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Guten Abend zusammen.
Da meine alte Mechanikerdrehbank aus verschiedenen Gründen nicht mehr meinen Vorstellungen von einer Drehmaschine entspricht, habe ich versucht, mich einmal über die möglichen Alternativen zu informieren. Dabei sind die folgenden in die nähere Wahl gekommen. http://www.top-maschinen.de/werkzeug...ario/index.htm http://www.werkzeug-hammer.eu/drehma...t-300watt.html http://www.top-maschinen.de/werkzeug...ario/index.htm Als blutiger Laie weiß ich zwar, wozu grundsätzlich eine Drehmaschine taugt, und das auch öfter ausprobiert. Mit den Ergebnissen war ich im Prinzip zufrieden, obwohl ich glaube, dass die Ergebnisse mit Sicherheit in kürzerer Zeit und auch besserer Qualität zu erzielen wären, wenn "man sich damit auskennt" Zur Zeit versuche ich, den Inhalt der beiden Bände von Jürgen Eichhardt: "Drehen für Modellbauer" nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen. Da wohl niemand freiwillig mehr Geld ausgibt als nötig, stehe ich nur vor der Frage: Welche Maschine soll ich kaufen? Eigentlich tendiere ich ja zur Optimum oder Quantum. Andererseits kostet die Compact 300 weniger als die Hälfte der beiden anderen. Für die andere Hälfte könnte ich natürlich dann das erforderliche Zubehör anschaffen. Was außer der variablen Drehzahl und dem verstellbaren Reitstock fehlt der Compact 300 noch? Es wäre nett, wenn mir die Leute mit Ahnung von der Sache ein entsprechendes feetback geben würden. Im voraus schon mal vielen Dank. Gruß Josef |
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Hallo,
ich würde darauf achten, das du den Schlitten nicht nur mit der Kurbel rechts verstellen kannst. Das ist extrem mühsam. außerdem ist diese Maschine: http://www.top-maschinen.de/werkzeug...ario/index.htm für viele Anwendungen einfach zu klein. Ich selber habe eine : http://www.dhcenter-shop.de/shop/pro...stenfrei-.html die wohl genau der : http://www.werkzeug-hammer.eu/drehma...t-300watt.html entspricht. Das ding funktioniert seit Jahren einwandfrei. Ersatzteile gibt es bis zur letzten Schraube bei http://www.toolarena.de Gruß Günter
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Alle sagten es geht nicht und dann kam einer und machte es. |
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Hallo Josef,
ich rate Dir mind. zu einer Optimum, getreu dem Motto " der sparsame kauft zweimal" oder auch " ich habe zu wenig Geld um billig zu kaufen"! Eine Drehbank für 385 Euro incl. MWST, dass kann nichts sein, soviel kostet ein annehmbares Drehfutter Sowas sollte es schon sein, ich weis , dass wolltest Du nicht hören. http://www.top-maschinen.de/werkzeug...ario/index.htm ansonsten wäre Kami oder HBM noch nennenswert, und natürlich Wabeco, schau mal hier , da findest Du jede Menge über Drehbänke http://5128.rapidforum.com/ Allerdings, so viele Leute Du dazu befragst, so viele Antworten bekommst Du auch. Es gibt auch Modellbauer welche mit einer Rotwerk zufrieden sind, natürlich, es hängt halt immer davon ab, was Du damit wie genau machen willst? Grüße uwe
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Ich lerne noch :-) Geändert von Uwe_S (01.10.2008 um 23:25 Uhr) Grund: Tippfehler |
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Hallo Josef!
Zu Drehmaschinen wurde in der Vergangenheit bereits einiges diskutiert. Ich denke bevor es an die Qualitätsfrage geht sollte man sich einfach mal überlegen, was Dich momentan an der eigenen Drehmaschine stört und/oder was man evtl. noch mehr damit machen möchte (wie heraus zu lesen ist, hast Du das ja bereits getan). Das schließt schon im Vorfeld einiges beim Neukauf aus, bzw. bestimmt schon mal den Umfang der Neuanschaffung. Und dann bleibt eigentlich nur noch der Vergleich, der sich in der Qualität und im Preis z.T. stark unterscheidet. Aber wie bei allem, steht das Problem auch beim Drehen neben bzw. vor der Drehmaschine. Eine gute Maschine ist schon wichtig. Aber es gibt nicht selten Fälle, wo teuere und hochwertige Maschinen gekauft wurden und trotzdem das Ergebnis mangelhaft ist oder sie kaum genutzt wird. Aber wie gesagt, ich stehe auch unmittelbar vor einer Neuanschaffung und schaue erst, was ich momentan vermisse und wie genau die Maschine insbesondere bei sehr kleinen Durchmessern arbeitet. Die OPTIMUM D 180 x 300 VARIO macht auf mich schon einen guten Eindruck. Sonnige Grüße Jens
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Wenn das Boot qualmt, muss es nicht unbedingt ein Verbrenner sein... |
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Hallo Josef,
die 140x250 ist zu klein, allein die Durchlade-Möglichkeit in der Spindel ist auf Grund der winzigen Morsekegel unzureichend. Wirklich nur was für den Uhrmacher oder Küchentisch-Bastler... Ich würde eigentlich auch zur Optimum D180x300 greifen, allein die wesentlich höhere Motorleistung wird sich positiv bemerkbar machen. Präzision und Verarbeitung dürften aber generell um Längen besser sein als bei den Billig-Fabrikaten. Ich habe mir vor Jahrzehnten auch mal eine Billig-Drehe gekauft, darauf nudele ich heute noch rum. Ein wirklich gutes Ergebnis lässt sich nur erzielen, wenn man das Maschinchen "kennt" und außerdem in der Lage ist, die Führungen und Werkzeuge richtig einzustellen. Trotzdem ist mir Vieles an dem Teil zu klapperig. Wenn mich mal der Teufel reitet und bei uns der Wohlstand ausbricht, werde ich das Teil auch gegen eine Optimum austauschen... ![]() Letztendlich rettet einen aber auch eine gute Maschine nicht, wenn man mit der Metallbearbeitung generell auf Kriegsfuß steht. Wer es nicht drauf hat oder bei der Werkzeugwahl ins Klo greift, erzielt auch auf der Optimum kein Ergebnis. Grüße Torsten
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Signatur? Brauch ich nicht... |
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Grundsätzlich ist es doch so, verehrte Modellbaukollegen:
Ok, ich habe einen festgelegten Betrag an Moneten zur Verfügung für eine Drehbank. Dan überlegt man sich doch, was und in welchem Massstab baue ich meine Modelle. Was ist der Extrem-Massstab den ich einmal bauen könnte? Und was mir wichtig scheint: Will ich Modellbauen als Modellbauer oder als Murkser X beliebig dicke Späne vom Rohling reissen? Da ich nur Standmodelle baue und nicht über 1:50 gehe habe ich mir vor sechs Jahren eine Proxxon 230/E angeschafft. Ich liebe diesen Schatz. Keine Massprobleme, keine Macken, keine Schwächeanfälle! Darauf entstehen doch Rund- und bewegliche Teile für Modelle wie Schiffe, Traktoren, Dampfloks und Satelliten. Ich möchte die Worte von Thorsten bekräftigen, etwas rüpelhafter allerdings: Wenn ich keine Ahnung von Metallbearbeitung habe, nützt mir der grösste Gusshaufen nichts – Schrott bleibt dann eben Schrott. Oder die Aussagen der Ausbilder in der Dreherei zu meiner Zeit: ZENSUR. Grüsse von Kon-Tiki. |
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Neben dem Geldbeutel sollte auch das Gewicht der Maschine bzw. der geplante Aufstellungsort und der Transport dorthin bedacht werden.
An Drehmaschinen lässt sich außer dem Reitstock nicht viel wegschrauben - und 125kg Stahl (das wiegt z. B. die 240x500) die Kellertreppe runter oder Speichertreppe raufwuchten ist schon sportlich... Andererseits ist Masse aber auch immer ein Faktor zur Schwingungsdämpfung. Die Optimum 180x300 wiegt stabile 55kg (das bekommt man zu zweit auch noch gut gewuppt) - die in etwa gleich große Billig-Drehe nur 39kg. Man sieht, der geringere Preis kommt nicht von ungefähr. Lager, Führungen... nichts ist schlimmer, als wenn die Maschine ausweicht. Selbst wenn es nicht hochpräzise sein muß, bei Kleinteilen wird das Ergebnis dann sehr schnell unschön, wenn man nicht ein paar Dirty Tricks auf Lager hat. Wenn der Geldbeutel es nicht gleich hergibt, lohnt es sich aus meiner Sicht eher, mal ein, zwei Jahre länger auf das Maschinchen zu sparen und dann was Anständiges zu kaufen. Ich kann mich immer noch ein wenig ärgern, es damals vor 15 Jahren nicht so gemacht zu haben. Jetzt steht bald der Kauf einer Fräse an, und da wird es anders laufen... Grüße Torsten
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Signatur? Brauch ich nicht... |
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Zitat:
Grüße uwe
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Ich lerne noch :-) |
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Aus eigener Sicht:
Ich habe die Quantum 210x400 und bin vollauf zufrieden damit. Zwischen Quantum und Optimum kann ich nach wie vor nicht ganz so viel Unterschied erkennen... Einzig den Vario-Antrieb empfehle ich dir durchaus. Ich hab ihn an meiner nämlich nicht und werde mir demnächste einen neuen Motor kaufen, damit ich nen Frequenzumrichter betreiben kann. Das Wechseln der Drehzahl per Riemen und / oder Zahnräder tut man dann nämlich in der Praxis ncht wirklich...
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Gruß, Falko EOS 400D - Mein Stativ heisst Flens!!! |
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Zitat:
Was Falkos Erfahrung bezüglich "Riemen umlegen" betrifft, kann ich dies nur bestätigen. Meist werden die Leute erst da aktiv, wenn das Werkstück versaut ist! Und wer 2 mal zahlt... Also eine gescheite Drehzahlregelung ist nach meiner Erfahrung unverzichtbar, da diese immer vom Werkstoff abhängt. Und da wir auf einen Frequenzumrichter zurückgreifen, ist auch bei niedrigen Drehzahlen genug Drehmoment vorhanden. @Falko: Sollen wir das Teil gleich auf Servo-Positionier-Regler umbauen? *duckundweg*
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) Geändert von Arno Hagen (02.10.2008 um 23:13 Uhr) |
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@ alle, die geantwortet haben.
Ich glaube, ich muß hier mal etwas klarstellen. Meine bishergrige Drehmaschine ist eine uralte EBK mit einer Spitzenhöhe von 125 mm und einer Bettlänge ab Vorderkante Drehfutter von 500 mm. Die Pinolenaufnahme ist MK 2. Neben Innen und Außenbacken verfügt sie über eine mitdrehende Körnerspitze und ein Bohrfutter mit einer Aufnahme bis 13 mm. Was mich stört, sind die selbstgefertigten Handräder ohne Skalierung und auch zu klein. Der fehlende maschinelle Antrieb der Leitspindel stört mich ebenfalls. Der Quersupport ist anscheinend selbst gefertigt. Je nach Stellung ist er trotz entsprechender Einstellung meiner Meinung nach etwas labil. Wenn ich mir die unterschiedlichen Meinungen hier so anhöre, komme ich so langsam zu der Überzeugung, dass es vielleicht besser wäre, die alte Maschine so zu verbessern, dass sie meinen Vorstellungen entspricht. Das heißt, neue entsprechend große Handräder drehen und mit Skalierung versehen. Einen neuen Quersupport mit entsprechendem Stahlhalter besorgen oder machen lassen. Der Oberschlitten und das Drehfutter laufen spielfrei. Lediglich der maschinelle Spindelantrieb bereitet mir etwas Kopfzerbrechen, weil ich nicht weiß. wie der ursprünglich ausgelegt war. Außerdem weiß ich nicht, ob ich den Motor (Wechselstrom) mit einem entsprechenden Schalter auch rückwärts laufen lassen kann. Maschinelles Gewindedrehen muß nicht unbedingt sein. Wenn das denn mal nötig war, bin ich bisher immer mit den entsprechenden Bohrern und Schneidern im Handbetrieb zurecht gekommen. @ Torsten Vielen Dank Torsten dafür, dass Du mir unterstellst, ich würde mit der Metallbearbeitung auf Kriegsfuß stehen. Ich habe zwar keinen Metall bearbeitenden Beruf gelernt, obwohl ich eigentlich Dreher werden wollte. Das hat mir damals ein Arzt mit der falschen Beurteilung meines Gesundheitszustandes vermasselt. Nichts desto Trotz habe ich einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend in unserer Werkstatt zu Hause verbracht, und mit Säge, Feile, Bohrmaschine und Schweißgerät Metall in die von mir gewünschte Form gebracht. Die Neuanschaffung werde zunächst dann mal zurückstellen und abwarten, wie sich die alte Drehmaschine nach der Veränderung darstellt. Die unterschiedlichen Beurteilungen der verschiedenen Maschinen ergeben sich m.E. auch aus den unterschiedlichen Erwartungen die man an eine Maschine hat. Wenn ich keine Passungen drehen muß, sondern Teile für den Modellbau herstellen will, bei denen es nicht auf ein Hundertstel ankommt, müssen meine Erwartungen sicher nicht zu hoch sein. Danke an alle für die Beiträge. Gruß Josef |
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Moin Josef!
Schöner Plan! ... und wen Du bei der Drehzahlregelung angelangt bist, kontaktiere mich bitte!
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) |
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Zitat:
Ich werde mal bei Falkos Maschine anfangen und dann hier berichten! Wenn Deine Maschine auf Drehstrom läuft, wird es jeden Falls einfacher!
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) |
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Hallo Arno,
die läuft auf Wechselstrom. Werde mal die Augen mal nach einen entsprechenden Drehstrommotor offen halten. Außerdem habe ich gerade noch mal ein bißchen gemessen. Die Länge zwischen Futter und Spitze ist 250 mm. Eine Umdrehung der Leitspindel verschiebt den Längsschlitten um 2,13 mm. Eine Umdrehung am Handrad des Schlittens verschiebt ihn um 10,38 mm. Das Futter hat einen Durchmesser von 98,75 mm Die Bilder folgen später. Erst muß ich mal ein bißchen aufräumen. Gruß Josef |
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Is ja putzig die Diskussion.
Ich hab mit Josef schon darüber telefoniert, und ich möchte jetzt mal anmerken diese ganzen ganzen Fachbegriffe helfen ihm im Moment nicht wirklich weiter. Es geht vielmehr darum aus den Erfahrungen mit den Maschinchen das beste rauszufiltern. Selbst der ungeübteste Modellbauer kann mit der fachlichen Hilfe auch aus einer "Billig-Drehbank" akzeptable Ergebnisse herausholen. Die Frage ist halt nur in welchen Größenordnungen will ich arbeiten? Daraus ergeben sich die Anforderungen an die Maschine: -Spindelbohrung: Wie groß will ich Stangenmaterial drehen? -Drehdurchmesser über Bett: Was ist der größte Durchmesser den ich bearbeiten will? -Spitzenweite: Wie lang sind meine längsten Werkstücke? -Reitstock: Will ich die gängige MK2-Aufnahme? Will ich zum Kegeldrehen einen seitwärts verstellbaren Reitsock? Oder reicht was einfacheres aus? -Leit- und Zugspindel: Will ich einen automatischen Längs- und Planvorschub? Oder reicht der "Handvorschub"? Die Qualität der Maschine (und damit der Preis) spielt in meinen Augen für uns Schifflebauer eine untergeordnete Rolle, da wir die Möglichkeiten einer Drehbank nie voll ausnützen werden. Ebenso können wir selbst "einfachste" Maschinen mit dem erforderlichen Fachwissen sehr gut nützen. Aber ganau daran besteht das Problem - das Fachwissen. Ich nutze zB eine uralte Compact5, fällt unter "Billig-Maschinen" , aber bin in der Lage selbst Passungen mit 1/100mm zu drehen. Warum? ich kenne die Kiste und weis was ich ihr zumuten kann (Schnittgeschwindigkeit, Zustellung, ...) Und ich hab das Meß-Zubehör (was bei dem Thema immer verschwiegen wird, aber die richtigen Meßmittel braucht man immer, ohne die geht gar nix) |
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Diskussionen über Drehbänke sind eigentlich immer putzig Jeder hat seine eigene Vorstellung wie gut die Maschine sein muss, und stellt so sein Urteil in den Vordergrund Ich z.B. akzeptiere keine Baumarktmaschinen, wenn ich diese in Baumärkten sehe und mir die Oberflächen , Passungen , die Verarbeitung , Konstruktion wie z.B. die Leitspindel aus M10 Gewindestange usw. ansehe, kann ich so etwas eben nicht akzeptieren. Eine Drehmaschine hat nun mal immer was mit Präzision zu tun! Klar kann man sich damit behelfen. Aber ich für meinen Teil tue es halt richtig oder lasse es von vornerein bleiben. Du schreibst, Leit-und Zugspindel, welche Billig bzw. Kleinmaschine hat denn eine Zugspindel? Automatischen Längszug haben sie eigentlich alle, auf Planzug verzichte ich völlig, zumal man eh keine angepasste Schnittgeschwindigkeit hat. Hat man einen FU so kann man diese emulgieren :-) Bin da ganz Arnos Meinung , einen Umrichter und somit ein Drehstrommotor ist eigentlich Pflicht . Motor und FU findet man günstig in der Bucht. Habe mir dort auch beides besorgt, für meine 38 jahre alte engl. Drehbank Grüße uwe
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Ich lerne noch :-) |
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Ich werde hier das Gefühl nicht los, "Wer hat den längsten?".
Am Anfang stand die rage eine Müllgewordene Drehbank fachggerecht zu ersetzen! Ich glaube für den Anwender ist die Baumarktmaschine die beste. Ich betreibe selbst zwei Maschinen in meinem Werkzeugpark, bin ausgebildeter Maschinenbauer, mußte demnac ein halbes Jahr an Drehbänken und CAD gesteuerten Drehmaschinen arbeiten. Also im Ernst, für ein paar Beschlagteile oder ne einfache Buchse reicht was!! Viele Leute fragen, viele Antworten bekommen! ![]() Shleppervolker
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Wer nicht losfährt, kommt nicht an! |
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Ist halt meine Meinung dazu. Und natürlich, jeder entscheidet für sich was er haben möchte, ganz klar und soll auch so sein. Aber es hilft sehr andere Meinungen sich anzuhören /lesen , und deswegen sehe ich die Methode "Viele Leute fragen, viele Antworten bekommen!" als konstruktive Hilfestellung zur eigenen Entscheidungsfindung. Ich denke nicht, dass es hier darum geht , wer hat die grösste oder gar den längsten :-) ? Grüße uwe
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Ich lerne noch :-) |
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Hallo,
ihr Dehbankspezialisten. Ob Baumarktware oder Industriequalität hängt aus meiner Sicht von 2 wesentlichen Faktoren ab. 1. wieviel kann will ich investieren 2. Kann ich überhaupt drehen ? 3. Was will ich drehen Lämpchen oder Lager ? Was nützt die beste Maschine wenn ich nur ansatzweise beherrsche was ich da tue und die meisten von uns sind sicherlich werder gelernte Dreher noch Werkzeugmacher. Die Entscheidung muß dann halt jeder für sich treffen
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Alle sagten es geht nicht und dann kam einer und machte es. |
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Schließlich ist das Hauptsinn eines und natürlich auch dieses Forums! Und vor Allem: Leuten, die nach Wissen suchen an seinem eigenen teilhaben zu lassen oder dorthin verweisen, wo es das Wissen gibt.
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) |
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wie gesagt zu Baumarktdrehmaschinen habe ich ein gestörtes Verhältnis, aber zu Deinen Punkten 1. bis 3. ,stimme ich voll zu , wobei der sparsame kauft zweimal ..... aber damit drehen wir uns dann im Kreis. Abschließend bin ich allerdings schon der Meinung, dass man nicht Dreher gelernt zu haben braucht , um gute Ergebnisse mit einer Drehmaschine zu erzielen. Das Drehen, bzw. den Umgang mit einer Drehmaschine , kann man sich selbst ausreichend gut aneignen. Nicht zuletzt mit entsprechender Literatur, und ganz wichtig, mit viel fragen @ Arno, "Und vor Allem: Leuten, die nach Wissen suchen an seinem eigenen teilhaben zu lassen oder dorthin verweisen, wo es das Wissen gibt. " Den Satz finde ich auch sehr schön Ich denke zu diesem Thema ist alles gesagt, damit klinke ich mich hier aus. Viele Grüße uwe
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Ich lerne noch :-) |
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@ Arno
Hallo Arno, als erste Maßnahme habe ich einen Drehstrommotor mit 0,5 KW Leistung ersteigert. Der müßte in den nächsten Tagen hier eintreffen. (hoffe ich) Ist ein richtig altes Teil von 1954, soll aber generalüberholt sein. Vom Alter her müsste es zur Drehbank passen. Dann muß ich allerdings erst mal einen Adapter drehen, weil die Welle einen Durchmesser von 18 mm hat und die Bohrung in der Riemenscheibe nur 14 mm. Dabei habe ich ein (kleines) Problem.Die Riemenscheibe ist mit einer Feder fixiert. Die Größe habe ich noch nicht gemessen. Da ich ich über keine Fräse verfüge stehe ich vor der Alternative: Kenne ich jemanden, der mir in den Adapter ne Nut reinfräsen kann, oder versehe ich die Scheibe mit drei Gewindebohrungen um sie mit Madenschrauben zu fixieren. Das muß ich erst noch rausfinden. Aber zunächst warte ich mal auf den Motor. Gruß Josef |
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Moin Josef!
Hört sich schon mal gut an! Was die Befestigung betrifft: Ich würde mir eher Jemanden suchen, der die Nut fräsen kann (ist meine MF70 zu klein für). Die Madenschraube könnte sich "losrappeln". Also wenn, dan nur mit Schraubensicherungsmitter (Loctite o.Ä.) So, und dann muß ich mal Falko in die Hufe treten, damit ich an seiner Drehbank mit dem FU üben kann
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Mit freundlichem Glück Auf - Arno Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden! (Albert Einstein) |
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