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Hallo Zusammen,
ich will und muss mich mit dem Hartlöten befassen und stehe nun vor der Frage was ich für einen Lötlampe bzw. welchen Brenner ich benutzen soll. In der Hauptsache möchte ich viel Kleinkram hartlöten. Also dünne Drähte und Röhrchen. Bis welcher Materialstärke kann ich mit einem "Lötpen" (Miniaturgasbrenner wie z.B. von Proxon) löten und wie feine Teile kann ich mit einem Brenner (mit 190er Butanflasche) löten? Die 190er sind die typischen kleinen, blauen Camping Kartuschen. Habt Ihr Erfahrung? Auf was muss ich beim Kauf achten? Gruß Markus |
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In erster Linie möchte ich Kleinteile zusammenlöten (Stäbe von 0,5 bis 3mm und Röhrchen bis ca. 4mm). Zum Beispiel eine Reling aus Messingdraht, oder ein Verklicker aus 1,5 mm Stahldraht etc.
Ich denke mir halt, dass die Kartuschen-Brenner für die feinen Arbeiten zu groß/grob sind. So wie Du sagtest, halte auch ich die Flamme für zu ungerichtet. Da fällt mir die Lötstelle daneben wieder auseinander. Beide Brenner haben sicherlich ihre Anwendungsgebiete. Der große Brenner ist meiner Meinung nach für die dünnen Kupferleitungen in Haus und Hof ganz gut, aber für den Modellbau? Die Kartuschenbrenner kosten ja nicht die Welt, die Kleinen sind da schon zwei bis viermal so teuer. Hat jemand einen Kleinen Brenner, den er empfehlen kann, oder eben nicht? Auf was muss ich achten? Gruß Markus |
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Materialstärken (Draht) unter 1mm schmelzen dir bei Verwendung einer Lötlampe eher weg, als das Hartlot, da würde es nur mit nem Lötpen und/oder Weichlot gehen.
Ab 2mm Aufwärts kann man eigentlich alles mit ner Lötlampe machen, wenn man es richtig anstellt, und die Flamme immer nur kurz über das Werkstück "wedelt", bis die richtige Temperatur ereicht ist.
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Bin fast da... |
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Ich besitze einen dem Proxxon Brenner vergleichbaren Brenner und nutze ihn auch gelegentlich zum Hartlöten. Grundsätzlich benutze ich aber immer wenn es kompliziert wird, den Brenner mit Gas und Sauerstoff, dass geht immer. Dort werden Injektionsnadeln als Düsen verwendet und so gelingen sogar sehr feine Hartlötarbeiten.
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Helmut Schmidt Barsinghausen |
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@Hansen Bengel
Ok, verstanden. Ich hatte gehofft, dass es für diese "Camping-Kartuschen" auch kleinere Brenneraufsätze gäbe. Aber alles was ich bisher gesehen habe waren die mit 2,1 kW "Brennerleistung". Ich denke dass ich dann wohl eher einen Lötpen nehme, weil ich wenn dann eher Kleinzeugs zu löten habe. Sollte es dann etwas größer werden kann ich bereits wieder mit Klebstoff arbeiten. Was gibt es beim Lot zu beachten? Gewöhnliches "Bastler-Röhren-Hartlot" sollte es doch tun?! Ich hab mal was von Silberlot gehört, wäre das besser? Markus Geposted nach 3 Minuten 6 Sekunden: @Helmut klingt gut! Hat das Teil auch einen (Hersteller-) Namen? Markus |
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Warum willst du denn unbedingt hartlöten?
Alles was keinen allzu hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist, kann man prima weichlöten. Drähte (Reling o.ä) aus NE-Metallen löte ich sogar am liebsten mit dem Lötkolben, da hält die Lötstelle auch meist mehr aus, als der Draht. Silberlot braucht sehr hohe Temperaturen und ist nicht leicht zu verarbeiten, dafür hat es sehr hohe Festigkeitswerte, was es z.B. für Druckbehälter bei Dampfmaschinen prädestiniert.
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Bin fast da... |
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Mit dem Weichlöten habe ich zwar gute Erfahrungen, weil es einfach geht, aber dass die Lötstelle mehr aushalten soll, als der Draht, wäre mir neu bzw. ist mir noch nie passiert. Ein Bisschen nachjustieren, und man hat wieder zwei oder gar mehr Teile.
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Hallo Markus,
ich löte mit Gas und Sauerstoff und als Gas verwende ich Maxigas 400 von ROTHENBERGER mit einem ROXY® 140 L Hartlöt- und Kleinschweißgerät. Siehe auch: http://www.myrothenberger.de/de/index.htm Als Flussmittel Boraxpulver und Silberlot von Degussa dazu.
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Helmut Schmidt Barsinghausen |
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Hallo,
ich habe beste Erfahrungen mit einem Mundlötrohr wie es die Goldschmiede verwenden. ![]() Findest du zum Bsp. hier : http://www.zujeddeloh.de/artikel216.html Statt des Mundstückes habe ich mir einen sehr feinfühligen Druckluftregler zugelegt. Da ich zum Löten stets die nie richtig leer werdende Campinggasflasche verwende kostet der Spaß auch fast nichts. Gruß Günter
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Alle sagten es geht nicht und dann kam einer und machte es. |
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Zitat:
Das nennt man dann eine kalte Lötstelle und leitet schlecht oder garkeinen Strom und ist mechanisch nicht belastbar. Wichtig ist, das das Messing oder Kupfer sauber ist, das dein Lötkolben nicht zu kleine ist und das du ein gutes Lötzinn mit Flußmittel hast. Weiterhin müssen unbedingt Beide zu verlötenen Teil die richtige Temperatur haben, damit das Zinn an beiden Teilen fließen kann und so eine ordentliche Verbindung eingehen kann. Mach einfach mal ein Photo deiner "Problemlötstellen" und dann kann ich dir sagen ob du ordentlich gelötet hast.
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Ich benutze einen Weichlöter, einen Hartlöter (100W) und einen Heißlöter (Gas), der ist schon etwas größer, hat aber den großen Vorteil der hohen Temperatur (bis ca. 1070 Grad !)er hat eine normale Kartusche die ich noch nie auswechseln (!), der eignet sich aber nicht zum Kabelverlöten etc.
Denn für das habe ich den Hartlöter, den ich aber nicht so gern benutze, weil ich damit erst das ganze(!) Werkstück erhitzen muss. |
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hallo,
da die Harlöttemperaturen so um die 700 Grad liegen reicht auch ein Lötpen. wichtig ist auf jeden Fall ein gutes Flussmittel. Borax richt nicht aus da es erst bei ca 800 Grad anfängt zu wirken. Dann sollte man ein Silberhaltiges Lot benutzen da es bessere Fließeigenschaften besitzt. Liegen die Lötstellen zu nahe zusammen nimmt man am besten Lote mit verschiedenen Schmelzpunkten, lötet dann zuerst mit dem höherschmelzenden und dann mit dem tieferschmelzenden. So verhindert man das die erste Lötstelle sich wieder löst. Wolfgang
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Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben. |
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Das Thema "Welcher Brenner für welchen Zweck" ist meine ich zu vielfältig um es hier nur rein Theoretisch zu lösen.
Ich habe mir Lötversuche (weich und hart) bei Freunden angeschaut, hab es wenn ich durfte ausprobiert und mir dann verschiedene kleine bis mittlere Brenner angeschaft. Den richtigen für verschiedene Materialstärken zu finden war dann wieder ein Lernprozess durch üben, üben,üben , der immer noch nicht abgeschlossen ist. Was ich meine gelernt zu haben ist daß man die Brenner-Größe an die Werkstück-Größe anpassen muss. Filigranes Weich-/Hartlöten gehörte ja nicht zu meiner Ausbildung, "nur" Elektro- und Mig/mag (Schutzgas)-Schweissen, aber das Ganze ist reine Übungssache.......................... |
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Habe heute mal das Hartlöten probiert. Leider nicht von Erfolg gekrönt.
Habe folgenden Brenner genommen CFH Diamant 50 http://www.cfh-gmbh.de/produkte/gasl...t.php?nr=52030 die Temparatur ist warscheinlich nicht heiß genug. Möchte meine Reling löten es sind 1 mm Stützen und 1,5 mm Handlauf. Das Flußmittel ist aufgetragen wird weiß und dann wieder flüssig, nur das Silberlot fängt nicht an zulauf und das Messing wird nicht rot. Ist der Brenner zu schwach, habe gelesen das einige hier mit dem Brenner hartlöten oder ist ein größerer Brenner einfach besser?? Die zu lötenden Teile sind recht klein, ist dann ein genaues löten überhaupt noch möglich Mfg Ralf |
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Moin Ralf
das mit der Temperatur, mh... Der normale Tenperaturbereich beim Hartlöten liegt meines wissens so bei 900 °C oder höher
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Gruß Matthias |
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Hallo Ralf,
ich löte auch Kleinteile auch mit solch einem Brenner hart. Dabei kommt es aber auch auf den Schmelzpunkt vom Lot an und wenn die Teile die Du löten möchtest zu groß sind, führen sie auch zu viel Wärme ab, was bei Deiner Reling schon der Fall sein kann. Richtig hart löten geht dann auch nur mit Gas und Sauerstoff.
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Helmut Schmidt Barsinghausen |
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Ich hatte mir Silberlot 1,5 mm ohne Flußmittelumhüllung geholt.
Das Silberlot soll bei 610° C schmelzen. Hatte vorher mich ein wenig in Google eingelesen. Ich werde morgen die Firma CFH anrufen mal schauen was die so sagen. In der Beschreibung steht ja drin "Hartlöten" Die Reling ist jetzt weichgelöte, bin mir aber noch nicht sicher ob ich es so lasse, weil noch andere Kleinteile wie Halterungen und Rohre an die Reling kommen soll und die Lötstellen dann wieder aufgehen werden. Deshalb sollte ja Hartgelötet werden. Aber nachdem mein versuch günstig an 1 mm Messingblech zu kommen, bin ich am Überlegen die Abstützung der Reling in ABS anzufertigen. Mfg Ralf |
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Ich habe auch so'nen Winzbrenner und obwohl die tatsächlich nur beschränkt einsetzbar sind, würde ich bei dem von dir genannten Abmessungen davon ausgehen, dass es funktionieren sollte.
Vielleicht über die Lötstellen vorher einmal mit Schmirgelpapier drübergehen? Mit Baumarktloten hab' ich nicht die besten Erfahrungen gemacht, was das angeht. Um zu verhindern, dass sich die bereits gelöteten Verbindungen wieder lösen kannst du Taschentuch in kleine Stücke reißen, nassmachen und um die Lötstellen wickeln. Falls das Lot doch weich wird, hilft natürlich noch ein mechanische Fixierung. |
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Ich tippe mal (unbescheiden) darauf, dass du vielleicht etwas zu ungeduldig beim Löten bist und das Metall nicht lange genug erhitzt...
Gerade bei Messing sollte schon die ganze Konstruktion gut durchgewärmt sein, bevor es zu glühen anfängt und gelötet werden kann. Wenn du dein Lot mit der Flamme schmelzen kannst, sollte auch das Löten möglich sein.
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Bin fast da... |
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