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Hallo Leute,
also alles was ich dazu hier im Forum, oder im Internet gefunden habe bringt mich genau Null weiter. Ich begreife es einfach nicht. Also als erstes, was möchte ich machen? Zum Einen möchte ich zwei Motoren An- und Ausschalten können und zum Anderen zwei Motoren umpolen. Ich würde dafür gerne Transistoren statt Relais nutzen, um Platz zu sparen. Jetzt verstehe ich zwar, wie die Schaltung mit einem NPN-Transistor aufbauen kann, aber ich verstehe nicht, wie man die Werte der Widerstände zum Ansteuern der Transistoren berechnet. Mal ganz zu schweigen davon, daß ich nicht weiß, wie man damit die Umpolung bauen könnte. Vielleicht kann mir ja jemand dabei helfen.
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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Abend,
Also mit Antworten auf Fragen Rund um Transistoren, damit kann ich dienen Was du suchst ist eine H-Brücke (bzw. zwei). Diese besteht je aus vier Transistoren (zwei NPN und 2 PNP), die als stromgesteuerte Schalter dienen. ![]() (http://faq.solarbotics.net/images/H-bridge.gif) Der Anschluss ist wie Oben gezeichnet. Da alle Transistoren als Schalter verwendet werden (d.h. es gibt statt einem Arbeitspunkt zwei Stück, EIN und AUS), reduziert sich eigentlich die Berechnung für die Vorwiderstände an der Basis auf eine Schätzung. Errechnen lassen sie sich durch die Stromverstärkung B (zusammenhang zwischen Basisstrom und C-E-Strom: Ic=Ib*B), welcher sich bei der Sättigung des Transistors um den Wert 40 befindet. D.h. wenn du als Collector-Emmiter-Strom 100mA haben möchtest, musst dein Basisstrom Ib/B, also 2,5mA betragen. Durch die Gleichung R=U/I kannst du dann den Widerstand berechnen (nicht vergessen, am Basis-Emitter fallen 0,7V ab). Zur Funktion: Nehmen wir an, am A liegt 0V (GND) und am B 2V (Vcc) an. Es fließt ein Strom Ib zwischen Emitter und Basis vom Transistor Q1 und dieser Schaltet durch. Das Potential an dessem Collector wird gegen Vcc gezogen und der Transistor Q4 schaltet ebenfalls durch. Q3 wird gesperrt (0V Potetial am Collector von Q4). Es fließt ein Strom über Q1 --> Motor --> Q4 und dieser dreht sich in die eine Richtung. Wird nun umgepolt wird Q2 geöffnet, das Potential von dessem Emitter schaltet Q3 durch und dieser sperrt Q4, während Q1 durch 0V an dessem Basis gesperrt werden muss. Der Strom fließt nun über Q2 --> Motor --> Q3 und dieser dreht sich in die andere Richtung. Sind beide Eingänge A und B auf 2V (Vcc) gezogen, so sperren beiden Transistoren Q1 und Q2. Es kann kein Strom fließen und der Motor kann sich frei drehen (es ist keine Induktionsbremse). Werden gleichzeitig sowohl die Anschlüsse A und B auf Gnd gezogen, schalten sowohl alle Transistoren durch, was zu einem Kurzschluss führt (der Strom wählt immer den Weg des geringsten Widerstandes, d.h. Q1 --> Q3) und die Transistoren brennen mit großer Wahrscheinlichkeit durch. Nun zur Frage, wieso man je ein NPN-PNP Paar nehmen muss. Dies kommt daher, da, sollten die oberen beiden Transistoren durch NPN-Typen ersetzt werden, das Potential am Emitter (immer der mit dem Pfeil Was ich bei dieser Schaltung ein wenig bemägele, ist, einerseits, dass es keinen Freilaufdioden gibt. Diese kompensieren den Induktionsstrom, welcher auftritt, wenn der Stromfluss und damit das Magnetfeld um den Motor abgebaut wird, indem es ihn zur Batterie ableitet. Bei geringen Lasten können diese Vernachlässigt werden, doch ansonsten sind sie einzuplanen (außer man benutzt Transistoren/Feldeffekttransistoren, welche eine Freilaufdiode schon integriert haben). Zweitens muss man bedenken, dass Transistoren träge sind, das heißt, es dauert eine gewisse Zeit, bis der Transistor hochohmig wird. In dieser Zeit darf keine Umpolung geschehen, ansonsten kommt es wieder zu dem Oben beschriebenen Kurzschluss. Leider kann dies nur durch das Umsteigen auf FETs (Feldeffekttransistoren) umgangen werden. Auch ist diese Beschaltung, der beiden Transistoren Q3 und Q4 in meinen Augen recht gewagt, aber es erleichtert das Erklären der Schaltung ^_^. Ein besseres Schaltplan ist hier zu finden (HBridge_NPN-PNP.gif). Die beiden Transistortypen TIP31 und TIP32 kann man bis zu 3A belasten (gepulst bis 5A). Ich hoffe, der Text ist nicht zu unverständlich, es ist schon ein wenig spät ^_^ MfG Mobius |
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Die Motoren ziehen maximal 8A laut Datenblatt und Durchschnittlich 4,5A. Die Motoren werden mit 6V aus Bleiakkus versorgt und die Schaltung erfolgt durch den Multiswitch mit einem zusätzlichen 6V Akku. Der Empfänger hängt an einem eigenen 4,8V Akku.
Geposted nach 19 Minuten 14 Sekunden: So jetzt habe ich es mir zum fünften Mal durchgelesen und ich muß sagen ich schnalle nichts. Danke für Deine Erklärung, aber die ist genauso, wie jene, die ich im Internet gefunden habe. Für Leute mit Ahnung von der Materie bestimmt ganz einfach, aber ich verstehe nur Bahnhof. Soweit ich Deine Schaltung verstehe, ist sie für mich eh unbrauchbar, da immer geschaltet werden muß, damit die Motoren überhaupt mit Strom versorgt werden. Vielleicht habe ich es falsch erklärt, also versuche ich es nochmal. Ich habe vier Motoren (im folgenden M1-M4) liegt nirgends Schaltstrom an laufen M2 und M3, so wie ich sie über den Fahrtenregler ansteuere. Nach Bedarf sollen über eine Transistorschaltung M1 und M4 dazugeschaltet werden. Durch eine zusätzliche Schaltung sollen wahlweise M1 und M2, oder M3 und M4 umgepolt werden. Wenn ich mir Deine Schaltung ansehe, kann ich sie für meinen Zweck nicht gebrauchen, da ich immer irgendwo Strom anlegen muß, damit die Motoren überhaupt laufen. Dies kann ja sein, müßte dann aber automatisch geschehen, sobald ich die Schaltung nicht ansteuere. Somit kann es eigentlich nie zu besagtem Kurzschluß kommen, da ich nicht beide Richtungen gleichzeitig anschalten kann, da ich ja nur einen Schaltkanal besitze, von der Standardrichtung umschalten in die Gegenrichtung. Natürlich könnte ich dafür ein Relais benutzen, jetzt ein schwächeres, aber genau die will ich gar nicht mehr haben. Und wenn ich mir die Schaltung ansehe, dann wird sie ja gigantisch groß, da ich insgesamt 6 Schaltungen haben muß. 2 zum Abschalten der Motoren und 4 zum Umpolen. Dann kann ich auch bei den Platzfressenden Relais bleiben, bei denen weiß ich wenigstens, wie es funktioniert. Trotzdem danke.
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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Okay, ich versuch mal die Funktion weiter zu vereinfachen ^_^.
![]() (http://www.mcmanis.com/chuck/robotic...urrent-fwd.gif) Die Transistoren kann man sich in diesen Schaltungen vereinfacht als Relais vorstellen, die statt mechanisch angesteuert zu werden, elektrisch über einen geringen Stromfluss, der in die Richtung des Pfeiles im Schaltbild fließt geschalten werden (d.h. bei NPN fließt der Strom durch die Basis zum Emmiter, bei PNP vom Emmiter durch die Basis). Dieser Schaltet dann den Transistor "durch". Zu deinem Problem hätte ich noch einige Fragen (klingen vllt. blöd, aber leider kenn ich mich mit Fahrtenreglern nicht aus 1) Ich hab hier mal eine Wahrheitstabelle aufgestellt, hast du dir die Schaltvorgänge so vorgestellt? Also, dass du nur entweder M1 und M2 oder M3 und M Rückwärts laufel lassen kannst? Oder sollen auch alle 4 Rückwärts drehen können? Code:
Q1 | Q0 || M1 | M2 | M3 | M4 ----|----||----|----|----|---- 0 | 0 || A | V | V | A 0 | 1 || V | V | V | V 1 | 0 || R | R | V | V 1 | 1 || V | V | R | R 2) Eine allgemeine Frage zu Fahrtenreglern wäre, ob sie ein PWM-Ausgangssignal haben? Weil, wenn ja, dann wäre es am Einfachsten dieses Signal über einen Satz von logischen Gattern an die H-Brücke zu leiten. Das bedeutet dann halt, dass, wenn die beiden Motoren M1 und M4 eingeschalten werde, diese sich genauso schnell drehen, wie die Inneren. Das Einschalten würde dann über eine weitere Signalleitung erfolgen. (Ist mit 2 AND-Gattern zu lösen). 3) Hat der Fahrtenregler schon eine Umpolung implementiert? Wenn nicht, so bräuchtest du 4 H-Brücken, eines für jeden Motor + noch die Schaltung zum Umpolen (= 1 Inverter/Brücke, 2 unabhängige Brücken --> 2 NAND-Gatter = 1 Chip). Ist der minimalste Schaltungsaufwand, Hum, dass mit dem 6A Strom wird happig. Das größte Problem ist halt, dass Transistoren, die so hohe Ströme schalten können, meist auch sehr groß sind + noch eine Kühlung brauchen, ansonsten rauchen sie ab. Hab grad beim großen C geschaut, der Transistorpaar TP131 und 136 können dauerhaft bis zu 8A schalten (Kostenpunkt <1?/Transistor). Naja, Miniaturisierung ist bei solchen Schaltungen leider nicht möglich (außer, du nimmst Feldeffekttransistoren). Die gesammte Logik-Schaltung wird höchstwahrscheinlich mit einem oder zwei 14-Beinigen-Chips der CD4000 Reihe zu lösen sein (Versorgungsspannung von 3 - 15V). MfG Mobius |
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Hallo,
wie ein Transistor funktioniert weiß ich. Deswegen weiß ich trotzdem nicht, welche Widerstände ich dafuer benutzen muß. @Mobius Ich glaube Du hast immer noch nicht verstanden, was ich will, bzw. was ich habe und kleiner haben möchte. Neuer Versuch. Ich habe folgenden Zustand: 2 Fahrtenregler, an die jeweils 2 Motoren angeschlossen sind. An Fahrtenregler1 M1 und M4 und an Fahrtenregler2 M2 und M3. Ich steuere die Motoren ganz normal ueber diese beiden Fahrtenregler an. Ohne die Schaltung wuerden immer alle vier Motoren angesteuert werden. Ganz normal, wie es in jedem normalen Schiff der Fall ist (Vorwärts/Stop/Rueckwärts). Dauernder Antrieb ueber 4 Motoren möchte ich nicht, deswegen sollen die Motoren M1 und M4 abschaltbar sein. Zusätzlich dazu möchte ich die Lenkung ueber den Antrieb unterstuetzen können (bei der derzeitigen Motorisierung die Einzige brauchbare Möglichkeit bei voller Fahrt). Um dies realisieren zu können, können die Motoren M1 und M2, bzw. M3 und M4 wahlweise umgepolt werden. Die Schaltung erfolgt derzeit ueber 6 2UM-Relais 6V. Zwei Relais schalten die Motoren 1 und 4 an und aus, zwei polen die Motoren 1 und 2 um und die letzten zwei polen die Motoren 3 und 4 um. Dazu benutze ich 3 Schaltkanäle meines Multiswitchmodules. Deswegen macht fuer mich Frage 2 keinen Sinn. Wozu? Die Motoren werden doch ganz normal ueber einen Fahrtenregler angesteuert und nicht einfach nur an und aus geschaltet. Frage 3 verstehe ich nicht, ich habe doch geschrieben, daß es sich um eine Umpolung hinter dem Fahrtenregler handelt, der Motor also nach dem Fahrtenregler von seiner derzeitigen Laufrichtung umgepolt werden soll. Eine Miniaturisierung ist mit Sicherheit möglich, die Frage ist nur wie. Die obige Schaltung scheint fuer meinen Fall vollkommen unbrauchbar zu sein, da der Strom ja evtl. schon vor der Schaltung umgepolt wird, außerdem kann ich nichts mit der Nullschaltung anfangen.
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Hi,
ich habe mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Dazu habe ich dann mal einen Schaltplan gepinselt. Nach diesem Vorschlag müsstest du jetzt die Motoren anders ansteuern wie bis jetzt. Ein Regler für beide Steuerbordmaschienen und einen Regler für beide Backbordmaschienen. Dazu währe es Notwendig deine FC16 so zu programmieren, das von einem Kreuzknüppel beide Regler angesteuert werden, dazu kann man dann noch einen Mischer programmieren, das bei starker Kurvenfahrt die Motoren gegenläufig drehen. Der Trick ist der Schalter ganz unten, egal ob Relais oder Transistor. Zweimal Ein-Kontakt genügt. So kannst du jederzeit die Äusseren Motoren zu und abschalten. Einfach und klein, oder? ![]() Nachteil ist, das du einen Steuerkanal mehr benötigst wie zur Zeit. Denn die Mischfunktion lässt sich logischerweise ja nicht auf die Multi-Kanäle Programmieren. Beim Programmieren helfe ich gerne weiter...
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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Zitat:
Diese Art von Ansteuerung hatte ich allerdings mit Bedacht nicht gewählt. Ich habe zwei unterschiedliche Regler (waren halt da) und selbst wenn es die gleichen Regler wären, wüßte ich nicht, ob die Motoren dann gleich angesteuert werden. Man redet ja immer von Toleranz und so, kann ich mir dann noch sicher sein, daß die Motoren gleichmäßig angesteuert werden?
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Ike hat gesagt: "Nein, es müssen zwei Kanäle sein". Sonst kann man die Motoren nicht gegenläufig laufen lassen. Er denkt, die Tolleranzen sollten sich mit dem Trimmer einstellen lassen. Probieren geht über studieren. Du hast doch noch zwei Regler von C übrig, oder?
Warum Ike nicht selber schreibt? Er ist halt zu faul dazu!!! Gruss Nautilus
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Gruss Nautilus _________ Jetzt ist sie in Rente! |
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Wenn es zwei Kanäle sind, dann bekomme ich den Kahn niemals geradeauslaufend, außer ich bin Krösus und besorge mir das Nautikmodul.
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Hallo Loeffel,
ich habe mir deine Problemstellung heute nachmittag mal überlegt. Da ich die jetztige Schaltung kenne, kann ich Dir nur eins sagen: Laß es so wie es ist. :yessir: Mit Transistoren ist es wesentlich schwieriger 2xUM-Relais aufzubauen. Außerdem ist das Umpolen auch wesentlich schwieriger zu realisieren. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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Vielleicht gibt es ja kleinere Relais?
Habe ich recht mit meinem Einwand zu Ike's Lösung, oder habe ich es nur falsch verstanden?
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Hallo Loeffel,
ich glaube, Du hast Ike nicht ganz richtig verstanden. Ich versuche es Dir mal mit meinen Worten zu erklären. Hast Du mitbekommen, wie Zatzi und ich bei seinem umgebauten Spielboot einen V-Mischer einprogrammiert haben ?? Ich könnte mir z.B. folgende Knüppelbelegung vorstellen: Auf den linken Knüppel liegt auf den Weg noch oben und unten vorwärts-rückwärts. Das Ruder liegt auf dem rechten Knüppel links-rechts. Wenn Du nun am linken Knüppel z.B. links-rechts als Motorsteuerung links rechts über den V-Mischer mit Vorwärts-rückwärts mischt, hättest Du eine einfache und proportionale Ruderunterstützung. Die Zuschaltung der äußeren Motoren kann dann durch einen zusätzlichen Schaltkanal erfolgen. Über den Geradeauslauf würde ich mir weniger Gedanken machen. Oder glaubst Du, daß heute die Motoren rechts und links immer mit den gleichen Drehzahlen laufen, wenn sie am selben Regler hängen ?? Erinner Dich, wie die Motoren bei Didi unterschiedlich anliefen, obwohl alle am selben Regler hingen. Trotzdem fuhr es geradeaus. Ich hoffe ich habe zum Verständnis beigetragen. Wenn nicht, melde Dich einfach mal per Telefon. Da läßt sich manches besser erklären. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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Genau Frank,
ich versuche auch noch meine wirren Gedanken mal klar ausdrücken: Die zwei Fahrtregler werden mit einem Knüppel gesteuert. Es gibt, eine Möglichkeit die FC16 so zu programieren, daß ein Kanal einen zweiten mitnimmt. Oder man kann z.B. die Fahrtregler im Empfänger auf Kanal 5 und 6 einstecken und diese mittels der Mischfunktion der FC16 auf einen Kanal eines Kreuzknüppels mischen. Nachteil: 3 Kanäle für zwei Funktionen belegt! Wenn wir das geschickt anstellen, dann können wir sogar noch die Lenkfunktion automatisieren. Das soll bedeuten, Motoren laufen gegenläufig bei Ruder vollausschlag. Das währe dann der von Frank erwähnte V-Mischer, glaube ich. Wie das genau programiert wird, weis ich jetzt nicht auswändig. Ich habe allerdings die Tiefenrudersteuerung der Nautilus als Vorbild. Die zwei Hinteren Tiefenruder lassen sich zusammen gans synkron mit einem Kanal eines Kreuzknüppels steuern. Gebe ich jedoch Gas dann verdrehen sich die Ruder gegensinnig. Dise Funktion lässt sich jederzeit mit einem Mischerschalter abschalten. Mit dem Schieberegler auf Kanal 5 kann ich jedoch jederzeit die gegensätzliche Verdrehung der Ruder auch manuell einstellen. Müssten wir halt mal probieren. Lediglich die Platzprobleme bei der FC16 mit zwei eingebauten Multimodulen ist ein Problemchen.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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So, nachdem ich mit Ike telefoniert habe, habe ich meine Anleitung zur FC16 ausgegraben (oder besser während des Telefonates). Was Ike meinte ist eine gute Idee.
Ich nehme einen frei programmierbaren Mischer und mische Kanal3 mit z.B. Kanal 5. An Kanal 5 stecke ich den zweiten Fahrtenregler an. Das würde bedeuten: Fahrtenregler Motoren steuerbord Kanal 3 Fahrtenregler Motoren backbord Kanal 5 Die äußeren Motoren können über einen Schaltkanal des Multiswitches an- und ausgeschaltet werden Damit ist aber das Problem mit der Steuerung (Umpolung) über die Motoren noch nicht gelöst. Frank meinte ja dafür: Zitat:
Ich weiß jetzt auch warum Ike! Weil wir beide blind waren! ;-) Die FC16 hat 2 frei programmierbare Mischer. Ich benutze nun den Mischer 1 für die Ansteuerung der Motoren. Dann könnte ich doch den Mischer 2 für die V-Funktion nutzen. Allerdings muß ich zugeben, daß mir derzeit überhaupt nicht klar ist, wie ich das dann anschließe, bzw. programmiere, da ich ja eigentlich nur zwei Kanäle mischen kann, aber eigentlich drei miteinander vermischen müßte??? Na ja, der Tag hat ja erst angefangen. Guten morgen übrigends. Einziges Problem, es würde Sinn machen die Mixer schaltbar zu machen, dazu brauche ich aber 2 Schalter mehr in der Fernsteuerung, für welche ich eigentlich keinen Platz mehr habe, da sie ja schon mit einem Multiswitch- und einem Multipropmodul ausgerüstet ist. ![]() Geposted nach 2 Stunden 21 Minuten 10 Sekunden: So ich habe mir jetzt mal die Sache mit den Mischer genau angesehen, es mueßte gehen, wenn die Steuerbordmotoren an Kanal 2 und die Backbordmotoren an Kanal 3 angeschlossen sind. Ruder, wie gehabt, an Kanal 1. Dann folgende Mischfunktionen nutzen: Allerdings, wie baue ich ein, daß die anderen Motoren rueckwärts laufen?
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Zitat:
Wie währe es, wenn du einen Umpolschalter nimmst, der bei vollanschlag des Ruders ausgelöst wird? Jeweils einen für Backbord und einen für Steuerbord und die Elektronik entfällt ganz. |
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Ich glaube Harry, Du solltest den Thread nocheinmal von Anfang an durchlesen, denn dann wueßtest Du, daß ich eine Relaisansteuerung dafuer habe, die mir zu groß ist. Ich möchte Platz sparen, also war als erstes die Frage, ob man es mit Transistoren verkleinern könnte. Dies scheint nicht so zu sein, zumindest nicht so, wie genannt.
Ike's Idee es ueber Mixer zu machen wuerde 4 Relais ueberfluessig machen, allerdings nur dann, wenn man die Motoren mit in die Rudersteuerung integrieren kann. Deine Idee ist also genauso Platz fressend, wie meine Vorhandene, nur wesentlich unkomfartabler.
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Zitat:
Der Platzbedarf war nicht sehr hoch und unkonfortabel? Du brauchtest nichts schalten, ausser das Ruder in Vollanschlag bringen. War ja nur mal ´ne Idee. |
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Ich finde es unkomfortabel, was ist, wenn ich die Funktion nutzen will, und der Servo ist ausgefallen? Mit meinem derzeitigen System, bzw. den Mischern ist das dann noch möglich.
Ich habe allerdings jetzt herausgefunden, daß es einen ganz anderen Weg gibt. Dadurch wäre es möglich noch andere Mischfunktionen zu nutzen. Aber das werde ich jetzt nicht mehr testen. Jetzt gehe ich erstmal schlafen.
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Ja wir waren wirklich blind. Bzw. haben die Funktion eines V-Mischer nicht gerafft. Er nimmt die Steuerinfos von zwei Kanälen und macht daraus ein gemischtes Singnal für zwei Kanäle.
Es wird wohl gehen einfach den V-Mischer der FC16 zu nutzen( Seite 70). Die Regler kommen an Kanal 2 und 4. Mit Kanal zwei gibst du Ruderbefehl und Kanal vier ist Antrieb. Jetzt hast du ein Modell welches nur über die Propellerdrehzahlen gesteuert (gelenkt) wird. Also muss man noch einen Freien Mischer dazu nehmen, welcher Kanal 2 als Master nimmt und ein Ruderservo z.B. auf Kanal 5 ansteuert. Das funktioniert auch dann, wenn im Sender Kanal 5 gar nicht belegt ist. Nachteil an der Geschichte: den V-Mischer kann man nicht abschalten, aber wenn es funktioniert ist das ja auch egal. Vorteil: keine zusätzlichen Schalter in der Steuerung.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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Hallo Loeffel,
das mit der Kanalzuordnung sollte bei der FC16 nicht schwierig sein. Wenn ich mich recht entsinne, sind die Kreuzküppelkabel auf der Hauptplatine nur aufgesteckt. Du kannst also einfach den benötigten Weg, z.B. linker Knüppel oben-unten, auf jeden Kanal umstecken. Nur das Umstecken am Empfänger nicht vergessen. Damit kannst Du die V-Mischerfunktion sehr gut verwenden. Falls die FC16 auch noch eine zumischbare Exponentialfunktion hat, kannst Du das Steuern mit den Schrauben auch direkt mit dem Ruder kombinieren. Dann würde erst bei großem Ruderausschlag die unterstützende Motorsteuerung einsetzen. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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@Ike
Ich möchte es aber abschaltbar haben, aber ich glaube, ich habe dazu auch schon die Lösung. Muß ich mal bei Conrad schauen, wie das damit aussieht und dann schauen, ob man es nict irgendwo hier in der Nähe bekommt. @Frank Andrees Umstecken in der Fernsteuerung? Retro satanas! Dann muß ich ja alle meine Schiffe anders stecken und die Fernsteuerung von Christine auch noch, und dann kann ich nicht mal ebenso meine Fernsteuerung nutzen, um jemand anderem zu helfen. Brrr, da schüttelt es mich. ;-) Ich habe die Lösung aber gefunden. Man muß nur etwas programmieren. Anschlüsse: Programmierung: Dann habe ich das, was ich brauche und brauche nicht umstecken. ;-) Als kleinen Bonus (keine Ahnung wozu es gut ist) kann ich die Motoren back- und steuerbord sogar einzeln ansteuern, wenn ich möchte. Ich muß nur F2 ausschalten. Auf diese Art und Weise spare ich sogar zwei Schaltkanäle, die ich nicht brauche. ;-) Nochmal @Frank Andrees Es gibt eine Expotentialfunktion für die Kanäle 1,2 und 4. Ich weiß jetzt aber nicht, wie Du das meinst, da sie ja nicht das Verhältnis beeinflußt, sondern nur die Steuerung des angewählten Kanales?! Oder habe ich da das Handbuch falsch verstanden? Nochmal @Ike Ich weiß jetzt auch, warum der Zettel mit der Expotentialfunktion nur eingelegt ist. Die ersten FC16 besaßen diese Funktion nicht, sie wurde nachgerüstet, kann aber bei denen, die sie nicht haben, wohl nicht nachträglich eingebaut werden. In diesem Sinne.
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Hallo Loeffel,
die Expo-Funktion verstellt Dir ja nur die lineare Ansteuerung. Dies bedeutet,daß Du bei halben Knüppelweg nicht bereits 50% des Saervoweges zurückgelegt hast, sondern z.B. erst 30%. Dafür ist der Anstieg dann ab 75% Knüppelweg sehr steil. Bei der Kopplung mit der Rudermaschine auf den V-Mischer würde es dann erst bei starkem Rudereinschlag ein gegenläufiges Drehen der Schiffspropeller bewirken. Mit freundlichen Grüßen Frank |
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Das heißt also, das die Expo-Funktion auch auf Mischer wirkt, die auf diesen Kanal programmiert wurden?
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