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LiPo-Lagerung in alter Geldkassette möglich?


Schiffchenbauer

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Schiffchenbauer

Nun ist es doch soweit - der hartnäckige LiPo-Verweigerer braucht doch nun n LiPo.

Gefällt mir zwar nicht, aber läßt sich nicht ändern.

 

Nun habe ich mir schon welche ausgeguckt - SLS solls werden.

Von dem Chinesen bin ich weg - ist nicht wesentlich günstiger in der Größenordnung und ich hab mit dem 400er Bürstenmotor ja keinen Leistungssauger.

Da langt 20-30C Entladerate und da stimmt der Preis.

 

Nun frage ich mich natürlich vorher, wie ich die gut Lagern kann und hab hier eine alte Geldkassette rumfliegen.

 

Dieser Link hier führt zu solch einer:
http://www.staples.de/geldkassette-grose-3-25-x-18-x-9-cm-blau/cbs/9108624.html?Effort_Code=OL&Find_Number=9108624&price=incvat&cm_mmc=SEM_PLA-_-google-_-feedgoogle&gclid=COa69LrR4c4CFYwW0wod9OIAaA&gclsrc=aw.ds

Selbes Format - selbe Farbe.

Gemessen hab ich 3mm Stahl.

 

Das Schloß mußte ich Ausbohren - meine Ex hatte den Schlüssel verdödelt.

So klafft nun ein Fingerdickes Loch vorn, was als Be-/Entlüftung für den Fall der Fälle da wäre.

Da wollte ich dann noch ein Stück Schleifvlies = Stahlvlies vorbummeln, als "Filter", damit keine Plastikfähnchen durch den Raum schwirren.

 

Als Unterlage für die Kassette dachte ich an Glasplatte (Fliegt rum-ist Vorhanden), oder Keramikfliesen.

(Eventuell auch alter Porzellanteller - sollte reichen die Hitze dann nicht auf den Regalboden zu übertragen.)

Nun weiß ich ja, daß sich die Geister beim Thema LiPo scheiden und Viele da nicht viel machen, als Sicherheit.

 

Aber ich will !
Auf jeden Fall !

Da ich maximal 2 Stück in 2.000mAh kaufen werde ist der Platz großzügig.
Liegen locker drin - weit auseinander - hab ich bereits Gemessen.

 

Also nun zu der Frage der Fragen:

Viele nutzen Munitionskisten - alte BW-Bestände.
Wieviel mm Stahl haben die?
Mehr, als 3mm?

Vom Gefühl her bin ich persönlich überzeugt, daß die 3mm Stahl auf jeden Fall satt besser sind, als die Standard Lager/Ladesäckchen aus feuerfestem Material.

 

Oder gibts da andere Erfahrungswerte?

 

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Hallo Lothar,

Mir gefällt immer mehr die Methode "Steinbeisser"...

Beim Treffen in Diepholz hat er das mal beschrieben: Plastiktüte mit feinem fugensand füllen. Über die LiPos packen und dann keine Besorgnis mehr! Falls was passiert, schmilzt das Plastik und der Sand fällt über die LiPos. Dadurch haben die keinen Kontakt mehr mit Luft etc. Und dann qualmen und brennen die nicht ab. Tot sind se dann aber trotzdem, nur um das zu erwähnen :mrgreen:

 

In deinem Fall mit der Kassette könnte das ja auch ne Idee sein....

 

Gruss

Chris

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Hi, ich habe mir für die Lipo Lagerung zwei Munkisten im Nato Shop gekauft. Ich halte das für die optimale Variante.

3mm Wandstärke haben die nicht. Habe zwar nie gemessen, aber ich würde 2mm schätzen.

Aus meiner Sicht vorteilhaft ist gegenüber der Geldkassette, dass die Konstruktion der Munbox von vornherein so gemacht wurde, dass nichts raus kommen soll.

Die Geldkassette ist ja eher so gemacht, dass man von außen nicht innen ran kommt.

Beispielsweise hat die Munbox eine robuste und gasdichte Gummidichtung am Deckel.

Mir ist klar, dass man auch kontrolliert durch ein Loch oder Löchlein abblasen könnte. Aber das mache ich nicht. Fall ich die Box mal mit dicken Backen vorfinden sollte, wird die ganz schnell ins Freie verbracht werden.

 

@Lothar: Bisher ist bei mir seit über 10 Jahren mit Lipos nie was derartiges passiert. Aber man muss vorbereitet sein. Ich finde es super, dass du dir auch um das drumherum Gedanken machst. Und zwar vorher... :)

Mein Eindruck ist, dass mittlerweile die Gefahren bei Lipos (und anderen Energiespeichern) etwas verharmlost sind.

 

Grüße

Mario

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Schiffchenbauer

Danke für die Antworten !
:) 

Also werde ich die alte Geldkassette nehmen.

Vorallem das verlinkte Video hat mich überzeugt - die Spanplatte darunter ist nicht einmal angesengt.

 

Der vielleicht auftretende Qualm, bei 2 Akkus hält sich ja in Grenzen, so das dann Lüften genügen sollte.

Für mich war jetzt wichtig, daß die Kassette mehr Schutz gibt, als die handelsüblichen Ladesäcke.

Aber bei der Größe der Kassette spricht nichts dagegen beides zu nehmen.

Irgendwas für den Transport brauch ich ja auch und da müssen die Säcke dann ja eh sein und doppelt hält besser.

;)

 

P.S.: @Mario - das Thema LiPo hab ich immer kritisch gesehen und deshalb vermieden welche haben zu müssen.

Leider geht es jetzt nicht anders, aber das dann selbst doe größten Hersteller dann so ihre liebe Not mit den Li-Akkus haben, zeigt gerade mal wieder Samsung.

Deren Akkus gehen hoch und die haben erstmal die Auslieferung des neuen S7 gestoppt.

Momentan heißt es, es liege an den Ladegeräten, weil diese nicht die Original Samsung gewesen sein sollen.

Nur haben die Handys/Smartphones doch normalerweise die Ladeelektronik im Handy verbaut, sofern dann überhaupt notwendig.

Sind ja meißt nur 1S-Akkus und die gehen doch auch via Kennlinie, soweit ich weiß. :!:

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Vielleicht mal ein guter Moment, um meine persönlichen Erfahrungen mit LiPos einzubringen Lothar?

 

Ein abgerauchter LiPo für einen 1:32 Siku-Traktor hat bei mir im Haus einen Schaden von über 70k Euro verursacht. Das Teil ist etwa so gross wie eine schicke Briefmarke... Die Versicherung hat das Thema sehr ernst genommen und zunächst alle Räume auf Kontamination überprüfen lassen. Glücklicherweise ist es im Keller passiert und die Tür zur Kellertreppe war verschlossen. So wurde ALLES im Keller abgeholt, von einer Fachfirma gereinigt. Das hat so ca. drei Wochen gedauert. Sämtliche Elektrik mit Kontaktflächen wie zum Beispiel Schalter und Steckdosen wurde erneuert. Zwei Räume waren vertäfelt - das ist alles rausgerissen und neu gemacht worden. Teppichböden wurden fachgerecht entsorgt. Denn: Die Aggressivität der Dämpfe ist grad bei LiPo nicht zu unterschätzen, wie mir der Schadens-Sachbearbeiter und der von mir beauftragte Gutachter unisono vor Ort eindringlich erklärten. Spätfolgen für betroffene Elektrik und Elektronik sind vorhersehbar. Wäre die Tür zum Keller offen gewesen, hätten sie das gleiche mit dem gesamten Hausrat gemacht - vor allem vorsichtshalber mit jedem elektronischen Gerät wie PC, Läppie und der prähistorischen Stereo-Anlage inkl. der Technics-Tonbandmaschine. Weia, letzteres hätte mir Unbehagen bereitet...

 

Im Vertrauen auf gute Qualität hatte ich mal sehr teure Robbe LiPo in Betrieb, die zeigten nach mehreren Monaten Bläh-Erscheinungen. Sofort entsorgt.

 

Nun geht es mir so wie Dir: In einem Bereich komme ich an LiPo nicht vorbei. Nämlich die Drohne. Auch hier: Zwei von drei Akkus zeigten nach wenigen Zyklen Bläh-Erscheinungen, sind aber mit sehr unkomplizierten und flottem Service von drohnenstore24.de vom Hersteller Yuneec problemlos ersetzt worden.

 

Lange Rede, gar keinen Sinn: Deine Mühe um eine gescheite Lagerung von LiPo ist bestimmt gerechtfertigt, aber die Gefahr droht imho beim Laden und im Betrieb. Meinereiner macht es so: LiPo laden nur mir einem sehr guten Ladegerät, dass auch die Spannungskurve pro Zelle gescheit darstellt - idealerweise als fein aufgelöste Grafik auf dem Läppie. Hier kann man auch schon sehen, ob es Unregelmässigkeiten gibt. War bei den o.a. Robbe Akkus sehr deutlich zu sehen. Lagerung nach Laden und Entladen auf 1/2 Kapazität im Bier-Kühlschrank, der für die Rocker-Kumpels im Gartenhäuschen steht. Diese kleine Liegenschaft ist eh nach jeder dritten Party abrissreif :mrgreen:

 

Laden? Nie nie wieder im Haus...

 

Also auch wenn die Geld-Kassette alles schön unglimplich aussehen lässt im Vid, unterschätze bitte nicht die Aggressivität der Dämpfe - keine Versicherung kommt von sich aus so dermassen aus dem Sulky wenn da nicht ernsthaft Gefahr drohen würde ;o)

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Das ist sicherlich so alles korrekt, nur kommen wir an Lipos gar nicht mehr vorbei.

Oder lädtst du dein Tablet, Smartphone, Laptop oder die Kamera auch im Garten?

Ganz zu schweigen von E-Bikes.

Vorsicht ja, aber hundertprozenig vermeiden lässt sich nichts.

Abgesehen davon lade ich meine LiPos auch im Keller auf dem Betonboden und wie schon beschrieben unter einem Sandsack.

Zum Lagern habe ich einen Robbe-Akkutresor bis 1400°C temperaturbeständig.

 

Am meisten Bedenken habe ich immer auf Modellbauveranstaltungen, da werden dutzende LiPos genutzt, aber toi toi toi noch nie etwas passiert

 

Gruß

Detlef

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Vielleicht mal unterscheiden zwischen Lithium-Ionen und Lithium-Polymer?

 

Mein E-Bike hat LiFePo... kann auch gewonnene Energie beim Bremsen in den fürchterlich grossen Energiespeicher meiner Garage speisen - Es ist sexy. Vier Runden mit dem Bike reichen für einen Start eines meiner Achtender. Die Erhaltungsladung über Winter macht das System über Wind.

 

Insgesamt speist mein Haus via Wind, Solar und Geo-Thermie mehr Energie ins Netz als es braucht - dauernd. Yepp, über einen Anruf von irgendeiner "Verbraucher-Zentrale", die mit mir gemeinsam den idealen Versorgungspartner suchen mag, kann ich nur schmunzeln - frag nur nach dem Namen der Anruferin, weise kurz auf das FernAbsG hin und ZACK legt die Gegenseite auf - warum nur? :mrgreen:

 

Früher hab ich mir noch die Mühe gemacht zu fragen, was denn ihrer Meinung nach der ideale Kunde für mich wäre, der meinen Strom abnimmt. DAMIT zwingst Du jede Callcenter-Piepse unter Garantie in die Knie :mrgreen:

Edited by Guest
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Meinolf Höhler

Jester, Schlossherr, bitte beim Thema bleiben!

Es geht um die Lagerung von LiPo-Akkus, die im Modellbau verwendet werden, nicht um Powerwalls oder E-Bikes.

Außerdem ist egal LiPo oder LiFePO auf den Akkus, es sind alles Akkus in Lithium-Ionen Technologie.

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Außerdem ist egal LiPo oder LiFePO auf den Akkus, es sind alles Akkus in Lithium-Ionen Technologie.

Ganz klar jein ;) Ja, in allen ist Lithium enthalten, nein weil Systeme wie LiFePO4 aufgrund anderen Aufbaus bestimmte Risiken nicht zeigen.

 

Wer also um die Sicherheit beim Laden besorgt ist, sollte 2 Dinge tun: Erstens Datenblätter/Informationen des Herstellers zu Rate ziehen und zweitens derartige Akkus nur aus solchen Quellen kaufen, bei denen auch klar ist, was man da bekommt (die ganzen Phantasieaufkleber helfen da nicht wirklich). Und der gesunde Menschenverstand sagt ja nun auch, dass Akkus mit niedrigem Preis sicher nicht die beste Qualität haben können - das deutet immer auf in einem Selektionsprozess durchgefallene Produkte hin.

Ich habe das schon einmal an anderer Stelle geschrieben: Ja, man kann ein System (was auch immer) durch aktive Maßnahmen sicherer machen, grundsätzlich ist aber immer ein eigensicheres System zu bevorzugen. Ergo: ein Akku, der nicht bläht etc. ist immer schlechter als einer, der das nicht tut; da hilft auch kein Tresor.

 

@Meinolf: Sorry, hat jetzt nichts mit dem Thema dieses Fadens zu tun, aber ich denke, Differenzierung im Sinne sachlicher Klärung sollte erlaubt sein.

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..... Ergo: ein Akku, der nicht bläht etc. ist immer schlechter als einer, der das nicht tut; da hilft auch kein Tresor......

 

 

Ähem...Du meintest doch sicher anders rum - oder?

Also einer der nicht bläht etc ist immer besser als einer der das tut. Nur zur Klarstellung....

Chris

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Wer also um die Sicherheit beim Laden besorgt ist, sollte 2 Dinge tun: Erstens Datenblätter/Informationen des Herstellers zu Rate ziehen und zweitens derartige Akkus nur aus solchen Quellen kaufen, bei denen auch klar ist, was man da bekommt (die ganzen Phantasieaufkleber helfen da nicht wirklich). Und der gesunde Menschenverstand sagt ja nun auch, dass Akkus mit niedrigem Preis sicher nicht die beste Qualität haben können - das deutet immer auf in einem Selektionsprozess durchgefallene Produkte hin.

 

 

Ja und nein. OK, die lustigen bunten Aufkleber sind nicht unbedingt hilfreich. Ein günstiger Preis, auch ein sehr günstiger, hat nach meiner Erfahrung wenig mit der Qualität zu tun. Bisher habe ich nur einen Blählipo entsorgen müssen und das war ausgerechnet ein teures Markenprodukt (jedenfalls war ein teurer Markenproduktaufkleber drauf). 

Natürlich habe ich im Laufe der Zeit auch andere Lipos entsorgen müssen, das aber durch meine eigene Schusseligkeit. Wenn man vergisst das Modell auszuschalten ist es eben nur eine Frage der Zeit bis jeder Akku den Geist aufgibt. 

Allerdings besorge ich mir immer Akkus mit Reserven, also mit Lade und vor allem Entladeangaben, die ich nie und nimmer erreiche. Bisher bin ich damit gut gefahren und wenn ich nicht so vergesslich wäre....na ja. 

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Ich habe auch recht großen Respekt vor Lipos. 

 

Auch wenn ich sie schon länger nutze, regelmäßig kontrolliere gehe ich doch auf Nummer Sicher.

 

Es gab mal einen Aufbewahrungstipp den ich befolgt habe.

 

Ich habe mir eine Munitionskiste der US Army gekauft und dazu einen ABC Gasmaskenfilter.

Diesen Filter habe ich in den Deckel der Munitionskiste eingebaut. Der Sinn daran ist, wenn mal ein Lipo hoch gehen sollte, wird der Druck durch den Filter abgeleitet und die Kiste "Platzt" nicht auf. Zudem filtert der ABC Filter die Russpartikel raus. Leider habe ich die Fotos davon nicht mehr.

 

Ist aber eine recht sichere Sache. 

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Mochte lediglich darstellen, was sone Geschichte nach sich ziehen kann. Es ist nicht sehr angenehm, wenn einem von fremden Leuten der Keller leer geräumt wird, auch wenn das eine sehr renomierte Firma ist. Zumal wenn ein Stockwerk höher eine Technik installiert ist, für die man lange gespart hat und man durch den Vorfall lernt: Das hätte alles Schrott sein können. Dazu... nein keine Rennerei wie bei einer verlorenen Brieftasche mit allen Dokumenten, aber schon eine gewisse Regie-Zeit.

 

Und das alles wegen einem wahren Spielzeug-Akku... sehr klein. Das wünsche ich niemanden.

 

Und ich bleibe bei meiner Meinung: Wo immer möglich, LiFePo. Überzeugen einfach durch die Unkompliziertheit und die flache Spannungskurve. Da wo es nicht anders geht, LiPo - aber man verzeihe mir nach diesen Erfahrungen eine gewisse Hysterie im Umgang mit LiPos. Hier erinnere ich mich an den Werbespruch eines Feuerlöscher-Herstellers aus den Achtzigern: Das Beste, was Ihnen mit einem unserer Produkte passieren mag, ist: Es nicht zu benötigen ;o)

 

Und ich hab durch den Vorfall gelernt, dass die Hitze beim Abrauchen eines Lipo nur sekundär ein Problem darstellt, die aggressiven Gase sind mittel- bis langfristig gefährlich für Hardware. Wenn solche Hinweise nicht gewünscht sind, mag jeder seine eigenen Erfahrungen machen... take care ;o)

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Guest Donovan

Vielleicht auch noch ein Thema bezüglich Brand beim Laden: Das Ladekabel kann das Feuer aus der vermeintlich sicheren Ladeumgebung hin zum Ladegerät führen.

 

Plastik schmilzt und brennende Tropfen fallen auf Sachen die vielleicht selber brennen...

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  • 5 months later...

Also ich nutze immer einen feuerfesten Dokumentenkoffer. Diese sind mit einer Dichtlippe versehen, so das keine Gase in den Koffer kommen können. Aber auch nicht herraus, was in unserem Fall sehr wichtig ist. Zudem sind diese Koffer sehr dickwandig und stabil (auch ziemlich schwer).

 

Ich gehe davon aus, dass wenn ein Lipo "ausbläst", ich das von ausserhalb des Koffers nicht mitbekomme. Daher öffne ich diesen Koffer nur ausserhalb geschlossener Räume. Somit sollte das Risiko einer Dekontermination mit giftigen Gase minimiert sein. Aber eine 100% Absicherung wird es nie geben.

 

Ach ja... Dieses Video mit dem zerstörten LiFePo4-Akku... Die "Wasseraufnahme".... Leben die Wasserpflanzen noch?

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Hallo Torsten,

 

Gasdicht darf so ein LiPo-Case nicht sein, sonst würde er dir im Falle eines Falles wie eine Bombe um die Ohren fliegen!

Die Aufbewahrungskisten sollen ausgasen können jedoch brandsicher sein.

Ich habe hier so einen Koffer von Robbe liegen, dicht ist der keinesfalls.

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Schiffchenbauer

Ich weiß nicht, ob ich es hier schon einmal geschrieben habe, aber das Thema Akkus ist allgemein mit Vorsicht zu geniessen.

 

Selbst Bleiakkus gasen aus und haben eine interne Entlüftung eingebaut, weil sich natürlich auch die dort ablaufende chemische Reaktion irgendwo hin ausbreiten muß.

Bei den Blei-Gel, oder Blei-Flies nicht mehr so gewaltig, wie damals zu Zeiten der Säure gefüllten Bleiakkus.

 

Bei uns in der Werkstatt (KFZ-Bereich) gab es einen extra Laderaum für die Bleiakkus.

In diesem Raum war dann auch komplett alles EX-geschützt, weil sich beim Laden der Bleiakkus auch Knallgase bilden, die sich entzünden können.

 

Aber es gibt nun etwas Neues auf dem Markt und das ist mir zwar eindeutig zu Teuer und ich werde es mir nicht kaufen, weil ich mir lediglich einen einzigen kleinen 2000 mAh 2S-Lipo besorgt habe, der sich fast schon in der Kassette verliert.

Darüber habe ich dann den "Steinbeisser-Tipp" gelegt.
Zugetackerten Plastikbeutel mit Sand, der sich dann im Fall der Fälle sofort über den Akku legt und drüber rieselt, um ihn zu Löschen.

 

Damit stehe ich nun mit dem einen winzigen Modellbauakku auf jeden Fall auf der wesentlich sichereren Seite, als bei meinem Handy mit dem LiIon-Akku drin - das lade ich weiterhin direkt am PC mit dem USB-Kabel.

Aber hier nun die Marktneuheit und was dort besonders wichtig ist:
Mit Entlüftungsöffnungen & Filtereinlagen drin gegen die giftigen Gase.

 

Hermetisch geschlossene Boxen dürfen keinesfalls benutzt werden, denn wenn sich schon Gase bilden = Sich der Aggregatszustand der verwendeten Chemikalien ändert, dann ändert sich das komplette Gasvolumen und ein hermetisch und abgedichteter Behälter platzt wirklich auf, wie eine Bombe.
Mit der Gefahr dann, daß die darin liegenden LiPo`s noch wie brennende Bomben durch die Gegend fliegen können.

Also blos niemals die Dokumentensafes mit "Feuersicher" verwenden.....das geht schief !
Die halten nur dicht, wenn es Aussen brennt.
Brennts Innen gibts n großen Knall.... !!!!!!!!!

http://www.hoelleinshop.com/lipo-zubehoer-bat-safe.htm?shop=hoellein&SessionId=&a=article&ProdNr=FWBAT-SAFE&t=49302&c=20237&p=20237&PartnerId=32&gclid=COG79ZaApNICFRCeGwodCvcBkw

  • Like 2
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Da ich schon lange einen Dokumentensafee besitze,

werden ich auch ernsthaft über die Unterbringung eines Sandbeutels nachdenken

 

Gruß Günter

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Dann holt euch mal die Säcke mit Sandkasten Sand ausm baumarkt (CA 2 euro....)!

Feucht machen, nicht nass! Hab ich nach Detlef Tipp auch gemacht!

Chris

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