![]() |
|
|||||||
| Registrieren | Mitgliederkarte | Alle Alben | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo Zusammen,
ich habe drei Empfänger, bei denen in einem schleichenden Prozess die Antennenkabel immer kürzer wurden. Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich bei robbe angefragt, in der Hoffung die Datenblätter für die Empfänger bekommen zu können. So etwas gibt es laut robbe aber nicht. Also habe ich bezüglich der Antennenlänge und der Kompatibilität mit meinem Sender angefragt. Mit dem Ergebnis, dass alle Empfänger für meinen Sender geeignet wären. Bezüglich der Antennenlänge sagte man mir, dass alle Antennen 50 cm lang seien. Nun ist es aber so, dass ein originales Antennenkabel an einem Empfänger immer noch 61 cm lang ist. Also kann die Auskunft wohl kaum stimmen. Hat jemand zufällig einen der folgenden Empfänger und kann mir die Antennenlänge nennen? Und wenn möglich auch etwas über die Reichweite sagen. Vielleicht hat ja auch jemand noch einen alten Katalog und würde für mich einmal nachschlagen?! robbe Terra AM S 27 - R4 #8704 robbe Economic AM S 27 R 2 #8900 robbe Futaba FP-R112JE AM 27 BEC Oder gibt es gar die Möglichkeit die erforderliche/optimale Antennenlänge zu berechnen? Vielen Dank im Voraus Gruß Markus |
|
|||
|
Hallo aufluschi,
schon mal in der Forensuche Antennenlänge eingegeben? :wink: Ich habe da z.B. das hier gefunden: ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Antennenlänge wird mit LAMBDA ausgedrückt. Die Formel zur Errechnung der Länge für eine bestimmte Betriebsfrequenz lautet: Lichtgeschwindigkeit [m/s]/Frequenz. Die einfache Form nk: 299 792 * 10^3 / 40 * 10^6= 7,49 m. Das wäre also 1 LAMBDA. Da dies für den normalen Gebrauch zu lange wäre, muss man auf kürzere Antennen ausweichen. Das heisst, man erzielt auch gute Werte mit LAMDA 1/2, 1/4, 1/8. Je weiter man LAMBDA aber teilt, umso schlechter ist die Reichweite. Bleiben wir also bei 1/8 LAMBDA. LAMBDA 1/8 = 7,49 / 8 = 0,936 Meter. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Du müßtest dann natürlich mit 27MHz rechnen, also 299792 * 10^3 / 27 * 10^6 = 11,1m Das würde dann bei 1/16LAMBDA 69,4cm ergeben. |
|
|||
|
@Lars
Im Archive habe ich nicht nachgesehen Aber eigentlich habe ich ja jetzt was ich brauche Jetzt würde mich noch die Reichweite Interessieren. In der Regel ist die wohl bei 1000 Metern. Aber ich wüsste es gerne genau. Oder wird die Reichweite auch, oder gar ausschließlich vom Sender bestimmt? Danke und Gruß Markus |
|
||||
|
Die REeichweite von 1000 Metern werden wohl nur unsere fliegenden Kollegen erreichen.
Auf dem Wasser oder auf dem Land gibt es zu viele Faktoren die die Reichweite reduzieren. Das erste Handicap ist schon mal die Reflektion der Funkwellen auf der Wasseroberfläche. Dann haben wir meistens nicht die volle Antennenlänge senkrecht vom Modell abstehen, so´n langer Prengel sähe auch doof aus. So weit braucht deine Anlage aber auch gar nicht strahlen. Selbst meine kleine Solo, mit 169 cm, wird nach 300m schwierig zu steuern, weil man die Richtung nicht mehr genau erkennen kann, bei kleineren Modellen sieht man schon eher nur noch einen Punkt. |
|
|||
|
@Aufluschi
Ich hatte ja gar nichts verlinkt, aber ich kann das ja mal machen. Hier findest Du den Thread. Dann einfach nach unten scrollen. Im fünften Beitrag (von get - Gast) findest Du die Formel. |
|
|||
|
@Lars
Ich meinte nicht, dass Du einen Link gesetzt hast, sondern dass das Suchwort (in dem Fall war es Antennenlänge) andersfarbig dargestellt wird und wohl irgendwie verlinkt ist. Vielleicht ist das Wort im Lexikon hinterlegt und erscheint aus diesem Grund als Link. Da der Link jedoch bei mir auf einer Fehlerseite landet, kann ich nicht sagen wo er hinführt/hinführen soll. @Andreas Du hast schon Recht! Wenn aber der Empfänger von vorneherein (also unter günstigsten Bedingungen nur 300 Meter hergibt) sind es auf dem Wasser evtl. nur noch 50 Meter, und dann könnte es eng werden. 300 Meter Reichweite ist bei der fliegenden Zunft bei Slow- und Indoor-Fliegern fast schon üblich. Aber ich gehe davon aus, dass die oben aufgeführten Empfänger (regulär/unter günstigen Bedingungen/laut Herstellerangabe) mindestens 500 Meter hergeben sollten. Aber genau dass wüsste ich gerne genauer, weil ich dem Empfänger mit der größeren Reichweite den Vorzug geben würde, aus Sicherheitsgründen. Gruß Markus |
|
|||
|
Hallo,
ich denke Du misst der Reichweite einen zu hohen Stellenwert ein. Wann bist Du denn mit Deinem Boot mal mehr als 100 Meter vom Sender weg? Darüber hast Du doch schon Probleme mit der Erkennbarkeit des Modells. Ich benutze seit längerer Zeit einen Graupner Empfänger der laut Hersteller 300 Meter Reichweite hat und hatte noch nie Probleme. |
|
|||
|
Ich sehe das ganz genau wie Jens.
Einen Empfänger der für Modellschiffe nicht genug Reichweite hat, wird man wohl nicht finden. Von irgendwelchen PennyMarkt-Spielzeugen einmal abgesehen. Wenn es mit einem Modellschiff zu Reichweitenproblemen kommt, ist zu 99% etwas anderes die Ursache. -Motoren nicht richtig entstört -Antenne nicht richtig verlegt -Komponenten falsch plaziert -Knackimpulse durch Metallgestänge -defekter Empfängerakku -lose Steckverbindungen usw., usw. Aber es wird mit großer Sicherheit nicht daran liegen, dass der Empfänger keine genügende Reichweite hat. Es sei denn er ist kaputt. :wink: Als Schiffsmodellbauer wirst du niemals die Reichweite deiner Fernsteuerung ausnutzen. |
|
|||
|
@all
Ihr habt mich überzeugt! Weiter wie 100 Meter bin ich wohl wirklich nicht vom Modell weg, zumindest nicht freiwillig Danke und Gruß Markus |
|
|||
|
Hallo,
da bei meinem obigen Beitrag die Finger mal wieder schneller waren als der Kopf, wollte ich noch schreiben, das es eventuell Versicherungstechnische Probleme geben könnte, wenn man die Antennenlänge ändert. Man sollte also zumindest die Originallänge, die vom Hersteller angebracht war, am Empfänger dran haben, auch wenn der größte Teil im Rumpf UNSICHTBAR verlegt ist. Ich möchte durch diesen Beitrag, aber auf keinen Fall, Angst und Schrecken verbreiten, aber man weiß ja nie, an wen man im Schadensfall Gerät. Ich habe für meine Funktionsmodelle auch keine Versicherung, aber wenn ich so eine Rennsemmel, die mit 80 oder mehr Stundenkilometern, übers Wasser fegt, fahren würde, würde ich mir doch Gedanken über eine Absicherung machen. Einfach mal bei der Privaten Haftpflicht nachfragen, manchmal ist so ein Versicherungsschutz dabei. Für das abrutschen ins OT möchte ich mich vorsorglich schon mal entschuldigen, aber ich wollte dafür keinen neuen Theard anfangen. |
|
|||
|
Jetzt habe ich aber doch noch eine Frage was den Mindestdurchmesser des Antennenkabels angeht. Wie groß muss der Querschnitt sein? Reicht (zumindest theoretisch) ein dünner Kupferlackdraht?
Was passiert, wenn ich das Kabel parallel zu einem Stahlseil verlege? Ich glaube gehört zu haben, dass man ein Antennenkabel nicht parallel zu einem Karbonstab verlegen soll!? Danke und Gruß Markus |
|
|||
|
Zitat:
Gruß Tim |
|
||||
|
Hallo,
vor langer Zeit hat mir mal jemand erklärt, dass bei den hohen Frequenzen, wie wir sie in den Fernsteuerungen verwenden, die Eindringtiefe des Signals sehr gering und es daher sinnvoller sei, Litzen (also Kabel mit mehreren dünnen Drähten) als einen soliden Draht zu verwenden. Ich hab's gerade nachgelesen: http://en.wikipedia.org/wiki/Skin_Effect. Bei 10 MHz ist die Eindringtiefe 21 um.
__________________
Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
|
||||
|
Zitat:
richtig und je größer die Oberfläche der Antenne ist um so stärker ist das Empfangs- oder Sendesignal, kannst allso besser ein Rohr wie einen Draht nehmen und so wird einem auch bewusst, warum die Teleskop Antennen so gut funktionieren.
__________________
Helmut Schmidt Barsinghausen |
|
||||
|
Nach den Ausführungen über die Eindringtiefe des Signals und dem Vorteil von Litzen gegenüber Draht hab ich wieder mal ne Idee............... 8)
Wie würde es wirken wenn ich in meinen Rumpf (175cm lang) einen Streifen Alufolie in die Bordwand einlaminiere, an einem Ende einen Steckanschluss anbringe und den Empfänger direkt daran anschließe? Würde ein ca. 3cm breiter Streifen in der Länge des Original-Antennen-Kabels was bringen? Und wenn ja, was wäre wenn ich dies auf beiden Seiten des Schiffs mache und beide Streifen an den Empfänger anschließe (wegen der Abschattung wenns nur auf einer Seite ist) ? Daß das waagrechte verlegen schlechter als vertikal ist weis ich, es geht nur darum obs überhaupt funktionieren würde. |
|
||||
|
Hi Didi,
ich habe das Empfängerkabel in meiner Wega II einfach längs durch den Rumpf gezogen, geht auch. Der Rumpf darf nur nicht aus Metall oder Kohlefasern bestehen, also die Signale abschirmen. :wink: Bei wagerechter Verlegung verringert sich nur die Reichweite und für innen im Schiff noch einmal. Nur wie Du die 2 Empfänger synchronisieren willst, ist mir nicht ganz klar. :dontknow:
__________________
Helmut Schmidt Barsinghausen |
|
|||
|
... aber für die Jenigen die meinen sie bräuchten zwei Empfänger ... schaut mal hier
http://www.acteurope.de/html/diversity.html Gruß Tim |
|
||||
|
Der Harry hats schon getroffen, mir geht es nur um einen Empänger an den in "Quasi-V-Form" zwei Streifen Alu angeschlossen werden sollen. (Ob das mit Alustreifen geht darauf ist noch keiner eingegangen :dontknow: ) Der Empfänger soll im Heck sitzen und die beiden Alu-Streifen links und rechts an der Bordwand sind beide an den Empfänger angeschlossen.
Zwei Streifen deswegen da im Schiff viel Metall ist, und die Streifen sollen aussen an der Bordwand direkt nach dem Gelcoat einlaminiert werden. Ausserdem will ich innen als letzte Lage CFK einbringen, und das schirmt ja ab. Würde das denn gehen? Aussen eine Antenne und direkt dahinter eine Abschirmung? Also, würde es funktionieren Alustreifen als Antenne an der Aussenseite eines Faradayschen Käfigs einzusetzen? Die genannten Links zum Thema Antenne sagen mir zu dieser speziellen Frage nicht wirklich was. :dontknow: |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Erfahrungen mit "noname" - Empfängern? | LiveSteam | Sender, Empfänger, Module | 10 | 25.10.2007 20:51 |