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Moin Seawind Freunde,
ich habe einen guten Artikel auf der IOM Klassen Seite gefunden in dem es um Fairness auf der Bahn, dem Sinn von grenzemlosen Tuning , etc. etc. geht. Mich würde Eure Meinung zu diesen Themen interessieren - ich denke Fairness auf der Bahn ist ein Selbstgänger, aber Tuning ist nach den Berichten auf diesen Seiten ein echtes Thema. Grundsätzlich wollen wir ja alle mit gleichen Waffen kämpfen wenn wir gegen einander segeln. Es macht ja nicht viel spaß wenn einem jemand um die ohren fährt weil er -überspitzt dargestellt- eine Seawind segelt, die die Hälfte wiegt oder die doppelte Segelfläche hat. Was meint Ihr dazu ? Wäre es nicht sinnvoll langsam Regeln einzuführen, oder z.b. in zwei Klassen (offen & Klassenkonform = Baukasten) zu segeln, bzw. zu definieren was wir in Bezug auf Klassen-, modifizierungsregeln, etc. zulassen wollen oder nicht ? Das interessante an useren Booten ist doch gerade, dass sie so wie sie aus dem Baukasten kommen, hervorragend segeln - ohne dass mann noch € 500 zusätzlich investieren muß... Der Bericht ist zu finden unter http://www.iom-germany.de/content/view/40/33/1/0/. Freue mich auf eine angeregte Diskussion und rege Beteiligung ! Viele Grüße, Tommy |
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Hi Tommy,
ich finde es sehr gut, daß Du die Initiative ergriffen hast und dieses Thema aufgreifst. Ich stehe absolut für eine strenge Einhaltung/Bewahrung der engen Vorgaben einer Einheitsklasse. Diese bedeutet für mich ein kostengünstiges Boot segeln zu können und so viel Spaß beim "racen" zuhaben. Die seglerischen Fähigkeiten sollten entscheiden und nicht der Geldbeutel oder die technischen, handwerklichen Fähigkeiten des Eigners. Ich würde es gut finden, wenn man es bei einer 2-Kanalfunktion (Steuerung und Segeltrimm) belässt und z.B. eine 3 Funktion für das Achterstag nicht erlaubt, ebenso eine Fockbaumverlängerung. Bei Segeln wäre eine Ausnahme denkbar, wenn die Größe der Standsegel eingehalten wird und "lediglich" andere Tücher eingesetzt werden. Um aber Tuningfreaks auch gerecht zu werden, ist eine "offene Klasse" für die Seawinds sicher eine gute Idee. Bin gespannt, wie die Dinge von den anderen gesehen werden. Viele Grüße und bis zum 21.12. Thomas |
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Moin zusammen...
Eine interessante Diskussion. Ich bin auch sehr dafür, dass man die Boote in seiner Klasse erhalten und eine zweite offene Klasse einführen sollte. Die Amerikaner haben es uns im grunde auch schon vorgemacht. Auf der Seite der "Seawind KV" gibt es ein umfassendes Regelwerk, welches sicher übernommen (übersetzt) und ggf. leicht modifiziert werden könnte. http://www.seawindrc.com/regulations...egulations.asp Zum VO-Racer würde ich fast sagen, dass es sich (rein technisch) nicht mehr um eine Seawind handelt und im Grunde schon als eigene Klasse neben der Seawind und der "Seawind-Open" gehandelt werden müsste.... Beim Thema Segel: Die Frage ist doch, auch wenn man den originalen Schnitt zugrunde legt und "nur" das Material ändert, wer kann dafür garantieren, dass der Schnitt auch zutrifft und man würde auch wieder zum Punkt des persönlichen, handwerklichen Geschickes kommen... Währe da dann nicht eine Festlegung der Segelfläche besser ______________ Gruß aus Kiel Benjamin |
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Moin Seawinder,
meine erste Seawind lässt nicht mehr lang auf sich warten und dann bin ich auch dabei. Um auch mal wieder etwas Regung in diesen eigentlich sehr interessanten "Fred" zu bringen hier meine Vorstellungen: Das was Tommy eingangs geschrieben hat sehe ich auch so. Für Wettfahrten halte ich ein reduziertes Regelwerk für Sinnvoll. Wie Benjamin schon vorgeschlagen hat kann man ja das Regelwerk der Amis als Grundlage übernehmen, das hat immerhin schon seit Jan. 2005 bestand. Allerdings so einfach "out of the box" zu segeln finde ich etwas unsexy. Ich finde es schon gut wenn man ein paar Detaillösungen ändern kann, sicherlich alles in einem engen Rahmen. Ich würde das dann auch nicht Tunen nennen, sondern Individualisieren. Allerdings schon etwas mehr als nur die Farbe am Rumpf. Mehr kann ich dazu sagen wenn ich das Boot erstmal habe. Aber was den Amis wichtig ist sehe ich ähnlich: "These rules are intended to control cost, simplicity and availability of boats." Ziel sollte sein das "brutto für netto" gesegelt wird. Erstes Boot im Ziel ist Erster. Keine Formeln, keine Vergütungen und keine Rechnerei. Halt ehrliches Regattasegeln mit überschaubarem Aufwand. Was man außerhalb der Wettfahrten mit seinem Boot macht ist dann Jedem selbst überlassen. In der Hoffnung das sich hier eine schöne Klasse bildet die Spaß macht. Ahoi Torsten |
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tag fieldstone & welcome to the club !
danke für deinen kommentar. ich werde es mal angehen das amerikanische Reglement zu übersetzen und es allen zukommen zu lassen. Um es alles nicht ZU dogmatisch werden zu lassen und jedem seinen Freiraum zu überlassen, werde ich versuchen ein Paar Dinge weniger Streng zu worten, damit alle ihren (bastel-) spaß haben. Es hat sich im laufe der Zeit gezeigt, daß nicht jede Bestelei einen Geschwindigkeitsvorteil mit sich bringt. Die Grundzüge des Bootes sollten allerdings beibehalten bleiben (Rumpf, Kiel, Ruder, Mast, Segelfläche). Das Segelmaterial führt hin und wieder zu Diskussionen.. Die Seriensegel sind zugegebenermaßen nicht optimal, aber wenn all mit den gleichen Tüten fahren, haben alle die gleichen "Probleme", also sollten wir hier wohl auch dabei bleiben. Wie auch immer - ich stelle mal ein modifiziertes Regelwerk zur Verfügung, damit wir eine Basis haben. Viele Grüße, Tommy |
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Moin Tommy,
die Übersetzung ist eine gute Sache. Die Bastelei führt sicherlich nicht zwingend zu mehr Geschwindigkeit, aber es macht Spaß. Die Grundzüge sollten erhalten bleiben, das finde ich auch. Über die Garderobe sollte aber nochmal geredet werden. Dabei kann ja die ursprüngliche Segelfläche als Referenz genommen werden. Bis später. Gruß Torsten |
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Moin Torsten,
Zitat:
Die Bastelei führt auf gar keinen Fall zu mehr Geschwindigkeit (siehe http://seawind.schiffsmodell.net/viewtopic.php?t=153). Die Endgeschwindigkeit der Seawind ist eine fixe Grösse (4,5 km/h), egal wie viel man bastelt, da kommt nicht ein zusätzlicher Stundenzentimeter dazu. Das einzige, was sich ändern kann, ist ein schnelleres Anspingen auf weniger Wind, eine höhere Krängungsstabilität durch längeren Kiel, etc., aber definitiv nicht die maximal erreichbare Geschwindigkeit. Und die wird auch ohne jedes Tuning erzielt - nur vielleicht nicht so oft bzw. so leicht. :wink: Gruss, Jochen |
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Moin,
Zitat:
ABER, Vorraussetzung dafür ist perfektes Steuern und perfekter Segeltrimm. Dafür müsste man aber auf dem Boot sitzen. Diesen Vorteil bei einem 10-50 m weit entfernten Modellboot mit den gleich weit entfernten Verhältnissen, gesteuert mit den Knüppeln einer Fernsteuerung, heraus zu segeln halte ich für kaum möglich. Der kleinste Steuerfehler, oder die falsche Taktik und alle Mühe ist futsch. Deshalb halte ich es Wesentlichen für Spielerei. Bei sehr leichten Winden könnte ich mir aber doch einen kleinen Vorteil vorstellen. Gruß Torsten |
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Hi Torsten, Hallo Jo,
ich will eure theorien mit den leichten booten nicht anzweifeln, aber dagen spricht folgendes: Ich hatte Anfang Februar das Vergnügen in Phoenix, Arizona mit und gegen den ober amrikanischen technik guru und mehrfachen US Meister zu segeln. Sein Boot durfte ich auch fahren. Unterm Strich zählt sein Boot i.d.R zu den schwersten booten im Feld. Auch haben wir bei unserer Segelei in Elmshorn, wo es ein Carbon Boot gibt, das ca. 250 g leichter ist festgestellt, dass dieses eigentlich nur vor dem Wind, bzw, raumschots schneller anspringt, ansonsten fahren die "normalboote" an der Kreuz n´tick besser. Bei viel und wenig wind. Das kann mehrere Ursachen haben (z.B. längere Wasserlinie durch tieferes Eintauchen - analog ACC Booten - lang und schwer läuft - max DSPL und Waterline!). Aber wie Torsten sagt und neben aller Theorie um Rumpfgeschwindigkeit und Wasserlinienlänge: entscheidend ist glücklicherweise der "Mann am Rohr". Die Carbon Seawind wir in USA übrigens mit einem Ausgleichsgewicht versehen. Hinsichtlich des Änderungsspektrums bin ich eurer Meinung. Das friemeln sollte bis zu einem gewissen Grad toleriert werden. Wenn sich allerdings die wesentlichen Komponenten des Bootes ändern (Rumpf, Kiel, Ruder, Riggmaterial, Ballastanteil, Segelfläche) hört der spaß auf weil die Boote - obwohl bestimmt immer noch schön und interessant - ungleich werden. Dei amiregeln zu übersetzen habe ich bisher nicht geschafft, allerdings glaube das die o.g. Parameter ausreichend sein sollten um halbwegs gleiche Boote auf die Piste zu schicken. Viele Grüße, Tommy |
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Hallo zusammen,
warum denn alles so komplizieren, im Motorsport geht es doch auch, da fahren verschiedene Klassen in einem Rennen, es gibt den Gesmtsieger und die Klassensieger der Rennen. Wenn also "heiße" SWs, Carbon oder GFK, der VOR, gegen die standart ABS Modelle antreten, warum denn nicht? Es ist doch entscheident WER am Knüppel sitzt! Und nach der Zieldurchfahrt kann man ja immer noch auseinander dividieren, wer denn nun welchen Platz erreicht hat. Oder fährt ABS alleine, und der Rest, soll heißen GFK, CFK, VOR= ( in diversen Rumpfvarianten) als "Klasse" für sich? Mensch "Jungs" nehmt es doch locker! Diese ganzen Regularien und Vorschriften, wo bleibt denn da noch der Spaß am Spiel ? Ciao aus Oelde Ralf 8) |
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Sehe ich genauso wie Ralf - ein Auseinanderdividieren halte ich für überflüssig bzw. in der Praxis kaum machbar. Sonst fahren hinterher 12 Boote in 11 Klassen. Was ist z.B. mit der Fockdirk? Laut Amiregeln verboten (was für ein Quatsch!), in der Praxis jedoch ein extrem billiges, einfaches, effektives, leicht zu beschaffendes Zusatzteil, das für einen deutlich besseren Stand der Fock sorgt (und damit eine bessere Anströmung der Großsegelfläche).
@Tommy: sehe ich ebenfalls so, ich glaube auch nicht, dass sich ein etwas geringeres Gewicht in irgend einer Weise auswirken kann. Die Seawind ist und bleibt ein reiner Verdränger(!!!), auch mit 500g weniger Gewicht. Ergo bleiben die hydrodynamischen Grundlagen ebenfalls gleich. Meine Ausführungen bezogen sich darum auf die gleichbleibende Wasserlinienlänge, Segelfläche bzw. Profilierung der Segel und auf die Kiellänge/-form, nicht auf das Gewicht! Auch die minimale vergrösserung der WL durch mehr Gewicht wirkt sich praktisch kaum aus. Rechnerisch ausgedrückt: selbst wenn sich die WL-Länge um satte 5cm ändern würde (was kaum machbar ist), ändert sich die V max um gerade mal 0,12 km/h! Ergo: der kleinste Windhauch bringt mehr Änderung als das Gewicht. Ergo2: der bessere Mann am Steuerknüppel gewinnt, egal, mit welchem Tuningzubehör. Die Minisail-Regatta am Fühlinger See macht's eigentlich am besten deutlich: dort treten die (extrem!) unterschiedlichsten Boote gegeneinander an: Bermudarigg, Gaffelsegler, ein- zwei- Dreimaster, klein, groß... ein irre buntes Feld. Und es funktioniert hervorragend, mit viel Spass. Kleine Anmerkung: den ungeschlagenen Rundenrekord hält seit langem eine (modifizierte) Seawind! Gruss, Jo
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Rechtschreibung ist Freeware. Du darfst sie kostenlos nutzen, aber nicht ändern. |
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