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Umfrageergebnis anzeigen: Wie findet ihr meine Idee?
Kagge, das hält doch keine halbe Saison druch 2 22,22%
Naja, selber würd ich es mich nicht trauen 4 44,44%
Klasse, wenn´s denn klappt bau ich mein nächstes genauso 3 33,33%
Teilnehmer: 9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 18.03.2008, 22:15
Bernhardt Bernhardt ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2006
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 343
Standard Telsa Systems - freidurchflutet

Hi,

meld mich mal nach langer Pause im Forum....

Aaalso:

Es fing an, als ich den Modellwerftartikel über "graupner Wet protect" gelesen hab.

Ich dachte mir das is mal was gescheites fürs Ubootbauen!

Da ich schon vorher einige Versuche zu freidurchfluteter Elektronik gemacht habe und postiv bestärkt wurde, hab ich mich zum Bau eines neuen Ubootes entschieden.

Ziel war eig. alles frei im Wasser und billig.

Am besten eignen sich da die Forschungsroboteruboote, weil die ja meistens nur aus gestänge bestehen.

Als endlich Ferien waren bin ich gleich in die Stadt und hab alles besorgt.

Durch einen Bekannten bekam ich 2 baugleiche 60mm Computerlüfter --> mein Antrieb.

Nächste Entscheidung waren dann die Akkus:

Einerseits billig, anderesseits leicht. Also hab ich mir von Conrad 10 AA-Nihm gekauft. Die kann man meines wissens nach nicht so unterwasser betreiben, weil sie ein Notfallventil haben --> hoher wasserdruck ---> wassereintritt.

Also musste ich schon die ersten Abstriche machen, indem ich einen kleinen Druckkasten für die Akkus bauen musste.

Der Bau ging mit Kohlefaserstäben recht flottvoran und ich kam zu Versiegeln mit Wet Protect:

Alles nach den angaben von dem Schweineteuren Zeugs gemacht und trocknen lassen.

Nach einer Bauwoche war dann alles fertig und es ging zum Badewannetest:

Das ding genommen um vorsichtig reingesetzt...

...alles zuckt und tut als wäre die Fernsteuerung aus, war sie aber nicht.

Sobald das wasser grob abgetropf war, gings wieder perfekt.

Im Wasser blieben aber erhebliche Ölflecken zurück....

Verständlicherweise war ich wahnsinnig entäuscht von den Absolut Falschen Versprechungen der Firma Wet protect, Graupner und dem Zeitungsbericht! Sehr interessant ist hierzu diese Seite: http://www.wet-protect.com/

Weil ich nicht so schnell aufgebe habe ich kurzerhand alles in Dubiersilikon = 2 K Silikon (20 min trocken) vergossen und die Antriebsplatinen mit klarlack eingesprüht (bewährt sich da komischerweise sehr gut).

Dann gings zur ersten Probefahrt...

...das Modell stand (ohne Akkubox) auf dem Cabriodach...

und weil das Wetter beim Warten so sonnig war mal das Dach geöffnet (Das auto stand).

Nachher lagen viele viele schwarze stäbchen auf dem Breunigerlangparkplatz verstreut...

Nach allen konnte ich es wieder zusammensetzen ---> keine sichbaren Schäden mehr.

Beim 2. hat alles gklappt und ich war sehr zufrieden mit dem Boot.

Zwar ist der eine Lüfter etwas stärker als der andere, aber wayne, so ein Ding ist alles andere als Aquadynamisch und so weiter.

Hier meine Bilder und Vids

So, ich bin voll überzeug von diesem völlig neuem Ubootprinzip,

Wie sieht es mit euch aus?

Meine vereinskameraden wollen mir nicht abkaufen das es funktioniert, aber ich werd es ihnen noch beim Anfahren zeigen!^^

Meines Wissens nach bin ich der erste, der ein solches Uboot gebaut hat, wenn das nicht so ist, dann würde ich sehr sehr gerne meinen Vorgänger kennen lernen.

So viel Spaß beim Foto und Videoschauen, ich stehe euch hier sehr gerne zu jederlei Fragen bereit.
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Alt 19.03.2008, 01:41
genius genius ist gerade online
 
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Wien
Beiträge: 349
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Prima Sache!

Wie hast Du den Servo freiflutend gemacht?
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Alt 21.03.2008, 00:46
Bernhardt Bernhardt ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2006
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 343
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Ist nicht mehr freidurchflutend, ich habs mit dem Wetprotect "isoliert" , aber das hat garnichts gebracht!

also die löcher wieder zugbappt, und das hält komischerweide einfach so ohne jegliche Vorbereitung dicht.

Ist übrigens das billigste, was es gibt von Conrad 3,5€ oder so...
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Alt 21.03.2008, 08:43
genius genius ist gerade online
 
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Wien
Beiträge: 349
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Ich bin genauso wie Du überzeugt, daß das Wasserfest machen aller Teile die ideale Methode für die Konstruktion von Tauchdrohnen ist. Am Besten sollte nirgendwo mehr ein gasgefüllter Hohlraum sein. Daß Du kommutatorlose Elektromotoren verwendet hast ist für mich ein Hinweis, daß Du da auch für Salzwasser vorplanen könntest, denn normale E- Motoren funktionieren in Süßwasser auch so.
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Alt 21.03.2008, 13:20
Bernhardt Bernhardt ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2006
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 343
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Ja klar, das wäre die Königsklasse^^

Aber allgemein, Computerlüfter taugen viel mehr, als man denkt.

---> muss ja kein Uboot sein.... (mal so als Tip, dden ich will den sehen, der für einen Brushlessmotor mit regler und Schraube zusammen weniger als 17€ zahlt!)
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  #6: Einzeln / Thread     Top
Alt 27.05.2009, 01:25
Bernhardt Bernhardt ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2006
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 343
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So, einige Zeit ist vergangen und das Teil gibts immer noch.
Die Schrottakkus vom großem C werf ich raus und ein 3s Lipo nimmt Platz.
Auch warte ich auf einen kleinen Geldsegen um die mittlerweile kaputten Lüfter durch 2 kleine Aussenläufer zu ersetzen.
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