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Liebe Kollegen!

Es ist ja nicht das erste Mal, daß meine Freundin Loria und ich uns zu diesem Thema zu Wort gemeldet haben. Im ersten Teil ging es um die Anbindung eines Smokers an ein Benedini-Soundmodul.

Ich möchte nun hier im 2. Teil die Anbindung eines Smokers an einen anderen Typ von Soundmodul vorstellen, der vielfach von Schiffs- (und Panzer- und Truck und Flug-) Modellbauern verwendet wird und wegen der Vielzahl von Möglichkeiten, die er bietet, nicht zu Unrecht geschätzt wird: das Beier-Soundmodul.

Im Unterschied zum Benedini-Soundmodul wird beim Beier-Modul alles auf einer SD-Karte gespeichert, sowohl das Programm als auch die Sounds. Das bietet die Möglichkeit, das Modul in verschiedenen Modellen mit verschiedenen Konfigurationen einzusetzen, indem man einfach die SD-Karte austauscht. Die Dinger kosten nicht die Welt, und auf 4 GB kann man schon eine Menge Datenvolumen unterbringen.

Die Software des Moduls ist mittlerweile bei Version 1.4 c angelangt und wird stetig weiter verbessert. Es existiert ein eigenes Portal mit einem Support-Forum, das alle Produkte von Beier-electronics abdeckt.

Seit der Version 1.4 a existiert die Möglichkeit, einen kleineren Smoker mit nicht mehr als einem Stromverbrauch von etwa 1 Amperé direkt an das Modul anzubinden. Diese Möglichkeit soll hier vorgestellt werden.

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In der rechten unteren Ecke des Soundmoduls befindet sich eine Pinreihe, an der ein Flachbandkabel mit 10 einzelnen Farben angesteckt werden kann. Das Flachbandkabel ist in 10 verschiedene Farben aufgeteilt. Jede dieser Farben steht für einen Schaltausgang, der über die Steuerung des Moduls aufgerufen werden kann.

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Das Modul ist minusschaltend wie die meisten Schaltmodule, d.h., es schaltet den links oben über die Minus-Klemme hereinkommenden Strom auf die Ausgänge. Es ist dabei zu beachten, daß ein einzelner Ausgang mit nicht mehr als 1 Amperé belastet werden sollte, und das der Gesammtstrom aller Ausgänge 3 Amperé nicht überschreiten darf. Will man mit diesen Ausgängen auch Lichtfunktionen betreiben, so bieten sich LED's an.

Aber uns geht es ja zunächst um einen Smoker. Wir definieren also erst einmal zwei dieser Ausgänge als die, die wir zum Betrieb des Smokers verwenden wollen. Als Exempel wollen wir die ersten beiden Ausgänge verwenden - die Kabelfarben Braun und Rot.

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Wir rufen zunächst einmal das Programm für die Programmierung des Moduls auf, den Sound-Teacher.

Dieses Fenster klappt zumeist als erstes auf. Wir gehen auf Konfiguration und Allgemein.

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Nun müssen wir uns entschieden haben, wie wir das Soundmodul ansteuern. Die komfortabelste Möglichkeit ist die, ein Senderseitiges Schaltmodul zu benutzen, entweder ein Nautic-Modul oder eines der ebenfalls bei Beier erhältlichen EMS-Module. Alle diese Module teilen einen Proportionalkanal in einen Mehrfach-Schaltkanal auf - beim EMS-24 übrigens in bis zu 24 verschiedene Schaltvorgänge; wahlweise mit Memory oder nur tastend! Es geht aber auch über einen Proportionalkanal.

Auf jeden Fall wählen wir unter den Multifunktionen auf der rechten Seite eine aus, denn wir möchten den Fahrsound des Modells und den Smoker zusammen starten. Wenn wir auf eine der Zeilen klicken, öffnet sich die Funktionsauswahl. Wir wählen für die 1. der Multifunktionen "Fahrsound Ein/Aus" und setzen diese in die erste Zeile. Für die 2. wählen wir "Rauchgenerator ein".

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Nun wechseln wir in das Menü "Ausgänge", denn wir müssen dem Modul ja mitteilen, welche der Ausgänge er für den Betrieb des Rauchgenerators nehmen soll. Wir hatten ja schon eingangs gesagt, daß wir uns für die Ausgänge 1 und 2 entschieden haben.

In die Zeile des Ausgangs 1 setzen wir "Rauchgenerator", indem wir aus der Auswahl, die erscheint, wenn wir den "Abwärts"-Pfeil anklicken, eben "Rauchgenerator" auswählen. Die ausgewählte Ausgangsfunktion wird dadurch blau unterlegt und erscheint in der Zeile 1.

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Aber wir haben ja zwei Ausgänge für den Smoker ausgewählt, den 1. für den Heizwiderstand, den zweiten, um den Ventilator anzusteuern. Wir müssen dasselbe also noch einmal für die 2. Zeile tun und "Rauchgenerator" auswählen.

In diesem Menü bleibt uns noch eines zu tun: Wir müssen die "Helligkeit" der beiden Ausgänge konfigurieren.

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Mit der "Helligkeit" ist normalerweise die Helligkeit von Lampen gemeint, die durch das Soundmodul ein- und ausgeschaltet werden können. Dies geschieht, indem das Modul nicht die volle Eingangsspannung durchschaltet, sondern nur einen Teil, dessen Wert wir konfigurieren können. Wenn man richtig rechnet, kann man sogar LED's direkt ohne Vorwiderstand an die Ausgänge anschließen! Die Helligkeit kann in 2%-Schritten eingestellt werden.

So ähnlich müssen wir es auch bei dem Rauchgenerator machen.

Die meisten der Ventilatoren sind für eine Spannung von 5 Volt ausgelegt. Schon die volle Spannung eines 2S-Lipos würde sie schnell durchbrennen lassen. Wir begrenzen also mittels der "Helligkeits"-Einstellung die Höchstspannung. Die unter "Option 1 und Option 2" ausgewählten Werte sind die für "Leerlauf" des Motors (Nur Sound an, das Schiff steht) und höchste Fahrtstufe. Für alle Werte dazwischen wählt das Modul die Spannung passend zur Fahrtstufe (und zum Sound) selbstständig aus.

Im hier gewählten Beispiel steht der Ausgang 1 (Braun) für den Verdampfer, und Ausgang 2 (Rot) für den Ventilator.

bearbeitet von Ralph Cornell
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Eines bleibt noch zu tun: Wir müssen eine Möglichkeit definieren, die ausgewählten Funktionen auch einzuschalten. Dazu wechseln wir entweder in das Menü "Nautic/Multiswitch"

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oder in das Menü "Proportionalkanäle"

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Wenn wir eine dieser Zeilen anklicken, öffnet sich wieder das Fenster mit der Funktionsauswahl. Da wir schon "Rauchgenerator ein" und "Fahrsound ein" als Multifunktion (hier im Beispiel Multifunktion 3) definiert haben, rufen wir dieses Mal die Multifunktion 3 auf. Nicht vergessen, daß diese Funktion mit einem "Memory" versehen werden muß, sonst laufen Sound und Smoker nur solange, wie der betreffende Schalter gedrückt wird!

In dem hier aufgeführten Beispiel habe ich übrigens ein Übriges getan und denselben Schalter noch mit einer anderen Funktion belegt: Wenn ich ihn, statt zu ziehen, drücke, schaltet sich nur Ausgang 1 (mit den vorher definierten Werten) ein. Das bedeutet dann, daß der Verdampfer des Smokers (und nur dieser!) eingeschaltet wird. Das ist als Vorwärmung gedacht - wenn unmittelbar danach der Schalter gezogen wird, schalten sich Fahrsound und Smoker zugleich ein, und mit dem Anlassgeräusch wird gleich eine Menge Rauch aus dem Auspuff geblasen. Der Memory-Haken für "Schalter7 oben" ist in diesem Fall ein Programmierfehler, der mittlerweile beseitigt wurde.

Übrigens lassen sich im Menü "Proportionalkanäle" die Bereiche A bis D verstellen, indem man die blauen Felder rechts daneben nach oben oder unten verschiebt.

Wenn man mit einem Steuerelement (normalerweise einem Steuerknüppel oder Schalter oder Taster) in diesen Bereiche lenkt, kann man ebenfalls Funktionen am Modul auslösen - in unserem Fall eben die Multifunktion 3, die den Fahrsound und den Smoker einschaltet.

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Und hier ist nun das Ergebnis unserer Programmiererei: Der kleine Smoker steht auf dem Tisch und dampft fröhlich vor sich hin, während aus dem Lautsprecher der Fahrsound vor sich hin lärmt.

Leider ist der Dampfstrahl nur gegen den schwarzen Hintergrund meines Fernsteuersenders zu sehen. Das hat zwei Gründe: Einmal benutze ich schon lange kein Rauchöl mehr für meine Smoker. Die Öldämpfe sind nicht sehr zuträglich für Mensch, Tier und Umwelt.

Als ich im Sommer mit meinem NEPTUN abends unterwegs war, tanzten schwarze Insekten um das leuchtende Boot; Eintagsfliegen. Da in den Zufallssounds auch Möwengeschrei konfiguriert war, konnte ich grinsend sagen: "Oh, schwarze Möwen, eine seltene Sorte!" Aber das Grinsen verging mir, als ich nachher das Ergebnis sah: Massenweise tote Eintagsfliegen, die in den Öldampf geraten waren und auf dem Deck klebten.

Außerdem bringt das Öl die Silicondichtungen meines Smokers zum Aufquellen, und auch Siliconschläuche kann man nicht verwenden. PVC-Schläuche aber werden binnen kurzer Zeit hart...

Ich verwende statt dessen Nebelfluid, wie es auch in Discos verwendet wird. Das sogenannte Fluid-P ergibt zwar keinen so dichten Dampf, dieser aber hält sich länger - länger als die Öldämpfe. Falls Interesse besteht, könnte ich einen anderen Tread aufmachen, der den Bau eines kleinen Smokers beschreibt...

Und zum 2. Grund für die geringere Dichte des Dampfstrahls: Die Bohrungen, die die Luft, die der Ventilator ansaugt, in die Dampfkammer leiten, habe ich etwas größer angelegt - und schräg, so daß die Luft von den Ventilatorflügeln optimal hindurchgeführt wird. Das soll einen größeren Luftdurchsatz bewirken, denn die "Rauch"-Leitung zum Auspuff ist bei meinem NEPTUN verwinkelt, und der Widerstand nicht unbeträchtlich. Aus dem Auspuff tritt der "Rauch" in dichten Schwaden aus.

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Bei der oben gezeigten Konfiguration ist nun so gut wie kein Widerstand vorhanden, und so schießt der Dampfstrahl regelrecht aus dem Rohr.

Nun, ich hoffe, allen Interessierten eine Anregung gegeben zu haben, wie man ein Beier-Soundmodul und einen Smoker kombinieren kann. Natürlich funktioniert das nur mit einem kleinen Smoker. Benutzt man einen größeren Smoker mit mehreren Verdampfern, muß man sich wohl oder übel Gedanken über eine "Getrennt"-Ansteuerung der Verdampfer machen. Die Beschreibung aus dem 1. "Schall und Rauch" unter Verwendung eines Leistungstransistors wäre dann eine echte Alternative - man könnte den analogen Strom aus dem Ausgang 1 zur Ansteuerung des Transistors verwenden. Die Ansteuerung des Ventilators über das Soundmodul könnte man beibehalten.

Also - gut Rauch!

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Machen wir's mal anders - statt einen Extra-Thread für Kommentare und Anregungen aufzumachen, könnt Ihr Eure Kommentare hier hinten anhängen. Ich bin sowieso fertig mit der Erklärung, wie's geht...

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Neee, das gefällit mir nicht! :negativ:

Lass mal die Beschreibund und die Kommentare separat!

Gruss

Chris

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Es bleibt noch etwas zu berichten: Mittlerweile habe ich Versuche mit dem Beier-Modul und einem Smoker gemacht und bin dabei auf ein ärgerliches Phänomen gestoßen: Der BL-Motor des Lüfters kann in dem Modul Störungen hervorrufen. Diese äußern sich in einem Flackern von an die Schaltausgänge angeschlossenen Lichtern und einem Zucken von an die Servoausgänge angeschlossenen Servos. Dies kann sich in einem gelegendlichen Zucken (etwa alle 20 Sekunden) , bei mehreren Lüftern aber auch zu einem Zucken im Sekundentakt steigern. Aus einem bisher unbekannten Grund ruften beispielsweise Pabst-Lüfter oder Conrad-Lüfter dieses Phänomen hervor, Xinda Lüfter aber nicht.

Will man (oder kann man) aus irgendeinem Grund nicht auf solche Lüfter verzichten, muß man diese Störungen unterdrücken. Dies gellngt, indem man in die Leitung zum Lüfter einen Widerstand von 47 Ohm in Reihe schaltet. Der läßt das Zucken völlig verschwinden.

Allerdings ruft ein solcher Widerstand in der Leitung einen starken Spannungsabfall hervor. Wir müssen also in diesem Fall den Ausgang des Lüfters neu konfigurieren. Wenn wir für den Leerlauf (Option 1) einen Wert von 80% und für das Vollgas (Option 2) einen Wert von 100% programmieren, erhalten wir für den Lüftermotor im Leerlauf eine Spannung von 3,44 Volt und für Vollgas 4,35 Volt. Und das dürfte für die meisten Fälle noch ausreichen.

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Also die Lösung mit dem Widerstand leuchtet mir jetzt nicht so ganz ein, um ehrlich zu sein.

Ich hätte eher einen mehr oder minder groß dimensionierten Kondensator zwischen die Ausgänge zum Lüfter geschaltet - das sollte solche Störungen eigentlich wesentlich effektiver unterdrücken. Zudem könnte man auch noch einen großen Elko vor das Modul setzen, um eventuelle Spannunsschwankungen auszugleichen.

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Ich kenne den Grund, warum der Widerstand die Störungen unterdrückt, auch nicht. Der Vorschlag kam vom Chefelektroniker von Beier - ich nehme mal an, der weiß, was er sagt, und warum. Mit dem Kondensator hatte ich zuerst die Versuche gemacht - verschiedene Kondensatoren, sogar ELKO's parallel geschaltet... dabei zuckte es munter weiter. Aber der Widerstand hat es dann gebracht. Verrückt, ich weiß, aber es funktioniert. Ein Panzerkollege im Beier-Forum vermutet eine Wechselwirkung zwischen der Ansteuerelektronik des BL-Lüfters und der Platine, und er berichtete, bei ihm zuckte es auch, bis er statt der bisherigen Pabst-Lüfter Xinda's nahm. Da zuckte dann nichts mehr.

Nun muß man bedenken, daß hier eine direkte Ansteuerung des Lüfters vorliegt. Bei einem sehr starken Smoker mit mehreren Verdampfern und einem anderen, stärkeren Lüfter muß das Phänomen nicht auftreten. Wenn man übrigens einen so starken Smoker anbinden will, wird die Leistung der normalen Schaltausgänge des Beier-Moduls nicht mehr ausreichen. Da wird man dann wohl oder übel eine Getrennt-Ansteuerung mit einem Leistungstransistor benutzen müssen, wobei dann der PWM-Strom aus dem Modul zur Ansteuerung des Transistors benutzt wird. Ein ähnliches Verfahren hatte ich ja im 1. Schall und Rauch vorgestellt, weil das Benedini-Modul mit 5 Volt betrieben wird, was zum Betrieb des Verdampfers nicht ausreicht. Falls ein sehr starker Lüfter angebunden werden muß (u.U. ein 12-Volt Lüfter), wird man vielleicht auch hier eine getrennte Ansteuerung verwenden müssen. Ich weiß aber nicht, ob die Störungen aus dem Lüfter dann über den Transistor auf die RC-2-Platine durchschlagen. Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, nein.

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Interessant, dass es mit den Kondensatoren überhaupt nicht besser wird. Aber in der Tat, wenn der Vorschlag von Baier direkt kommt, wird das schon irgendwo Hand und Fuß haben...

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Es gibt in diesem Thread etwas Neues zu berichten:

Die Zeit steht nicht still, und Beier-Electronic arbeitet und verbessert an seinen Soundmodulen. Eine der Verbesserungen ist eine Vereinfachung der Programmierung. Nunmehr existieren zwei verschiedene Slots für die Smoker-Bedienung: Smoker-Heizung und Smoker-Lüfter. Beide lassen sich, wie schon zuvor, getrennt einstellen, in den drei Stufen: Startwerte, Leerlauf und Drehzahl- (Fahrt-) abhängig. Dank der getrennten Bezeichnung braucht man nicht mehr Angst zu haben, beide Ausgänge miteinander zu verwechseln.

Ich habe jetzt in meiner WESER zwei Eigenbau-Smoker an der Arbeit, und das ist der Fall, den ich schon oben beschrieben habe: Die dafür benötigten Ströme sind zu stark für das Modul. Sobald ich die Lichter meiner WESER einschalte, wird es zu viel, und das Modul geht in den Fehlermodus.

Was tun? Hier kommt nun das zum Einsatz, was ich schon weiter oben als Möglichkeit, sehr starke Smoker an das Modul anzubinden, beschrieben habe: Eine Getrennt-Versorgung. Hier dient der als "Smoker-Heizung" definierte Ausgang nur noch als Ansteuerungselement. In meinem nächsten Post werde ich diesen "Verstärker" genauer beschreiben.

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Schon länger her... Die Getrennt-Ansteuerung für starke Smoker wurde ja schon von meiner Freundin Loria hier eingestellt, in einem anderen Thread. Ich habe da jetzt etwas anderes gemacht:

Mich interessierte die Hitzeentwicklung innerhalb des Smokers. Also habe ich mir einen Testaufbau gemacht, der auch gleich für meinen "Demonstrator" brauchbar ist.

Auch hier ging ich wieder von einem Beier-Soundmodul aus. Die Dinger können mittlerweile noch mehr - unter anderem Summensignale verarbeiten - aber das war hier nicht nötig. Ich hatte noch ein älteres General-Air-Modul, an das Spannungs- und Temperatursensoren angeschlossen werden können. Einen solchen Sensor habe ich mir besorgt und in eines der Luftlöcher des Smokerdeckels gesteckt, so daß er in unmittelbarer Nachbarschaft des Heizwiderstandes steht.

DSCN0664.thumb.JPG.942079a50b12075e73b8cd09177e0e84.JPG

So bekomme ich über die Telemetrie Informationen über den Spannungszustand des Akkus und über die Temperaturentwicklung im Smoker. Ich verwende ja schon seit längerem kein Rauchöl mehr, sondern Nebelfluid aus dem Discozubehör, und mich interessierte, ob die Hitzeentwicklung im Smoker mit dem Fluid größer sei, als mit dem leichter verdampfbaren Öl. Auf dem Foto sieht man das weiße Kabel des Temperatursensors, das unter dem Lüfter verschwindet.

Auf das Soundmodul spielte ich mir ein Projekt auf, das ich mal probehalber für den Titanicmax und seine im Bau befindliche MONITOR programmiert habe. Der Sound ist der eines Mississipidampfers - das kommt von der Zeit her ungefähr hin.

Es zeigte sich, daß die Hitzeentwicklung mit dem Fluid etwas höher war, als mit dem Öl. Bei "Volldampf" und vollem Strom (Spannung 12 Volt) pendelte sich die Temperatur bei etwa 78° ein. Ich programmierte mir also eine Warnschwelle bei ca. 80°. Wenn es zum Trockenlauf kommt, überschreitet die Hitze diese Warnschwelle und ich bekomme eine Alarmansage.

 

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Hallo Ralph,

mich interessiert hier besonders dein Smoker,weil ich einen ähnlichen gebaut habe.Ich bin aber mit dem Rauch (Dampföl) nicht zufrieden,den sieht man auf dem Wasser kaum. Wie hast du die "Heizung" gebaut? Bei mir ist die mit dünnem Kantaldraht der um Ofendichtschnur gewickelt ist auf 12 Volt ausgelegt.Eine Unterbrecherscheibe mit kleinem Getriebemotor ,der den Rauch stoßweise austreten ließ habe ich wieder entfernt,da das bei Entfernung auch nicht zu sehen war.Ich habe bereits überlegt,wie man den Rauch dunkel machen könnte,aber das wird wohl noch mehr Schmutz bedeuten!

Gruß Gernot

 

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@Drifterfuzzy

Also... schwarzer Rauch, das ist ein bislang noch ungelöstes Desideratum. Es gab da Versuche, beispielsweise Tonerpulver auszublasen, aber das ist eine ziemliche Sauerei. Das Zeug bekommt man kaum wieder ab.

Nun die Frage nach dem Dampföl. Inwiefern sieht man das nicht? Zu dünn, zu wenig Rauch - oder hält er sich nicht lange genug? Wie schon gesagt, ich verwende ja seit längerem kein Dampföl mehr, sondern Nebelfluid aus dem Discobedarf. Genauer gesagt, Nebelfluid P

Das Zeug liefert etwas weniger "Rauch" als das Dampföl (S24), aber es hält sich länger. Und... es ist Gewässerunbedenklich, schlägt sich nicht auf dem Wasser nieder, und selbst, wenn etwas davon auf's Wasser gerät - man sieht nichts davon und es schadet nichts. Ist ja hauptsächlich destilliertes Wasser, etwas Isopropylalkohol und Glyzerin. Es ist das Glyzerin, das dafür verantwortlich ist, daß sich der Dampf so lange hält - das selbe Prinzip wie bei Seifenblasenflüssigkeit.

Die Heizung ist bei mir eine Dochtheizung. Je nach verfügbarer Bordspannung verwende ich Hochlastwiderstände

Der Bereich sollte aber besser bei 20 Ohm liegen. Solche Wiederstände, gleich komplett mit Docht, bekommt man bei Uwe Fleer

Man muss nur angeben, was die maximale Bordspannung ist. http://Uwe Fleer <modellbaufleer@t-online.de>

antwortet recht schnell auf Anfragen und ist gern behilflich. Die Heizwiderstände bekommt man auch als Ersatzteile.

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Hier sind nun die neuen Funktionen des Beier-Soundmoduls:

 

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Wie man hier sieht, ist es nun möglich, die Funktion des Raucherzeugers direkt mit dem Fahrsound zu koppeln. Der Vorteil ist, daß man zum Starten nicht mehr eine der kostbaren Multifunktionen belegen muss. Es genügt, einen der Schalter mit der Funktion "Fahrsound ein" zu programmieren oder dies über das Menü "Proportionalkanäle" zu tun

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Wie schon zuvor muss man die "Helligkeitswerte" für Rauchgenerator Heizung und Rauchgenerator Lüfter getrennt einstellen. Wie man das Macht, habe ich schon in einem der vorigen Posts beschrieben.

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Hier noch der Link zu Lorias "Smoker-Verstärker", der für starke Smoker notwendig ist: Mosfet

bearbeitet von Ralph Cornell
Schreibfehler+Zusatz
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Danke,

habe mir schon einen Hochlastwiderstand besorgt.Das Nebelfluid will ich auch noch bestellen,dann mach ich mich nochmal an den Raucher.

p.s. :Das ist wohl normal,daß man den hellen Rauch bei Sonnenschein wenig sieht.Mit einem dunklen Hintergrund war das 

besser!

Grüße aus Zweibrücken

Gernot

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vor 13 Stunden schrieb Drifterfuzzy:

Danke,

habe mir schon einen Hochlastwiderstand besorgt.Das Nebelfluid will ich auch noch bestellen,dann mach ich mich nochmal an den Raucher.

p.s. :Das ist wohl normal,daß man den hellen Rauch bei Sonnenschein wenig sieht.Mit einem dunklen Hintergrund war das 

besser!

Grüße aus Zweibrücken

Gernot

Das ist schon richtig. Aber das Wasser ist doch zumeist dunkler als ein heller Hintergrund. Da sieht man den Dampf doch einigermaßen.

Was den Hochlastwiderstand angeht: Da geht nicht alles. Es muss schon ein Drahtwiderstand sein, wie der aus dem Link. Und noch etwas: Der Widerstandsdraht ist nur auf ein Glimmerröhrchen aufgewickelt und an den Endhülsen eingekrimpt. Das Glimmerröhrchen ist ziemlich zerbrechlich; also ist Vorsicht geboten, wenn man die Keramikhülle des Widerstands knackt, um den eigentlichen Widerstand freizulegen.

Und noch etwas hochwichtiges: Der Widerstand kann eine ziemliche Hitze auf die Anschlussdrähte übertragen. Deshalb zahlt es sich aus, die Anschlussdrähte in folgender Weise zu biegen:

Konfig.-Smoker.png.dc024644d8e1c7bf1e40f6557dc0abbf.png

Auf diese Weise berühren die Drähte den Docht und klemmen ihn sozusagen zwischen sich fest. Die Hitze kann also nur bis zu diesen Punkten weitergeleitet werden - ab da werden die Anschlussdrähte durch das durch den Docht aufsteigende Dampfmedium gekühlt.

Aber da das Glimmerröhrchen so teuflisch zerbrechlich ist, ist es von Vorteil, wenn man die Drähte unmittelbar hinter dem Austritt aus den Endhülsen mit einer schmalen Zange packt. So kann man die Drähte biegen, ohne die dabei auftretenden Kräfte auf den Widerstand zu übertragen.

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