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Alt 19.06.2010, 18:53
Benutzerbild von Aurigarius
Aurigarius Aurigarius ist offline
 
Registriert seit: 13.04.2010
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Standard 2,4GHZ im U-Boot - Erfahrungen?

Ich habe mich mit jemandem unterhalten der seit einiger Zeit ein U-Boot hat und dort eine 40mhz-Anlage einsetzt. Nun denkt er darüber nach, ob er auch eine aktuelle 2,4GHZ-Anlage einsetzen könnte. Bevorzugt wäre eine Spectrum DX6i. Er ist sich aber nicht sicher, ob das funktionieren würde.

Ist die Abschirmung durch das Wasser nicht zu groß? Welche Tauchtiefen wären möglich? Er sagt, er könne mit seiner jetzigen Anlage ca. 10m tief tauchen.

Er ist kein "Inter-Netter", und ich kein U-Bööter. Aber ich hab ihm gesagt, daß ich ein sehr kompetentes Forum kenne, wo ich mal fragen werde. Also los!

Wer von Euch setzt eine 2,4GHZ-Anlage im U-Boot ein und kann etwas über seine Erfarungen berichten.
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Alt 19.06.2010, 19:39
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JL JL ist offline
 
Registriert seit: 05.01.2004
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Beiträge: 979
Standard

Hallo,

also ich möche mal stark vermuten, dass dies aufgrund der geringen Eindringtiefe von 2,4 GHz ins Wasser nicht funktionieren wird, es sei denn, das Modell bleibt mit seiner Antenne über Wasser. Zum Nachlesen: http://www.wer-weiss-was.de/theme50/article194865.html
__________________
Beste Grüße
Jürgen

Nicht denken lassen, selber denken.
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Alt 19.06.2010, 20:00
Benutzerbild von RuhrPirat
RuhrPirat RuhrPirat ist gerade online
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Genauso ist es...
2,4 GHz kann die Wasseroberfläche nicht (bzw nur wenige cm) durchdringen.
Wenn du so einen Sender für ein Uboot einsetzen möchtest, dann musst du dafür sorgen, dass die antenne immer über Wasser bleibt. Ansonsten keine Chance!
__________________
Gruß, Falko

EOS 400D - Mein Stativ heisst Flens!!!
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Alt 19.06.2010, 21:29
Joachim C. Joachim C. ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2003
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Standard

Ist leider eine physikalische Tatsache: je höher die Frequenz, desto geringer die Eindringtiefe ins Wassser.
Infos dazu gibt es hier.

Gruß
Joachim
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Alt 19.06.2010, 22:35
Benutzerbild von Arno Hagen
Arno Hagen Arno Hagen ist gerade online
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Registriert seit: 23.09.2004
Ort: Dortmund
Beiträge: 6.121
Standard

Ich kann als stuckadierter Nachrichtentechniker die Ausführungen meiner "Vorredner" nur bestätigen!

Antenne mit nem "Korken" an die Wasseroberfläche, sonst ist schon nach wenigen Zentimetern Schluss mit Empfang.

Ebenso sollte man bei Metall- oder Carbon-Rümpfen/-Aufbauten die Antenne außerhalb platzieren.
__________________
Mit freundlichem Glück Auf - Arno


Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein)
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Alt 19.06.2010, 22:52
Benutzerbild von bugstrahlruder
bugstrahlruder bugstrahlruder ist offline
 
Registriert seit: 18.06.2003
Ort: Höchst [A]
Beiträge: 159
Standard

... folglich wäre ein 27MHz-Anlage besser geeignet, als eine mit 40MHz.

Und so kurz vor der Urlaubszeit ist ein weiterer Tipp angebracht:
Im Salzwasser ist der Kontakt zum U-Boot mit den herkömmlichen Anlagen beim Tauchen nicht möglich. Grund ist (so glaube ich) die Leitfähigkeit des Salzwassers ...
__________________
Gruß,

Stefan



"Genie ist zehn Prozent Inspiration und neunzig Prozent Transpiration." (Umberto Eco)
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Alt 19.06.2010, 23:12
Benutzerbild von Aurigarius
Aurigarius Aurigarius ist offline
 
Registriert seit: 13.04.2010
Ort: OB
Beiträge: 414
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ok, das sind eindeutige Antworten. Die helfen uns schonmal sehr weiter. Danke schön Euch allen.
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Alt 20.06.2010, 09:55
Joachim C. Joachim C. ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2003
Ort: Hofheim am Taunus
Beiträge: 369
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Zitat:
Im Salzwasser ist der Kontakt zum U-Boot mit den herkömmlichen Anlagen beim Tauchen nicht möglich. Grund ist (so glaube ich) die Leitfähigkeit des Salzwassers


Interessanterweise ist Salzwasser sehr leitfähig, Aber nur für Gleichstrom.

Zitat:
Um Funkverbindung mit getauchten U-Booten zu halten, muss die Funkwelle das Seewasser durchdringen. Seewasser ist mit dem Leitwert von „vier“ sehr leitfähig, siehe Tabelle.
Instinktiv ist man geneigt, zu glauben, damit müsse die Funkwelle auch besonders tief in Seewasser eindringen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Diese Annahme würde nur für Gleichstrom gelten, nicht jedoch für Wechselstrom, um den es sich im Falle elektromagnetischer Wellen handelt. Und je höher deren Frequenz ist, desto geringer ist ihre Eindringtiefe. Das ist der Grund, weshalb für U-Boot-Verbindungen die niedrigst verwendbare Frequenz gewählt wird, z.B. die Längstwelle im Bereich um 20kHz


Quelle

Gruß
Joachim

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Alt 20.06.2010, 19:50
Bernhardt Bernhardt ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2006
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Laut kleiner Tests, schafft das übliche 2,4GHz Zeugs so ca 2cm in normalen Seewasser.
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Alt 04.01.2011, 00:35
Pasanonic Pasanonic ist offline
 
Registriert seit: 17.04.2005
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Beiträge: 8
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Zitat:
Die elektromagnetischen Wellen benötigen zur Ausbreitung ein Medium.
Diesen Schwachsinn habe ich in dem oben verlinkten Text gefunden und dann nicht mehr weitergelesen.
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Alt 04.01.2011, 01:08
Benutzerbild von Arno Hagen
Arno Hagen Arno Hagen ist gerade online
Moderator, IG RuhrPiraten
 
Registriert seit: 23.09.2004
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Beiträge: 6.121
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Zitat:
Zitat von Pasanonic Beitrag anzeigen
Diesen Schwachsinn habe ich in dem oben verlinkten Text gefunden und dann nicht mehr weitergelesen.
Was sollen wir mit einer solchen Pauschalaussage anfangen?

Kannst Du uns detailliert sagen, warum das "Schwachsinn" ist?

Ich würde mich aber über mehr Sachlichkeit freuen.
__________________
Mit freundlichem Glück Auf - Arno


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Alt 04.01.2011, 01:14
Pasanonic Pasanonic ist offline
 
Registriert seit: 17.04.2005
Ort: Kassel
Beiträge: 8
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Wenn elekromagnetische Wellem ein Medium für die Ausbreitung bräuchten, wäre es nicht möglich die Sonne zu sehen , man könnte im Weltraum nicht funken, Licht würde sich nicht im Vakuum ausbreiten u.s.w.

Entschuldigung...mir ist einfach der Kragen geplatzt. Am besten löschst Du meinen Beitrag.

Geändert von Pasanonic (04.01.2011 um 01:23 Uhr)
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Alt 04.01.2011, 01:23
Benutzerbild von Arno Hagen
Arno Hagen Arno Hagen ist gerade online
Moderator, IG RuhrPiraten
 
Registriert seit: 23.09.2004
Ort: Dortmund
Beiträge: 6.121
Standard

Zitat:
Zitat von Pasanonic Beitrag anzeigen
Wenn elekromagnetische Wellem ein Medium für die Ausbreitung bräuchten, wäre es nicht möglich die Sonne zu sehen , man könnte im Weltraum nicht funken, Licht würde sich nicht im Vakuum ausbreiten u.s.w.

Entschuldigung...mir ist einfach der Kragen geplatzt. Am besten löschst Du meinen Beitrag.
Der Kragen darf einem durchaus mal platzen und ich finde es gut, dass Du das so offen aussprichst!

Löschen? Eher nicht! Ist Deine Kritik doch begründet wegen der "Ungenauigkeit".

Es wäre jetzt schön, wenn uns jemand erklärt, warum sich Wellen im Weltraum ausbreiten können, bei hochfrequenten Signalen (2,4GHz) im Wasser das aber problematisch ist.

Meine potentielle Erklärung wäre etwas zu plakativ (ist halt meine Art) und man sollte das eher physikalisch erklären.

Wir wollen doch alle etwas lernen.
__________________
Mit freundlichem Glück Auf - Arno


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Alt 04.01.2011, 01:26
Pasanonic Pasanonic ist offline
 
Registriert seit: 17.04.2005
Ort: Kassel
Beiträge: 8
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Ich habe den Text jetzt doch noch gelesen. Außer dem Ausrutscher am Anfang ist er ok.
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Alt 04.01.2011, 02:54
klaus klaus ist gerade online
 
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Ort: Frisco, Texas
Beiträge: 138
Standard Elektromagn. Strahlung in Wasser

Moin, Moin,

Klug*******ermodus an:

Bei der Kommunikation ueber die Luft-Wasser Phasengrenze gibt es drei Probleme:

1) Abschwaechung in dB/Meter = 0. 0173 √(fσ) wobei
f= Frequenz der Strahlung in Hertz und σ= Leitfaehigkeit in S(Siemens)/Meter
NB: σ~2 in der Arktik und ~8 im Roten Meer

2) Brechungsverlust in dB = - 20 log {(7.4586/106) x √(f/σ)}

3) Wellenlaenge (λ) in Metern = 1000 √{10/(fσ)} (ist allerdings nur wirklich wichtig fuer den Antennenbau).

Die Verluste von 1 und 2 wachsen mit wachsender Leitfaehigkeit und Frequenz so dass Seewasser *und* 2.4 GHz doppelt schlecht sind


Die Idee dass elektromagnetische Strahlung eines Mediums zur Ausbreitung bedarf (Aethertheorie) wurde im Rahmen der Versuche zur Bestaetigung der speziellen Relativitaetstheorie wiederlegt: Gaebe es den Aether, muesste man bei einer Messung der Lichtgeschwindigkeit eine Differenz finden, je nachdem ob die Ausbreitung parallel oder antiparallel zur Bewegung der Erde stattfindet. Diese Differenz ist jedoch nie beobachtet worden.

Elektromagnetische Wellen bestehen aus einem zeitlich variablen oszillierenden elektrischen Feld, welches ein orthogonales und phasenverschobenes magnetisches Feld erzeugt usw usf. Diese beiden oszillierenden Felder bilden dann eine sich ausbreitende elektromagnetische Welle. Kein Medium, klappt ueberall, auch im Weltraum

Der Grund warum Wasser elektromagnetische Strahlung soviel besser abschwaecht als Luft sine vielfaeltige Absorptions und Streuungsvorgaenge die im Wasser als Medium mit wesentlich hoeherer Dichte mit sehr viel hoeherer Wahrscheinlichkeit ablaufen als in der Luft. Daher auch die wesentlich hoehere Absorption der Luft gegenueber dem Weltraum. (Wird super wenn wir die ersten RC Raumschiffe von der Mondbasis aus fliegen lassen, Reichweite: eine Lichtsekunde )

Klug*******ermodus aus

Cheers

Klaus
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Alt 04.01.2011, 12:08
genius genius ist offline
 
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Wien
Beiträge: 349
Standard

Zitat:
Zitat von klaus Beitrag anzeigen
(Wird super wenn wir die ersten RC Raumschiffe von der Mondbasis aus fliegen lassen, Reichweite: eine Lichtsekunde )
Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, ist einen nette Vorstellung... Eventuell suchen wir uns noch einen Mond mit geringerer Anziehnungskraft, damit wir schön langsam einschweben können.

viele Grüße,

Maximilian
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Alt 02.02.2011, 22:50
dampfschlepper dampfschlepper ist offline
 
Registriert seit: 28.03.2009
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1
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Hallo 2,4 geht unter wasser nicht, ausser mit einer schleppantenne die an der oberfläche schwimmt
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