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DJK94

Motor für Tragflügelboot mit Doppelschraube

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Hallo Ich bin ja derzeit dabei mein Tragflügelboot zu bauen (Baubericht).

Dafür ist demnächst auch der Motor fällig.

Zu den Angaben die ich geben kann:

Größe:                Tragflügelboot ca. 50x25cm

Geschwindigkeit:

                            Noch etwas offen. Hatte mal auf knapp 30km/h angedacht. Allerding komm ich ins Zweifeln, ob das
                            nicht vielleicht doch etwas übertrieben wäre. Hier fehlt mir schlicht die Erfahrung das abschätzen zu
                            können, was angemessen wäre, da ich keine Vergleichswerte habe.

Antriebsart:          Gegenläufige Schrauben über Differntialgetriebe (s. Baubericht) in einer Gondel.
                            Hier kommt der Knackpunkt, da der Motor beide Schrauben antreiben muss.

Propeller:             Bisher angedacht K-Props, da die nach dem was ich gelesen habe und ihren daten gaz gut passen
                            dürften.

Regler:                Als Regler liegt schon ein Dymond Smart Eco mit 50A bereit.

Akku:                   LiPo 3S 4000mAh

 

Bisher hatte ich schonmal diesen Dymond 3534 angedacht. Von der Geschwindigkeit her wäre das aber schon knapp von der Drehzahl her, wenn die 30km/h passen sollten. Den Überschlag hab ich mit Jo_S Tool gemacht.

 

Wäre schön wenn hier jemand Ideen zu hätte. Sonst muss ich einfach mal testen.

Ich hab noch Dymond 3528 mit 1130KV und Dymond 3546 650KV da wobei ersterer mir etwas zu klein und Langsam erschein und letzterer wohl zu große Schrauben benötigt für die Geschwindigkeit und damit nicht mehr klar käme.

 

Soweit meine Gedanken. ich hoffe auf eure :)

 

Daniel

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Ja, die Sache der Motorisierung von Tragflügelbooten ist so eine Sache für sich...

Grundsätzlich ist die Endgeschwindigkeit durch die Tragflügel begrenzt, also durch das Profil sowie die Form der Flügel.

 

Bei W-förmigen Flügeln ist die Auslegung der Geschwindigkeiten relativ einfach: Da das Boot ja starten können soll, muss der Auftrieb der Flügel etwa bei Rumpfgeschwindigkeit des Bootes ausreichen, um den Rumpf langsam aus dem Wasser zu heben. Andererseits darf das Boot aber auch nicht zu schnell werden, denn sonst kommen die Flügel an die Wasseroberfläche und das Boot stürzt wieder ab. Bei W-förmigen Flügel geht man davon aus, dass durch das Austauchen der Flügel die kleiner werdende Fläche etwa durch die steigende Geschwindigkeit kompensiert wird und etwa bei zweifacher Rumpfgeschwindigkeit Schluss ist. Dreifache Rumpfgeschwindigkeit mag auch noch drin sein, wenn die Flügel in der Mitte entsprechend schmal werden. Bei meiner Goethe kommt das auch ganz gut hin: https://www.youtube.com/watch?v=KFJ-TDUav34

 

In dem Modell arbeiten zwei Motoren RS-775 von Mabuchi (sollten diese sein: https://product-en-origin.mabuchi-motor.co.jp/detail.html?id=128),allerdings bin ich mir da jetzt nicht ganz sicher. Aber die Daten passen in etwa. Eigentlich sind die Motoren noch immer zu groß. Die hängen an je einer 33mm Rennschraube (Steigung so 1,4 oder so...) und werden mit nur einem PC-Lüfter und ein paar Kühlrippen gekühlt. Das ganze an 4S 10 Ah liegt dann bei ca. 20 min Fahrzeit. Wohlgemerkt hat das Boot voll bestückt etwa 10 kg Gewicht...

 

Wie du das jetzt bei deinem Boot umsetzt ist natürlich eine andere Sache... Generell sind voll getauchte Flügel immer ein Problem, weil sie sich nicht selbst stabilisieren und auch die Geschwindigkeit kritisch ist. Aber ich denke die Größenordnung der Geschwindigkeit sollte auch mit getauchten Flügeln ganz ähnlich sein, weil du selbst mit Klappen an den Flügeln den Auftrieb nicht um Größenordnungen ändern kannst, während die Geschwindigkeit immerhin quadratisch in die Auftriebskraft eingeht. Du solltest also wohl maximal bei 10 km/h liegen, bei der Modellgröße.

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Ich muss das hier mal wieder aufgreifen, wenn auch in etwas andere Richtung.

Und zwar habe ich oben schon geschrieben, dass ich die 3528 und 3546 für das Boot derzeit verfügbar habe. Nun würde ich aufgrund der Einbauposition wohl eher zum 3528 greifen wollen.

Angesichts der kommenden Messe wollte ich meinen Vater nach Propellern ausschau halten lassen. Nun frag ich mcih gerade welche ich zum Testen mal auswählen sollte. Geplant sind die K 2Blatt. Davon kommen je eine rechts und linkslaufende an einen Motor. Ich würde mal zwei Größen zum Vergleichen ansetzen.

Hat jemand Vorschläge, welche Größen wohl passen könnten?

 

Ich kann leider nicht selbst zur Messe, das ist von hamburg einfach zu weit weg bzw. zu teuer. Sonst würde ich glatt mal die Prototypen der gefrästen Props vorbeibringen. :D

 

Grüße

 

Daniel

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Von der Geschwindigkeit her passt die 42er wohl. Ich hätte da jetzt aber Bedenken, dass der doch kleine Motor, auch wenn die BL einiges können, mit zweien davon doch überfordert ist. Zudem wird das Gertriebe möglicherweise nachgeben. Derzeit habe ich zum Testen erstmal 29er und 34,5/33 angedacht. Auch wenn die mal angepeilte Geschwindigkeit damit nicht möglich ist. Wobei diese ja bereits oben schon als zu hoch gesetzt angesprochen wurde.

 

Grundsätzlich sollte mit dem "Flugbetrieb" der Widerstand gering sein.

 

Gruß

 

Daniel

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