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Alt 31.01.2007, 01:33
rumpenbach
 
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Standard Bleibombe gießen

Hallo zusammen,

für meine Dulcibella möchte ich die Bleibombe gießen. Abweichend vom Plan soll sie aus einem Stück gegossen werden. Dazu habe ich eine ent- sprechende Bombe aus Holz gedrechselt und eine Gießform aus Gips erstellt. Um die fertig gegossene Bombe aus der Form zu entnehmen ohne die Form zu zerstören, habe ich überlegt, sie von innen mit einem Trennmittel zu versehen. Welches haushaltsübliche Mittel kann ich verwenden, ohne dass Einschlüsse im Blei durch vergasen beim Gießen entstehen?

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung.

Ein Bild kann ich im Moment nicht einstellen. Liegt vielleicht am neuen Server

Gruß

Josef
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Alt 31.01.2007, 07:45
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Hallo Josef,

Talkum Puder eignet sich hervorragend beim Gießen von Metallen die bereits bei niedrigen Temperaturen schmelzen als Trennmittel.
__________________
Helmut Schmidt Barsinghausen
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Alt 31.01.2007, 08:42
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commodore commodore ist offline
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Ich habe bisher beim Gießen von Blei in Gipsformen überhaupt kein Trennmittel benutzt und hatte weder Schwierigkeiten, das Teil aus der Form herauszubekommen, noch dass die Form beschädigt worden wäre.
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Alt 31.01.2007, 10:27
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RuhrPirat RuhrPirat ist gerade online
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Wir benutzen zum Giessen der Bleibombe (auch aus einem Stück) Formsand. Gibt es unter diesem Suchbegriff immer wieder in der Bucht...

Als "Hülle" für den Sand benutzen wir ein Stück HT-Rohr.

Genaue Beschreibung hier in unserem Dulcibella-Projekt
__________________
Gruß, Falko

EOS 400D - Mein Stativ heisst Flens!!!
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Alt 31.01.2007, 11:07
Deede
 
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Zitat:
Zitat von commodore
Ich habe bisher beim Gießen von Blei in Gipsformen überhaupt kein Trennmittel benutzt und hatte weder Schwierigkeiten, das Teil aus der Form herauszubekommen, noch dass die Form beschädigt worden wäre.
Ich auch nicht.
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Alt 31.01.2007, 12:27
rumpenbach
 
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Hallo zusammen.

danke für die Antworten.

Sobald ich das Blei habe, werde ich dann ohne Trennmittel gießen.

Es ist hier gar nicht einfach an alte Auswuchtgewichte zu kommen. Reifenhändler sagen, seit dem letzten Jahr dürften sie nur noch Zinngewichte verwenden. Das ist allerdings eine Ausrede, weil ja an den noch täglich zu wechselnden alten Rädern Bleigwichte vorhanden sind. An einer Tankstelle die auch Reifen montiert behaupten die, sie würden die alten Gewichte wieder verwenden.

Ich werde mal weitersuchen.

Gruß

Josef
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Alt 31.01.2007, 12:43
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Scubamarco Scubamarco ist offline
 
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Die geben vielleicht das Blei nicht raus, weil es beim Schrott noch richtig

Geld dafür gibt. Frag doch auf dem Schrott mal nach.

Zur Not gibt es Blei im Tauchshop ab 5kg das Kilo.
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Alt 31.01.2007, 12:48
dolphin
 
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Zitat:
Zitat von Scubamarco
Zur Not gibt es Blei im Tauchshop ab 5kg das Kilo.
Hab ich das jetzt Richtig verstanden?

5kg blei gegen ein kg tauschen?

das haste aber nen Gewaltigen eisberg gerammt
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Alt 31.01.2007, 13:15
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Scubamarco Scubamarco ist offline
 
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ich meinte natürlich ab 5 Euro pro Kilo
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Alt 31.01.2007, 13:28
Kaleupeter Kaleupeter ist offline
 
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Ort: Wunstorf
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Hi Leuts

Nochn Tip: Luftgewehrkugeln

Ich hab zB bei uns auf dem Luftgewehrschießstand einen kleinen Eimer stehen.

Wenn die Leute geschossen haben, wird immer aufgefegt und in den Eimer rein. So bekomm ich mein Blei und der Schützenverein muß es nicht entsorgen. Um das Papier aus dem Blei rauszubekommen, mach ich einfach eine Windsichtung und fertig. Hat auch den Vorteil, das man mit den alten

Luftgewehrkugeln fast aufs Gramm auswiegen kann.

Gruß

Peter
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Alt 31.01.2007, 13:37
Freizeitbauer Freizeitbauer ist offline
 
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Frag doch mal bei einem Dachdecker, wenn dieser es nicht bei einem Alteisenhandel verscheuert kannst du Glück haben. Dort habe ich welches bekommen, für lau.
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Alt 31.01.2007, 14:06
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commodore commodore ist offline
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Zitat:
Zitat von Kaleupeter
...Luftgewehrkugeln fast aufs Gramm auswiegen kann. ...
Naja, beim Gießen ergibt sich das Gewicht ja aus der Form.
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  #13: Einzeln / Thread     Top
Alt 31.01.2007, 16:05
rumpenbach
 
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Hallo zusammen,

einige erneute Versuche bei verschiedenen Reifenhändlern waren negativ. Bei einem Schrotthändler bin ich dann fündig geworden. Für 3,5 kg Blei habe ich vier Euro bezahlt. Das ist allerdings Dachdeckerblei. Ich hoffe, daß das mit dem Schmelzpunkt und der Festigkeit passt.

Auf die Idee mit den Bleikugeln hätte ich auch selber kommen können. Im Nachbarort ist ein Schießverein mit 10 KK und 10 LG Ständen. Da wird täglich geschossen. Außerdem habe noch aus meiner Zeit als Brudermeister noch gute connections dort hin.

Beim nächsten Mal werde ich mir das Blei dort besorgen.

Gruß

Josef
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Alt 31.01.2007, 22:00
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RuhrPirat RuhrPirat ist gerade online
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Registriert seit: 13.03.2005
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.. oder halt das Walzblei vom Dachdecker...

Die haben meist Restbestände, die sie feiwillig rausrücken. War hier jeenfalls so. 3 Dachdecker gefragt, 3 mal was bekommen. Einmal sogar nagelneues.
__________________
Gruß, Falko

EOS 400D - Mein Stativ heisst Flens!!!
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Alt 03.02.2007, 10:40
rumpenbach
 
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Hallo zusammen,

die ersten Versuche, eine Bleibombe zu gießen gingen voll daneben. Vermutlich war das Blei zu heiß, weil weil es noch kochte und brodelte, als die Form voll war. Das führte dazu, dass nach dem Öffnen der Form diese im Bereich der Einfüll- und der Überlauföffnung nur mit heißer Luft gefüllt war.

Beim dritten Versuch habe ich dann ein annehmbares Ergebnis erzielt. Um die Bombe auf das erforderliche Gewicht zu bringen, habe ich das hintere Ende ca 2 cm weit in das Dreibackenfutter meiner alten Mechanikerdrehbank gespannt, die ich kürzlich äußerst günstig erhalten habe. Die Spitze habe ich mittels der mitlaufenden Körnerspitze fixiert. Da ich im Netz nirgendwo etwas über die Schnittgeschwindigkeit beim Drehen von Blei gefunden habe, habe ich dann die langsamste Geschwindigkeit durch umlegen des Reibriemens gewählt. Das Dreheisen habe ich so eingestellt, dass die Schneide in voller Breite , ca 1 cm Kontakt mit dem Werkstück hatte. Obwohl ich äußerst vorsichtig zu Werke gegangen bin, war das Ergebnis, dass das Werkstück stehen blieb und das Ende der Bombe sich lustig mit dem Futter weiterdrehte. Nun ist die Bombe 2 cm kürzer, aber immer noch lang genug, weil sie immer noch zu schwer ist ist. Da ich keine Ahnung vom Drehen habe, meine Frage: Welche Geschwindigkeit sollte man beim Drehen von weichem Material wählen? Sind meine Chancen ein annehmbares Ergebnis zu erzielen besser, wenn ich den Drehmeißel so einstelle, dass nur eine Ecke der Schneide Kontakt mit dem Material hat?

Gruß

Josef
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Alt 03.02.2007, 19:17
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JL JL ist offline
 
Registriert seit: 05.01.2004
Ort: 42277 Wuppertal
Beiträge: 979
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Hallo Klaus,

Zitat:
Zitat von rumpenbach
...weil es noch kochte und brodelte, als die Form voll war...
Das sieht mir sehr verdächtig danach aus, dass der Gips noch reichlich Wasser enthielt. Es dauert, bis so eine Form wirklich trocken ist. Bei meinem ersten Versuch kam mir das Blei entgegen; insofern war Deine Form wohl schon trockener.

Zitat:
Zitat von rumpenbach
...Da ich keine Ahnung vom Drehen habe...
Ich würde es eher mit wenig Zustellung und höheren Drehzahlen versuchen, aber an Blei habe ich mich auch noch nicht versucht. Aus Deiner Beschreibung für die Einstellung des Drehstahls werde ich nicht ganz schlau: Normalerweise steht der Drehstahl im rechten Winkel zur Achse des Werkstücks (zumindest wenn Du einen Zylinder bearbeitest) - entweder Bild schicken oder darauf warten, dass jemand es besser verstanden hat.
__________________
Beste Grüße
Jürgen

Nicht denken lassen, selber denken.
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