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Moderation von Torsten:
Die Scharniere: Ganz großes Kino ![]() Aber mal eine Frage die nicht unmittelbar zu dem Schiff aber zu dem Bericht gehört. Da mir die Qualität Deiner Bilder immer wieder auffällt und ich immer wieder feststelle, dass sie ausgeleuchtet sind: Mit welchen Lichtquellen leuchtest Du Deine Bilder in den Bauberichten aus? Filmleuchten, Halogenstrahler, Tochterblitz oder nichts von dem?
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) Geändert von Torsten (12.01.2009 um 22:56 Uhr) Grund: Hinweis auf Beitragsverschiebung ergänzt. |
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Nichts von dem, ich stell mir doch nicht die Werkstatt mit lauter solche unnützes Zeugs voll.
Eigentlich viel einfacher. Allerdings mit einem Handy oder einer Pocket hat man wenig "Freiraum", diplomatisch ausgedrückt. 8) Als erstes schaff ich mir Platz und räume störende Sachen weg. Ich finde Fotos von der Werkbank mit diversen Werkzeugen und Ponal-Werbung ( Um den Hintergrund zu neutralisieren, habe mir mal eine etwas größer PS-Platte besorgt, die klemme ich immer an den Tisch: ![]() Das Weiß der Platte funktioniert auch so ein bisschen als Aufheller. Dann habe ich einen Aufsteckblitz mit Schwenkopf und Motorzoom, damit blitze ich nie direkt sondern immer indirekt, z.B. gegen die Zimmerdecke, das vermeidet den harten Schattenwurf. Ich habe zusätzlich einen Omnibouncer aufgesteckt, man sagt auch Diffusor dazu, der streut das Licht zusätzlich nach allen Seiten. Wenn das Licht von oben mal nicht ausreicht, dann halte ich eine kleine PS-Platte über den Blitz und lenke so das Licht gezielt um, da wo ich es hin haben will. Brauche ich dabei zwei freie Hände, klemm ich die Platte irgend wo rein und binde sie fest: ![]() Wenn ich allerdings doch mal Licht direkt von vorn benötigt, so wie hier z.B.: ![]() dafür habe ich einen Ringblitz: ![]() Einen preiswerten Drittanbieter, die Teile sind genial. Nichts geht ohne Stativ. Hier habe ich ein Velbon Carbon-Stativ mit entsprechendem Stativkopf. Gar nichts geht ohne eine entsprechendes Objektiv. Hier nutze ich eigentlich ein Weitwinkel, das Tamron 17-50 mit 2,8er Lichtstärke. Das Objektiv ist handverlesen und ultrascharf, so hochauflösend, das manchmal Staub und Fusseln stören, die man mit bloßem Auge gar nicht bemerkt hat. Generell nutze ich dann i.d.R. eine Fernauslöser oder bei "Selbstporträts" den Selbstauslöser. Da ich nun mittlerweile eine Kamera mit Liveview habe, fokussiere ich überwiegend per Hand. Oftmals habe ich die Kamera direkt per USB mit dem Rechner verbunden und kann sofort das Ergebnis beurteilen. Ich mache meisten so in etwa drei Aufnahmen, ändere noch einmal die Postion um eine besser Beleuchtung oder Perspektiv zu erhalten oder entferne diese unbeliebten Fussel. Danach wird jedes Foto nachbearbeitet, wirklich jedes - nicht nur die Bauberichtefotos. Letzte Hanse Sail hatte ich ca. 4.000 RAW-Fotos geschossen, 1.300 sind übriggeblieben, alle wurde nachbereitet. ![]() Die Bilder werden ggf. gerade gerückt (ich mag keine Bilder mit schiefen Horizont). Kleine Fehlerchen werden rausretuschiert, dann wird das Bild noch einmal beschnitten, alle Bilder haben bei mir durch die Bank das 3:2-Format. Das ist das ganze Geheimnis. Ansonsten wen es interessiert, meine komplette Fotoausrüstung, klick |
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Wo ist der Unterschied zwischen einer weißen PS-Platte und einem weißen Fotokarton? Was meinst du überhaupt Fotokarton?
Zitat:
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Zitat:
Ich auch! Aber um es perfekt zu machen, wäre es schön, wenn die Schatten, die zur Zeit vom PS erzeugt werden, die gleiche Farbtemperatur hätten, wie die Objekte. Ist nur als positive Kritik gemeint, da solche Fotos ihres gleichen suchen! @Mod: Vielleicht einen neuen Thread auf machen "Bilder perfekt erstellen für Bauberichte"?
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) |
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Oder zwei Zimmer weiter im "Bastelwerkstatt" meiner Frau. Weiß wäre eigentlich nicht richtig, sonder eher ein leichtes Grau. Wie war das 16% oder so, weiß nicht mehr genau, zumindest ist das was der Beleuchtungsmesser als Weiß interpretiert.
Ich habe schon mehrere Experimente angestellt, es wird dann nur noch alles aufwendiger aber keine merkliche Qualitätssteigerung, so ist das schon ok., so wie auch dein Hinweis. |
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Aber vielleicht werden die Bauberichtbilder unsere User durch das "Fachsimpeln" noch besser!
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Ein sehr schöner (und billiger) Reflektor sind übrigens Styroporplatten (jaja, diese krümeligen aus der Bauabteilung). Sie machen das reflektierte (Blitz-)Licht sehr diffus und weich. Ideal für indirektes Blitzen. Am allerliebsten arbeite ich persönlich aber mit der Kombi von natürlichem Tageslicht als Hauptlichquelle plus "entfesseltem" Stabblitz / Reflektoren als Aufheller. Trübe Tage wie heute sind dafür ideal - das Licht ist so diffus und die Schatten so weich, wie man es sonst nur mit einer großen Lichtwanne hinbekommen würde. Eine Platte Styropor (oder weißer Fotokarton) als Aufheller auf die lichtabgewandte Objektseite, und das Führungslicht ist perfekt. Evtl. kann man dann noch einen Blitz (um 1-3 Blendenstufen reduziert) als Effektlicht dazu nehmen, oft ist das Ergebnis aber "ohne" noch besser. Ohne Tageslicht und ohne Lichtwanne würe ich es genauso machen wie der Klabautermann, zumal die Mischung aus indirektem Blitzen (diesmal als Führungslicht) und Diffusor auf dem Blitzkopf bereits ein sehr weiches Licht ergibt (bei nicht ganz so gleichmässiger Ausleuchtung wie Tageslicht). Dass die Schlagschatten von farbigen Objekten Farbstiche haben, ist völlig normal. Das nimmt man durch das Phänomen des automatischen Weißabgleichs des Auges am "realen" Objekt nur nicht bewusst wahr. Das Objektiv ist da wesentlich ungnädiger und "realistischer". Ich hatte neulich für einen Fotojob von OEM-Instrumenten rote und blaue Legosteine benutzt, um die Objekte damit zu unterlegen und 2cm über dem Fototisch zu "fixieren" (wenn die Kunden manchmal wüssten, wie die Fotos zustande kommen... Gruss, Jochen
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Rechtschreibung ist Freeware. Du darfst sie kostenlos nutzen, aber nicht ändern. |
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Moderation von Torsten:
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Signatur? Brauch ich nicht... |
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Zurück zu Thema.
Gerade eben habe ich es wieder bemerkt, in manchen Situationen funktioniert einfach der Autofokus nicht, trotz AF-Hilfslicht, einfach keine Kontraste da und dabei habe ich noch ein hochpräzisen Kreuzsensor in der Kamera, aber wenn er nicht will, dann will er nicht. Nein, die Naheinstellgrenze ist nicht daran schuld, die kenne ich Oder wenn die Kontraste im Hintergrund einfach besser sind, dann stellt er sonst wo scharf nur nicht da wo er soll. In diesem Thread hier hatte Peter auch seine Probleme. So schlecht sind eigentlich selbst die billigsten Kameras nicht mehr. Ich helfe mit dann immer mit folgendem Trick: Auf ein weißes Blatt Papier oder PS mit Bleistift mehrere sich kreuzende Linien zeichnen, direkt so nahe wie möglich über den Punkt halten der scharf gestellt werden muss und schon klappt es wieder mit dem Autofokus. ![]() Last but not least könnte ich natürlich auch noch manuell scharfstellen, so wie zu den guten alten Zeiten, will ich aber nicht ![]() |
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Den Trick werde ich gleich morgen mal ausprobieren!
Meine Cam wollte den schwarzen Bugfender am schwarzen Rumpf nicht so recht scharf stellen. OK, ich kann den Fokuspunkt manuell bestimmen und dann klappte es auch mit dem Autofokus. Aber der Trick gefällt mir und möchte ihn für zukünftige Probleme mal ausprobieren! Morgen mehr!
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Zitat:
Meine Canon war im AF besser als die Pentax die ich jetzt habe. Die Table-Top Sachen mache ich gerne mit einem alten manuellen 50er und dann mit MF. Ich werde mir möglicherweise eine Canon Schnittbildscheibe für solche Sachen holen. Mehr Licht! Ich warte immernoch auf eine LED Fotoleuchte. Gruss, Andreas |
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Der Autofokus reagiert auf Objektkanten, besser gesagt: auf Kontrastunterschiede an Objektkanten. Das ist also kein Canon-Problem, sondern systembedingt bei jedem optischen AF so. Darum kann auf opake und spiegelnde Oberflächen nicht scharf gestellt werden.
Zitat:
Dieses "Fokussier-Hilfsmittel" muss auch nicht zwangsläufig exakt in Fokusebene liegen, denn beim Abblenden dehnt sich der Tiefenschärfenbereich ja noch um ein Drittel nach vorn und zwei Drittel nach hinten aus. Wobei der Tiefenschärfebereich bei Nahaufnahmen allerdings bekanntlich ohnehin schon sehr klein ist, aber mit entsprechend starkem Abblenden und Stativ klappt das schon). Gruss, Jochen
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Dann hast du aber möglichweise einen recht unruhig Hintergrund, also ist Aufblenden und Freistellen angesagt, damit die mir die Ponal-Werbung nicht immer wieder das Bild versaut.
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Klasse auch die Sache mit dem Blitz nach hinten. Eine neue Cam ist aber inzwischen auf Platz 2 meiner to buy Liste aufgerückt (wenn man mal von einem Elektronik-Lötkolben absieht, der keine grösseren Kosten verursacht). Vor ein paar Tagen hatte ich zum ersten Mal eine in der Hand. Bin begeistert, so kompliziert sind die ja nicht mehr. Mein Wissenstand stammt da noch aus der vor-digitalen Zeit. Deshalb habe ich das alles hier mit grossem Interesse mitgelesen, auch für Fotos muss man ein Gefühl entwickeln, da hab ich noch einiges/alles aufzuholen und muss üben, wie beim Umgang mit den "schlabrigen" Tiefziehteilen. Fast schon schade, das es keine Cam aus Holz gibt. Wenn es dann soweit ist, werde ich euch garantiert mit Fragen über Fragen löchern. Alles Gute, Peter |
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