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Moin liebe Gemeinschaft
möchte Euch mal eben über mein neuestes Missgeschick vom letzten Wochenende berichten. Normaler Weise schütze ich meine Zellen immer durch ein Stück Schlauch über dem Goldstecker vor einem unbeabsichtigten Kurzschluss. Dennoch ist es mir durch eine Unachtsamkeit im Eifer des Gefechts passiert, was irgendwann mal passieren musste! Ein Kurzschluss eines meiner 3s LiPo Packs. Das Ergebnis daraus ist auf meinem angehängten Bild deutlich zu erkennen . Eine Zelle ist um das Dreifache ihrer normalen Dicke aufgebläht und jetzt nur noch was für den Sondermüll! Dieser Prozess ist innerhalb von einer Woche entstanden. Darum der dringende Hinweis an alle LiPo nutzer.: sollte Euch ähnliches passieren, bitte den Betreffenden Pack unter Beobachtung an einem geschützten Ort aufbewahren und nach deutlichen Verformungszeichen sofort im Sondermüll Entsorgen ...die anderen beiden Zellen haben nach gründlichen Messungen keinen Schaden genommen und lassen sich auch ohne Probleme Laden/Entladen und Ballancen. So habe ich nun einen 3s Pack weniger und einen 2s Pack mehr :wink: . Geposted nach 24 Minuten 47 Sekunden: ...ach und ich möchte an dieser Stelle nochmals eindringlich darauf Hinweisen Ladevorgang, ob LiPo oder andere Zellen immer in Auge behalten! Sonst kann ein schöner Böötle Tach auch mal so Enden...Ladevorgang bitte immer Beaufsichtigen!
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Gruß Matthias |
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Hallo,
wir wissen nun nicht um welchen Hersteller es sich bei dem Lipo handelt. Wir wissen ebenfalls nicht, ob aus Versehen mit falschem Ladeprogramm geladen wurde etc. In der Rennbootszene ist mir keiner bekannt, der einen solchen Fall hatte, aber ich habe viele explodierte NiMh gesehen. Fakt ist, daß gerade bei Lipos die Geiz ist geil-Mentalität sehr unvernünftig ist. Die Billig-Lipos die in irendwelchen Hinterhöfen von Shanghai hergestellt werden und dann einen 20 C Aufkleber und eine Ladeempfehlung von 2 C bekommen sind wirkliche Bomben. Die Premium-Hersteller (Kokam / Saehan etc. bieten heute längst Lipos mit dotiertem Lithium an, welches praktisch alle Mißhandlungen ohne Brand quitiert. Vom kurzschließen, über durchbohren mit 5 mm Bohrer, knicken, pressen, kurzschließen, überladen wird da nichts in den Tests ausgelassen. Mein persönlicher Favorit ist die Kokam. Wer das Risko dennoch sieht, der muß halt Lifepos nehmen. Die sind halt doppelt so schwer aber zur Zeit die sicherste Akkutype. Auch hier gilt, es gibt bereits wieder Billigschrott aus China. Nehmen sollte man das ausschließlich A123 . Beste Grüße Hanjo |
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Moin Jungs
die LiPo Technik als solche möchte ich garnicht in Frage stellen! Es sollte lediglich ein Hinweis darauf sein, dass durch unsachgemäßen Gebrauch (siehe meinen Pack/Kurzschluss) oder durch unbeaufsichtigen Ladevorgang (Fahrlässigkeit!) Gefahren bestehen, Gefahren die man nicht unterschätzen sollte! Und dabei ist es vollkommen gleichgültig, von welchem Hersteller die Produkte stammen .Wie gesacht, soll keine Panikmache sein! Nur einmal zum Nachdenken über die eigenen Gewohnheiten anregen (beim Laden mal eben schnell Einkaufenfahren oder übernacht usw.) Sicherheitshinweise im Umgang mit LiPo
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Gruß Matthias |
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Nun ja. Ich habe noch keinen Anbieter gesehen, der solche Warnhinweise
hat, ich habe auch noch keinen Anbieter gesehen der 1 C Zellen anbietet. Es ist mir völlig schleierhaft, mit welchen technischen Methoden es möglich sein soll so schlechte Lipos herzustellen. Und dann frage ich mich natürlich auch wie es mit dem Sicherheitsstandard solcher Zellen aussieht, wenn schon bei der Stromfähigkeit nur 1/30 des aktuellen Wertes erreicht wird. Wobei der arme Händler leider nur das anbietet, was der Modellbauer nachfragt. Wer hier glaubt, ich habe ja nicht so hohe Ströme, deswegen brauche ich keine Premium Lipos ist auf dem Holzweg. Der Hauptvorteil der Premiumlipos ist halt die Eigensicherheit. Natürlich kann keiner in den Elektrolyt schauen. Es reicht auf die Ableiter zu sehen. Die sind bei Kokam in einer Platine verlötet die damit am Lötpunkt gleichzeitig eine Sicherung darstellt. Bei den Billiglipos sind die Ableiter miteinander verpreßt und dann unzureichend mit ein paar Resten Silikonkabel oder einem Stück Kaptonband isoliert. Da bekomme ich schon vom Anblick eiskalte Füße. Also aktuelle 30 C Kokams sollte man nicht mit solch einem Kram in einen Topf werfen. Also ich halte Sorgfalt im Umgang und ein vernünftiges Produkt für gleichermaßen wichtig. Beste Grüße Hanjo |
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Zitat:
Bei Letzterem kann Dir nur Zustimmen
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Gruß Matthias |
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Ich bin auch eher vorsichtig beim Umgang mit meinen LiPos, allerdings verwende ich im Allgemeinen nur sehr kleine. Da finde ich eine halbwegs hitzefeste Unterlage und nichts brennbares darüber beim Laden ausreichend. Bei meinem großen 2100er hab ich auch gehörig Respekt.
Was mich an der ganzen Modellbaugeschichte allerdings wundert ist, daß es entweder noch so massive Fehlbedienungen der Ladegeräte gibt (Kurzschluß, Überlastung, Überladung,...) oder die Ladeelektronik für Modellbauer noch so wenig ausgereift ist. Vielleicht fehlt uns auch ein Feature wie eine Temperaturüberwachung, eine Schmelzsicherung, was weiß ich. Denn in den Anwendungen für die die Lipos und die eng verwandten LiIonen massenweise verkauft werden (und das ist definitiv nicht der Modellbau) gibt es anscheinend keine Probleme. All die Laptops, Ipods, Garmins (portable GPS) , Handys, Videokameras, die selbstverständlich unbewacht und in Wohnräumen geladen werden. Das muß man sich im Lichte der hier geführten Sicherheitsdiskussion mal vorstellen: 100 000 000 Ipods, und so weit ich weiß alle mit Lipoly Akku... genius |
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