle ist echt gut, Dankeschön :that:

Edited by chripsch

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