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Moin!
Ich bin relativ frisch im Schiffsmodellbau angekommen und habe mir wohl, etwas vorsichtig ausgedrückt, ein wenig viel Aufgehalst. Abgesehen von einer Seabex One, die leider sehr sehr baufällig ist, habe ich noch einen Löschkreuzer Weser geschenkt bekommen. Leider sind die Wellen fest, bzw völlig verrostet, das Schiff stand geschätze 10 Jahre auf einer Garage... Ja, überdacht, aber nicht wirklich trocken. Nun die Frage, wie bekomme ich die Wellen, die Stevenrohre am besten da raus? Der verwendete Kleber hält wie Bombe und beim enfernen der ersten Welle habe ich versucht mit möglichst wenig Gewalt den Kleber zu lockern. Dazu habe ich mit einem Skalpell den Kleber immer ein Stückchen mehr eingeschnitten bzw getrennt.OK, die Welle ist nun raus, leider auch ein Stück Rumpf, ca 2*0,5 cm. Da wo die Welle aus dem Rumpf geführt wird. Welche Erfahrungen habt ihr, womit sollte ich rechnen, wie sollte ich am besten vorgehen? Vielen lieben Dank Bubu |
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Moin Bubu,
erstmal ein herzlich Willkommen hier an Bord! Zitat:
Anschließend Neue bohren und die Wellen einkleben. Danach von aussen verspachteln und lackieren. So bleibt die Wellendurchführung stabil. Noch ein Nachtrag. Wenn du Platz genug hast und einigermaßen an den Kleber kommst, würde ich den wegfräsen. Geändert von Seebär Harry (23.03.2009 um 23:27 Uhr) |
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Hallo und Willkommen an Bord.
Wellen baue ich mit einem Lötkolben aus. Wenn die Welle warm wird, lösen sich die meisten Kleber. Ein wenig kühlen des umgebenden Rumpfes schadet nicht. Gerade weil Deine Wellen ja in den Stevenrohren fest sitzen. Matthias
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Ist das Kunst, oder kann das weg? |
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Moin!
Erstmal Danke für die Tipps, ich bin ja extrem Überrascht wie schnell das mit den Antworten ging, und dass um die Uhrzeit ;-) Werde mich heute abend gleich mal mit der Lötkolben-Methode vertraut machen. ...hab ja noch 2 Welle zu enfernen :-( Danke und Gruß Bubu |
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Ich möchte natürlich nicht nur die Welle entfernen, das hab ich schon mit ein wenig drehen hinbekommen. Die sahen furchtbar aus!
Jetzt geht es um die, vermutlich mit Stabelit eingeklebten, Stevenrohre... Also wenn ihr da noch mehr Tipps habt, ich bin da sehr aufnahmebereit für Das mit dem erhitzen werde ich aber nachher gleich testen Danke Bubu |
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Das geht ganz gut zu zweit. Einer erhitzt, der andere hält den Rumpf und dreht vorsichtig mit einer Zange am Stevenrohr. Je nachdem wieviel Kleber verarbeitet worden ist, kannst du möglicherweise auch schon mal eine Menge davon durch fräsen/kratzen entfernen. Das macht es einfacher. Also eigentlich nur eine Kombination aller o.g. Vorschläge. Mit irgendwelchen Lösungsmitteln würde ich keine Experimente machen, lieber auf die altmodische Art.
Bei meinem Rumpf sind sogar recht grosse Stücke des Klebers beim Kratzen abgeplatzt. Das hat die Sache natürlich sehr vereinfacht. |
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Hallo,
was ich mal versucht hab bei meiner Elke: Man nehme ein Rohr mit einem Innendurchmesser etwas größer als der außendurchmesser des Stevenrohres. In diesem Rohr sägst/ feilst du jetzt an einer Seite ein paar Schlitze die wie Zähnchen wirken. Dann spannt man das Rohr in die Bohrmaschine ein. Voila, und du hast eine eins A Kernbohrer. Damit bekommt man alles raus, auch ein stark verklebtes Stevenrohr, und das mit relatif wenig Schaden am Rumpf. Was dies Methode mit dem Erhitzen angeht, so wäre ich vorsicht, da es sich ja sicher um eine ABS Rumpf handelt, der obendrein sicher auch noch sehr dünnwändig ist. Da hält vernünftiger Epoxikleber sehr viel mehr Wärme aus als der Rumpf. Viele Grüße, Pieter-Jan |
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In den meisten Baukästen wurde Stabilit als Kleber für die Welle empfolen, der ist klüger.
Und der klügere gibt nach. Nach der Wärmemethode habe ich auch bereits beste Erfahrungen gemacht. Es darf aber wirklich nur das Rohr erhitzt werden, ma besten, wie Atias schrieb, mit einem Lötkolben. |
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Hallo,
also die Lötkolbenmethode hat bei mir immer locker und in sekundenschnelle geklappt. Epoxy und Co. sind miserable Wärmeleiter. Solange man noch 2 mm Material dazwischen hat besteht keine Gefahr. Ganz im Gegenteil. Man kann mit der Methode so chirurgisch genau arbeiten, wenn man die Welle gleichzeitig ausdreht, sodaß man Mühe hat die neue Welle ohne weiteres Fräsen reinzubekommen. Wer mit dem Lötkolben so ungeschickt ist den Rumpf massiv zu beschädigen, schneidet sich beim Messingrohr sägen auch einen Finger ab.
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Geht auch mit dem UHU Endfest wie im Bericht von Biene´s Salina. Die Welle war nach wenigen Umdrehungen fest. Da hat der Lötkolben auch prima Arbeit geleistet. Und beschädigt war am Rumpf nichts.
Matthias
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Ist das Kunst, oder kann das weg? |
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Moin!
Ich bin begeistert! Wenn ich das nächste mal ein Problem habe zu dem ich keine passende Lösung habe, werde ich zuerst euch fragen und dann doof rumprobieren. Da hätte ich mir das Loch im Rumpf sparen können! Was für eine super einfache Methode, das mittlere Stevenrohr hat 30sec den Lötkolben eingesteckt bekommen und schwupp war das auch schon lose. Die andere Seite brauchte 2min, das Rohr musste die Wärme ja erst transportieren. ICH DANKE EUCH!! So und nun guck ich mal nach einer schönen neuen Wellenanlage :-) |
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Hallo,
ich habe mir vor etwa einem halben Jahr eine gebrauchte Bermpohl gekauft. Allerdings kommt durch das mittlere Stevenrohr immer sehr viel Wasser ins Schiff. Das Rohr war schon drin, als ich das Schiff bekommen habe, ist also schon ziemlich alt. Auch fetten hat nichts geholfen, das Fett kam einfach wieder raus und hat sich im Rumpf verteilt. Also will ich ein neues Stevenrohr einbauen. Leider sitzt das alte sehr fest im Rumpf, es ist zur Hälfte mit Kleber übergossen. Der Kleber sieht aus wie 2K-Stabilit. Bis jetzt hat sich das Rohr kein bisschen bewegt, auch etwas Erwärmen mit dem Lötkolben hat nicht geholfen. Wie kann ich noch versuchen das Rohr herauszukriegen? Gruß, Jan |
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Ich verstehe nicht ganz wie du das meinst. Das Wasser kommt durch das Stevenrohr, da mit Silikon abzudichten wird nicht gehen. Außerdem ist es durch meine Versuche es mit einer Zange zu entfernen schon "etwas" beschädigt, es muss also in jedem Fall heraus.
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Genau, das Thema hatte ich auch schon gefunden. Habs aber trotzdem nicht rausbekommen.
Wenn ich es mit einer Zange versuche, verdreht sich er der Rumpf als das Rohr. Mit einem Lötkolben tut sich auch nichts, warscheinlich weil das Rohr Wärme extrem schlecht leitet, wenn ich das eine Ende ein paar Minuten erwärme bleibt das andere immer noch kalt. Kleber abkratzen ist schwierig, ich habe bis jetzt noch nichts abbekommen, weil ich nicht richtig dran komme, das Schiff ist schon fertig gebaut. Das Problem ist, dass einfach zu viel Kleber drin ist. Das Rohr ist nicht nur an der Stelle wo es durch den Rumpf geht verklebt, sondern steckt zur Hälfte in einer 1-1,5cm dicke Kleberschicht. Gruß, Jan |
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Zitat:
Selbst wenn es dabei möglicherweise zu Verformungen des Kunststoffrumpf im Bereich des Stevenrohrs kommen sollte, das lässt sich wieder reparieren. Was hast du denn für eine Lötkolben, 25 Watt, wenn ja, besorg dir einen mit 80 oder 100 Watt, wirst sehen wie schnell das warm wird. Vielleicht brauchst du auch ein Stückrundmessing oder eine Messingschraube mit abgesägtem Kopf, was du anstatt der Lötspitze in das Stevenrohr einführen kannst. Du brauchst auch eine gewissen "Angriffsfläche" zur Wärmeübertragung. |
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Hallo,
ich weis nicht wie das ganze von den Räumlichkeiten her im Boot bei Dir aussieht. Das letze Stevenrohr habe ich innen/außen erst mal mit der Flex abgeschnitten um es rauszubekommen, ist brutal ich weis, aber effektiv und es wird dabei so nebenbei ziemlich heiß, was den Kleber zerstörte. Ansonsten vgl. Klabautermann --> Lötkolben... Grüße Alex |
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Also, zur Lötkolbenmethode, wie wärs denn, wenn man einfach das Stevenrohr da einklemmt (Schraube anziehen), wo normal die Lötspitze drinnen ist. Müsste doch gehen!?
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