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Alt 23.03.2009, 22:29
KäferSven
 
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Standard Welcher Akku für Graupner Fuchs?

Hallo Leute! Ich bin neu hier.
Da ich in Sachen RC-Modellbau ein absoluter Neuling bin möchte ich mich mal an die "alten Hasen" wenden. Ich möchte mit demnächst den Bausatz "Hafendienstboot Fuchs" von Graupner zulegen. Mit dem Bauen wird es wohl nicht so problematisch werden, weil ich schon Erfahrungen im Plastikmodellbau habe. Das einzige Problem sehe ich in der Stromversorgung. Ich möchte nämlich lange Fahrzeiten erziehlen. Ein Bleiakku mit großer Kapazität wäre nicht schlecht, aber das Gewicht in einem so kleinen Modell....lieber nicht...
Kann mir vielleicht jemand bei der Lösung dieses Problems helfen?

Grüße
Sven
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Alt 23.03.2009, 22:48
Benutzerbild von von Lindenhorst
von Lindenhorst von Lindenhorst ist offline
 
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Hallo!
Ich benutze bei mir einen Batteriehalter für 4x1,5V Batterien, den ich wahlweise mit Akkus, Batterien oder RAM-Zellen bestücken kann.
Ich habe noch immer die ersten Durazell-Batterien drin und bin schon einige male damit gefahren.
Mich würde mehr interessieren, woher Du den Bausatz noch bekommst!

Gruß
Frank
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Alt 23.03.2009, 22:54
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Arno Hagen Arno Hagen ist offline
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Moin Sven!

Erstmal: Herzlich willkommen an Board!

Da haust Du mit Deiner Frage direkt ins Kontor

Ich versuche es mal, da ich die Fuchs ein wenig kenne, da mein Bruder sie seit ein paar Jahren in Bau hat *lol*

Erstmal sind für lange Fahrzeiten Bleiakkus gerade was das Preis/Leistungs-Verhältnis betrifft unschlagbar (Robust, langlebig, preiswert, preiswerte Ladetechnik).

Problem: Das Gewicht! Aber ein kleinerer mit nicht so viel Ah (Amperestunden) sollte die Fuchs vertragen.

Alternativen:

NC-Akkus wird es sehr bald nicht mehr geben wegen der EU-Umweltauflagen.

Bleiben NiNh (Stand der Technik) und LiPos.

NiNh kann man parallel schalten. Dann hat man aus 2x2700mAh locker 5400mAh gemacht, zu vernünftigem Preis bei moderatem Gewicht. Mir 2 Akkupacks kann man auch prima das Modell auf Wasserlinie etc. austarieren. NiMh liegen gewichtsmäßig zwischen Blei und Lipos.

LiPos sind zwar der Hammer, wenn man hohe Leistung (in Deinem Fall weniger Geschwindigkeit sondern mehr Laufzeit), bei niedrigem Gewicht haben möchte (habe ich aus dem Grund in meiner Max Dralle - robbe Neptun als "Bleiersatz"), aber die Anschaffungskosten sind wegen der teuren Akkus und teureren Ladegeräte nicht gerade niedrig!

Bei der Fuschs würde ich 2 NiMh-Akkupacks mit möglichst hoher Kapazität und niedrigem Gewicht parallel schalten.

Mein oben genanntes Beispiel sollte, je nach Motor, Sonderfunktionen und Fahrstil schon mindestens für eine Stunde und mehr Fahrspaß sorgen.

Edit: Es gibt zwar auch noch LiIon, LiFe etc. aber die sind im Modellbaubereich (noch?) Exoten.
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Geändert von Arno Hagen (23.03.2009 um 23:01 Uhr)
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Alt 23.03.2009, 23:32
meckisteam meckisteam ist offline
 
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Zitat:
Bei der Fuschs würde ich 2 NiMh-Akkupacks mit möglichst hoher Kapazität und niedrigem Gewicht parallel schalten.
Nööööö !
Das mit der möglichst hohen Kapazität würde ich an deiner Stelle vergessen. Je höher die Kapazität desto empfindlicher sind die Dinger.

Ich würde an deiner Stelle zwei 6V Blöcke aus Eneloop Zellen einbauen. Dann hast du 6V und 4 Ah. Dann noch als Motor einen kleinen Bühlermotor

Gerade was die Akkus angeht ist das nicht die billigste Lösung. Das ist klar. Allerdings wirst du mit diesen Akkus wesentlich länger Freude haben als mit anderen NIMH Akkus. Mit dem sehr sparsamen Bühler solltest du rund 3 Stunden Fahrzeit haben.

VG, Holger
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Alt 24.03.2009, 11:57
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Seeadler Seeadler ist gerade online
 
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Nach dem Studium der Beschreibung hatte ich feststellen müssen, dass diese Eneloop-Zellen vom Aufbau im Grunde auch nur NiMh Akkus sind. Dafür aber um einiges teuerer. Zumal wird auch noch ein höherwertiges Ladegerät benötigt welches bei vollem Akku abschaltet.
Im Gegensatz zu den Eneloop Zellen sind normale NiMh Zellen mit 2000mA billiger und auch nicht sooooooo empfindlich.
War aber trotzdem mal interessant auch was von diesen Zellen zu hören.

Gruß Peter
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Alt 24.03.2009, 14:36
Hanjo Hanjo ist offline
 
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Hallo Peter,
die Eneloop sind mit normalen NimH nicht zu vergleichen. Sie vertragen keine hohen Ströme (also nichts fürs Rennboot) aber würden in die fuchs sehr gut passen.
Der Riesenvorteil ist halt die genige Selbstentladung.Normale Nimh haben ja innerhalb eines Tages schon deutlich Saft eingebüßt. Außerdem ist in den Eneloops im Gegesatz zu den Hochkapazitätsmignons das drin was draufsteht.

Zur Fuchs: eigentlich spielt der Akku eine absolute Nebenrolle. Der Motor ist viel wichtiger. Bei der von Graupner vorgeschlagenenen kreischenden Getriebekombi wird bereits im Leerlauf doppelt so viel wie bei einem Bühler auf dem See in voller Fahrt gebraucht.

Eine Eneloog Pack (noch nicht mal doppelt) reicht bereits im gemischten Betrieb für ca 6 Stunden Fahrt. bei 9,6 V Abstimmung mit einem Bühler.

Beste Grüße Hanjo
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Alt 24.03.2009, 15:54
meckisteam meckisteam ist offline
 
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Also, ich würde Eneloops nicht empfindlich nennen. Ich quäle die mit Schnellladen (50 Minuten), lasse sie wochenlang liegen um sie dann wieder zu benutzen und ich entnehme Ströme bis zu 5 Ampere. Bislang ist bei mir kein einziger Eneloop vorzeitig gestorben !


In der Praxis hat sich gezeigt das normale AA Zellen mit 2700 mAh diese Kapazität nur ganz kurze Zeit haben. Während der ersten 5 - 6 Zyklen steht diese Kapazität nicht zur Verfügung. Und nach dem 25. Zyklus spätestens geht die tatsächliche Kapazität bereits wieder stark zurück.

Dazu kommt das gerade die AA-Zellen mit großer Kapazität die stärkste Selbstentladung und die geringste Dauerhaltbarkeit besitzen.

Mein ältester AA-Eneloop Akkusatz ist 2 Jahre alt und frisch wie am ersten Tag (1900 mAh). Er hat jetzt rund 400 Zyklen hinter sich.
Vergleichssätze :
Duracell (2650 mAh), 1 Jahr alt, rund 150 Zyklen : starke Alterung, Kapazität bereits unter 2000 mAh
Sanyo (2700 mAh), 9 Monate alt, rund 120 Zyklen : Alterung bereits deutlich spürbar, Kapazität derzeit 2200 mAh.

Du siehst, ich vergleiche die Eneloop mit gleich teuren Markenakkus ! Mit Billig-Akkus habe ich noch deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht.
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Alt 24.03.2009, 18:24
KäferSven
 
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Oha, da hab ich ja was losgetreten.

Ich dachte da an an einen oder zwei Graupner Bleiakkus mit 4V/1,0Ah Kapazität zu verwenden. Die sind so ziemlich die leichtesten, die ich kenne.
In Verbindug mit nem 495er Bühler dürfte sich eine lange Fahrzeit ergeben. Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege.

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Alt 24.03.2009, 18:40
Hanjo Hanjo ist offline
 
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Hallo,
klar geht das. Du brauchst min. 2700 U/Min Lastdrehzahl um Rumpfgeschwindigkeit an einem Raboesch Messingprop zu erreichen,
an einem Graupner 3 Blatt verdrängerprop ca. 4000 U/min.

Wie Du die erreichst ist eigentlich egal. Und wenn Du tatsächlich einen
Bühler nimmst, dann bist Du mit den Eneloop perfekt bedient. Da kannst Du ca 1800 mAh effektiv nutzen. Bei einem 1000 mAh Bleiakku fährst du zwar das Doppelt Gewicht spazieren, aber mehr al 500 mAh kannst Du aus einem preiswerten Bleiakku nicht rausziehen. Da er nicht zyklenfest ist, ist er sonst nach der ersten Saison Schrott.

Also wenn ich einen dicken Schlepper habe, wo ich sonst noch Zusatzgewichte reinpacken würde, und wo ich durch Blei echte Preisersparnis habe macht das Sinn. Aber in dem kleine Boot muß es nicht unbedingt Blei sein.

Beste Grüße Hanjo
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Alt 24.03.2009, 18:47
meckisteam meckisteam ist offline
 
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Hihi, Akkufragen sind immer wie Religion oder Politik. Man weiß nie was dabei rauskommt ...

Was mich an den Bleiakkus stört kann ich dir sagen. Diese Akkus werden dann nur im Boot genutzt. Zwei einzelne Blocks aus je 4 AA-Zellen könnten z.B. auch noch bei anderen Projekten als Empfängerakkus genutzt werden. Und wenn du Einzelzellen in Haltern benutzt kannst du (so wie ich auch) die Akkus zusätzlich in Taschenlampe, Funkgerät, Kamera u.ä. nutzen. Die meisten Bleiakkus sind mir früher daran gestorben das sie schlicht überaltert gewesen sind. In meinem oberen Posting hab ich aufgezählt wie viele Zyklen meine Akkusätze "gelaufen" sind. So eine kostengünstige mehrfachnutzung ist mit Bleiakkus nicht realisierbar.

VG, Holger
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Alt 25.03.2009, 13:06
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Seeadler Seeadler ist gerade online
 
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Hallo Holger!
Dein Zitat:
Zitat:
Hallo Peter,
die Eneloop sind mit normalen NimH nicht zu vergleichen. Sie vertragen keine hohen Ströme (also nichts fürs Rennboot) aber würden in die fuchs sehr gut passen.
Der Riesenvorteil ist halt die genige Selbstentladung.Normale Nimh haben ja innerhalb eines Tages schon deutlich Saft eingebüßt. Außerdem ist in den Eneloops im Gegesatz zu den Hochkapazitätsmignons das drin was draufsteht.
Ich sage ja schon immer; man lernt nie aus. Danke für den Tipp.

Grüße Peter
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Alt 02.04.2009, 22:00
KäferSven
 
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Frage

Was für ein Ladegerät nehme ich denn am besten für diese Eneloop Akkus? Hätte für den anfang lieber erstmal einen einfachen Steckdosenlader anstelle einer kompletten Station.
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Alt 02.04.2009, 22:20
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Arno Hagen Arno Hagen ist offline
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Zitat:
Zitat von KäferSven Beitrag anzeigen
Was für ein Ladegerät nehme ich denn am besten für diese Eneloop Akkus?
Ich habe seit Jahren zwei IPC-1 vom blauen Claus.

Zugegeben, nicht billig!

Aber dafür leben noch alle Akkus bei mir und das bei bester Gesundheit. Auch die Eneloops.

Ich habe vorher diverse Steckerladegeräte gehabt, die mir früher oder später die Akkus zerschossen haben.

Wenn ich das mit dem Anschaffungspreis gegen rechne mit den kaputten Akkus, lohnt in meinen Augen der Anschaffungspreis. Akkupflege kann man auch damit betreiben
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno


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Alt 15.06.2009, 22:37
KäferSven
 
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Frage

Nabend zusammen.
Jetzt bin ich mit meiner Fuchs soweit, dass ic hans Verdrahten gehen kann. Akkutechnisch habe ich mich für Eneloops im Mignon-Format entschieden, die ich in einen Batteriehalter einbauen möchte. Es ist ein Bühler 495 verbaut. Kann ich einen Halter für 6 Zellen (ergibt 7,2V) einbauen, oder doch lieber 2 Stück á 4 Zellen (ergibt 4,8V) Parallel? Die Anlage soll übrigens mit BEC sein. Ich frag lieber vorher, bevor ich mir da noch was schiesse.

Grüße
Sven
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