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Hallo!
Ich muss mal eine vielleicht etwas dumme Frage stellen: Es gibt ja bekanntlich einige U-Bootmodelle (vornehmlich solche aus USA, meinem Eindruck nach), die ein auf Treibgas basierendes Ballastsystem verwenden. Für dieses Treibgas ist mir der Name bzw. die Bezeichnung "Propel" geläufig. Was ich einmal wissen wollte - ist das eine generische Bezeichnung oder heißt das Produkt an sich so? Bzw. welche Produkte, die man auch hierzulande beziehen kann, würden sich dafür empfehlen? Danke euch |
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Moin,
to propel heißt schlichtweg treiben, antreiben, vgl. "Propeller". Von daher gehe ich mal davon aus, dass damit einfach "Treibgas" (Engl. (gas) propellant) gemeint ist, das auch in kleinen Flugzeugmodellen mit speziellen Motoren verwendet wird. Im Prinzip geht es doch nur darum, das Ballastwasser zum Auftauchen aus den Tauchtanks zu blasen. Dafür reicht eigentlich jedes Gas, also im einfachsten Fall ganz normale Luft. Alles andere (Propan, Butan etc.), was man fertig in Druckbehältern kaufen kann, dürfte beim Betrieb eines Uboot-Modells auf mittlere bis lange Sicht doch ziemlich ins Geld gehen. Just my € 0.02. Gruß aus Kiel, Ole aka Motti
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us ≠ D x P/D x n x ηwunder x czauber |
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Moin,
ja, das habe ich schon verstanden, wovon sich diese Bezeichnung ableitet. Mich irritiert nur, dass sie auf amerikanischen Modellschiffseiten vielfach so wie ein Eigenname verwendet wird, daher dachte bzw. denke ich, dass es vielleicht ein Produkt mit eben diesem Eigennamen gibt. |
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Zitat:
@jadefalcon2259 Ich weiß von einigen UBootfahrern, das dazu CO²-Patronen genutzt werden, wie sie z.B. für Sahnespender genutzt werden. Ist der Platz und das Geld vorhanden wird ein Kompressor benutzt.
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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Zitat:
Leider scheint es die nicht mehr zu geben, bzw exportieren sie laut Harhaus nicht mehr in die EU. Geposted nach 2 Minuten 57 Sekunden: Hab einen Bericht bei Harhaus gefunden. |
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Stimmt, in dem von Dir benannten Bericht ist es Freon, ähnlich wie Propan und Butan doch irgendwie eine tickende Zeitbombe.
Stell Dir vor, Du nimmst Dein UBoot aus dem Wasser, und einer am Steg hält eine Zigarette neben Deine Tanköffnung, welche nun wirklich groß genug ist. Das Gemisch für eine Verpuffung hat man schnell beisammen. Treibgas abzufackeln ist wirklich einfach, da nehme ich lieber CO²-Patronen. Oder wie wäre es mit einem Druckflaschensystem, welches man zu Hause mit einem Kompressor füllt? Ich weiß die Dinger sind wesentlich schneller leer, aber wesentlich günstiger. ;-)
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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Freon ist nicht brennbar, im Gegensatz zu Butan oder Propan. Es wurde (und wird teilweise noch) in Kühlschränken verwendet.
Eine Zeitbombe bleibt es trotzdem, da Freon zu den Ozonkillern gehört. Dann schon lieber die erwähnten CO2 Patronen aus dem Sahnespender. Gruß Joachim |
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Da fehlt ein nicht zwischen dem Koma und dem ähnlich. Sorry! Ich meinte das mit dem Verpuffen bezogen auf Butan, etc.
Geposted nach 1 Minute 13 Sekunden: Ich meine die meisten FCKW freien Treibgase sind aber brennbar, wären also kein Ersatz gegen FCKW Treibgase.
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Zitat:
Besser wäre natürlich wenn man einen Tauchkompressor und eine kleine Tauchflasche verwenden könnte, mit 200 Bar hätte man schon viel mehr Luft mit, 199 mal komplett leerpumpen wär schon fein... -edit- Idee Eine große Tauchflasche besorgen, z.B 20 Liter, bei 250 ml Volumen des kleinen Tankes im Uboot kann man wirklich oft "nachtanken", beim 50. Mal bekommt man immer noch 100 Bar hinein. Diese große Tauchflsche läßt man einfach bei der nächsten Tauchbasisi für kleines Geld nachfüllen. genius |
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Dabei muß man aber auch bedenken, daß beides viel Platz beansprucht. Die Taucherflasche ist zusätzlich noch sehr schwer, also wäre eine anderer Druckbehälter besser. ;-)
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2 Mal Nein:
1. Es geht kein anderer Druckbehälter, denn für 200 Bar geprüfte Behälter zu bekommen ist nicht so einfach. 2. Das Gewicht ist sogar notwendig, denn sonst würde die Flasche unter Wasser Auftrieb haben (und das Boot nach oben ziehen). Die Tauschflaschen sind im Wasser annähernd schwerelos - optimal! genius |
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@genius
Logisch bei dem Druck, deswegen auch einfach weniger Druck nehmen, und die Flasche ist sehr schwer, wenn sie erst mal leer ist. Was machst Du dann? Das UBoot auf Grund liegen lassen?
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Das verdrängte Volumen der Flasche ist immer gleich, egal wieviel Druck drinnen ist. Aber je mehr Luftmenge (mehr Druck) drinnen ist, desto mehr Gewicht hat der Flascheninhalt. D.h. je leerer die Flasche wird, desto leichter wird sie.
In Zahlen: Luft wiegt etwa 1 kg pro 1000 Liter (1 m³) bei 1 Bar Absolutdruck. Bei 2 Bar logischweise das doppelte usw. In einer 20 Liter Flasche sind bei 200 Bar 20x200 Liter=4000 Liter Luft drin. Macht also 4 kg. Ist die Flasche leer (1 Bar) wiegt sie um etwa 3,9 kg weniger. Bei der 250 ml Flasche: Bei 200 Bar sind 0,25x200=50 Liter drin, macht 0,05 kg oder 50 Gramm. Leer wiegst sie dann so ca. 48 Gramm weniger. Auftrieb hat sie mit Ventil etwa 300 - 400 Gramm, was so kleine Flaschen wiegen könnten hab ich keine Ahnung. Aber vermutlich sind sie doch ganz schön schwer, so 1-2 kg... Es könnte also wirklich sein, daß das Flaschengewicht (vielleicht sogar 1 kg mehr als sie Auftrieb hat) ein Problem wird. genius |
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@genius
Du kennst die Differenz von Tauchgewicht, und Schwimmgewicht eines Modellubootes, oder? Mit Deinen 3,9kg hast Du bei den meisten UBooten, ungefähr das 4 fache an Differenz des Gewichtes, das bedeutet, noch bevor Deine Tauchflasche leer ist, schwimmt das Uboot wie ein Korken an der Wasseroberfläche.
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Ähm... eine 20 Liter Flasche ist üblicherweise 90 cm hoch und mißt 20 cm im Durchmesser. Gewicht leer 26 KG.
Die geht in ein VI C UBoot im Maßstab 1:20 gerade mal rein. Das ist dann 3,3 m Lang und verdrängt (aufgetaucht) 100 kg, untergetaucht um 30 kg mehr. Die 4 kg sind da kein Problem Aber Du hast natürlich recht, daß es nicht mal so eben im vorbeigehen zu machen ist, da muß man schon beim Bauen genau überlegen was man wo einbaut. Kohlendioxidpatronen sind deutlich einfacher. Einen Lageregler und entsprechende Tankunterteilungen braucht man sowieso. genius PS: Für's U-Boot war die 0,25 Liter Flasche gedacht, die 20 Liter Flasche nur zum Nachfüllen der kleinen
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