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Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrungen mit Proxxon KS 230 Tischkreissäge gesammelt? Es ist einfach unmöglich längere gerade Schnitte zu machen. Auf 7cm Länge wird das Werkstück 2 Zehntel mm dünner (Anfang 10mm breit, nach 7cm Länge 9,8mm breit :neg: ) Das wäre vielleicht noch akzeptabel für kleine Werkstücke, aber nach spätestens 10 cm blockiert das Kreissägeblatt - Es ist unmöglich ein 25cm langen Schnitt z.B. 4mm Pappel Sperrholz anzufertigen, da immer das Kreissägeblatt blockiert.Weiss jemand woran das liegen könnte? Ein entsprechendes Parallelanschlag wurde genaustens ausgemessen und mit Schraubzwingen fixiert, das Ergebniss bleibt gleich. Die Welle ist nicht verbogen, Kreissägeblatt ist eben und scharf, die geschnittenen Kanten haben 90 Grad . . . Gibt es eine alternative zu dieser Kreisäge (bitte keine Proxxon Produkte + keine grossen Tischkreissägen) Für Eure Tipps im voraus vielen Dank Paul
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Paul |
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Hallo,
vielen Dank für die Superschnellen Antworten. Die Beschreibung von Antias wird höstwahrscheinlich die Ursache sein. . . Was nun?? Habe mir die Säge von Böhler angeschaut, hat leider eins mit den Proxxon Sägen gemeinsam: der Parallelanschlag ist nur an einer Seite des Tisches befestigt, somit glaube ich, dass längere Schnitte wieder ungenau werden. Mit welchem Werkzeug/Säge die in einer Stadtwohnung aufgestellt werden kann, kann man genaue lange Schnitte (bis 75 cm Materialdicke bis 8mm) realisieren ???
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Paul |
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nun, eventuell mit einer Oberfräse die von unten an den
Tisch geschraubt wird. guckst du hier Oberfräse mit Tisch
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Warum?
Nicht nur, das sie tolle Kanten macht und als Kreissägenersatz mißbraucht werden kann, man kann noch viele andere Kanten, Rundungen u.s.w. machen.
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Ich habe auch schon des öfteren eine Oberfräse eingesetzt. Allerdings verkehrtrum im Arbeitstisch eingebaut (sodass nur der Fräser ausm Tisch rausschaut)
Man muss nur dafür sorgen, dass die Fräse fest mit dem Arbeitstisch verbunden ist. Und wenn man einen Anschlag verwendet bekommt man auch gerade "Schnitte" hin. Vorraussetzung ist aber, dass der Anschlag an 2 Stellen fixiert ist. So manch ein Anschlag produziert auch schräge Schnitte, vor allem, wenn er aus Kunststoff ist und nur an einer Seite befestigt. |
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Hallo Paul,
die von Dir gewünschte Präzision wirst Du mit keiner Maschine erreichen wo Du das Holz nur durchschiebst. Auch Tischler schneiden da vor und erledigen dei Feinarbeit mit einem Dickenhobel. Nur große gewerbliche Formatsägen, wo das Holz festgeklemmt und das Sägeblatt durch das Holz bewegt wird, erreichen da mehr Präzision.
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Helmut Schmidt Barsinghausen |
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Zitat:
Aber, mein Urlaub naht und dann muss ich die Planken für die Colli schneiden. Da werden dann anfangs Längen von 30-50 cm geschnitten werden. Ich werde dann aber berichten. Jedoch, könnte es seien, das die schränkung deines Sägeblattes nicht mehr stimmt? Ich komme darauf, weil dein Blatt auch klemmt. |
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@Seebär Harry
Hmm, die Srägung . . . wie könnte man den Winkel am sinnvollsten ausmessen ? ? :dontknow: Auf die Plankensägerei bin ich gespannt :wink: Meine Säge blockiert allerdings schon nach 7 cm . . .
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Paul |
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Hallo Paul,
was hast Du denn für ein Sägeblatt ich würde Dir das voll Hartmetall bestückte mit 20 Zähnen empfehlen. Mit dem mitgelieferten Super-Cut-Sägeblatt (Ø 58 mm) kann zwar Weichholz bis 8 mm Dicke geschnitten werden, nur dieses Sägeblatt hat keine hohe Standzeit und dann sägt es nicht mehr gescheit. Ausserdem solltest Du noch versuchen das achsiale Spiel irgendwie zu beseitigen. ich habe auch noch den Vorgänger von der Proxxon KS 230 da ist wirklich kein Spiel vorhanden.
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Helmut Schmidt Barsinghausen |
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Zitat:
Die Säge sägt dadurch nicht besser, aber meinen Neven geht es seit dem um Längen besser. Grüßle Mathias |
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Seid mir bitte nicht böse, aber diese Ganze " meine Maschine arbeitet ungenau" ist für mich nur ein Zeichen von fehlenden Kenntnissen.
Ich kann auch mit einer völlig ausgenudelten Maschine ein gutes Ergebniss erziehlen wenn ich mich auf die "Fehler" der Maschine einstelle und sie kompensiere. Hier was unterlegen, dort was verstellen, da was beiklemmen ist eine nötige Vorgehensweise bei einfachen, "billigen" Maschinen. Ich hab schon mit einer Drehbank Passungen gedreht die in den einzelnen Achsen 1mm Spiel hatte. Auch bei der Tischkreissäge ist es nicht anders, nimm ein Probestück, schieb es durch und analisiere den Fehler und merze ihn aus. Aber das klappt halt nur wenn man auch Ahnung von der Materie hat und den Zusammenhängen der verschiedenen Faktoren. Also, bitte nicht böse sein über meine Harte Meinung. Aber ich musste halt in meiner Laufbahn immer wieder erleben dass Leute über eine Maschine geschimpft haben "so ein Gelump" nur weil sie einfach nicht die Ausbildung hatten um festzustellen dass es nicht an der Maschine lag sondern am Anwender. Ich kann doch von einem Diplom Volkswirt nich verlangen zu wissen wie man bei einem Haus eine Mauer fachgerecht hochzieht, und von einem Maurer nicht wie man Zinseszinsberechnungen durchführt..................................... Warum sagt man zb. beim Compie "Der Fehler sitz 30cm vor dem Bildschirm" @ pmpmpm, wenn wir nicht am Monitor sondern an der Säge sitzen würden könnte ich dir vielleicht sehr schnell erklären woran es liegt. Aber so online ist das auch so ne Sache. Ich muss auch sehen was verkehrt läuft um die Lösung anzubieten.................... |
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Ich gebe Didi da völlig recht.
Du solltest etwas mit der Einstellung des Anschlages herumprobieren. Beim Sägen von Leisten ist es z.B. empfehlenswert, den Anschlag nicht genau parallel zum Sägeblatt einzurichten. Ich mache es so, dass ich vorne rechts von der Klemmschraube ein ca 0,1mm dickes Blech unterlege. Dadurch schwenkt der Anschlag beim Festschrauben etwas vom Sägeblatt weg. Die Säge schneidet dadurch vorne besser, und hinten klemmt nichts mehr. Der Tipp ist übrigens nicht von mir, sondern aus einem Buch von Günter Bossong. Schiffsmodelle perfektionieren Verlag für Technik und Handwerk Best.-Nr. 310 2093 ISBN 3-88180-093-X Sehr zu empfehlen! Mit vielen Tipps, gerade was das Sägen anbelangt. |
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Zitat:
Zitat:
Aber, trotzdem, ich hab meine gerade mal raus gehohlt, weil mir das Axialspiel keine Ruhe ließ. Ich vermute aber fast, das hier kein Axialspiel vorliegt, sondern das Blatt sich beim prüfen biegt. Ich habe in meiner das Standartblatt drinn, welches Serienmäßig mitgeliefert wird. Wenn ich jetzt versuche, das Blatt seitlich zu bewegen (mit nur ganz leichtem Druck), stelle ich fest, das sich das Blatt minimal in die Druckrichtung bewegt. Axialspiel ist für mich aber, wenn das Blatt auf der Achse Spiel hat. So das hier vermutlich kein Axialspiel vorliegt. Könnte es seien, das du beim schneiden das Holz zu schnell nachschiebst? Evt. mal langsamer angehen lassen, ein Versuch ist es wert. |
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Nur mal ein kleinbes Beispiel:
Für die Renovierung (Verlegen von Laminat-Böden) von Bepis Wohnung hatte ich mir eine Stichsäge für 15Euro gekauft weil ich meine nicht dabei hatte (Spritkosten zum Holen wären 20Euro gewesen). War ein No-Name-Produkt und so hatte ich auch prompt die falschen Sägeblätter dazu gekauft. Resultat: wenn ich die Säge an einem Anschlag geführt habe war der Schnitt krumm und schief da das Sägeblatt nicht normal eingespannt werden konnte (wie gesagt das falsche.....) und verlief und das Sägeblatt wurde heiss und klemmte........................................... .. Also hab ich einen Probeschnitt gemacht, das Ergebniss "umgerechnet" und siehe da, wenn ich an der Grundplatte der Säge vorne ein ca. 8mm starkes Stück anklemme wird der Schnitt am Anschlag plötzlich gerade................. Mir war nun das Anklemmen dieses Stückes allerdings zu blöde (zu umständlich) und so habe ich die Säge bei den Schnitten einfach Freihand um ca. 10° versetzt. Und siehe da, ich habe die Laminate ohne Anschlag völlig gerade und rechtwinklig abgeschnitten..................................... .. Ich will damit sagen wir Modellbauer können auch mit primitivsten Maschinen gute Ergebnisse liefern, nur muss dafür eine gewisse Verständniss für technische Gegebenheiten vorhanden sein. Geposted nach 6 Minuten 36 Sekunden: Zu dem Axialspiel: Das hat keine Bedeutung in diesem Fall. Ein Klemmen wird nur verursacht wenn das Schneidgut schräg zur Sägeblattebene geschoben wird. Das Schneidgut muss asolut paralell zur Sägeblattebene geführt werden! |
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Hallo zusammen,
konstruktive Kritik ist immer willkommen, dabei lernt man einiges. @ Didi: in diesem Fall geht es nicht im wesentlichen darum, dass die Maschine ungenau arbeitet, sondern genau genommen arbeitet sie nicht, da das Sägeblatt nach 7cm klemmt Zu fehlenden technischen Verständniss: bei der Säge ist alles ausgemessen worden (war OK), mit Anschlagwinkel wurde rumexperimentiert, Holz langsam durchgeshoben, Spiel in der Welle überprüft usw. Damit möchte ich sagen, dass jeder mal mit seinen Kenntnissen einfach nicht weiterweiss und trotzdem technisch nicht ganz auf den Kopf gefallen ist. Dann sucht man Hilfe - und das ist einer der Gründe, warum dieses Forum existiert Manchmal ist es eine ganz simple Ursache warum etwas nicht funktioniert und man kommt nicht drauf - deswegen dieser Beitrag Möchte die Maschine nicht einfach so abschreiben - sind immerhin 95? . . Geposted nach 28 Minuten 7 Sekunden: @Diddi: Zum "Das Schneidgut muss absolut paralell zur Sägeblattebene geführt werden!" Hast Du Dir die Anschlagkonstruktion der KS230 angeschaut? Meiner meinung nach ein Schätzeisen. Damit behaupte ich einfach, dass die durchgeschobene Holzplatte nicht 100-prozentig parallel sein kann und trotzdem können lange Stücke geschnitten werden ohne dass das Blatt blockiert . . Oder wir defineren den Begriff "absolut parallel" einfach neu . .
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Paul |
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@pmpmpm,
manchmal ist es gut, wenn man sich den Eingangsbericht nochmal anschaut, hab ich gerade gemacht. 20-30 cm ist bei meiner kein Problem, schneidet sie bei einer Dicke vo 3mm einwandfrei. Ohne zuckeln und hängen. Da ein Defekt an deiner Säge nicht auszuschließen ist, würde ich mal bei Proxon nachfragen, evt. ist es ja ein Problem, das hier und da auftritt und bei Proxon bekannt ist. |
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