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Hallo an alle,
das Modell der Vaterland ist fertig. Ich habe es von Markus Zwickl bauen lassen, einen Baubericht mit Bildern gibt es auf seiner Homepage http://www.schiffsmodellbauzwickl.de/bauabschnitte.htm Höher auflösende Fotos vom Modell sowie vom Original könnt Ihr unter http://rapidshare.de/files/37678305/Vaterland.zip herunterladen. Gruß Hans |
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Ich habe das Modell noch nicht fahren lassen,
wie mir Markus Zwickl sagte ist das Modell durch die große Höhe etwas toplastig und wahrscheinlich auch seitenwindempfindlich. Zur Unterstützung des Ruders sind die Wellen getrennt ansteuerbar. Drehkreis und Bremsweg dürften (wie beim Original) ganz beachtlich sein, ist halt kein Schlepper (den könnte man hier gut brauchen). |
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Zitat:
Ich bin mir ziemlich sicher, daß einige den Dampfer als "Titanic" identifizieren werden... Allerdings muß ich mich zunächst um eine sichere Transportmethode kümmern. Der Pott ist sauschwer und man weiß überhaupt nicht, wo man beim Transport am besten anpacken soll/kann. P.S.: Die Vaterland findet man jetzt auch im Schiffsmelderegister. |
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Übrigens hatte ich mein ewiges Dauerprojekt SS Canberra auch schon mal in 1:144 angefangen (1,7 m Länge), aber mir waren dann die Beiboote zu klein um sie fernsteuerbar zu machen. Das Bild zeigt die weitgehend fertige Urform wie sie seit gut 4 Jahren aussieht
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@ Schäng
Ich kann Deine Enttäuschung verstehen, Du hast um so viel Geld eine bessere Qualität erwartet. Ich habe meine großen Projekte (Canberra 1:250, 1:144 und Pamir 1:50) jeweils nur angefangen, meine Erfahrungen an kleineren Scratch gebauten Modellen wie die Taransay, Sylvarnis, das Gokstad Schiff, Eisbär oder die DO X haben mir aber gezeigt daß der Aufwand immer größer ist als man beim Endergebnis sehen kann. Dieser Aufwand steigt mit der größe des Modells immens an. Ein Modell der Größe Deiner Vaterland verschlingt bei guter Qualität gleich mal über 1000 Arbeitsstunden, wenn es wirklich gut sein soll eher Richtung 3000 und mehr Stunden (Schau mal hier unter "meine Modelle" und da "Hamburg"). Bei einem Stundenlohn von sagen wir 8 Euro wären das 24 000 Euro. Unleistbar, aber, so leid es mir tut, die Wahrheit. Ein Ausweg sind Modellbauer, die über einen modernen Maschinenpark verfügen (meistens Professionelle Modellbauer). Die müssen das ganze "nur" auf CAD bringen, die Genauigkeit macht dann die CNC Fräse, der Laser, die Photoätzausrüstung, der Schneideplotter, der Koordinatentisch usw. aber dieser Maschinenpark will auch abbezahlt werden. Unterm Strich wird das wieder deutlich mehr kosten als Du bezahlt hast, und die mangelnde Liebe für Details ist meiner Erfahrung nach besonders bei Professionisten immer wieder erschreckend. Detaillose Hochglanzdecks hab ich sogar schon bei einem niegelnagelneuen 3 m Modell eines Kreuzfahrtschiffes im deutschen Museum gesehen. Markus hat hat konsequent in klassischer Bauweise gebaut. Ob das gut oder schlecht ist, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Was mir positiv auffällt: Es stimmen alle Proportionen, es fehlen keinen wesentlichen Details die die Silouhette bestimmen (wie z.B. der hölzerne Oberteil der Reling). Die Zugänglichkeit in den Rumpf und in die Aufbauten ist sehr gut gelöst, die Antriebswellenanzahl und Ausrichtung entspricht dem Vorbild (das ist nicht selbstverständlich, da gibt's immer wieder haarsträubende Ausführungen), die Bullaugen scheinen halbwegs in einer Flucht gebohrt zu sein. Auch die Reling ist für 1:144 recht gut (bis auf die nichtverlöteten Stöße und die nichtfluchtenden Bohrungen im Deck). Soweit ich mitbekommen habe hast Du auch schon Modellbauerfahrung (oder irre ich mich?). Für mich hast Du grob überschlagen 3 Möglichkeiten: *Das bestehende Modell verbessern (Details partiell entfernen, die Aufbauten anschleifen, nachspachteln, schleifen und lackieren; Rettungsboote an Davits aufhängen, Fensteröffnungen schöner ausfeilen und einzeln mit Glas versehen, evtl die Decksbeplankung und die Rumpfbeplankung neu machen) *Das Modell komplett nochmal selbst bauen (eventuell den Rumpf beibehalten), freundliche und kompetente Hilfe gibt es hier im Forum. *das Modell akzeptieren wie es ist. Meiner Meinung nach ist der Preis gerechtfertigt. Ich würde Dir die erste Möglichkeit ans Herz legen, ich finde die Basis ganz ok, es fehlt meiner Meinung nach vor allem am Finish. Die Beschriftung und die Verzierungen lass Dir einfach Ätzen, das kostet nicht die Welt und sieht klasse aus. In weiterer Konsequenz könntest Du auch nach Vorbildfotos weiter verfeinern: Fensterrahmen auf CAD oder Corel entwerfen und ätzen lassen, bessere Beibootdavits, außenliegende Stromleitungen,... Steig ein, glaub mir, es lohnt sich. genius |
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Moin Hans
...tja, was soll man sagen... ... für die Asche...Zitat:
Aber für die Runden auf dem Gewässer sicher nett anzuschaun. Also gräm Dich nicht zu sehr, abhaken, mundabwischen und trotzdem.: ...allzeit gute Fahrt :yessir: . Ps.: Aber wie Genius schon sagt, alles 'ne Frage des Preises und der Proportionen.
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Gruß Matthias |
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Hallo Hans,
erst mal herzliches Beileid! Nee Unsinn …ärgere dich nicht. Die Bezeichnung “Profi” nehme ich allerdings zurück und behaupte das Gegenteil. DANN BAUE ICH LIEBER GAR KEINE MODELLE HERR ZWICKL!!! Also Hans, wenn du bis dato noch kein Modell gebaut hast, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, dich ernsthaft mit dem Thema Schiffsmodellbau zu beschäftigen. Ich würde auch vorschlagen: nimm es als Basis und bessere Stück für Stück alles schlecht Ausgeführte aus, wir werden dich unterstützen. Lass das Schiff fahrbereit, schipper immer mal rum damit, dass du motiviert bleibst. Du wirst sehen, du bekommst ein ganz anderes Verhältnis zu DEINEM Schiff. Kümmere dich erst mal um die Technik und dann geht’s an alle sichtbaren Baustellen. Viel Spaß! (das ist wirklich so gemeint) |
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Zitat:
Die Qualität ist nicht 1a, aber es könnt noch schlimmer sein. Fahr erstmal ein paar Runden, und denk erst dann über einen Umbau nach. Ich fände es ganz OK, du kannst ja jederzeit bisschen was Rumbasteln. Wenn du es als Fahrmodell belässt, merkt das sowieso keiner. |
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Ach du meine Nase!
Ich bin zwar bei weitem kein Profi aber soooo viel Geld für das Modell hinzulegen . Den Rumpf habe ich seinerzeit im Rohbau gesehen stammt von Thomas Korte (die Kaiserlichen Marinebauer kennen ihn sicher) war eigentlich recht gut... nur die Endausführung Gruß Peter
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Meine Herren, fertig machen zum Fenstersturz! |
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Mich würde mal interessieren was vorher vereinbart wurde.
Möglicht billig und schnell, oder Geld und Zeit egal? Sehen die anderen Modelle diese Herren auch so aus? Eine gute Werbung ist das nicht für sein Geschäft. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand der dies seinen Beruf nennt, so eine Arbeit abgibt. |
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Hey bleibt mal auf dem Teppich. So wie Genius das schon vorgerechnet hat, ist es doch vollkommen klar das ich bei diesem Preis kein Modell erwarten kann welches in allen Bereichen Top Ausführung ist.
Grundsätzliche Mängel, wie z.B. nicht entsörte Motoren würde ich jedoch beim Hersteller reklamieren. Auch sieht der Rumpf beim 1. Hinsehen nicht wirklich versiegelt, sprich lackiert, von Innen aus. Das darf bei einem Fahrmodell so nicht sein. Da sollte der Hersteller auch nachbessern. Ansonsten, es ist ein Fahrmodell Da muss man abzüge in der Detailgetreue sowieso in Kauf nehmen. Aber ich habe auch schon in Museen Modelle bewundern dürfen, welche nicht wirklich viel besser sind. Also nicht zu viel Ärgern, vieles lässt sich ziemlich leicht korrigieren! Und so genau schauen die meisten Leute sowieso nicht hin! Lass Dir mal vom Erbauer die Farben zuschicken welche er verwendet hat. Dann kann man problemlos noch einige Stellen nacharbeiten, wie z.B. die misslungene Heckverzierung... und die unsauberen Kannten.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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Zitat:
Was erwartet ihr denn? Rechnet euch doch mal mit verschiedenen vernünftigen Stundenlöhnen die Arbeitszeit aus die für das Modell aufgewendet wurde. Oder andersrum, rechnet euch doch mal aus wieviel Stunden man für ein "besseres" Modell brauchen würde und wieviel es dann bei einem vernünftigen Stundenlohn kosten würde. Das Modell sieht im Ganzen gut aus. Daß sich die Detailgetreue in Grenzen hält ist bei dem Preis dem Herrn Zwickl nicht vorzuwerfen. Er macht das gewerblich, und da finde ich den Preis für durchaus angemessen. Es hätte vielleicht auch eine bessere Detailierung ausgemacht werden können, aber genau da explodieren dann die Preise, denn da geht unheimlich viel Zeit dabei drauf. Und egal ob der Zwickl CAD, CNC, Ätzen oder dergleichen benutzt, das Modell der Vaterland ist eine Einzelanfertigung und kein Bausatz. Zitat:
Hans, lass dir das Modell nicht madig machen. OK, es ist nicht perfekt (wer hier im Forum hat ein perfektes Modell, bitte melden! Es sieht gut aus , und auch wenn einige "Profis" meckern, aber es wird auf dem Teich immer noch ein Hingucker sein. Nimm unser Hilfsangebot an um es in den Details evtl zu verbessern und sei dann froh ein schönes Modell zu haben und stolz es verbessert zu haben. |
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Hallo P6055
...schade nur das der Fotograf so zurückhaltend war, immer ran an's Motiv :wink: . Aber wenn es gestattet ist, mit dem Bemalen hat der Erbauer es nich so 8) . Aber wie Ike es schon so treffend formulierte... Zitat:
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Gruß Matthias |
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