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Moin moin,
ich habe mich nun endlich nach langer langer Zeit einmal dazu durchgerungen, mir das Fachhandwerk des RC-Hobbymodellbauers anzueignen. Einfachen Modellbau (Revell & Co.) habe ich schon drauf und ist keine Herausforderung mehr für mich. Meine Familie hatte schon öfter mit dem Modellboot-Hobby zu tun und so habe ich auch meine Interessen allmählich dorthin verlagert. Allerdings sind meine eigenen Kenntnisse lediglich auf das Fahren und "Stromtanken" beschränkt - ich muss also komplett neu aufbauen. Ich habe mir nun einen GFK-Rumpf gekauft, den ich selbstverständlich so schnell wie möglich fahrtüchtig sehen möchte. Eine sogenannte "Propilsionsberechnung" habe ich mir bereits anfertigen lassen. Meines guten Wissens und Gewissens nach benötige ich jetzt also: 2 E-Motoren, 2 Entstörfilter, 1 Servo, 1 Sender, 1 Empfänger, 1 Fahrtregler, 1-2 Fahrakkus, und 1 BEC-System zur Energieversorgung den Empfängers. Alles schön und gut, ... aber wie muss ich den ganzen Krempel denn nun zusammen bauen? Ich habe zugegeben darin wenig bis keine Ahnung. :vogel: Im Internet kann man noch so viel suchen, man findet einfach nichts konkretes, das einem auf den ersten Blick ein Licht aufgehen lässt. ![]() Help! |
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Hallo,
Prinzipiell etwa so, Fahrtenregler an Empfänger (Achte auf die Nummer am Sender neben dem Stick, für hoch, runter oder unter ihm für rechts, links, das ist die Kanalnummer) Ruderservo an Empfänger (s.o.) Fahrtenregler mit BEC an Batterie (Der Empfänger bekommt dann durch das Kabel, an dem der Fahrtenregler hängt den Stom.) E-Motoren an Fahrtenregler (achte auf maximale Last und Dauerlast des Fahrtenreglers, Polung austesten) Entstörfilter an die Motoren löten (suche im Forum mal unter [search:3658359cd1]Entstören[/search:3658359cd1] oder so ähnlich) Die Stecker für die Empfangsanlage sind genormt und Du mußt sie nur richtig herum einstecken, doch auch dies ist oft nicht anders möglich. Ich hoffe Dir hilft das schon, da ich nicht weiß, wo es jetzt genau hapert. ;-)
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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Ach ich wollte zum Einstieg nur mal mit einem Fachbegriff aufwarten um Eindruck zu schinden.
Das Ding nennt sich tatsächlich "Propulsionsberechnung" und steht für eine Computer-Antriebsberechnung. Falls du davon noch nichts gehört hast, das ist eine Maßstabsgetreue Umrechnung auf das Modell, für ein Naturgetreues Fahrtbild. Ich will ja nicht, dass meine Fregatte unnatürlich wie ein Schnellboot über das Wasser hetzt. Ja also erstmal schönen Dank für die Erklärung. Ich werde versuchen, dieses Wissen in Natura umzusetzen. |
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Hallo Kaptain Jack,
Zitat:
Na dann können wir diesen Begriff ja mal hier einpflegen :wink: . Wo ich doch sonst nirgendwo fündig geworden bin .
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Jau, ein Herzliches Willkommen an Bord!
Zitat:
das richtig gesteckt wird. Es gibt auch Stecker, die man verdrehen kann. Moderation von Löffel Diskussion zum Modell geht hier weiter. |
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Dem Neuen natürlich auch von mir ein Herzliches Willkommen!
Zitat:
Propulsion bezeichnet das Zusammenwirken von Schiff und Propeller. Propeller werden zunächst alleine in der sogenannten Freifahrt untersucht, das heißt, dass der Propeller ohne Störung gerade angeströmt wird. Es ergeben sich dann für eine bestimmte Drehzahl bei einer bestimmten Anströmgeschwindigkeit ein aufzubringendes Drehmoment und ein entstehender Schub. Ein Schiff, das sich durchs Wasser bewegt, erzeugt zum Einen einen sogenannten Mitstrom, d.h. dass sich das Wasser direkt auf der Rumpfoberfläche (relativ zu der) nicht bewegt und dann über einen gewissen Abstand zur Rumpfoberfläche die Strömungsgeschwindigkeit auf die Schiffsgeschwindigkeit ansteigt. Der Propeller arbeitet in einem Bereich, in dem die Strömungsgeschwindigkeit geringer als die Schiffsgeschwindigkeit ist. Des Weiteren erzeugt der Propeller auf seiner Vorderseite einen Unterdruck, der wiederum eine nach hinten gerichtete Kraft auf den Rumpf erzeugt. Diese Kraft kommt zu dem Widerstand hinzu, den das Schiff ohne Propeller bei dieser Geschwindigkeit hätte, dem sogenannten Schleppwiderstand. Und zu guter Letzt erzeugt der Schiffskörper um sich herum unterschiedliche Druckfelder, die wiederum ebenfalls die Arbeit des Propellers beeinträchtigen. Die Betrachtung all dieser Einflüsse kann heute recht genau mit CFD (Computational Fluid Dynamics) geschehen, was aber eigentlich kommerziell nur bei Sonderschiffen eingesetzt wird. Der Großteil wird nach Erfahrungswerten, mit empirischen Formeln und vor allem mit Schleppversuchen untersucht. Natürlich kann man sich dabei viel Arbeit sparen, wenn man das mit Computer macht, zumal solche Rechnungen im Laufe eines Schiffsentwurfs häufig vorgenommen werden müssen. Ich habe mir auch einmal angeshen, was auf der Harhaus-Seite über die Berechnung der Antriebsleistung steht. Die einzugebenden Daten lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass es dabei um eine maßstäbliche Umrechnung der Antriebsleistung geht. Die Ähnlichkeitsgesetze hatten wir beim Thema Modiversum (lange her So, feddich mit Klugschnack. |
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Zitat:
Früher habe ich mal einen umgebauten DGzRS-Kreuzer von Revell gesehen, der mit einer Mini-RC-Anlage ausgestattet war. Aber ich interessiere mich nicht für Miniatur-RC. :wink: Zitat:
Zitat:
Außerdem muss ich meinen nächsten Gehalts-Check abwarten. |
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Zitat:
Ach ja ... später vielleicht noch eine startende Rakete aus dem vorderen senkrechten Raketensilo. |
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