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Nach 8 Monaten Vorbereitung soll nun endlich das nächste Großprojekt gestartet werden.
Der ORP Zerstörer Wicher II.

 

Kurz einige Daten zum Vorbild:

Zerstörer der russischen Skoryy-Klasse. Stapellauf als Skoryy am 26.9.1950. 1958 an die polnische Volksmarine abgegeben und dort unter dem Traditionsnamen Wicher für 10 Jahre im Einsatz.

 

Länge 120,5m
Verdrängung 3500t

max. Geschwindigkeit 36,5 kn

260 Mann Besatzung

2 Dampfturbinen mit 70.000 PS Leistung 

 

Als Bauunterlagen habe ich den polnischen Plan von Jan Schmid auf 1:100 umkopiert und umgezeichnet. Den Tiefgang habe ich um 10mm von ca 42 auf 52mm vergrößert um mehr Stabilität zu bekommen. Die Texte zum Plan habe ich versucht aus dem polnischen zu übersetzen. Es dürfte etwas besser als die automatischen Chinabedienungsanleitungen sein. Aber mit hilft ein wenig.
eiter habe ich 2 Ausgaben der Zeitschrift 'MORSKAJA KOLLECCJA' -Marine Sammlung - aus Moskau bekommen. Die Story dazu ist schon etwas abenteuerlich. Den VEB MOBA Plan des Wachschiff Wicher aus der DDR habe ich auch und mal sehn wie da das Eine oder Andere nützlich ist.

 

Einzelheiten werden bei Bedarf auf Basis der Planunterlagen in CAD (cadintosh) gezeichnet.

 

Gebaut wird in 1:100. Das ergibt knapp 4kg Modellgewicht, also ist Leichtbau angesagt.

 

Antriebswellen, Motoren und Pops sind schon da. Es kommen Brushless mit 830kV zum Einsatz. Als Akkus habe ich 3S LiPos (11,1V) vorgesehen.

Rumpf wird in Spantbauweise gebaut. Kielbrett 6mm Birkensperrholz, Spanten 4mm Balsa, Belangt mit 2 oder 3mm Balsa und dann mit Glasfasermatten laminiert.
Soweit der aktuelle Plan - mal sehn wie's wirklich wird.

Hier eine Zeichnung aus der Zeitschrift Marine Sammlung (Ist die Quellenangabe fürs Copyright so ok?) und zwei Eindrücke aus der Werkstatt.

 

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Kommentare bitte hier: http://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/13255-kommentare-zu-wicher-ii-zerstörer-skoryy-klasse/

bearbeitet von Torsten
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Hier nun der erste Bericht:
Die Spanten und der Kiel sind nun soweit fertig. 4 mm Balsaspanten sind erst mal nicht so sehr stabil. Aber mit dem Kiel verleimt und den beiden Strengen für die Deckauflage wird das Ganze doch stabil. Die Vorderen beiden Spanten sind nicht aus Balsa, das wird zu filigran sondern aus Sperrholz. Die Längsleisten für die Decksauflage sind aus 5x8 mm Buche. Sie stehen 3mm über die Spanten über und sollen eine stabile Basis am Deckstand bieten.

Als nächstes werden Bug- und Heckteil an. Da wird wohl Schichtbauweise und Schleifen angesagt sein.

 

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Der Rumpfbau ist inzwischen ein kleines Stückchen weiter fortgeschritten.

Spanten und Kielbrett sind verleimt. Die ersten beiden Spanten am Bug habe ich aus Sperrholz gemacht - für Balsaholz waren sie doch zu filigran.

Die Deckauflage im vorderen Bereich aus 5x5mm Balsa. Der hintere Bereich ist aus 5x8 mm Buche. Von den 8mm stehen 3mm über die Spanten über. Da werden die Leisten der Beplankung drunter angesetzt. Die 5x8 Buchleisten habe ich aus 5x20 mit der kleinen Proxxon Kreissäge hergestellt. Da kam die Säge schon an ihre Grenze.

Das Heck ist mal grob in Schichtbauweise vorgearbeitet. die oberen 10mm sind Birkensperrholz, der Rest aus Balsa.

 

Hier ein paar Bilder dazu.

 

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bearbeitet von MatthiasSchumi

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Heute hab' ich mal mit der Beplankung angefangen. Material ist Balsaholz 3mm dick und ca 8mm breit. Das schneide ich mir aus Balsabrettchen 1500x100 mit dem Leiterschneider ab. Die Sondergröße des Rohmaterials hab ich vom Balsabaum (Hr. Baum der Balsaholz vertreibt - www.balsabaum.de) speziell bekommen.

 

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Mal eine kurze Aktualisierung des Bauzustandes. Nach gefühlten 1000 Stunden schleifen, spachteln, schleifen.,,, (6 x) sieht ist Rumpf nun - Aussage meiner Frau ' Das sieht ja wie ein Schiff aus' soweit in der Rohkontur fertig.
Anbei ein paar Fotos.
Als nächstes soll nun das Laminieren erfolgen. Geplant ist eine Schicht Glasgewebe.
Die Schlingerkiele und die Wellen (Gundertwellen liegen schon bereit) werde ich danach einbauen.
Für die Schlingerkiele habe ich vor 1,5mm Epoxileisten zu nehmen. Da eine Frage: könnte ich auch CFK Profile in den Rumpf einmlaminieren?

 

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Während der heissen Tage hab' ich mich in den Bastelkeller verkrochen und den Rumpf laminiert.
Meine Frage dazu wurde in Thread " Wieviele Lagen Glasfaser?" behandelt.

 

Nach 2 Lagen Gewebe und Mengenrabatt beim Baumarkt (Schleifpapier) ist die Rohfassung des Rumpfes nun soweit. 
Bei der ersten Lage habe ich das Mittelstück des Gewebes mit ca. 90cm verwendet. Das war ich entweder zu blöd oder es war wirklich zu lang. Das Ergebnis ist auf dem Foto zu sehen: Falten ohne Ende.

Bei der zweiten Lage habe ich ca. 15 - 20 cm breite Sterne verwendet und bin soweit zufrieden.

 

Für den Übergang zwischen Backdeck und Hauptdeck habe ich die Kontur aus der Bepflanzung großzügig ausgesät und die Originalkontur auf 80g Papier angeklebt und dann laminiert. Damit hoffe ich die dünne Bordwand in dem Bereich sauber hinzubekommen.

 

Jetzt gehts weiter mit Spritzspachtel und feinem Schleifpapier.

Dann gehts an die beiden Schlingerkiele. Ich denke 3mm sind bei 1:100 passend. Nur mit dem Werkstoff bin ich noch am überlegen.

 

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bearbeitet von MatthiasSchumi

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Das Laminieren ist nun soweit fertig. 2 Lagen Glasfasergewebe. Danach 2x Spritzspachtel drauf und die auffälligen Stellen noch zusätzlich gespachtelt. Den Spritzspachtel hab' ich aus dem Baumarkt (Spritzfüller) und zum Spachteln nehme ich gern den Simprop Schnellspachtel. Damit die langen, ebenen Seitenwände möglichst schön werden benutze ich ein Schleifbrett.

 

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Nur mal zum Spass: Als Flugzeugträger macht es sich auch nicht ganz so schlecht, oder?

 

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Dann gings an die Schlingerkiele.

Als Material habe ich Buchenleisten 3x5 mm genommen und in Form geschliffen. Ich habe über die Gesamtlänge dann 6 Bohrungen mit 1mm in die Schlingerkiele gebohrt, von denen dann doch nur 3 verwendet wurden.

Die Position wurde mit Edding angezeichnet. Zur ersten Positionierung habe ich dann einige Streifen Doppelklebeband auf den Rumpf geklebt. Damit lässt es sich ganz gut arbeiten. Wenn die Lage passt 3x mit 0,8 durch die Löcher im Schlingerkiel in den Rumpf gebohrt. Da habe ich Messingstifte mit Sekundenkleber eingeklebt. Nach einer Passprobe kann dann der Schlingerkiel mit Sekundenklebergel angeklebt werden.
Zum Schluß kommt habe ich die Schlingerkiele mit 1:1 verdünntem 10min Epoxy gestrichen. zum Verdünnen habe ich Aceton genommen. Das dünne Harz läuft schön in die Fuge zum Rumpf und die Schlingerkiele sind etwas robuster bei Grundberührung.

Hier nun ein paar Bilder dazu.

 

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Nachdem die Schlingerkiele geschliffen wurden konnte der Rumpf von der Helling getrennt werden.
Nach Entfernen der überstehenden Spanten die Frage nach dem Gewicht: fast genau 500g für den Rohbau.

 

Die Deichselte habe ich mutig mit dem Fein Dreiecksschleifer bearbeitet. Bissel mulmig war es mir schon mit dem großen Elektrowerkzeug an den schönen, filigranen Rumpf zu gehen. Aber die Faulheit hat gesiegt. Die überstehenden Harzreste und - tropfen waren schnell und sauber weg.

 

Als nächstes kommen die Wellen zum Einbau. - Es tut schon irgendwie weh wenn der schöne Rumpf nun gleich wieder Löcher bekommt.

Ich verwende Gundert Wellenanlagen. Zuerst kommt ein Balsabodenbrett in den Rumpf und darauf ein 4mm Sperrholzfundament für den Motorflansch der Wellenanlage.

 

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Der Übergang vom Backdeck und Hauptdeck sieht auch ganz gut und filigran aus  - und ist sehr empfindlich. 

 

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Nächster Schritt wird die Wellenabstützung und dann mal eine Ruderkonstruktion überlegen.

 

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Die Wellenabstützung ist aus Alu. Zuerst mal die notwendige Kontur mit Karton ermittelt und dann die Alubleche eingeharzt.
Danach wieder: schleifen, spachteln, .....

 

 

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Weiter gehts. mit der Ruderhacke. Seit Wochen überlege ich immer wieder wie ich das am besten baue. Auf der Messe in Friedrichshafen gab es dan auch einige anregende Gespräche und es wurde eigekauft.

 

Beim Halbschweberuder der Wicher ist das Ruder im Rumpf gelagert aber auch nochmal in der Mitte des Ruderblattes.

Das Ruder soll abnehmbar sein. Also muß die Ruderhacke auch vom Rumpf trennbar sein.

 Auf den Bilder ist die Konstruktion zu erkennen. Als Basis dient ein GfK Klotz der mit einer Bohrung 2mm durchbohrt ist und einer Bohrung1,5mm für einen Fixierstift. Die Gewindestange wird durch ein  entsprechendes Messingröhrchen geführt und im Rumpf mit einer Mutter befestigt. Die Bohrung für den Fixierstift wird mit verdünntem Epoxi versiegelt.

Die Ruderachse wird 3mm werden. Somit der Ruderjoker 4mm. Die Aufnahme für den Ruderkoker habe ich mit einem 4mm Halbrundfräser in das 4,7mm GfK gefräst.

 

Das MS-Rohr habe ich mit Epoxi angeklebt und danach mit der kleinen Trennscheibe abgetrennt--- aber ga vorsichtig sonst wird es zu warm und das Epoxi löst sich.

 

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Das Ruderblatt ist auch aus der GfK Platte hergestellt. Für die 3mm Welle ist eine 3mm Bohrung im Blatt. die Pressung und ein paar Tropen Sekundenkleber sollten für die Befestigung ausreichen.

 

Die Ruderhacke wird beidseitig mit 0,8mm GfK aufgedeckt um auf die 6mm Gesamtdicke zu kommen.

 

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Weiteres zum Ruderblatt folgt.

 

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Am Wochenende hab' ich das Ruder fertig gebaut. Die Ruderhacke ist seitlich mit 0,8 mm GFK Material verstärkt. Das sollte das MS Lager abstützen.

Aber entweder ist mein 2min Epoxi zu alt oder ich habe was anderes falsch gemacht. Am Ende musste Sekundenklebergel dran. Am Ruderblatt habe ich zuerst die 3 Radien am Schleifteller abgeschliffen. Die weitere Kontur (dünn-dick-dünn) in Längsrichtung dann auch ganz vorsichtig am Schleifteller modelliert. 

Die Vorderkante der Ruderhacke erst gesät und dann abgerundet. Auf den abgerundeten Übergang zum Rumpf habe ich großzügig verzichtet.

Danach die Servohalteleisten im Rumpf eingeklebt und den Servo mit Gestänge eingebaut.

Und... das erste Mal bewegt sich ferngesteuert war im Schiff.

 

Hier nun ein paar Bilder dazu:

 

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Über die Weihnachtstage bin ich zu weniger Arbeiten an meiner Wicher gekommen als ich wollte. Der MiniRambo von Gerhard kam dazwischen. Hat aber auch viel Spass gemacht.
Den Rumpf innen habe ich mit dem verdünnten Rest des R&G Epoxis vom Laminieren gestrichen. Verdünnung ca. 30% Aceton.

 

Beim separaten Thread mit der Frage nach Decksauschnitten habe ich interessante Meinungen gelesen und mir dann meine Lösung überlegt.

Aber zuerst muss ja mal das Deck da sein. Oder?

Als Material fürs Deck habe ich mich zu 0,8mm GFK entschieden. Das erscheint mir stabil genug und leicht. Hier ein paar Bilder.

 

Das Deck habe ich zuerst mit Edding grob auf der GFK-Platte angezeichnet und dann ausgesägt. Zum genauen Anpassen wurde es festgeschraubt.

Das GFK hat den Vorteil dass es halbtransparent ist und für die Aufbauten der Planausschnitt unter das Deck geklebt werden kann.

 

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bearbeitet von MatthiasSchumi
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Und ein Stückchen weiter:
Zuerst habe ich festgestellt das der bisherige Platz des Ruderservos direkt unter dem hinteren Geschützturm ist. Da der evtl. drehbar werden soll muss das Servo weg.

Also eines mit geringeres Bauhöhe geholt und 2 Spanten weiter hinten eingebaut. Ein Miniservo mit Metallgetriebe lag daheim. Ich hab es mir allerdings nicht getraut das kleine Ding einzubauen sondern ein Midi Servo, auch mit Metallgetriebe, geholt.

 

alt

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Dann der Rohbau vom Verdeck. Erst mal das Deck aus der 0,8mm GFK Platte grob ausgesägt und dann auf den Rumpf geschraubt. Dann die Kontur sauber an die Rumpfkontur angepasst und die Mittellinie eingezeichnet.

Der Überstand hinten wird dann an den Deckaufbau nach Bedarf angepasst.

 

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Am Heck habe ich die Wartungsöffnung für das Ruder mal grob eingezeichnet. Und den Süllrand für den hinteren Aufbau mit Sekundenkleber aufgeklebt. 

Der Deckausschnitt dafür wird irgendwann mal ausgesägt.

 

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Inzwischen bin ich mit den Ausschnitten am Deck weiter. Der Ausschnitt für das Ruder ist (fast) fertig. Unter dem Deck habe ich 3x5 Kieferleisten geklebt und dann das Deck dazwischen ausgeschnitten. Das ganze sollte möglichst rechteckig sein. Dann den Einsatz auf Maß gesägt und mit 3x5 Kieferleisten verstärkt. Der Einsatz passt nun satt in den Ausschnitt und die Fuge wird später irgendwie getarnt. Es kommt auch noch unten an die Leisten vom festen Decksteil ein Anschlag.

 

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Inzwischen sind auf dem Hauptdeck alle Sollränder für die Aufbauten angeklebt und 3 weitere Deckausschnitte vorbereitet. Sie sind so ausgewählt dass der hintere Geschützturm und die beiden Torpedorohrsätze mitsamt dem Antrieb herausgenommen werden können. Ich denke dann lässt sich der Drehantrieb bequem einbauen.

 

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Die Deckausschnitte sind nun fertig:

1x über der Ruderanlage und jeweils 1x im Bereich der beiden Torpedorohrsätze und je 1x im Bereich der Geschütze. 
Damit kann ich die Drehantriebe bequem außerhalb des Schiffes anbauen und komme bei Problemen auch gut dran.
(So zumindest meine Planung, aber .... kennt jemand Murphy?)

 

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Die Ausschnitte werde ich dann mit Fix-o-Gum abdichten.

 

Hier ein Schnitt davon:

 

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Das Deck  und die untere Auflage des Deckausschnitts sind aus 0,8 mm GFK die Holzleisten sind 3x5 Kiefer und werden später mit EpoSeal gestrichen.

 

Für die weitere Stabilität des Decks habe ich noch einige Unterzüge zusätzlich aus 3x5 Kiefer eingeklebt. Ob die nach dem späteren Aufkleben des Decks noch nötig wären weiss ich nicht, aber... .

 

 

 

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Als eines der nächsten Elemente habe ich mich an den Heckaufbau gemacht. Die Seitenwände sind aus 1,2 Buchensperrholz. Ich hab' mal probiert den Grundriss aus 5mm Balsa zu machen und die Seitenwände anzukleben. Die Deckauflage wird mir Balsa- oder Kieferleisten verstärkt und dann die Balsagrundplatte wieder entfernt. Das Deck des Aufbaus habe ich aus 0,8 mm GFK aufgeklebt.

Vorn ist ein kleiner Magnet im Aufbau angeklebt und auf dem Süllrand am Deck ein kleines Stück von einem Sägeblatt als Gegenstück. Damit sollte der Aufbau späte sicher halten.

 

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Bei den vielen Regensonntagen blieb ja nur übrig ein Kellerkind zu sein. 

Heir mal einige Bilder der letzten Bauaktionen. Der Aufbau Mittschiffs wurde im Rohbau aufgebaut.

Seitenwände aus 1mm Sperrholz mit Versteifungen und das erste Deck aus Cu kaschierter Epoxyplatte. Hier kommen seitlich massive Geländer aus Messing dran. Die werde ich dann versuchen anzulöten.

 

Hier nun einige Bilder:
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bearbeitet von MatthiasSchumi

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Heut war ein regnerischer Tag und neben der Umrüstung meiner LochLomond auf Jeti hab ich an meiner Wicher weitergebaut.

Ein wenig schleifen am Aufbau und vor allem hab ich mir die Mininablaufschienen vorgenommen.

Die Vorbereitung im Kopf ging schon einige Wochen bis ich mir klar wurde wie ich es machen möchte.

Die Schienen haben einen Abstand von ca. 5,7mm. Als Material habe ich 1x1 Messing L-Profil ausgewählt. Das entspricht im Original ca. 10cm Höhe. Kommt für den optischen Eindruck hin.

 

Zuerst wurde die Lage der Schienen mit einer Lehre und dünnem Edding auf dem Deck angezeichnet. Die deckseitigen Schenkel des L-Profils zeigen jeweils nach aussen. Damit lässt sich der Bereich der Verbindung zwischen der Backbord- und Steuerbordseite leichter herstellen.

 

Für den Abstand zwischen den Schienen habe ich mir Holzstückchen als Lehre gesägt.

 

Dann gehts los. Mit dünnem Sekundenkleber mit 10-30s Topfzeit die äußeren beiden Schienen aufgeklebt und angedrückt.

Dann die inneren. Der Stoß im Verbindungsstück liegt etwa in der Mitte. 

Am vorderen Ende der inneren Schienen habe ich ein Loch d=1,5 durch die Wand gebohrt, dadurch musste die innere Schiene nicht exakt auf Länge gekürzt werden.

 

Der hintere Teil der Ablaufschienen der etwas übers Heck hinaussteht kommt später dran. Denn sonst würde ich vermutlich das noch einigele etwas beschädigen.

 

Auf den Bildern ist der Rohzustand zu sehen. Der überschüssige Sekundenkleber wurde mit Zwei weggewischt, allerdings ist noch genügend auf dem Deck. Ich denke das gibt einen (oder mehr) Nachmittag um es nachzuarbeiten.

 

Gefühlt habe ich 2/3 des Sekundenklebers an meinen Fingern und auf dem Deck.

 

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Nach den Hinweisen aus dem Fragethread „Wellenbrecher-bitte-um-tips“ ( http://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/15257-wellenbrecher-bitte-um-tips/ ) habe ich mich entschlossen den Wellenbrecher aus 0,2mm Messingblech zu bauen.

Das Material ist noch leicht zu verformen, lötbar und stabil.

Mit Papier- und Kartonschablonen habe ich mich durch Ausprobieren an die Abwicklung angenähert:
Eine erste Abschätzung in Papier hergestellt, ausgeschnitten und an die Schablone gehalten. Nachdem ich mich halbwegs angenähert habe dann die Schablone eingescannt und im CAD 2D Programm weiterbearbeitet.
Dann Drucken –Ausschneiden – Verbessern- .....
Die Endversion dann ausgedruckt und auf das MS-Blech geklebt.

Mit einem passenden CAD Programm kann der Wellenbrecher auch direkt 3D im CAD modelliert werden und – wenn es das Programm kann – die passende Abwicklung direkt berechnet werden.
Ich arbeite aber gern mit meinem 2D CADintosh oder FreeCAD. CADintosh ist 2D und FreeCAD kann nach meinem Einsteigerwissen keine Abwicklungen erstellen.

 

Das Messingteil dann an die Schablone angepasst und die Verstärkungen angelötet.

Mit dem Glasfaserradierer und Diamantfeile nachbearbeitet.

 

Ich habe 3 Laschen angebracht mit der der Wellenbrecher am Deck fixiert wird. Die mittlere Lasche geht durch das Deck und wird umgebogen. Die äußeren Bohrungen gehen in Bohrungen in der Decksauflage. Sekundenkleber und ein Stückchen MS Draht um die Lasche zu fixieren geben einen guten Halt.

 

Mit der feinen Feile und z.T. mit der Dremel dann die Kontur an der Bordwand und die der Verstärkungen anpassen.

Danach mit der Airbrush Metallgrund spritzen.

 

Vor Arbeiten mit dem dünnen Messingblech habe ich immer einen Horror. Wenn ich dann aber damit arbeite und die Stabilität nach dem Verlöten erlebe macht es doch Spass.

 

Hier noch einige Bilder dazu.

 

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Über die weihnachtspaus kam ich doch nicht so viel in meinen Bastelkeller :( Aber wenigstens ein klein wenig.
Die Bullaugen im Rumpfbereich. Ich habe mich dazu entschlossen die Bullaugen nur auf den Rumpf aufzukleben und nicht mit  Plexiglas oder Kunstharz durchsichtig zu machen. Eine Beleuchtung der Bullaugen wie bei einem Ausflugsdampfer ist für ein Schiff der grauen Flotte (insbesondere in 1:100) aus meiner Sicht nicht nötig. Eventuell werde ich sie farblich ein klein wenig absetzen. Aber das werden wir sehen. Auf die Regenrinnen über den Bullaugen habe ich nach einem kurzen Versuch großzügig verzichtet.

Die Bullaugen sind Ätzteile  vom ModellbauKaufhaus.

 

Zuerst habe ich im Bauplan die Positionen der Bullaugen bemaßt.
 

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Die Abstände der Bullaugen wurden dann auf ein Klebeband übertragen und dann das Klebeband am Rumpf auf der Höhe der Unterkante der Bullaugen aufgeklebt.

 

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Dann kommt die Fleißarbeit: Bullaugen vom Ätzrohling trennen und die Haltelaschen versäubern. Und das bei 70 Bullaugen in 1:100 ( d= 4mm)

Die Bullaugen habe ich dann mit Sekundenkleber aufgeklebt. Den Sekundenkleber mit der Stecknadel auf das Bullauge aufgebracht. Den verschmierten Kleber um das Bullauge herum dann mit dem Glasfaserradierer versäubert.

 

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Das ganze vorn mit den 50 Bullaugen und auch am Heck mit den 20 Bullaugen.

 

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Hier ein Zwischenbericht zur Lackierung des Rumpfs.
Nach einem Versuch mit Acrylfaben bin ich doch wieder bei den Elita LifeColors gelandet. Ich wollte den Rumpf im aktuellen Bauzustand lackieren und dann die weiteren Aufbauten Stück für Stück anfügen.

Die Farbwahl habe ich aus den Angaben der Baubeschreibung und der Zeichnung aus der russischen Zeitschrift genommen.
Unterwasserschiff: Rubinrot, Überwasserschiff: Eisengrau, Deck: rotbraun, Wasserpass: schwarz mit einem weißen Streifen.

Lackiert wird mit Airbrush . Je nach Flächengröße wähle ich die Spritzpistole. Für große Flächen tut es die billige Pistole mit Außenmischung.
Zuerst alles mit weißer Grundierung lackiert. Dann den Bereich des Wasserpass mit Weiß nochmal gespritzt. Davor alles mit 2000er Schleifpapier behandelt.
Dann den weißen Streifen mit 1mm Oracover Selbstklebeband abgedeckt. Zuerst das Überwasserschiff in mehreren Durchgängen lackiert. dann das Unterwasserschiff.
als letztes dann den schwarzen Streifen angeklebt und gespritzt. Nich bevor ich die Abdeckung des grauen und roten Bereiches entfernt habe habe ich das 1mm Klebeband entfernt. - Falls das zu schlecht geworden wäre hätte ich so die Möglichkeit gehabt auf den weißen streifen zu verzichten und den Bereich komplett schwarz zu lackieren. -

Aber es sah erträglich aus.

Und nun die Bilder:

 

Hier gehts zu den Kommentaren: http://www.schiffsmo...-skoryy-klasse/

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Danach das Deck in rotbraun. Der Farbton ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Farbangabe habe ich aus den Unterlagen zum Bauplan entnommen. Allerdings ist bei einer Farbangabe immer ein Spielraum vorhanden.
Der Wellenbrecher wurde mit dem Pinsel lackiert.
Die Bereiche in denen Naßschiebebilder aufgebracht werden habe ich mit hochglänzendem Klarlack gespritzt damit die Oberfläche möglichst glatt ist und es keine bzw. so wenig wie möglich Lufteinschlüsse unter der Folie gibt. Allerdings wäre es vermutlich noch besser gewesen wenn ich die Fläche danach poliert hätte.

Die Kennnummer ‚274’, der Schiffsname und das polnische Wappen sind Naßschiebebilder von TylormadeDecals nach meiner Vorlage angefertigt. Zur Sicherheit habe ich die benötigten Grafiken midestens doppelt drucke nlassen. – Wer hat noch keine Naßschiebebilder versaut?-

Vorbereitung und Nachbereitung der Bilder und Fläche mit dem entsprechendem Weichmacher.

Die Tiefgangsmarkierungen habe ich aus dem entsprechendem Angebot von Uwe Bauer (Bauer-Modelle.de). Es sind keine Naßschiebebilder und damit nicht so empfindlich beim anbringen. Allerdings in 1:100 sind sie schon verd... klein.

Zum Schluß mehrere dünne Schichten seidenmatten Klarlack aus der Dose.

Hier gehts zu den Kommentaren: http://www.schiffsmo...-skoryy-klasse/

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Jetzt wieder ein Bericht über den weiteren Aufbau. Nachdem der Rumpf nun lackiert ist kommt der Brückenaufbau dran.
Der Rohbau besteht aus einer Kombination von Sperrholz und GFK-Material. Einfach mal zum Ausprobieren.
Als nächstes kommt der Sockel für den Feuerleitstand des vorderen Geschützes.
Zuerst die Zeichnungsauschnitte  (Quelle Plan Schmid/mod Schumacher)

Wicher348f.JPG

Wicher349f.JPG

Der Feuerleitstand darauf sollt drehbar sein.  Die Alternative das ganze in Messing zu bauen habe ich wieder verworfen. Ich habe mich für Schichtbauweise in Balsa entschieden.
Zuerst die Bodenplatte und die obere Platte  ausgesägt und in der Mitte ein 4mm Messingrohr für die Achse des Feuerleitstandes. Dann 4 x Sperrholz als Rippen und das ganze mit Balsa aufgefüllt. Zum Schluß auf der Drehbank in die gewünsche Form gebracht.

Auf den Bildern ist die Bauweise zu erkennen.

Wicher350f.JPG

 

Wicher351f.JPG

 

Wicher352f.JPG

 

Wicher353f.JPG

Anschließend wird das Podest hinter dem Sockel aus 1,5 mm Sperrholz gebaut. Dann mit Simprop Schnellspachtel spachteln und schleifen ,..... 
Dann alle Holzteile 3x mit Porenfüller gestrichen und geschliffen.

Wicher354f.JPG

 

Wicher355f.JPG

 

Hier gehts zu den Kommentaren: http://www.schiffsmo...-skoryy-klasse/

 

 

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