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Hallo,
wie löst ihr das Problem von den Anschlüssen am Akku, wenn man mehrere Verbraucher anschliessen möchte ?? Da wären der Fahrtenregler, ein Switch-Modul, ein Sound-Modul, Dauerplus für Beleuchtung, Relais u.s.w Ich hätte so an jedem Pol des Akku´s 4-5 Anschlüsse. Wenn ich alle Kabel in einen Stecker tue und Verlöte, kann ich später schlecht noch einen dazu machen. Oder nehme ich für jedes Kabel einen Stecker, dann sieht das ganze sehr merkwürdig aus (denke ich, vielleicht geht es aber auch nicht anders). Wie löst ihr sowas in euren Booten ? Und das laden des Akku´s ? Baut ihr den Akku immer aus, oder macht ihr das im eingebauten zustand. Wie sieht dann dazu eine Schaltung aus ? |
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Hallo,
die Antwort hängt auch vom verfügbaren Platz ab - aber laß uns für den Moment davon ausgehen, dass Platz kein Problem ist. Ich würde die Verteilung im Modell realisieren und nicht direkt am Anschluß des Akkus - einfach, weil ein Bündel von Anschlüssen an der Stelle eher unhandlich ist. Wenn Du vom Akku auf einen Verteiler gehst, z.B. mit Lüsterklemmen aus dem Installationsbedarf realisiert, hast Du nur einen Anschluß am Akku und bei den weiteren Anschlüssen hast du freie Hand. Die Installation im Modell kannst Du dann mit Draht machen; dies hätte den Vorteil, dass das Kabel ohne größeren Aufwand da liegen bleibt, wo Du es hingelegt hast. Die Verbindung vom Akku zum Verteiler mache ich mit flexibler Litze; damit geht der Ein- und Ausbau vom Akku einfacher. Bei der Auswahl der Kabel/Litzen ist natürlich der wahrscheinlich fließende Strom zu beachten; wenn's Gewicht auch nur eine untergeordnete Rolle spielt, würde ich zu dickeren Varianten greifen (min. 1,5 mm im Querschnitt). Der Verteiler ließe sich alternativ auch in einer Lötvariante machen, dafür spräche die verringerte Wahrscheinlichkeit von Kontaktproblemen aufgrund von Korrosion (beim Boot ist ja immer mit Wasser im Rumpf zu rechnen) bei der Schraubvariante. Zum Löten reicht ein Platinenabschnitt für jeweils Plus und Minus, an dem einfach alle Kabel/Litzen angelötet werden. Die ganz Sorgfältigen würden wahrscheinlich die Spannungsversorgung noch im Stern realisieren, also jeden Verbraucher direkt an den gemeinsamen Anschlußpunkt führen. Aber ob das unbedingt notwendig ist, hängt von weiteren Faktoren wie Stromstärke, Position der Antenne, nähe zu funkenintensiven Geräten wie Motoren etc. ab. Dazu müßtest Du ein wenig mehr zu den Details des Modells sagen. Ach so, und dann spielt natürlich noch der Grad der persönlichen Pedanterie eine Rolle :wink: : Es gibt Modelle mit sehr aufgeräumter Installation und andere, die eher die Version "Drahtverhau" repräsentieren. Solange der Erbauer damit klar kommt... Aber so manche Ungereimtheit im Verhalten des Modells kann schon in der freizügigen Gestaltung der Installation liegen.
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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Wenn Platz genug vorhanden ist, kann man es auch so machen, das man eine Grundplatte einbaut.
Auf der werden dann alle Teile wie Empfänger, Servos usw. montiert. Den Kabel hatte ich später unter der Platte verlegt, so das mann Fehler schnell finden konnte, aber trotzdem alles aufgeräumt war. Vorteil war auch, das man bei Arbeiten im Rumpf nicht an losen Kabeln hängen bleiben konnte. Auf die Lüsterklemmenleiste hatte ich verzichtet, da ich Sicherungsautomaten aus einem Linienbus genommen hatte. Daran konnte ich die Verbraucher direkt anschliessen und sie zugleich als Schalter benutzen. Sicherung 1: Empfänger Sicherung 2: Servos Sicherung 3: Andere Verbraucher
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Also ich würde dir Wago empfehlen.
Diese Klemmen ![]() sind optimal. Kein Schrauben, kein Löten, schnelles Stecken zur Fehlersuche, klein, bis 4 mm², keine Aderendhülsen nötig. Einfach Hebel nach Oben, Kabel einschieben (masiv oder Flexibel), Hebel runter und fertig ist der störungsfreie Kontakt. Und man kann sie überall festkleben. Technische Daten
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Zitat:
Wie lassen die sich auf der "Grundplatte" befestigen, kleben, oder können die auch festgeschraubt werden? |
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die sind leider so "klein" das kein Loch zum festschrauben wie bei Lüsterklemmen
vorhanden ist. Aber kleben geht ganz gut.
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Hi Scubamarco
Sind ja Geil die Dinger Wo kann man die wegfinden ...ääääh Kaufen????? Was kosten die?? Gibts die auch mit nochmehr "Anschlüssen" außer 3 + 5 Kontakte?? Öhhhh, irgendwie die typischen Zuschauerfragen.... Gruß Peter |
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Das ist normaler Installateurbedarf.
Also sollte es das Zeug im Elektrogrohandel geben. Oder du googelst mal nach einem Händler. Leider nur als 3er und 5er. Aber mit 5*5er hast du 17 Anschlüsse. Ein Eingang am "Verteiler" und 16 Ausgänge an den 4 nachgeschalteten. Du kannst auch mehrere dünne Drähte in ein Klemmstelle machen und so bei Kabeln unter 4mm² die Anzahl drastisch erhöhen. Guckst du hier: eBay
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Meine einfache und "untechnische" Lösung:
Eine M4 Messingschraube und dort die Verschiedenen Kabel anlöten. Es gibt auch Kabelschuhösen zum Festschrauben. Die Messingschraube auf einer Kunststoffplatte festschrauben. Fertig! Von der Schraube geht dann ein dickes Kabel zum Akku. Äh... ach ja, selbstverständlich pro Akkupol eine Schraube. Hier auf dem Bild ist eine der besagten Schrauben links neben der einzelnen Sicherungen zu sehen. Die anderen Verteilerpunkte sind die unterteile der Ladebuchsen. Ansonsten ist auf dem Bild auch die Lüsterklemmenverteilung erkennbar. ![]() Der Elektrohandel hat ausser den Wagoklemmen (die von Scubamarco) auch noch andere Verteilerklemmen, welche in Schaltschränken eingesetzt werden. Nachtei: sehr sperrig!
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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@Ike:
Sooooo "untechnisch" ist diese Lösung eigentlich gar nicht, der sog. "Schraubanschluss" wird in vielen Bereichen der Elektrik angewendet. Man kann auch alle Kabel, die verbunden werden sollen einfach mit Kabelösen versehen und mittels kurzer Schraube und Mutter verbinden.
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Bin fast da... |
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Zitat:
Es ist noch immer am einfachsten irgenwo in der Verteilung eine Schraube (zb. M4) anzubringen und alle Verbraucher-Kabel mit Ring-Ösen zu versehen und sie auf diese Schraube aufzustecken und sie einfach mit einer Mutter festzuklemmen. Das erfordert immer noch den geringsten Platzbedarf, ist am billigsten und sehr haltbar und immer änderbar. Die von Scuba vorgeschlagenen Teile sind auch sehr gut, ist aber eine "fliegende Verdrahtung" und macht leicht einen unordentlichen Eindruck obwohl es den Zweck voll erfüllt. |
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Zitat:
verstehe ich was anderes und die wäre auch sicher nicht für 230V frei- gegeben. Man kann doch die Kabel dann ordentlich zu "Bäumen" binden, das hat doch nichts mit der Art der Klemstelle zu tun. Und am See kann man schnell einzelne fehlerhafte Stromkreise ausklemmen ohne ein "Megaknoten-Messingschrauben-Klemmpunkt" aufzulösen.
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Baubericht "Mississippi Tugboat" |
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Zitat:
Für Bayern: "Verlegt werden" hat in diesem Fall nichts mit "nicht wiederfinden" zu tuen. :P |
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