Jump to content
derManfred

Hat jemand schon mal ein Bugstrahlruder selber gebaut?

Empfohlene Beiträge

Hallo

 

 

Ich möchte mir das Bugstrahlruder für meine STABERHUK selber bauen. Eine Drehmaschine sowie eine Fräsmaschine sind vorhanden. Das Ganze sollte auch wartungsfreundlich und zugänglich sein.

 

Kann mir jemand ein paar Tips geben?

 

Es gibt ja die verschiedensten Ausführungen.

 

- Mit einem Propeller

- Mit zwei Propellern

- Mit einem mehrteiligen Flügelrad

- Mit einem zweiteiligen Flügelrad

- Mit einer Pumpe und Schläuchen

- .....

 

Viele Grüße

Manfred

bearbeitet von derManfred

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Manfred

 

Wenn Drehe und Fräse vorhanden sind kann man da recht gut ein Zentralstück bauen.

 

Dann würde ich eine Konstruktion mit zwei Props anstreben. Hab ich einmal schon gemacht, muss mal sehen, ob ich da noch Zeichnungen habe (war vor der 3D-CAD-Zeit).

 

Von Pumpen und Schläuchen bin ich nicht so ein Fan :-(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

 

 

Hi Manfred

 

Wenn Drehe und Fräse vorhanden sind kann man da recht gut ein Zentralstück bauen.

 

Dann würde ich eine Konstruktion mit zwei Props anstreben. Hab ich einmal schon gemacht, muss mal sehen, ob ich da noch Zeichnungen habe (war vor der 3D-CAD-Zeit).

 

Von Pumpen und Schläuchen bin ich nicht so ein Fan :-(

 

Hi Whisper.

Ja, von Schläuchen und Pumpen bin ich auch kein Fan. Originalgetreu währe es natürlich mit einem Propeller. Oft sieht man jedoch auch die Variante mit einem Flügelrad. Das scheint mir weniger aufwändig zu sein, da dann ja das Winkelgetriebe entfallen kann. Getriebe machen meiner Meinung nach immer unnötige Geräusche.

 

 

Ich habe mal ein bisschen rumgespielt. Dabei ist dies hier herausgekommen:

post-12585-0-68793000-1443625983_thumb.jpg

 

post-12585-0-43593500-1443625985_thumb.jpg

 

Herstellen wollte ich das alles (bis auf den Motor natürlich) aus Messing. Der Topf und der Deckel dazu werden aus dem vollen gedreht. Die seitlichen Rohre mit einem Aussendurchmesser von 25 mm sind vorhanden und sollen in den Topf weich eingelötet werden.

 

Der Deckel für den Topf hat einen Absatz nach innen und wird mit 6 Schrauben am Kragen des Topfes befestigt.

Ich frage mich nun ob der Deckel so dicht werden könnte wenn ich die Berührungsstellen ein bisschen fette :weisnicht: ?

 

Ausserdem hatte ich mir gedacht die Durchführung der Motorwelle durch den Deckel mit der Reibahle h6 herzustellen und dann die Motorwelle zu fetten. Kann das dicht werden :nixweiss39: ?

 

Leider bin ich kein Mechaniker. Vielleicht weis jemand von Euch so etwas.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Manfred

bearbeitet von derManfred

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Manfred

 

So geht das auch, da gibst ja auch fertige Teile. Aber eigentlich immer nur zwei-flügelig, könnte aber auch mit dreien funktionieren.

 

Deckel kriegst Du mit Dichtmasse oder allenfalls einem O-Ring sicher dicht.

 

Motoren-Achse mit einer Fett-Tasche oder noch besser mit einem Wellendichtring.

 

Druck ist ja na dieser Stelle nicht so viel vorhanden, da ja nicht tief im Wasser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich frage mich nun ob der Deckel so dicht werden könnte wenn ich die Berührungsstellen ein bisschen fette 

 

Ein oder zwei umlaufende Rillen in Deckel oder Gehäuse drehen und bei einer Probemontage entfetten, Silikon aus der kartusche auf dem Rand verteilen, eine Plastikfolie vollflächig auflegen und zusammenschrauben.

 

Nach dem Aushärten des Silikons die Folie vorsichtig abziehen und fertig ist eine flächige Dichtung, die man ein paar mal wieder öffnen kann.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich frage mich nun ob der Deckel so dicht werden könnte wenn ich die Berührungsstellen ein bisschen fette :weisnicht: ?

Ich habe mal gelernt, dass für einen dichten Flansch die (gedachten) Verbindungslinien aller Verschraubungen über die Flanschfläche gehen sollten. Ohne irgendeine Dichtung ist das aber vermutlich so oder so höhere Kunst.

 

Ob eine gefettete h6/H7-Passung in der Größe dicht ist wär mal interessant zu wissen. Drauf anlegen würd ichs aber nicht wollen, wenn der Umbau Aufwand bedeutet.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Manfred,

 

bisher kannte ich die Flügelradvariante nur mit exzentrischer Lagerung. Wenn das Flügelrad in der Mitte rotiert, woher weiss denn das Wasser, wo es hin soll? Oder übersehe ich hier etwas?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Jürgen,

 

Du hast natürlich Recht, wenn Du Dich auf die Zeichnung beziehst. So wirds nix. Das Rohr muß praktisch bündig mit der Topfwand abschließen und solle nicht über die Topfmitte hinausragen, sonst funztzts ned.

Bei den Kreiselpumpen sieht man das ganz gut, wie es sein soll. Für ein BSR benötigt man halt 2 gegenüberliegende Ausgänge, dafür kann man sich den mittigen Zulauf sparen.

 

Ich habe im web ein schönes anschauliches Bild gefunden :

http://home.arcor.de/maps/Foren/Uboot/Querstrahlruder.jpg

Quelle : http://home.arcor.de/maps/Foren/Uboot/Querstrahlruder.jpg

 

Grüße Martin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

 

Danke für Eure Tips und Anregeungen

 

 

Ein oder zwei umlaufende Rillen in Deckel oder Gehäuse drehen und bei einer Probemontage entfetten, Silikon aus der kartusche auf dem Rand verteilen, eine Plastikfolie vollflächig auflegen und zusammenschrauben.

 

Nach dem Aushärten des Silikons die Folie vorsichtig abziehen und fertig ist eine flächige Dichtung, die man ein paar mal wieder öffnen kann.

 

@ odlanir:

 

Das scheint mir eine gute Idee zu sein und es ist einfach herzustellen. So werde ich das für den Deckel ausprobieren.

 

 

Hallo Manfred,

 

bisher kannte ich die Flügelradvariante nur mit exzentrischer Lagerung. Wenn das Flügelrad in der Mitte rotiert, woher weiss denn das Wasser, wo es hin soll? Oder übersehe ich hier etwas?

 

@ JL:

 

Das Flügelrad ist natürlich nicht in der Mitte. Das ist bei den beiden Abbildungen allerdings tatsächlich nicht zu erkennen.

Ich glaube so erkennt man das besser.

 

post-12585-0-11289400-1443684686.jpg

 

 

post-12585-0-09273400-1443684687.jpg

 

Reicht das so, oder muss das Rohr noch mehr an die Seite? Dann müsste ich den Topf größer machen.

 

 

 

Hi Manfred

 

So geht das auch, da gibst ja auch fertige Teile. Aber eigentlich immer nur zwei-flügelig, könnte aber auch mit dreien funktionieren.

 

Deckel kriegst Du mit Dichtmasse oder allenfalls einem O-Ring sicher dicht.

 

Motoren-Achse mit einer Fett-Tasche oder noch besser mit einem Wellendichtring.

 

Druck ist ja na dieser Stelle nicht so viel vorhanden, da ja nicht tief im Wasser.

 

@ Whisper:

 

Ja, fertige Teile gibt es, aber ich möchte halt so viel wie möglich selber bauen.

 

Die Motorwelle ist leider nur 2,5 mm im Durchmesser und so einen kleinen Wellendichtring kann ich leider nirgends finden.

Aber erkläre mir bitte mal was eine Fett-Tasche ist, bzw. wie ich die herstellen kann.

 

Ich kenne eine Stopfbüchse: Ich könnte seitlich in der Wellendurchführung eine Bohrung anbringen, diese mit Fett füllen und dann mit einer Schraube schliessen. Dann könnte ich beim eindrehen der Schraube Fett in die Lagerung drücken.

 

 

 

@ MHausmann:

 

Danke für die Abbildung

 

Fotos gibt es auch hier: Klick

 

Mit freundlichen Grüßen aus dem Ruhrgebiet

 

Manfred

bearbeitet von derManfred

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, das sollte schon so funktionieren, wie das gezeichnet ist. Je exzentrischer du das Rohr einbaust, umso besser sollte es funktionieren. Also wenn du noch ein kleines bisschen weiter zur Seite rutschen könntest, wäre das wohl schon ganz gut.

 

Ich habe beide Typen Bugstrahler schon mal gebaut und beide funktionieren gut :) Die Welle selber habe ich nicht nur mit Fett, sondern mit einem Wellendichtring (G-Ring, Simmerring) abgedichtet. Der Deckel ist bei mir aber wahrscheinlich irgenwie mit Silikon abgedichtet, weil mir das doch sicherer erschiend, als mit nur auf eine Passung zu verlassen, die bei mir so und so nicht stimmt :-D

 

Die einzige, echte Herausforderung sehe ich allerdings darin, das Flügelrad sauber auszuwuchten bzw. symmetrisch herzustellen. Bis jetzt ist mir da noch keine so gute Idee gekommen. Wenn du das umsetzen konntest, würde mich das sehr interessieren. Schließlich wäre das auch die Lösung für selbst gebaute Kreiselpumpen und ähnliches. :that:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es muss ja nicht gleich wie von Raboesch aussehen. Wenn genug Platz im Rumpf ist, kann man auch über Direktantrieb nachdenken. Die Komponenten sind dann wie für einen Hauptantrieb. Man braucht zwei Motorwellen mit je einem Motor. Das Problem dürfte bloß sein, möglichst kurze Wellen zu bekommen. Die Motoren können einfach zusammengeschaltet werden und von einem Regler betrieben werden. Sie müssen ja nicht exakt mit der gleichen Drehzahl laufen.

 

Nur so ne Idee, wenn man sich eine Menge Arbeit mit der Mechanik sparen möchte.

 

Grüße

Chris

bearbeitet von Wellenreiter

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es muss ja nicht gleich wie von Raboesch aussehen. Wenn genug Platz im Rumpf ist, kann man auch über Direktantrieb nachdenken. Die Komponenten sind dann wie für einen Hauptantrieb. Man braucht zwei Motorwellen mit je einem Motor. Das Problem dürfte bloß sein, möglichst kurze Wellen zu bekommen. Die Motoren können einfach zusammengeschaltet werden und von einem Regler betrieben werden. Sie müssen ja nicht exakt mit der gleichen Drehzahl laufen.

 

Nur so ne Idee, wenn man sich eine Menge Arbeit mit der Mechanik sparen möchte.

 

Grüße

Chris

 

Da ist natürlich ein Denkfehler. Es dürfte schwierig sein, eine Strömung aufzubauen, da ja das Rohr an einer Seite geschlossen ist. Deshalb ja das offene Rohr im Raboesch-Antrieb. War halt nur so ne Idee.

 

Grüße

Chris

 

Update: so ginge es z.B. doch:

http://www.vethpropulsion.com/products/bow_thrusters/elbow-thruster_en.html

bearbeitet von Wellenreiter

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Könnte man die - nach dem Optimieren -  verbleibenden Unruhe nicht durch ein Gegenlager kompensieren, das auf der gegenüberliegenden Seite des Motors im Deckel ist?

 

bis denne

 

Christian

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

 

Wie groß ist eigentlich der Durchmesser des Bugstrahlruders?

Im Moment bin ich ja noch in der Planung. Also der Topf hat in der Zeichnung einen Innendurchmesser von 40 mm und die beiden Rohre einen Aussendurchmesser von 25 mm. Das entspricht dann in Originalgröße ( 1: 20 ) einem Durchmesser von 500 mm.

 

 

Ja, das sollte schon so funktionieren, wie das gezeichnet ist. Je exzentrischer du das Rohr einbaust, umso besser sollte es funktionieren. Also wenn du noch ein kleines bisschen weiter zur Seite rutschen könntest, wäre das wohl schon ganz gut.

 

Ich habe beide Typen Bugstrahler schon mal gebaut und beide funktionieren gut :) Die Welle selber habe ich nicht nur mit Fett, sondern mit einem Wellendichtring (G-Ring, Simmerring) abgedichtet. Der Deckel ist bei mir aber wahrscheinlich irgenwie mit Silikon abgedichtet, weil mir das doch sicherer erschiend, als mit nur auf eine Passung zu verlassen, die bei mir so und so nicht stimmt :-D

 

Die einzige, echte Herausforderung sehe ich allerdings darin, das Flügelrad sauber auszuwuchten bzw. symmetrisch herzustellen. Bis jetzt ist mir da noch keine so gute Idee gekommen. Wenn du das umsetzen konntest, würde mich das sehr interessieren. Schließlich wäre das auch die Lösung für selbst gebaute Kreiselpumpen und ähnliches. :that:

- Also ich werde den Topf etwas vergrössern und mit dem Flügelrad dann noch mehr zur Seite rücken.

- Einen Wellendichtring (Früher sagte man immer Simmerring) mit 2,5 mm Innendurchmesser habe ich nirgends finden können. Ich könnte natürlich auch die Motorwelle mit einer Hülse auf 4 mm oder 5 mm Durchmesser bringen und dann solch einen Wellendichtring verwenden.

- Zum Fügelrad stelle ich demnächst nochmal eine neue Zeichnung ein.

 

 

Es muss ja nicht gleich wie von Raboesch aussehen. Wenn genug Platz im Rumpf ist, kann man auch über Direktantrieb nachdenken. Die Komponenten sind dann wie für einen Hauptantrieb. Man braucht zwei Motorwellen mit je einem Motor. Das Problem dürfte bloß sein, möglichst kurze Wellen zu bekommen. Die Motoren können einfach zusammengeschaltet werden und von einem Regler betrieben werden. Sie müssen ja nicht exakt mit der gleichen Drehzahl laufen.

 

Nur so ne Idee, wenn man sich eine Menge Arbeit mit der Mechanik sparen möchte.

 

Grüße

Chris

Also Chris, so richtig verstehe ich nicht was Du mir hier sagen willst :? . Wenn ich ganz ehrlich bin verstehe ich es überhaupt nicht :weisnicht: .

 

 

Könnte man die - nach dem Optimieren -  verbleibenden Unruhe nicht durch ein Gegenlager kompensieren, das auf der gegenüberliegenden Seite des Motors im Deckel ist?

 

bis denne

 

Christian

Meinst Du die Unwucht vom Flügelrad?

 

 

 

Aber was haltet Ihr denn von meiner Variante die Motorwelle abzudichten?

 

" Ich kenne eine Stopfbüchse: Ich könnte seitlich in der Wellendurchführung eine Bohrung anbringen, diese mit Fett füllen und dann mit einer Schraube schliessen. Dann könnte ich beim eindrehen der Schraube Fett in die Lagerung drücken. "

 

Wäre das was??

 

 

 

 

Mit freundliche Grüßen

 

Manfred

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du könntest auch die Propeller-Nabe auf 4 bis 5mm Durchmesser vergrößern und bis durch den Flanschdeckel ragen lassen - für die Größe gibt es dann auch schon Simmerringe.

 

Und natürlich ließe sich dann auch gleich noch eine Kugellagerung (am besten rostfrei) mit in den Deckel setzen... ;)

 

Grüße

 

Torsten

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also Chris, so richtig verstehe ich nicht was Du mir hier sagen willst :? . Wenn ich ganz ehrlich bin verstehe ich es überhaupt nicht :weisnicht: .

 

Hallo Manfred

 

Ja, war etwas knapp beschrieben. Bilder sagen mehr als Worte. Die obere Zeichnung zeigt, wie ich es mir zuerst dachte und wie es nicht geht. Hier kann das Wasser nicht strömen und damit gibt es keinen Antrieb. Das hatte ich zu spät bemerkt und schon gepostet. Dann bin ich auf den gebogenen Antrieb der Firma Veth (http://www.vethpropulsion.com/products/bow_thrusters/elbow-thruster_en.html) gestoßen. Die untere Zeichnung zeigt eine mögliche Wasserführung. Das Rohr könnte auch nach achtern geführt werden. Sicher ist der Antrieb im Original eher für kleinere Boote gedacht. Der einfache Aufbau dürfte sich positiv auf die Kosten auswirken. Wenn Du nicht gerade Vorbild-getreu bauen willst, wäre das eine mögliche Alternative.

 

Grüße

Chris

gallery_10636_543_16451.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Jürgen,

 

Du hast natürlich Recht, wenn Du Dich auf die Zeichnung beziehst. So wirds nix. Das Rohr muß praktisch bündig mit der Topfwand abschließen und solle nicht über die Topfmitte hinausragen, sonst funztzts ned.

Bei den Kreiselpumpen sieht man das ganz gut, wie es sein soll. Für ein BSR benötigt man halt 2 gegenüberliegende Ausgänge, dafür kann man sich den mittigen Zulauf sparen.

 

Ich habe im web ein schönes anschauliches Bild gefunden :

http://home.arcor.de/maps/Foren/Uboot/Querstrahlruder.jpg

Quelle : http://home.arcor.de/maps/Foren/Uboot/Querstrahlruder.jpg

 

Grüße Martin

Moin,

 

bin gerade erst auf den Beitrag gestoßen.

Das Querstrahlruder habe ich damals als Prototyp für ein Uboot gebaut um zu testen ob es funktioniert.

Der Rotor hat auch ein wenig Luft zum Rotorgehäuse.

Es funktioniert eigentlich sehr gut und ich mit Wendegeschwindigkeit sehr zu frieden. Eine 90 Grad Wende in ca 8 Sekunden.

Wichtig ist das eine kleine Luftblase im Rotorgehäuse verbleibt, dann ist der Wirkungsgrad erheblich besser, darum sollte der Rotor auch oberhalb des Rohres sitzen.

 

 

 

 

Das Bild zeigt das später dann eingebaute Querstrahlruder im Uboot.

Quelle:http://www.modelluboottechnik.de/querstrahlruder.htm

 

Gruß Markus

post-11428-0-95143500-1443942700_thumb.jpg

bearbeitet von Modellpirat
  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Achse muss auf jeden Fall weiter exzentrisch sein.

Mindestens auf gleicher Höhe, wie die Innenkante der Austrittsrohre. Sonst erzeugst du Strömung in beide Richtungen, die sich teilweise wieder aufheben.

Ich hab schon viel mit Paddelrudern rumgebastelt. Den besten Wirkungsgrad hatten die mit noch exzetrischerer Lagerung der Paddel und wenn die Querrohre nur zu ca 2/3 vom Paddel "gefüllt" waren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Achse muss auf jeden Fall weiter exzentrisch sein.

Mindestens auf gleicher Höhe, wie die Innenkante der Austrittsrohre. Sonst erzeugst du Strömung in beide Richtungen, die sich teilweise wieder aufheben.

Ich hab schon viel mit Paddelrudern rumgebastelt. Den besten Wirkungsgrad hatten die mit noch exzetrischerer Lagerung der Paddel und wenn die Querrohre nur zu ca 2/3 vom Paddel "gefüllt" waren.

Moin Tobias,

 

die Querrohre meines Querstrahlruders sind voll geflutet.

Bei mir ist es wohl die kleine rotierende Luftblase im Rotorkopf die den Wirkungsgrad ausmacht.

 

Gruß Markus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das war auf die Konstruktion von Manfred bezogen.

Deine Achse sitzt ja auch deutlich über der Hälfte des Durchmessers exzentrisch.

Sollte eigentlich auch ohne Luftblase gehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

 

Danke erstmal für die vielen Tips und Ratschläge.

 

 

Ich habe nun neu gezeichnet und das ganze sieht so aus.

 

(Das gelbe Rohr geht natürlich nicht durch den Topf hindurch. Ich habe das jedoch zeichnerisch nicht hinbekommen.)

post-12585-0-24716200-1443960629.jpg

 

 

Das Flügelrad sitzt nun am Rand des Querrohres und ist 5-flügelig. Ich werde es aus dem Vollen fräsen.

post-12585-0-05549800-1443960630.jpg

 

Der Deckel hat nun auf der Innenseite Platz für einen Simmerring und oben für ein Kugellager bekommen.

post-12585-0-84254100-1443960630.jpg

 

Die Welle ist nun aus 4 mm poliertem, rostfreiem Stahl.

 

Im Boden ist ebenfalls ein Kugellager eingelassen. Das würde dann allerdings im Wasser laufen. Kann man das machen oder vergammelt das dann sehr schnell? Sonst würde ich hier nur die 4 mm Welle im Messingboden einlassen.

 

 

Den besten Wirkungsgrad hatten die mit noch exzetrischerer Lagerung der Paddel und wenn die Querrohre nur zu ca 2/3 vom Paddel "gefüllt" waren.

@ Time Bandit:

Also die Innenmasse des Topfes sind 50 mm Durchmesser und 25 mm Höhe. Im Moment ist das Flügelrad nur soviel kleiner, das es frei laufen kann. Du schreibst 2/3! Sollte ich das dann im Durchmesser auf 2/3, also 33 mm reduzieren? Oder in der Höhe um 2/3 auf 17mm? Oder beides? Oder wie?

 

 

Mit schönen Grüßen

 

Manfred

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Manfred,

 

so wird das was... sieht gut aus, Deine Konstruktion! :that:

 

Rostfreie Lager bekommst Du z.B. bei Conrad: KLICK!

 

Ob´s da schon was mit 4mm ID gibt, müsstest Du schauen... kann gut sein. 5mm ID gibt es auf jeden Fall.

 

Grüße

 

Torsten

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.