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Guten Morgen zusammen,
ich möchte mal folgende Frage aufwerfen. Die Gruben (im April soll sie nun endlich kommen, hat ein MA von Graupner auf der Nürnberger Spielwarenmesse gesagt) soll 10 Kg wiegen. Laut Graupner sind inklusive: 2 Bleiakkus 12 V/7 AH, 2 Motoren Speed 600, 2 Seilwinden (für Tocherboot-Aufnahme/Heckklappe) und 1 Zahnradpumpe für Löschmonitor. Alle weiteren Zusatzfunktionen (=Zusatzgewicht) sind schon "kritisch". Ich habe jetzt mal spaßeshalber meine Bermpohl (ähnliche Fläche wie Gruben, ca. 6,3 Kilo) mit Blei auf 10 Kilo beschwert. Das Ergebnis ist verheerend: Sie liegt wie ein voller Öltanker im Wasser und wühlt mehr als sie gleitet. Meiner Meinung nach kann das mit 10 Kilo nicht funktionieren, ich würde statt der Bleiakkus unbedingt LiPOs nehmen und ggf. bei Untergewicht mit Blei nachtarieren (das ist auch gut zum Einstellen der Tochterbootaufnahme). Die einzige Frage ist, kann man LiPos parallelschalten? Wohl doch eher nicht wg. des geringen Innenwiderstandes, da können ja hohe Ströme von Akku zu Akku fließen. Dann müsste man die Motoren jeweils mit 1 separaten Fahrtenregler ansteuern? Wenn es hier einen LiPO-Experten gibt, würde ich mich über Feedback freuen. Beste Grüße Frank |
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Ja, man kann Lipos parallel schalten und auch so laden. Hat man mehrere Lipos in Reihe, dann muss jede durch einen Liposaver oder Equalizer geschützt werden. Die Lipopacks haben dafür schon die entsprechenden Anschlüsse.
Wenn man zwei geladene Zellen parallel schaltet, dann dürfte kurze Zeit ein Ausgleichsstrom fließen. Ich halte das für unproblematisch, weil die Zelle, die Strom abgibt an Spannung verliert und die geladene an Spannung gewinnt. Dabei kann sie aber nie die Grenzspannung von 4.2V(? hab den genauen Wert nicht im Kopf) erreichen, denn sie wird ja von einer anderen Zelle geladen. Übrigens gibt es auch in fertigen Lipopacks parallel und in Reihe geschaltete Zellen. Die Gruben wiegt 80t, im Maßstab 1:20 wären das 10 kg, das passt. Viele Grüße Harry
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Hallo Harry, danke für die Antwort :-) Werde die LiPos mit einem Balancer laden, dann müsste es tatsächlich gehen.
Mit dem Gewicht bin ich weiter skeptisch. Werde den Rumpf mal vor Baubeginn mit 10 Kilo laden und in der Badewanne gucken wie tief er liegt. Man muß folgendes bedenken: Ein Akku 12V/7Ah wiegt alleine 2,6 Kilo, 2x=5,2 Kilo. Die Motoren Speed 600 2x260=520 g, Zahnradpumpe 100 g u.s.w. u.s.w., d.h. ohne Schiff sind wir schon bei 6 Kilo. Mit 2xLipo 14,8V/5Ah sparen wir 4 Kilo ein!!! Beste Grüße Frank |
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Ich kann Deine Bedenken bezüglich des Gewichts verstehen, denn als Faustformel bin ich mit damit ganz gut gefahren: 50% wiegt das Modell, 50% die RC-Anlage mit allem drum und dran.
Viele Grüße Harry
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Hallo,
die meisten Modelle von Graupner sind zu schwer. Zumindest meiner Erfahrung nach. Von LiPos würde ich die Finger lassen. Mir sind die Dinger zu gefährlich. Als Alternative kann man auch hochstromfähige NiMH Zellen nehmen. Die haben auch ein besseres Verhältnis Gewicht:Leistung als Blei-Akkus. Ausserdem kann man den Schwerpunkt schön tief halten, wenn man die Packs anpasst. |
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Hallo zusammen
LiPo, ein interessantes Thema. Vielleicht mal zum Ueberdenken: Jeder Modellkapitän trägt Sorge zu seinen Akku's und pflegt und hegt diese, mehr als jeder andere, der Akkus einsetzt! Damit ist schon vieles auf der guten Seite! Und Hand aufs Herz. Die Meisten von uns haben täglich einen Lipo, nahe dem Kopf. Auch ein Handy-Akkus ist ein LiPo und wer schaut dem Handy zu, während es geladen wird? Ich fliege nebenbei noch Modell-Heli's. Hier werden die Akku's ganz anders hergenommen. Laden, so schnell wie möglich, im Flug Strom-Bezug ohne Ende! Mit der nötigen Pflege ist so ein Akku sicher nicht gefährlicher als ein andere. Bei einem Kurzschluss geht es sowieso in Flammen auf, zumal meinstens keine Sicherungen vorhanden sind. Aber, jeder soll es so machen wie er will. Ich setzte LiPo's in verschiedensten Geräten (auch auf der Arbeit) ein und hatte noch nie ein Problem damit. Vielleicht eine Ueberlegung wert, wenn es mal mit dem Gewicht happert? |
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Hallo Ümmi,
Deine Aussage ist für die alten Zellen bis ca 3300 mAh richtig. Aber alle neueren ( > 4000 mAh) sind relativ empfindlich und verlieren doch sehr schnell die Nennkapazitäten. Hanjo hatte darüber auch bereits an anderer Stelle schon mal was dazu geschrieben. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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Hallo Didi,
auf die Schnelle habe ich nur diese Thread gefunden. http://www.schiffsmodell.net/showthr...458&highlight= Dort schreibt Hanjo über die Behandlung der neuen Zellen. Auch über die Empfindlichkeit bei Überlastung. Ich bin der Meinung, er hat auch in einem anderen Thread, was dazu geschrieben. Habe ich aber nicht gefunden. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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Zitat:
wieder was dazu gelernt, ich habe nur so alte Strombüchsen bis 2400 mAh, die sind noch hart im nehmen. Dann weis ich ja bescheid, was ich beim nächsten Einkauf beachten muss. |
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Ich habe in den letzten ein bis zwei Jahren eine Reihe von NiMH Zellen gekauft, Größe AAA 1000mAh, Größe AA 2100mAh, Marke GP von Reichelt.
Ich habe festgestellt, dass ca. 70% von ihnen trotz seltener Nutzung schnell Kapazität verlieren. Die Zellen haben bei mir nicht viel zu leiden, und daher bin ich misstrauisch geworden. Ich gehe noch nicht soweit zu behaupten, dass die Zellen generell schnell ihre Kapazität verlieren. Aber beim nächsten Neukauf werde ich den Lebenslauf der Zellen notieren und sie genau beobachten. Wobei meines Wissens die Nennkapazität nur bei C/10 Strombelastung erreicht wird, das sollte man nie vergessen. Ach ja, meine 10 Jahre alten 1700 NiCd im Sender haben immer noch 1700....und meine 50mAh NiCd haben auch ihre 50 behalten. Ich habe den Eindruck, die guten alten NiCd sind deutlich robuster gewesen. Viele Grüße Harry
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Hallo Leuts
Ich weis nicht wie sich diese Formel/Rechnung? nennt, aber irgendwie kommt das bei einigen meiner Modelle hin mit der Gewichtsberechnung: Länge x Breite x Tiefgang x F ?? = ca. Kg Gruben: 1160 mm x 300 mm x 55?? x 0,7 = ca.13kg Ausrechnung in dm (Dezimeter): 11,6 x 3,0 x 0,55 x 0,7 = 13,398kg Also, ich weis nicht was "F" für ein Wert ist und ob das stimmt. Tiefgang von 55mm geschätzt/angenommen. Also, wer schon ne Gruben dann hat, bitte Balasttest machen. Gruß Peter |
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Warum so komplizert, man kann doch direkt umrechnen:
Zitat:
Viele Grüße Harry
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Hallo!
Ich denke auch, dass man die Rümpfe der Bermpohl und der Gruben nicht miteinander vergleichen kann. Das war ja der Ausgang des Threads. Die Bermpohl ist im Modell ganze 5 cm schmaler, aber nur 5cm länger, wobei mir die Rumpflinien der Bermpohl schlanker erscheinen (im Heckbereich auf jeden Fall) und der längere Rumpf damit weniger zur Verdrängung beiträgt, als ein breiterer Rumpf. Der Vergleich der Originale macht es vielleicht noch deutlicher. Die Bermpohl war rund 4 Meter länger, wog aber nur 10 to mehr als die Gruben. Gruß Jörg |
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Hallo!
Berücksichtigt ihr auch, dass die Bermpohl einen anderen Maßstab hat? Umgerechnet sollte sie im Maßstab 1:22 (!) eine Verdrängung von rund 8kg haben, also leichter sein als die Gruben im Maßstab 1:20. |
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Heute wurde der praktische Beweis erbracht dass meine Befuerchtungen berechtigt waren - leider. Bin auf eine selbstgebaute Hans Hackmack gestossen in 1:20 mit laut Besitzer 9,8 Kilo. Das Schiff lag geschaetzte 2 cm tiefer als WL das Fahrbild sagen wir diplomatisch unorthodox. Dies wurde versucht mit Uebermotorisierung zu kompensieren das sah aber alles recht lustig aus.
Fazit: Werde nach Motoreinbau mal auf 7 Kilo auffuellen und schauen wie es liegt. Zur Not muessen halt Funktionen dran glauben Hauptsache das Ding faehrt schoen. |
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