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MatthiasSchumi

Wicher II - Zerstörer Skoryy-Klasse

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Hier nun der Abschnitt über den Bau der seitlichen ‚Balkone’ für den Signalgast. Später kommt der Morsescheinwerfer in diese Anbauten. Sie sind ca. 22 mm lang und 10 mm breit. Am meisten hat mich die hintere Rundung in den Überlegungen beschäftigt.  Erste Gedanken waren dass ich das ganze aus 0,8mm GFK-Material bauen und mit Sekundenkleber verklebe. Da wäre die Rundung an der Rückwand als Schräge ausgeführt worden. Aber irgendwie hat mich das (Pfusch oder notwendige Vereinfachung?) nicht befriedigt. Somit habe ich mich entschieden den Anbau aus Messing zu bauen. Im erstenVersuch wurde der Boden aus Leiterplattenmateriel ausgesägt und die Umrandung aus 0,2mm Messingblech hergestellt. Beim Löten mit dem 100W Lötkolben haben 3 Versuche mit der Zerstörung der Bodenplatte geendet. Also komplett aus Messing. Bodenplatte aus 0,5 mm MS. Seitenwand 0,2mm und die Vorderkante oben aus 2x2 L-Profil.
Gelötet dann doch mit dem 30W Lötkolben. Absolut notwendig war die Lötlehre.

Zur Befestigung am Brückenaufbau habe ich zwei kurze MS Drähte mit 1mm unter den Boden gelötet und entsprechende Löcher in den Aufbau gebohrt. Innen sind die durchgesteckten Drähte mit Epoxy gesichert. Zusätzlich noch etwas Sekundenkleber wo sich die Messingumrandung und der Aufbau berühren.

Hier nun die Bilder dazu:

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Streben an dem Brückenaufbau

Für das Erscheinungsbild des Brückenaufbaus sind der obere Rand und die Streben dafür charakteristisch. Somit müssen sie sein. Der obere Rand ist aus 2x2 L-Kunststoffprofil und mit Sekundenkleber auf das GFK Material geklebt. 
Die Streben sind aus 2x0,5 mm Profil hergestellt.

Für eine halbwegs gleiche Form der 20 Streben habe ich mir die Schneidelehre gemacht.
Wie auf dem dritten Bild erkennbar ist sind die Teilchen etwas filigran.

Angeklebt mit Sekundenkleber wobei ca. 2/3 des Klebstoffes an meinen Fingern waren J.Die Unterkante wurde dann mit dem Skalpell auf eine Ebene gebracht. Jetzt steht noch versäubern an.

Alternativ wäre es auch möglich den Aufbau aus FR4 Cu kaschiertem GFK Material zu bauen und den oberen Umlauf sowie die Streben aus Messing zu fertigen und zu löten (Widerstandslöten wäre da sicher ideal)

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Nach einer längeren Pause in der meine LochLomond neue Akkus und einen kräftigen Dampfgenerator erhalten hat geht’s am Brückenaufbau weiter. Die beiden Brückennocks wurden aus 0,5mm Messingblech hergestellt. Der Winkel auf dem Vorderteil ist ein aufgelötetes Messingprofil. Mit einer Lehre aus Holz lies sich die Arbeit ganz gut bewältigen. Zum Befestigen auf dem Zwischendeck wurden zwei Stifte aus 1mm Messingdraht angelötet.

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Danach wurden die Holzteile mit Porenfüller mehrmals grundiert und anschließend der gesamte Brückenaufbau mit der Airbrush grundiert. Zuerst die Messingteile mit Metallgrundierung und dann der Rest mit Holz-/Kunststoffgrundierung.

Wie üblich aus dem Elita Farbsystem.
Dann sieht mal Unebenheiten gut und ich konnte da wo notwendig nachbessern. Und zum Schluß der Feinschliff mit 1000er Schleifpapier.

Danach wurden die Bullaugen, Türen und Lüfterlammellen als Messing-Ätzteile angebracht. Die Lüfter und andere Anbauteile habe ich aus Rundholz gefertigt (‚gedreht’).

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Dazwischen wurde der Servo für den späteren Antrieb des Entfernungsmessers im oberen Brückenaufbau eingebaut.

Ich habe einen Microservo verwendet und auf die Stellscheibe ein Zahnrad mit 60 Zähnen angebracht. Auf der Welle die zum Entfernungsmesser geht ist ein Zahnrad mit 30 Zähnen aufgeklebt.

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Nächster Bauabschnitt war die Fertigstellung der unteren Ebene des Brückenaufbaus. Die Ätzteile Türen, Lüftungsgitter, Bullaugen, Leitern und Treppen sowie der Schlauchhalter wurden angebracht. Die Quellen dafür waren das Modellbau-Kaufhaus, HobbyLobby und Steingräber. Die Lüfter habe ich aus Holz gedreht und die Reling ist aus geätzten Stützen und 0,5mm MS-Draht.
Bei all dem Gefummel bin ich mit meinem klaren Blick an die Grenze gekommen. Ich denke langsam wird es Zeit für eine Leuchtlupe.
An den freiliegenden Treppen an der Rückseite des Aufbaus habe ich aus MS-Draht an unauffälligen Stellen Abstützungen zum Aufbau angelötet.

Hier nun einige Bilder dazu:

Aufstiegsleitern
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Aufstiegsleitern und anderer Kleinkram
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Steuerbordseite
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Ansicht v. Hinten
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Ansicht v. Backbord vorn

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Weitere Bilder oder größere Auflösung auf Wunsch per PN.
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Heute habe ich den Rohbau des Brückenaufbaus fertiggestellt. Nun kommt noch die Lackierung. Danach dann die Kleinigkeiten wie Positionsleuchten, Instrumente der oberen Brücke und weitere Details.

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Die nächste Baustelle war der Entfernungsmesser für das vordere Geschütz.

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Die klassischen rundlichen Formen der 40er und 50er Jahre sind eine Herausforderung.
Eine Möglichkeit wäre 3D-Druck. Aber ich möchte (aktuell noch) auf diese Technik verzichten und mich am handwerklichen versuchen. Auch wenn es nicht ganz so perfekt wird. Somit habe ich auf einer Grundplatte aus PS begonnen. Die Seitenwände sind aus 1mm Sperrholz Der Rest aus Balsaholz um die runden Formen besser schleifen zu können. Auf die Grundplatte habe ich einen Stellring geklebt. Damit wird der Entfernungsmesser auf der Drehachse fixiert. Der dazugehörige Servo ist im Brückenaufbau. Das Risiko, dass der Stellring nicht mehr zugänglich ist und ich eventuell ein Problem bekomme habe ich bewusst in Kauf genommen.

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Die Arme für die Zieloptik habe ich aus PS gedreht und die Blenden dazu aus PS-Profil ‚hingefummelt‘.

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Die weiteren Details kommen später

Hier zum Kommentarthread: https://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/13255-kommentare-zu-wicher-ii-zerstörer-skoryy-klasse/

 

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Ein Element vor dem ich mich bisher gedrückt habe ist das Geländer um den Entfernungsmesser. Im Original besteht es aus einzelnen Streben zwischen dem Entfernungsmesser und dem umlaufenden Rohr. Aber das hab ich mir nicht angetan. Als Trittfläche hab ich ein Lochblech verwendet und das Umlaufende Rohr ist 1,5mm MS Draht. Das Geländer ist aus 0,8 und 0,5mm MS Draht

Eine Löt- und Feilorgie bis es halbwegs gepasst hat. Hilfreich waren immer wieder Lötlehren aus Holz.

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Anschließend noch ein paar Kleinteile am Entfernungsmessergehäuse: Luke, Bullaugen, Leiter und die vorderen Fenster.

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Und hier die Einzelteile des Brückenaufbaus nach dem Lackieren

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Nach dem Lackieren kommen noch die Scheiben aus Verpackungsresten und die Positionsleuchten. Sowie noch eine weitere Leiter zum Aufstieg auf den Entfernungsmesser. Die Positionsleuchten haben eine Länge von 10mm und Höhe von 4mm. Beleuchtet sind sie mit kleinen SMD-LEDs.

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Bevor es mit der Detaillierung des Brückenaufbaus weitergeht kommen die 130mm Geschütztürme an die Reihe. Außenabmessungen sind 53 x 40 mm.
Mein Ziel ist es die Türme nicht nur drehbar, sondern die Rohre auch in der Höhe ferngesteuert bewegen zu können. Erste Testaufbauten mit einem Micro Servo haben mich nicht ganz begeistert.

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Um eine gute Vorlage zu haben und exakte Maße habe ich die Ansichten des Turms am PC nachkonstruiert. Als Basis dient dazu im CAD Programm die hinterlegte TIFF Datei des Bauplans.

Ich habe mich dann entschlossen Servos aus dem Micromodellbau zu verwenden. Für den ersten Turm kommt ein Linearservo zum Einsatz.

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Für die Aufnahme der Geschützrohe habe ich mich für 4-kant Material entschieden da die Fixierung der Rohe besser als bei Rundmaterial ist.

Mein erster Plan war die Haube des Geschützes abnehmbar zu machen. Das war mir dann zu viel ‚Fummelei‘ Nun gehe ich eben das Risiko ein dass bei einem Problem mit dem inneren Servo eine größere Aktion nötig wird.

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Erste Stellprobe auf Deck

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Das Heckgeschütz habe ich mit einem klassischen Drehservo ausgerüstet.
Ich denke das ist die bessere Lösung da er gegen Schmutz weniger anfällig ist und bei Bewegung an den Geschützrohren blockiert das Servo nicht.

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Hier beide Türme nach der Grundierung und vor dem Anbringen der Messingteile.
Auf den Bildern sieht man auch meinen speziellen ‚Multiholzklotz‘ zum Montieren, Löten und sonstiges.

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Der Unterbau der Geschütztürme ist aus 0,6mm GFK Platte und 0,3mm Polstyrol

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Gedanken mache ich mir gerade über die flexiblen Schürzen zwischen den Rohren und dem Turm. Aus welchem Material und wie ich die machen könnte.

 

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Nach Grundieren und etwas Ausbessern habe ich die Messingteile angebracht.
Luken, die Leiter, die Aufstiegsgriffe und die Sichtöffnungen vorn.

Die Leiter ist ein Ätzteil das ich mit Klebeband angeklebt habe und dann mit 0,4mm die Löcher für die Befestigungsstege gebohrt. Danach hab ich die Leiter auf ein Stück Balsaholz geklebt und die Stege aus 0,35mm MS-Draht durchgesteckt und verlötet.
Damit gibt es keine Probleme mit der Passgenauigkeit.

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Die vorderen Sichtluken hab ich aus Restemessing geboren und dann auf Maß bearbeitet. Irgendwie sind meine Finger für 1:100 zu groß.

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Bei der ganzen Bastelei und Löterei waren meine Multifunktionsholzklötze eine gute Hilfe.

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Die Lackierung erfolgte wie üblich mit der Airbrush und Elisa Farben. Danach eine Schutzschicht seidenmatter Klarlack aus der Sprühdose.

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Für den Drehantrieb verwende ich ein MicroServo mit einem Zahnrad mit 40 Zähnen auf dem Ruderarm. Auf der Achse des Geschützturms ist ein Zahnrad mit 20 Zähnen. Modul 0,5

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Die Geschwindigkeit der Servos für Heben der Rohre und Drehen des Turms habe ich über die RC Anlage entsprechend verzögert. Mit dem Heben bin ich zufrieden. Mit der Drehbewegung noch nicht. Die ruckelt mir noch zu sehr.

Hier ein Video dazu.

Hier gehts zu den Kommentaren : https://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/13255-kommentare-zu-wicher-ii-zerstörer-skoryy-klasse/

 

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Für den hinteren Turm habe ich ein 180° Servo als Antrieb eingebaut. Damit bin ich zufrieden. Wobei mir etwas mehr Drehwinkel noch besser gefallen würde. 
Der Servo hat die Standardbaugröße. Zum Glück hat es in den doch kleinen Rumpf genügend Platz (Dremel sei Dank). Ich hab nach dem Hinweis von Ralph mal probiert ein Microservo mit zusätzlichen Widerständen am Poti auf 180° Drehwinkel zu bekommen. Bisher hat es nicht funktioniert. Aber ich werd dran bleiben. 
Der Antrieb zum heben/senken ist in diesem Turm das Linearservo aus dem Mikromodellbau. Wir befürchtet ist der Bewegungsablauf nicht so schön.

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Hier der LINK zum Video: geht jetzt

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Edited by MatthiasSchumi
Link korrigiert
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Eigentlich.....
So fangen alle Sätze an mit denen erklärt wird warum etwas nicht so lief wie geplant.Eigentlich sollte als nächstes der Mast gebaut werden. Da einer der Mastfüße auf dem Unterteil des vorderen Schornsteins steht musste ich zuerst den Schornstein bauen. Vor den Rundungen und Schrägen hatte ich Respekt und auch vor der vorderen Übergangskontur.
Zuerst hatte ich geplant den Schornstein aus 0,2 oder 0,1mm MS Blech zu bauen. Den Sockel hatte ich aus Leiterplattenmaterial und 0,2mm MS-Blech gebaut und gelötet.  Aber dann wie immer: Ein paarmal darüber Schlafen und mit offenen Augen in der Werkstatt umschauen. Neue Entscheidung hieß Elektroinstallationsrohr mir Durchmesser 25 ist ideal für die halbrunden Bereiche. Den Rest aus 1,5mm Polystyrolplatten. Der Übergang zwischen Schornstein und dem Sockel hab ich mit PS-Resten und Spachtel ausgefüllt und in Form geschliffen. Nicht unbedingt wettbewerbstauglich aber ich bin erst mal zufrieden. 

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Die seitlichen Luftansaugkästen sind ebenfalls aus PS. Die gebogenen Abdeckungen sind aus 0,1mm MS-Blech und die Stirnseite aus 0,2mm – um mehr Stabilität zu bekommen.
Das Problem dabei war 0,1mm MS-Blech zu bekommen. In meinem Bastelladen, beim blauen Claus und im Architekturbedarf war 0,3 das dünnste. Aber warum nicht gleich an meinem Wohnort schauen: Knupfer Modellbau hat es und ist gerade mal 10 Minuten entfernt. Bei der Gelegenheit hab ich auch meinen Vorrat an Muttern M 1,6 und 2mm ergänzt. Und bin längere Zeit im Gespräch in seiner Werkstatt versumpft.

Für die Aufstiegstritte hab ich die Vorlage aus der Zeichnung ausgedruckt und auf den Kasten mit Fixogum geklebt um die Bohrungen halbwegs ordentlich anzubringen. Die beiden Lukendeckel sind aus 0,1 MS gesät und mit der Feile in Form gebracht. Auf die Schraubenköpfe der Mannlochdekcle hab ich großzügig verzichtet.

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Letzte Woche ging es weiter. 

Kleinteile aus Messing wurden angefertigt oder als Ätzteil angebaut: Steigeisen, Antennenhalterung, Lüftungsgitter und die große Leiter am Schornstein. Unter dem Zwischendeck kamen die Türen und Handräder dran. 

Die große Leiter hab in folgenden Schritten angebracht um die Bohrungen an die richtige Stelle zu bekommen:

-       Die Bohrungen für die Leiterhalter an der Leiter mit 0,4mm aufgebohrt

-       Leiter mit Klebestreifen am Schornstein angebracht

-       Bohrungen 0,4mm im Schornstein gebohrt

-       Leiter auf Holz gelegt und Drahtstücke 0,35 angelötet

-       Leiter mit den Drahtstücken in die Bohrungen am Schornstein gesteckt, ausgerichtet und mit Sekundenkleber gesichert

Dabei sind 4 meiner 0,4 mm HM-Bohrer im Bohrerhimmel gelandet.
Danach die Grundierung der Messingteile und die Lackierung in Rotbraun bzw. Eisengrau.

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Nächste Baugruppe ist dann der Mast. 

Erste Überlegungen waren den Mast aus Carbonrohren zu bauen um Gewicht zu sparen.

Als ich mir die Abmessungen nochmal genau angeschaut habe bin ich zum Entschluss gekommen den Mast doch aus Messingrohren zu bauen. Verwendet habe ich Rohre mit 2mm Durchmesser. Alternativ gingen auch 1,8mm. 1,5mm erschein mir zu filigran. Die Streben sind aus 1mm Draht.

Zur Befestigung habe ich für die 3 Stützen jeweils ein Drahtstück unten eingelötet um sie damit durch das Zwischendeck zu stecken. Für die Ausrichtung der Stützen habe ich eine Lehre für die Neigung vorn und ein Kopfstück aus Holz für oben angefertigt.

Für die horizontalen Streben habe ich jeweils eine Hilfsplattform aus Abfallholz angefertigt. Die diagonalen Streben sind mit der dritten Hand bzw, mit Klebeband vor dem Löten fixiert.

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In den freien Tagen ging es weiter. Das Podest für die Radarschirme ist aus 0,5mm GFK Platte. Die Unterzüge aus 0,5mm Polystyrol.

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Für die Halterung der Peilantenne und die Halterung der Laterne hab ich beim Löten zum ersten mal Hitzestopp eingesetzt. Das Zeugs hab ich auf der Messe in Friedrichshafen gekauft „. ..man könnte es ja mal brauchen“ aber irgendwie hab ich der Sache nicht so ganz getraut. Ich muss mich korrigieren. Das ist echt gut.

 

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Fürs Löten der Peilantenne hab ich mir aus Holz eine kleine Vorrichtung gemacht. Im Original sind es 2 um 90° versetzte Antennen. Großzügig hab ich es auf eine reduziert.

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Für das Geländer des Radarpodestes hab ich Relingstützen (7,5mm hoch M 1:150) von Saemann eingesetzt. Der Draht ist 0,35 Messing. Pfui ist das klein.

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Die hintere Funkmesseinrichtung ist ein Drahtgitter mit „Böbbel“ (Achtung schwäbisch) darauf. In erster Näherung hab ich es aus 0,3mm PS und aufgesetzten Stiften aus 0,5mm MS-Draht gemacht. Die bessere Version ist ein Kandidat für eine Ätzplatine von Saemann – mal sehen ob ich mich dran mache. Der Ständer dafür ist im Original eine Fachwerkkonstruktion. In 1:100 war mir das aus MS-Draht zu fummelig, daher ein PS-Rohr und im Oberteil sind noch die Aufnahme für eine Antenne, wird 0,5mm Stahldraht, und eine Öse für die Takelage. Die Fachwerkkonstruktion ist auch ein Kandidat zum Ätzen. 

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Das Podest hab ich mit Sekundenkleber auf dem Mast fixiert. Dann die hintere Verstrebung angebracht. Zum Schluß Podest und Mast mit Stabilit verklebt. Da es hinter den Unterzügen versteckt ist stört es auch nicht.

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Die Leiter ist auch ein Ätzteil und stammt auch von Saemann. Die habe ich nicht gelötet sondern mit Sekundenkleber fixiert. Überhaupt bin ich von der Auswahl, dem Service und der Schnelligkeit von Hr. Saemann begeistert. Auf meine Anfrage nach einer individuellen Ätzplatine hat er schnell und umfassend reagiert. Für mich lohnt es sich aber nur wenn ich noch viele andere Kleinteile zum Ätzen sammle. 

 

Die Laterne besteht aus einen 2mm PS-Rohr mit einen SMD-LED. + Pol ist an den Mast gelötet und der  - Pol als „Aufputzleitung“ an den Mast geklebt.

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Lackiert wurde der Mast separat mit der Airbrush und dann mit Stabilit im Unterteil fixiert.

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Hier der Mastaufbau auf dem Schiff.

 

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