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Und hat sich schon jemand durch gearbeitet? :)

Ich hatte heute nochmal eine ausführliche Besprechung mit dem betreuenden Professor.

Einige der Punkte wurden bereits in der vorliegenden Fassung korrigiert, einige heb ich mir für die nächste Arbeit auf.

Dummerweise hat er mich jetzt noch auf eine ganz dumme Idee gebracht. :D

Wir haben wohl einen Wasserkanal an der Uni. Da könnte man die verschiedenen Propeller unter Anströmung vermessen.

Also denk ich mir schon mal einen "Prüfstand" aus.

Leider fällt mir grad keine Firma ein, die das gebrauchen könnte. Sonst gäbe das bestimmt ein schönes Industrielle Projekt/Bachelorarbeit ab. :D

 

Aber ich hab ja vor noch etwas an der Uni zu sein. Steht also auf der Liste.

Bis dahin muss ich einen fahrenden "Versuchsträger" hernehmen, und die Performance subjektiv betrachten (lassen).

 

Daniel

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Klar, das PDF liest sich mal schnell nach Feierabend, die 3 Seiten.... :mrgreen: Ich hab es mal sehr grob überflogen, muß sagen, du hast nen maximalen Knall, sehr cool! Dicken Respekt vor deiner Arbeit und Entwicklung! Bin sicher der Prop macht sich erstklassig mit wenig Stromverbrauch im Wasser. Mach weiter so!

 

Gruß

Sascha

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Danke für das Lob. Eigentlich muss man sagen jetzt ginge es erst richtig los. Das Tornado könnte auf die Belange umprogrammiert werden, in der Hoffnung die Fehler zu eliminiern und die Berechnung allgemein schlanker zu gestalten (weniger Überlagerung von Zuständen, die nicht klar erkennbar arbeiten). Wenn ich mal Zeit habe will ich das eigentlich angehn.

Auf die Performance bin ich gespannt. Ob das gut und effizient ist, oder schlimmer, als eine gewölbte Platte. Derzeit fehlt leider der Versuchsträger.

Aber mit etwas Glück hat ein Bekannter über Weihnachten noch was im Fundus, das man "missbrauchen" kann.

Ich bin vor allem von der endgültigen Form des Prototypen begeistert. Die komt auf Bildern nur mäßig rüber, weil doch starke Verschränkung in den Blättern ist. Ich hoffe ich komme dazu das mal Live vorstellen zu können. Am besten dann natürlich an der Marwede, aber dafür muss ich da erstmal sparen für das Rumpfmaterial und die Form vor allem.

 

Bin gespannt auf Feedback, wenn ihr durch seid. Gerne auch Kritik, die ich für zukünfrige Arbeiten mitnehmen kann. :)

 

Und das ich nen Knall habe in solchen Richtungen dacht ich mir. Ich hoffe ich komme dazu den in Zukunft ausleben zu können.

Was ich an Ideen habe, da genügt ein Leben wahrscheinlich nicht für.

Außer ich bekomme das Geld wie ichs brauch ohne Arbeiten und kann dann nur "Basteln"

 

Daniel

bearbeitet von DJK94

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So bei meinem letzten Besuch über Weihnachten wurde zu Hause ja schon die erste Seite eines Testpropellers mit Gewinde gefräst. Anfang des Jahres kam dann die zweite Seite und als ich die letzten Tage mal wieder da war wurde dieser dann von seinem Harzbett befreit.

Mein Vater wollte zeigen, dass er den Vorschub völlig unnötig reduziert hat, weil es so aussah, als könnte nicht genug Halt da sein. Und prompt war ein Blatt ab.

Weil die Arbeit aber an sich gut war wurde einfach kurzerhand noch ein Blatt abgebrochen und ein bisschen gefeilt und nun hat man einen Zweiblatt zum Testen.

Was nur etwas unschön ist, was mir aber auch jetzt erst einfällt ist, ist dass ein Rechtgewinde drin ist. Das neigt natürlich zum Selbstlösen.

Wie ist das eigentlich bei den Käuflichen? Sind da Linksgewinde drin, bei der nötigen Drehrichtung?

 

Und rein aus Neugierde: Sind denn schon Leute durch die Arbeit?

Und wäre eine Anpinnung der Arbeit irgendwo nicht sinnig?

 

Grüße

 

Daniel

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Hallo,

 

...

Was nur etwas unschön ist, was mir aber auch jetzt erst einfällt ist, ist dass ein Rechtgewinde drin ist. Das neigt natürlich zum Selbstlösen.

Wie ist das eigentlich bei den Käuflichen? Sind da Linksgewinde drin, bei der nötigen Drehrichtung?

...

normalerweise sind immer Rechtgewinde drin. Üblicherweise verwendet man bei Schiffen mit einer Schraube linksdrehende (in Fahrtrichtung gesehen), die neigen sich nicht zum Selbstlösen, zumindest bei Vorwärtsfahrt. Bei 2 Schrauben hat man bei einer Schraube immer das Problem. Schraubensicherungslack hilft im Zweifelsfall.

 

Bei Rennbooten gibt es auch Flexwellen für rechtsdrehende Schrauben und auch Linksgewinde, falls ein Gewinde überhaupt zum Einsatz kommt.

 

Viele Grüße

Alex

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Danke für die Info. dann muss ich den propeller mal auf Linkslauf umstellen, mal sehen wie ich das im CAD hin bekomme.

Sollte nicht zu schwer sein :)

Dann bleibt nur bei den Äußeren Schrauben, die noch entwickelt werden wollen das Thema mit losdrehen.

Aber gut zu wissen, dass ich auch für mein Tragflügelboot erstmal kein Linksgewindeschneider besorgen muss für die Graupnerprops.

 

Daniel

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Es ist beschlossen. Es wird eine zweite Runde in der Berechnung geben. Ich hatte heute ein Gespräch um eine Projektarbeit mit dem Professor zu besprechen.

Demnach wird es eine Master-Projektarbeit (nicht Masterarbeit) zur Berechnung von Propellern in Fluent. Also CFD-Berechnung meines Propellers.

 

Eventuell schließt eine Masterarbeit zur automatisierten Optimierung auf Basis der Strömungsberechnungen an. Das überleg ich mir in den nächsten Wochen.

 

Also es wird wieder spannend.

 

Grüße

 

Daniel

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vor 4 Stunden, DJK94 schrieb:

...Also es wird wieder spannend....

Erst spannend und dann spanend. ;)

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Wie sich vielleicht noch einige erinnern bin ich mit dem Thema bei weitem noch nicht fertig.
Derzeit bin ich in den Hauptrechnungen einer CFD-Analyse im Rahmen einer Studienarbeit. Da ich leider keinen Zugang zu unsrem Wasserkanal für einen Prüfstand bekommen konnte und auch noch keine Gelegenheit hatte meine Prototypen zu vermessen, hoffe ich dass mir hier einer vielleicht etwas aushelfen kann.
Wie gesagt habe ich keine Messdaten irgendeiner Form für meinen Propeller. Damit habe ich auch keinerlei Anhaltspunkt, ob die berechneten Werte für Schub und Leistung plausibel sein könnten. ( Das stößt mir bei dieser Arbeit sauer auf, weil es sie leider vorerst unvollständig lässt in meinen Augen).
Daher möchte ich mal fregen, ob jemand irgendwie gemessene Schubdaten hat. Am besten Propeller um die 50mm Durchmesser. Aber eine Bandbreite wäre auch ok. Einfach um schlicht mal ein Gefühl zu bekommen, welche Schubwerte so Größenordnungstechnisch drin sind. Klar werden die meisten Pfahlzu sein, was ich nicht habe, da in Fahrt gerechnet, aber vlt kann ich wenn die Rechnung stabil läuft auch Pfahlzug rechnen. Leistung ist wahrscheinlich auch nicth einfach, aber der ein oder andre hat da vlt messwerte.
Als Teaser mal von einer meiner ersten Rechnungen bei 5 RPM und Fortschrittsgrad von 0,43.

 

Grüße

 

Daniel
 

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Der erste Satz Rechnungen ist durch. Dabei gings darum die Drehzahl stufenweise anzuheben, dass die Rechnung nicht "abschmiert". Jetzt gehts daran die endgültige Lösung zu ermitteln.
Soweit sehen die Bilder für die Druckverteilung am Propeller schonmal nicht verkehrt aus.

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Als Schub gibt mir das Programm nun ca. 7N (~700g) aus. Da hab ich nun gar keine Idee, ob das hinkommen könnte. Wenn ich durch das eine Pfahlzugthema gehe aber nicht unbedingt unwahrscheinlich. Immerhin befindet sich das Schiff in der Rechnung bereits in "voller" Fahrt (2,03m/s).
Dabei werden 0,077Nm Moment abgefragt. Als Leistung sollten also ca. 46W nötig sein. Hört sich jetzt auch nicht unwahrscheinlich an.

Mal schaun, was mir an "Spaßrechnugnen" einfallen, wenn der arbeitstechnische Teil durch ist. Pfahlzug, Geschwindigkeit für Nullschub->Vmax, ...

 

Vielleicht habt ihr ja Einschätzungen zu den Größenordnungen, die ich bekomme.

 

Grüße

 

Daniel

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