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Hallo
Ich grüße erstmal alle Mitglieder hier. Bin durch meinen Sohn wieder zum Schiffsmod.bau zurückgekommen. Aufgrunddessen habe ich meine mittlerweile 40 Jahre alte Commodore aus´m Keller geholt und restauriert. Und jetzt habe ich eine Frage zu neuen Bleiakkus. wie verhält sich das ? Neuer Bleiakku, Ladezustand unbekannt wird entladen auf 5,6 Volt. Dann wird die angegebenen 10 Stunden mit 700 mAh geladen. Dann erneute Kapazitäts-Prüfung, Ergebnis nach Entladen bis auf 5,6 Volt = 3,20 Ah . Kann ich jetzt davon ausgehen das man mir einen defekten Akku verkauft hat ? Oder muß man einen Bleiakku erst ein paar mal dieser Prozedur unterziehen bis er seine Kapazität erreicht ? Danke und Gruß Rüdi
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Himmiherrgottsaggramentzefixlujamileggstamoaschsch eissglumbverreggds |
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Zitat:
Also mit 700 mA geladen und durch Entladen mit X00 mA dem Akku eine Kapazität von 3,2 Ah entnommen. Und dann meinst du sicher einen 6 V Akku mit eine Kapazität vom 7 Ah. Du hast eine Ladegerät für Blaiakkus verwendet? Hast du einen Lader mit Vollerkennung verwendet oder hast du ihn nur nach 10 Stunden abgenommen? Zitat:
Dann wirst du auf jeden Fall sehen ob der Akku schon vorgeschädigt ist. Das kann durch zu hohe Temperatur passieren oder durch eine lange Lagerzeit ohne Ladung bzw. eine vorhergende Tiefentladung unter 1,8 V pro Zelle. Eigentlich sind die heutigen Bleiakkus recht robust, Vliesakkus die robustesten. Laden mit C/10 ist ok, der Entladestrom kann höher sein. Immer recht interessant zum Thema Akkus die Battery University |
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Servus,
also ich habe ein Automatic Ladegerät. Geladen wurde mit 0,8 A. Irgendwann nach 4,5 Stunden ging der Lader mit dem Ladestrom auf 0,2 A runter. Das war für mich das Zeichen das der Akku voll ist. Dann wurde mit 2 A entladen und heraus kam was ich weiter oben beschrieben habe. Gruß
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Himmiherrgottsaggramentzefixlujamileggstamoaschsch eissglumbverreggds |
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Zitat:
Zitat:
Und, was ist das denn nun für ein Akku? :dontknow: Beziehe ich mich jetzt auf deine 10 Stunden Ladezeit mit den 0,8 und 0,2 A dann sind ja gerade mal etwas über 4 A geladen und ... Zitat:
Aber Hellsehen mit der Glaskugel ist immer so einen Sache, deshalb verrate uns doch mal, was du nun für einen Akku hast. Nennspannung und Nennkapazität würde fürs erste erheblich weiterhelfen. |
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Ich fasse zusammen:
Akku 6V 7 Ah, 4,5 Stunden geladen mit 0,8 A = vom Akku aufgenommen Kapazität 3,6 Ah, Entladen mit 2 A, dabei vom Akku abgegeben Kapazität 3,2 Ah. Gehe ich davon aus, das der Akku neu und möglicherweise im ungeladenen Zustand war, dann ist alles im grünen Bereich. Ich würde ihn mal komplett entladen, dann tatsächlich 10 bis 14 Stunden mit C/10 laden und dann noch einmal entladen, sofern das mit deinem Ladegerät möglich ist. |
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Guten Morgen,tja genau das hat mein Ladegerät die ganze Nacht bis heute morgen gemacht.
Entladen habe ich ja, dann rangehängt mit 0,7 A Mein Ladegerät zeigt heute Morgen folgendes an. Geladene Kapaität 3,49Ah Momentaner Ladestrom 0,10 A Spannung 6,9 V Ladezeit 8 Stunden 54 Minuten Und nun ?
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Himmiherrgottsaggramentzefixlujamileggstamoaschsch eissglumbverreggds |
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Ganz einfach: warten!
Bei Bleiakkus ist immer Geduld angesagt. Wenn Du mit 0,7A ganz korrekt den Ladevorgang gestartet hast, dann dauert es 12 bis 14 Stunden bis der Akku voll ist. Das ist nun mal so. Der Ladestrom wird noch weiter sinken, bei meinem Ladegerät so bis 20 mA. Irgendwann meldet sich das Ladegerät, und sagt:"Akku voll!". Wenn Du dann mit 1 A entlädst, dann dürfte die entnommene Kapazität bei gut 6 Ah liegen. Das ist bei meinen Akkus ein normaler Wert. Die aufgedrukten 7Ah werden nur unter optimalen Bedingungen erreicht.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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Hallo,
wenn das Ladegerät den Typ "Bleiakku" erkannt hat, dann wird es mit konstanter Spannung laden, d.h. gegen Ende des Ladevorgangs reduziert sich der Strom automatisch. Wenn mit konstantem Strom geladen wird (Verfahren bei NiCd- und NiMH-Akkus) dann sollte man die 14 Stunden mit einem Zehntel der Nennkapazität einhalten; aber nur, wenn der Akku vorher leer war, sonst wird er unter Umständen überladen. Fazit: Bleiakkus besser mit konstanter Spannung laden, dann muss man sich nicht um den Ladezustand Gedanken machen. Die Kapazität wird meist bei einem Enladestrom von einem Zehntel der Nennkapazität ermittelt; seltener bei einem Zwanzigstel. Ich würde jetzt den Akku einfach weiterladen, bis der Strom unter 0,1 A zurückgegangen ist; dann wieder entladen mit einem Strom entsprechend einem Zehntel der Nennkapazität und sehen, wie lange er durchhält. Falls noch nicht zufriedenstellend, das Ganze wiederholen und sehen, ob sich etwas bei der ermittelten Kapazität tut. Hat das Ladegerät so etwas wie eine "Bleiakku-Aktivierung" (kurzfristige Entladepulse mit hohem Strom)? So etwas kann auch noch helfen, müde Akkus wieder munter zu bekommen.
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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