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Sandhoud

Notarius Beiboot der HK Umbau auf 2x Harztec Jets

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Das Beiboot Notarius des Seenotrettungskreuzers Harro Koebke besitzt ab Serie EINEN eingebauten Graupner Jetantrieb.Dieser soll in diesem Baubericht herausgerissen werden und durch ZWEI Jetantriebe von Harztec ersetzt werden.Die Jets sollen Brushless Motoren erhalten.Und los geht es.

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Das sind die Objekte der Begierde.Die 3D gedruckten Einzelteile der Harztec Jets.Hier einer von oben und einer von unten betrachtet.Dabei ,aber nicht fotografiert,sind noch ein schönes Stevenrohr mit gut gelagerter Welle und schmier-Röhrchen,einige gefräste GFK Teile und Dichtungen sowie Schrauben.

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Der Graupner Jet ist raus.Entfernt habe ich das Ding mit dem Heissluft Fön.Danach kam auf die Verletzung sofort ein Pflaster drauf.Äh -Tesafilm Abklebeband.

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Am Rumpf habe ich erst einmal eine brauchbare Zugangsöffnung mit der Trennscheibe gedremelt.Mit Epoxi und drei Lagen 160Gramm Glasmatte habe ich dann das Loch,in dem sich der Jet befand, wieder verschlossen.Jetzt erstmal eine Woche trocknen lassen.To be Continued...

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Das beiliegende Stevenrohr samt Welle war zwar von sehr guter Qualität,inspiriert vom tollen Usertreffen in diesem Jahr am Kronensee, wo ich etwas sah,was ich in Abwandlung hier unbedingt ausprobieren möchte,habe ich Stevenrohr und Welle gleich neu gebaut.Dazu verwendete ich eine Peba Wellenanlage mit 17cm. Welle.Die und das Stevenrohr habe ich in der Mitte durchgesägt.Auf eine 2mm Welle das nun fehlende M2 Gewinde geschnitten.Wasserseitig sind die Peba Gleitlager eingelötet.Das Schmiernippelchen vom Harztec Satz habe ich etwas versetzt ebenfalls verlötet.Motorseitig habe ich Kugellager verwendet.Als nächstes gilt es,das ganze genau ausgerichtet zu fixieren,sodaß der Impeller frei drehen kann.Dat schwatte am Jet ist übrigens von meinen schmierigen Fingern verursacht worden.Das wird noch gesäubert-versprochen!

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Der Rumpf von außen mit Spritzspachtel, verschliffen und dann die Öffnungen für die Harztec Jets angebracht. 

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Nun habe ich die beiden Ansaug und Impeller Kanäle in die kleine Notarius  möglichst parallel eingeklebt. Die kleinen Stevenrohre sind noch nicht ausgerichtet und verklebt. 

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Weiter geht es am Harztec Jet. An der Düse am Stator werden zwei Arme aus dünnen gefrästen Gfk Platten angeklebt, an den die Umkehrklappe kommt. Laut Anleitung mit Sekundenkleber. Hatte ich erst verwendet, war aber abbrechbar. Jetzt habe ich im zweiten Anlauf 5min. Epoxi verwendet und hoffe, daß es besser hält. 

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Die Verklebungen scheinen mehr zu halten, als das Material selbst. Auf biegen und drücken gibt es wenig nach. Darauf hin habe ich Steuerdüsen und die Rückfahrklappen mal probeweise montiert. 

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Auch bei der Notarius war ich nicht ganz untätig. Hier sehen wir ein Highlight- den kupplungslosen Wasserjet. Die Welle habe ich direkt im Motor befestigt. Die Serienschrauben im Motor zum befestigen einer Luftschraube waren M2, 5 Kreuzschlitz. Die Welle ließ sich nicht gut kraftschlüsig klemmen. Ich habe sie durch Imbus ersetzt. Das hält gut. Zur Lagerung hatte ich zuerst Kugellager verwendet, habe aber durch Sintered Gleitlager ersetzt Da können doch recht hohe Drehzahlen auftreten. Als nächstes müssen die Stevenrohre gut ausgerichtet eingeklebt werden. Den kleinen Impeller zu befestigen kann eigentlich auch nur durch Kleben gut halten, oder? Am liebsten würde ich gerne aus Messing nachbauen. 

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Bei der kleinen Notarius habe ich mit etwas Epoxy und dünner Glasmatte die Stevenrohre eingeklebt und den ganzen Impellertunnel nochmals überzogen..

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Die Brushless Aussenläufer sind direkt auf die Antiebswelle gesteckt.Motorhalter habe ich aus Aluwinkel gemacht .Mit kurzen M2 Schrauben die Motoren angeschraubt.Die Motorhalter sind noch nicht mit dem Rumpf verklebt.Eventuell fliegt der Stellring zu gunsten eines kompakteren Antriebs noch raus.

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Aussen habe ich die Statoren verschraubt.Dann die Umkehrklappen montiert.Die Gestänge zur Ansteuerung und Servos sind noch nicht an Bord.

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Seit heute auch Besitzer zweier Harztec Jets.

Also alles bereit zum Umbau meiner Notarius, werde deinen Bericht weiter aufmerksam verfolgen.

Was mir aufgefallen ist, sitzen die Jets etwas zu eng zueinander, es sie mit den Schrauben für die Umkehrklappen eng aus.

 

Mfg Ralf

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Hallo,

 

hab mir auch schon überlegt ne Harztec Notarius zu zu legen....aber des Spaßes (wenig scale) wegen, mit 

getauchter Welle, aller ECO .... geht bestimmt ab wie Schmitz Katze .... aber OK anderes Thema :mrgreen:

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vor 3 Minuten, JB007 schrieb:

aber des Spaßes (wenig scale) wegen, mit 

getauchter Welle,

dann wird es aber eng bzw unmöglich mit dem Tochterboot-Aufzug. Entsprechender Motor vorausgesetzt dürfte Notarius damit aber sogar deutlich schneller werden als mit den Jets. 

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@Murdock Ich habe mich beim Einbau der Jets an die Bemaßung von Harztec gehalten.Da brauchen aber nur diese Haltehebel der Rückfahrklappen was schief geklebt sein oder der gesamte Stator nicht 100% mittig aufgeschraubt oder leicht gedreht sein,hast du geringe Abweichungen.Das sieht dann so aus wie hier.Fällt in echt aber nicht so dramatisch ins Auge wie auf den Fotos.Eventuell kann ich das aber noch etwas korrigieren.Will erst einmal das ganze ans laufen kriegen.Und da bin ich grade mit den Servos am frickeln bzw. habe auch noch eine andere Idee bekommen.

@JB007 +Peter Rennboot draus bauen ähnlich ECO wäre auch eine interessante Sache.Die haben wir ja beim UT rumflitzen gesehen.Ich hatte kürzlich noch an diese kleinen,geschliffenen Messing Props dieser Boote gedacht.Ob man hier für den Harztec Jet den Impeller aus Messing in diesem Stil bauen kann,oder irgendwo bekommt?In ein 2,5 mm MS-Röhrchen ein M2 Gewinde schneiden geht ja noch.Ne Abwicklung vom Impeller Flügel anfertigen,aussägen,biegen und anlöten wird schon komplexer.Ob ich das präzise genug hinbekommen könnte,weiß nicht.Wäre auch eventuell ein Auftrag für jemanden mit einer Fräse.

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Hm ich könnte das als Herausforderung sehen einen zu entwerfen und fräsen. Einen Propeller hab ich ja schon gemacht. Müsste man nur mal die Rahmenbedingungen abstecken. Die nächsten Wochen hab ich Zeit.

Wer nicht weiß was ich meine muss mal hier schaun. :D

Messing könnte vlt was schwerer werden, aber Alu sollte gehn vom Material.

Daniel

Edited by DJK94

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@DJK94 Das wäre ja super.Hier sind nochmal Bilder.Durchmesser ist 13,5mm.Steigung 7,3mm.Oder Thorsten Harzmeier mal fragen.Sind ja 3D Druckteile.Vll.zeigt er sich ja kulant...

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Da Udo und ich ja so gut wie alles was mit diesem Modell zusammen hängt zusammen bestellen schnell mal eine Frage einwerfen: Alu hört sich für mich gut an, weil leichter. Bei so schnell drehenden Teilen kann es da ja schon ein Bruchteil von einem g gut was ausmachen. Aber kann man das verlöten? Ganz sich doch nicht mit meinem normalen Lötkolben. 

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Hallo Peter,
Ralph hatte da neulich was gepostet: 

Gruss

Chris

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vor 10 Stunden, San Felipe schrieb:

dann wird es aber eng bzw unmöglich mit dem Tochterboot-Aufzug. Entsprechender Motor vorausgesetzt dürfte Notarius damit aber sogar deutlich schneller werden als mit den Jets. 

Wenn man ne Koepke mit Beiboot baut, dann würde das nicht funktionieren. Aber da ich kein Mutterschiff habe und bauen werde....unrelevant.

 

Thema selbst einen Prop bauen....denkt an das wuchten, gerade bei den hohen Umdrehungen, muss der Rundlauf perfekt sein, sonst verabschiedet sich mal schnell was....schlägt die lager aus, oder schlimmeres

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Mal abgesehn davon, dass Alulöten grundsätzlich wie bereits angemerkt geht, stell ich mir die Frage was du an einem Alupropeller löten möchtest. Die sollten fertig zur Montage aus der Fräse kommen.

Ist die Steigung mit 7,3mm richtig? Nach den Bildern erscheint mir dass mehr nach einer Steigung über 1. Wobei hier Relation fortschrittsbahn zu Umfang gemeint ist (lokal). Weitere Fragen:
Sieht das nach einer linearen Verwindung aus, oder scheint da mehr drin zu stecken?
Profilierung ja oder nein?
Wenn da jemand sein Geld mit seinen Ideen verdient wird er die wohl nicht einfach so raus rücken. Wobei Fragen kostet nichts.

Ansonsten müsste man eben versuchen das selbst zu rekonstruieren (böseste Art: reverse Engineering)

Das Wuchten kann nötig sein. Bei richtiger Umspannung sollte es aber praktisch keine Unwucht geben. Der erste Prototyp zeigt sich hier bereits sehr gut, auch wenn ich ihn noch nicht bei derartigen Drehzahlen hab laufen lassen, wozu der auch nicht gedacht war.

 

Grüße

 

Daniel

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Da ich mich bis jetzt noch nicht mit Brushless Motoren beschäftigt habe, welche sind verbaut worden?

Ich ist der Graupner Jet raus gekommen, der Heckspiegel ist auch sehr uneben, ich bin am überlegen diesen komplett auch raus zu nehmen und mit einer GFK Platte neu zu fertigen

Mfg Ralf

 

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@MurdockDie Motoren sind recht preisgünstige Exemplare von Turnigy:

Turnigy Aerodrive SK3 - 2118-3100KV Brushless Outrunner Motor.

Die GFK Rückwand von Graupner braucht eigentlich nicht entfernt werden.Sie ist recht stark und lässt sich gut schleiffen.Notfalls von innen noch ein paar Matten dagegen laminieren.

@DJK94 Die Steigung des Impellers,boh.Gefühlt mindestens 1 oder sogar wesentlich mehr.Die Länge der Nabe ist 7,3mm.Éin Blatt des Impellers bestreicht parallel zur Welle ca.11mm.Aussendurchmesser ca. 13,5mm.Ein Impellerblatt hat auf seinem Radius eine Länge von Ebenfalls 13,5mm.Steigung linear.Wenn du es genau brauchst und die Fräsung was wird,könnte ich dir so ein Teil vll.irgendwie zukommen lassen.

 

 

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