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Alt 18.08.2008, 23:20
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San Felipe San Felipe ist offline
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Die alte Säge natürlich!!! Woran denkst du denn schon wieder?

es macht Spass, ja klar, Hobby eben.
sinnvoll, tatsächlich? Rede ich mir auch ein, in meinen wenigen lichten Momenten, bezweifle ich das aber.
nette Leute, kommt einem nur so vor, wir haben doch alle die gleiche Macke. Und das ist gut so!!!

Zurück zum Thema:
Hat einer von euch schon Erfahrungen mit einer der Proxxon Tischkreissägen gemacht. Kleine Tischkreissäge mit Anschlag wird meine nächste Anschaffung werden. Möchte eigentlich nur recht dünnes Material damit verarbeiten. Mit den verschiedenen Blättern scheint mir die Proxxon da geeignet. Leider sind die Blätter fast schon teurer als die ganze Säge.
Alles Gute, Peter
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Alt 18.08.2008, 23:31
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Didi Didi ist offline
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Zitat:
Zitat von San Felipe Beitrag anzeigen
Zurück zum Thema:
Hat einer von euch schon Erfahrungen mit einer der Proxxon Tischkreissägen gemacht. Kleine Tischkreissäge mit Anschlag wird meine nächste Anschaffung werden. Möchte eigentlich nur recht dünnes Material damit verarbeiten. Mit den verschiedenen Blättern scheint mir die Proxxon da geeignet. Leider sind die Blätter fast schon teurer als die ganze Säge.
Alles Gute, Peter
Nicht zurückzu Thema, das ist ein neues Thema....
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Alt 18.08.2008, 23:47
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immerhin aber auch ne Säge.
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Alt 19.08.2008, 17:19
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Hallo,
mit den 5mm komm ich aus, zumindest bis jetzt. Wichtiger schon ein vernünfiger Anschlag. Um wirklich gerade Schnitte zu bekommen will ich mir ja so ein Teil gönnen. Bedeutet also für mich das eigentlich nur die FET in Kombination mit dem Hartmetallblatt in Frage kommt.
Danke für die Info, werde ich mir also diese Säge mal ansehen.
Alles Gute, Peter
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Alt 19.08.2008, 20:15
Klabautermann
 
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Zitat:
Zitat von Jo_S Beitrag anzeigen
Holz bis ca. 5mm
Mit dem Hartmetallsägeblatt? Also, ehrlich, die 5 mm sind nun wirklich stark untertrieben. Wenn du das jetzt von der kleine Proxxon-Schwester behauptet hättest, dann hätte ich das verstanden. Ich schneide damit selbst Kunststoffe wie 15 mm Acryl-/Plexiglas oder Pertinax, natürlich mit dem entsprechendem Gefühl beim Vorschub.

Und solange ich so was wie hier hinbekommen, reicht mir die Präzision allemal, wobei ich nie behaupten würde, es gäbe nichts zu verbessern.

Manchmal gewinne ich den Eindruck, das beim Erwerb von Proxxongeräten von vollkommen falschen Voraussetzungen ausgegangen wird. Auf jeden Fall ist die FKS/E für mehr als "ebenmal einen Schnitt nebenbei" geeignet.
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Alt 19.08.2008, 20:58
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Moderation Didi: Ich habs getan. Die Beiträge die nach Tischkreissäge riechen sind jetzt hier.
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Alt 19.08.2008, 22:19
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Zitat:
Zitat von Klabautermann Beitrag anzeigen
Manchmal gewinne ich den Eindruck, das beim Erwerb von Proxxongeräten von vollkommen falschen Voraussetzungen ausgegangen wird.
Das kann ich leider bestätigen! Man muß auch mal den Preis betrachten! Man kann die Grünlinge nicht mit Werkzeugmaschinen vergleichen, die im 4- bis 5-stelligen Preissegment liegen.

Und wenn man etwas Geschick hat, kann man durchaus hervorragende Ergebnisse erzielen, wie das Beispiel von Klabautermann auch zeigt.

Natürlich ist z.B. der Nonius an meiner Proxxon-Fräse nicht so präzise wie bei teuren Maschinen. Aber als grober Richtwert durchaus zu gebrauchen und der Rest wird mit Meßschieber, Augenmaß und Gefühl gemacht.

Also ich möchte meine grünen Helferlein nicht missen. Und eine Tischkreissäge steht schon auf meinem Wunschzettel. Ratet mal von welchem Hersteller
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Alt 19.08.2008, 22:53
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San Felipe San Felipe ist offline
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Hallo,
mir ist durchaus klar, das ich so eine Proxxon nicht mit Sägen vergleichen kann die ein vielfaches kosten. Mit meinen Werkzeugen, die ich bisher von Proxxon habe, bin ich ja auch vollauf zufrieden.
Für die meisten Schnitte würde mir sogar die KS langen. Aber eben nur für die meißten.
FKS und FET liegen im gleichen Preisfenster. Eine der beiden solls nun werden.
Alles Gute, Peter
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Alt 20.08.2008, 00:12
Klabautermann
 
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Auch wenn der Thread Tischkreissäge heißt, muss ich mal abschweifen.

Zitat:
Zitat von Arno Hagen Beitrag anzeigen
Augenmaß und Gefühl
Das allerdings muss man sich erarbeiten, man lernt es nicht an der CNC-Fräse

Zitat:
Aber als grober Richtwert durchaus zu gebrauchen
Wo setzt du den diesen bzw. deinen Richtwert an. Es ist noch gar nicht solange her, da wurde die ungenügende Präzision der Microfräse hier im Forum kritisiert.

Ich kann es nicht nachvollziehen. Damit mach ich so ziemlich alles, was man damit machen kann. Der ambitionierte Modellbauer kann gut mit einer Genauigkeit von 5 Hundertstel leben, denn das ist das was die Microfräse hergibt. Damit ist sind schon relativ gute Voraussetzung geschaffen.

1. Bild, das Trittbrett, Koordinatenbohren, 846 Löcher. Ebenso wurden die L-Profil-Streben des Schutzgitters gefräst

2. Bild, eine imitierte Decksluke, perfekte rechte Winkel und die Griffmulde sind gefräst.

3. Bild, Steuerrad aus lauter Einzelteilen, die Bohrung wurden mit dem kleine Teilgerät angefertigt, hier der Bericht dazu: klick

Mit diesem einfachen Teilgerät "fräse" ich mir auch meine Propellernaben immer als Sechskast, klick

4. Bild, gefrästen Prismen für Deckslichter

5. Bild, komplette gefräste Aufbauten einschließlich der Fensterrahmen

Das ist das, für was die Proxxon-Geräte hervorragend geeignet sind und für diesen Zweck sind sie bestimmt. Und genau dieser Markt wird bedient. Wer das vergisst oder nicht erkennt, hat fehlinvestiert.

Ich habe noch weitere Proxxon-Geräte, die ich entsprechend ihrem Verwendungszweck einsetze und sie haben alle eine ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis, so z.B. die kleine Kreissäge für die Feinschnitte, den Schwingschleifer, den Blockbandschleifer (absolut geil das Teil, ich habe noch nie Holzdecks so schnell und so sauber geschliffen bekommen), das sog. Bohr-/Fräszentrum und die Handbohrmaschine.

Das ich hier die Bilder zeige, damit will ich nicht protzen. Allerdings würde ich solche Ergebnisse nicht liefern können, wenn ich nicht die entsprechenden Werkzeuge hätte, nicht damit umgehen könnte und ihren Grenzen nicht kennen würde. Son

Ich fertige mir fast jedes Detail selbst, außer Dinge die ich selbst nicht bzw. nicht in der von mir gewünschte Qualität oder entsprechend Menge oder Abmessung herstellen könnte oder wollte (z.B. wasserdichte Stevenrohre, Messingpropeller, Elektronik). Ansonsten kauf ich fast ausschließlich Material und Halbzeuge.

Mittlerweile stelle ich mir sogar vereinzelt M1-Sechskant-Schrauben selber her.

Ich habe da noch den 60 Euro Ferm-Band-/Tellerschleifer aussem Baumarkt. Wunderbar dat Teil, dat schleift wie Hanne und Hanne schleift jut, seit Jahren.

Schaut euch doch mal diesen Link an:

Welches Meisterwerk dort entsteht und blättert mal durch, was dort für eine Fräse und Säge zu Einsatz kommt.

Fehlende Präzision, wo?

Mein absolut höchster Respekt vor dieser Arbeit.

Ich möchte niemandem zu nahe treten, und man möge mir meine Worte verzeihen, aber von 99% der Proxxon-Kritiker mit ihren High-End-Hochleistungpräzisionmaschinen, habe ich bisher noch kein Bauteil zu Gesicht bekommen.

Das andere 1% sind Leute, die selbst Edelstahlwellen und Stevenrohre abdrehen oder Mehr-Zylinder-Verbrennungsmotoren bauen. Oder der Verstellerpropeller von Rüder Pabst (die, die ihn kennen)

Aber diese Spezis haben sich eigentlich auch nie über Proxxon beschwert. Sie benutzen Sie nicht für das, was sie bauen.

Es gibt auch Dinge, für die habe ich 'ne Mark mehr investiert habe, sei es einen Kompressor und einen Oberklasse-Airbrush, würde aber nie die fehlende Feinfühligkeit einer Revell-Stundent bemängeln, die ist prima, für ihre Zwecke und das sind z.B. große Flächen, Rümpfe und dafür wird sie eingesetzt.

Also lasst uns doch mal den Ball flachhalten und nun dürft ihr mich auseinanderreißen 8)

P.S.: will jemand Zwieback, oder Popcorn

Geändert von Klabautermann (13.08.2009 um 16:21 Uhr)
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Alt 20.08.2008, 00:22
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Arno Hagen Arno Hagen ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Klabautermann Beitrag anzeigen
Also lasst uns doch mal den Ball flachhalten und nun dürft ihr mich auseinanderreißen 8)

P.S.: will jemand Zwieback, oder Popcorn
Nur in einem Punkt: Ich nehme das Popcorn
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Alt 20.08.2008, 00:26
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Didi Didi ist offline
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Didi der Mod: Hey Leute, macht es mir bitte nicht so schwer Themen einzuordnen.

Didi der User:
Andreas, ich gebe dir Recht was deine Beurteilung zu den Proxxon-Geräten und die Verwendung durch die Benutzer angeht.
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Alt 20.08.2008, 00:41
Klabautermann
 
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Zitat:
Zitat von Didi Beitrag anzeigen
macht es mir bitte nicht so schwer
Stell dich nicht so an

Wechsel die Überschrift auf "Grundsatzdiskussion zu Modellbau-Werkzeugmaschinen" und feddich is das
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  #13: Einzeln / Thread     Top
Alt 20.08.2008, 00:48
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Didi Didi ist offline
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Zitat:
Zitat von Klabautermann Beitrag anzeigen
Stell dich nicht so an

Wechsel die Überschrift auf "Grundsatzdiskussion zu Modellbau-Werkzeugmaschinen" und feddich is das
Manchmal könnte ich dich...........




Didi der Mod: ich guck noch wie es sich entwickelt................
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Alt 20.08.2008, 17:46
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Jo_S Jo_S ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Klabautermann Beitrag anzeigen
Mit dem Hartmetallsägeblatt? Also, ehrlich, die 5 mm sind nun wirklich stark untertrieben.

Hallo Andreas,
die Aussage von mir bezog sich auf die (geringe) Motorleistung, nicht auf das Preis-/Leistungs-Verhältnis. Na klar kann ich mit 0,05mm/sec Vorschub auch mehr schneiden. Aber man merkt bei der FKS/E halt doch deutlich, wann sie an ihre Grenze kommt - und das ist dann doch recht schnell. Fairerweise sollte ich aber vielleicht dazu sagen, dass meine grosse Präzisionskreissäge 1,6 kW hat, allerdings auch fast das 10fache kostet... das verschiebt natürlich im Alltag den subjektiven Blickwinkel ein bisschen. Kommst du mit dem wabbeligen Anschlag der FKS/E klar oder hast du da was umgebaut?

@Peter: bevor du zur FET greifst, schau dir mal an, ob bei der FKS/E mittlerweile vielleicht ebenfalls der Anschlag geändert wurde. Die FET hat keine Drehzahlregulierung. Die brauche ich bei der Kreissäge zugegebenermaßen auch nicht so dringend wie bei der Dekupiersäge, ist aber trotzdem "nice-to-have".
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Alt 20.08.2008, 18:03
Klabautermann
 
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Zitat:
Kommst du mit dem wabbeligen Anschlag der FKS/E klar
Ich habe den Anschlag der "ersten" Version, der ist weder übermäßig wabbelig noch umgebaut. Ich komme damit sehr gut klar, hatte es ja schon verlinkt

Zu allen anderen deiner Argument habe ich mich positioniert, ich würde mich jetzt nur wiederholen.
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  #16: Einzeln / Thread     Top
Alt 20.08.2008, 18:24
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San Felipe San Felipe ist offline
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Hallo,
also ich für mein Teil bin mit meinen Proxxons glücklich. Mir langen die auch. Natürlich wünscht man sich so manches High-End-Werkzeug, wobei der Umgang damit sicher auch nicht ganz so einfach ist. Von den anfallenden Kosten und auch vom Platzbedarf wollen wir besser nicht anfangen.
Worauf kommt es mir an? Das Arbeiten mit diesen Werkzeugen soll Spass machen und keinen Frust verbreiten. Ist ja alles Hobby was wir hier anstellen, also auch ein gutes Stück Entspannung. Ich denke das geht fast allen hier so.
Die Qualität (Spassfaktor) dieser Werkzeuge sollte in einem guten Verhältniss zum Preis stehen.
Alle diese Eigenschaften finde ich bei Proxxon. Aber natürlich nicht nur da. Ich hab auch keine Hemmungen zuzugeben, das ich 2 von diesen Aldi-Ersatzdremeln im Einsatz habe. Na und? Die sind doch nicht schlecht. Auch so einen Akku-Bohrer für 3,50€ aus dem Ramschladen.
Wahrscheinlich komme ich mit der Proxxon-Tischkreissäge sogar besser zurecht als mit so einem Profi Teil, weil die mir viel zu kompliziert sind und ich deren Möglichkeiten auch nicht ausschöpfen kann.
Alles Gute, Peter
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  #17: Einzeln / Thread     Top
Alt 20.08.2008, 20:27
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Torsten Torsten ist offline
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Ich finde, die Qualität eines Werkzeugs orientiert sich maßgeblich mal an drei Dingen - in Reihenfolge der Wichtigkeit:

a) Die eigenen Fertigkeiten. Das beste Werkzeug nutzt nix, wenn man es nicht sachgemäß nutzen kann und womöglich aus Unkenntnis zersemmelt.

b) Der angestrebten Teile-Präzision und Einsatzhäufigkeit.

c) Dem Inhalt des Geldbeutels...

Grüße

Torsten
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Signatur? Brauch ich nicht...
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  #18: Einzeln / Thread     Top
Alt 20.08.2008, 22:55
Benutzerbild von Jo_S
Jo_S Jo_S ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Klabautermann Beitrag anzeigen
Ich habe den Anschlag der "ersten" Version, der ist weder übermäßig wabbelig noch umgebaut. Ich komme damit sehr gut klar, hatte es ja schon verlinkt

Hallo Andreas,

habe den Link mal angeschaut - das ist in der Tat ein ganz anderer Anschlag als an meiner Maschine!!!
Also hat Proxxon offenbar schon früh erkannt, das der erste Anschlag völliger Mist war - der konnte gar nicht funktionieren (zur Erklärung: ich habe die Maschine irgendwann Anfang der 90er gekauft). Super - da werde ich direkt mal anfragen, ob der nicht auch einzeln erhältlich ist. Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben, gell?!

(Jetzt frage ich mich natürlich, ob die Serie, aus der deine Maschine stammt, direkt auch einen stärkeren Motor spendiert bekommen hat - das würde dann die Widersprüchlichkeit in unserer zweiten Aussage erklären).

Gruss, Jochen
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Alt 20.08.2008, 23:40
Klabautermann
 
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Zitat:
Zitat von Jo_S Beitrag anzeigen
direkt auch einen stärkeren Motor spendiert bekommen hat - das würde dann die Widersprüchlichkeit in unserer zweiten Aussage
4.400 bis 6.900 U/min, 200 W

Jochen, versteh mich nicht falsch. Ich habe auch die Diskussion mit der Dekupiersäge im Ursprungsthread verfolgt. Mein Fazit daraus, zumindest was das Grundthema dieser Community betrifft, man sollte dabei das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren.

Ich verfolge dann auch solche Threads, wie die des Zwiebackmädels die wiederum ihrerseits auch diese Werkzeugthreads zu lesen scheint.

Und dann kommt sowas raus:

Zitat:
ich wollte mir vllt eine dekupiersäge kaufen...hier wurde ja schon viel darüber diskutiert.
ja, ich habe mich schon bei euch informiert!!
aber ich habe auch über einen laubsägetisch nachgedacht. was ist besser wo liegen die unterschiede??

auf jeden fall soll es etwas elektrisches sein, denn ich HASSE Laubsägen(es dauert ewig, sie gehen kaputt arghh...)
Gehe ich mal davon aus, dass hier nicht getrollt wurde, wird doch eins klar: weder Grundlagenwissen noch Fach- oder Sachkenntnis sind vorhanden, noch der Wille sich handwerkliche Fähigkeiten aneignen zu wollen.

Pauschalisierungen, die den Eindruck erwecken, dass man lediglich etwas schafft, wenn man Werkzeuge nur ab einer bestimmten finanziellen Untergrenze benutzt und alles darunter nur Mist ist, halt ich in dieser Hinsicht dann noch weniger förderlich.

Ich hab eine Kameraausrüstung die mittlerweile erheblich die Grenzen des normalen Durchschnittsbudgets und möglicherweise sogar des eigentlich Notwendigen überschritten hat, aber eine teure Kamera macht noch lange keine besseren Bilder.

Ich gebe dir insofern recht, das im speziellen die FSK/E nicht für den großen Leistungseinsatz geeignet ist, das F in FSK bedeutet Feischnitt, und dann versuch mal eine 2x2 mm Leiste mit deinem Hightech-Dingen zu schneiden. Bildlich gesprochen bin ich manchmal mit dem Daumen so nah am Abzug, das es mir den Schweiß treibt und ich lieber auf die ganz Kleine ausweiche.

Insofern sei mir nicht böse über meine Vehemmenz zum Thema. Ansonstens kann ich mich Peter und Torsten nur anschließen.
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Alt 21.08.2008, 01:20
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Böse sein? Ach Quark... sowas mach' ich doch nicht in meiner Freizeit!

Ich weiss, was du meinst - und denke auch, dass wir prinzipiell eine sehr ähnliche Ansicht dazu haben. Das ist aber in einem kurzen anonymen Thread schwer vermittelbar. Hier fragte eingangs ein Modellbaukollege nach Erfahrungen mit einer der Proxxon-TKs, die habe ich halt so gut und objektiv wie möglich beantwortet.

Wenn mich andererseits jemand fragte, was m.E. die beste käufliche Dekupiersäge ist, würde ich antworten: entweder Hegner oder ein guter Juweliersägebogen für 15-20 €. Ich bin beileibe kein Verfechter von mehr/besser/teurer (im Gegenteil!), sondern hatte lediglich das Glück, aus meiner früheren Tätigkeit als Architekturmodellbauer noch über eine entsprechende Maschinenausstattung zu verfügen, die jetzt nutzbringend im Hobbykeller steht. Aber: nur für's Hobby hätte ich die Sachen ganz sicher nicht angeschafft. Wenn man Geld damit verdienen muss, zählen ja auch ganz andere Kriterien (z.B. was ist die schnellste Art, um zu präzisen Ergebnissen zu kommen, wie lange halten die Dinger im Dauerbetrieb, etc.).

Was ich dagegen aber richtig sexy finde: wenn jemand, der handwerklich begabt ist, mit einfachsten / billigsten Mitteln zu richtig tollen Ergebnissen kommt - das finde ich weit bewundernswerter als blinden Konsumrausch. Ich glaube, das sehen wir beide ähnlich.

Um aber nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen: eine Alternative zur Proxxon wäre für mich noch die kleine Böhler. Die Proxxon kostete damals ca. 320 € (ich rechne immer noch mit 640 DM, das kann ich mir besser vorstellen). Das finde ich erstmal viel Geld, gerade für's reine Hobby. Und für meine spezielle Proxönin war es zu teuer (deine kenne ich nicht, aber sie sind ja offensichtlich nicht ganz identisch). Die Hegners z.B. finde ich - trotz rund 80 € mehr für die kleinste - preislich angemessen, im Sinne von "preis-wert". Ich habe nach wie vor einige Proxxon-Sachen in Betrieb, aber irgendwie mag ich sie alle nicht so richtig und finde die meisten von ihnen Preis-Leistungsmässig kritisch. Das bedeutet nicht "zu billig"!! Die Billig-Dremel von Aldi ist mir ganz persönlich z.B. lieber als der Proxxon Feinbohrschleifer (die läuft zwar auch nicht soo wahnsinnig rund, hat aber richtig Drehmoment). Für kleine Bohrungen benutze ich meistens lieber einen 5€-Stiftenkloben als die Ständerbohrmaschine. Ich schleife lieber mit 60-Cent-Schleifpapier und ohne Schleifklotz nackt von Hand, obwohl mir vier verschiedene Schleifmaschinen zur Verfügung stehen würden - ich brauche sie meistens nicht. Die Liste liesse sich endlos fortsetzten - du weisst, was ich meine. Guter Modellbau ist definitiv keine Frage des Etats - aber wenn ich schon eine dreistellige Summe in ein Maschinchen inverstiere, erwarte ich auch etwas angemessen vernünftiges. Und in diesem "angemessen" liegt das Problem - da wird die Sache eben hochgradig subjektiv und eine reine Frage der persönlichen Erwartungshaltung. Allerdings finde ich, dass wir alle bereits viel zu unsensibel für "deutsche Preisgestaltung" geworden sind - oftmals sind dieselben Sachen z.B. in den USA fast allesamt 30-50% billiger, egal ob Kameras, Fernsteuerungen oder Maschinchen. Allein das lässt mich schon nach "angemessenen" Alternativen suchen.

Aber nach diesem Thread ist die erste Alternative natürlich erstmal ein neuer Anschlag.
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Geändert von Jo_S (21.08.2008 um 01:45 Uhr)
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  #21: Einzeln / Thread     Top
Alt 21.08.2008, 01:21
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Na immerhin, jetzt kann ich wenigstens ohne Bedenken die FSK mal ganz fest ins Auge fassen und brauch nicht noch ewig nach Alternativen oder Zubehör Anschlägen zu suchen.
Und auch ein ganz grossen Dankeschön an dich Andreas. Jetzt weiss ich endlich wie ich die Gratinge für die Galeasse bauen kann. Die sind bei dem Schiff circa 30x30cm, da gibts einfach nix mehr im Zubehör. Man was hab ich überlegt, wie das wohl hinzubekommen ist. Eingefallen ist mir nichts, jedenfalls nichts was vertretbar ausgesehen hätte. Da hätten die armen Sträflinge ja fast im Dunkeln schwitzen müssen. Da ich 2 linke Daumen habe wirds zwar erst einmal reichlich Kaminholz geben aber im Laufe der Zeit werd ich das, wohl nicht so perfekt, auch hinbekommen.
Alles Gute, Peter
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Alt 21.08.2008, 01:57
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Vielleicht findest du im Ruhrgebiet ja einen Händler, der sowohl die FKS als auch die http://www.gw-werkzeuge.de/angebot.htm?/boehler4.htm parallel anbietet. Da sparst du noch einen Hunderter und kannst beide mal wirklich anfassen. Das macht die Entscheidung wesentlich einfacher.
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Alt 21.08.2008, 06:06
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Na ja, fast im Ruhrgebiet, aber dafür günstig: GHW

Wenn ich Proxxons streicheln will gehe ich nach Hagebau
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Andreas

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Alt 21.08.2008, 09:10
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Zitat:
Zitat von San Felipe Beitrag anzeigen
Jetzt weiss ich endlich wie ich die Gratinge für die Galeasse bauen kann
Das war bei mir aber Maßstab 1:20 und du bist natürlich abhängig von der Breite des Sägeblattes. Die war in diesem Fall 1,5 mm. Man müsste sich dann ggf. entsprechende Scheibenfräser mit 10 mm Aufnahmebohrung besorgen, so wie hier verwendet wird

Ist überhaupt interessant. Kennt einer eine Bezugsquelle?
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Alt 21.08.2008, 09:38
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Zitat:
hier
boah, ist das gut.
Gibts an der VHS auch Schnitzkurse? Was bin ich doch für ein Stümper.

Ist natürlich klar, das die Wahl des Sägeblattes zum Maßstab passen muss.
Die Galeasse entsteht in 1/30 rund 1,4m Rumpflänge (der ist auch schon fertig und schwimmt, bisher aber nur im Schlepp). Muss da ja die Rudermechanik unterbringen.
Entwickelt sich aber zur unendlichen Geschichte, die hatte aber auch ein Happy End. Noch darf man Hoffnung haben.
Ganz so schmal darf das Blatt dann auch nicht sein.
Alles Gute, Peter
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