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Hallo,
ich hab ein sog. Nadelfeilenset, damit hab ich eine Lötstelle "geglättet" dabei hat sich aber der Lötzinn in das Profil der Nadelfeilen "reingefressen", ich hab mir dann einfach gadacht, der wird schon bei nächsten Benutzen rausfallen, dem war aber nicht so. Dadurch hat sich aber das "feilvermögen" aber um einiges verschlechtert. Da die Feilen aber schon etwas gratzieler sind hab ich mich nicht getraut den Lötzinn irgentwie raus zu kratzen und bei dem Set war keine Pflegeanleitung dabei. Hättet ihr Tips wie man das Zeugs entfernen könnte? Freue mich über eure Beiträge. Gruß Bernhardt |
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Versuche es mal mit einem Stück Messingblech. Immer in Richtung des Feilenhiebes schaben.
Das nächste mal verwende zum Glätten der Lötstelle Sandpapier auf ein Stück Holz geklebt, eine sog. Papierfeile. Für mich neben dem Skalpell das wichtigste Werkzeug im Schiffsmodellbau. |
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Nachdem Zatzi und ich ziemlich knapp waren und mir jetzt langweilig ist :wink: :
Die Kreide setzt sich in die Spanräume der Feile und bildet da eine Art "Schmierschicht". Dies verhindert nicht nur ein zusetzen der Spanräume sondern verhindert auch daß sich Aufbauschneiden bilden welche beim Feilen unschöne tiefe Kratzer ins Alu reissen. Beim "normalen" Feilen mit einer sauberen, trocknen Feile haben weiche Materialien wie Alu die unschöne Eigenschaft sich mit dem harten Feilenstahl kaltzuverschweissen. Ist ähnlich wie das schleifen mit Schmirgelpapier (Schleifpapier). Wird trocken geschmirgelt haste auf dem Schmirgelpapier bei weichem Material immer mehr kleine Punkte die immer grösser werden und vorbei ists mit dem Schleifen..... Nimmste Nass-Schmirgel passiert das nicht, das Schmirgelpapier hält um ein vielfaches länger........... Ich nehme da teilweise sogar Schneidöl, das gibt super Oberflächen bei Metall. Da sehen Oberflächen mit 1000er Schmirgel und Schneidöl teilweise wie Poliert aus. Gerade bei Alu und Messing! Das Ganze könnte man jetzt auch auf Bohrer, Drehstähle und Fräser ausweiten, da erfüllt die Kühlflüssigkeit neben dem Kühlen auch diesen Zweck. Aber warum dann bei den Feilen Kreide statt zb. Bohremulsion? Besser wäre natürlich die Bohremulsion.................... Aber welcher kleine Bastler hat schon eine zuhause und wer will schon die sauerei mit dem flüssigen Zeugs das nur überall hinspritzt? Darum speziell beim Feilen von Alu der Kompromiss mit der Kreide , weil das da genauso effektiv wirkt. Einen Tip gibts da auch noch beim Sägen von Alu und speziell bei Kuststoff: Die Säge vorher (und auch zwischendurch) durch Seife ziehen.................................. |
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Hab das mit dem Spirizus ausprobiert, erfolglos, jetzt muss ich die Feile wieder reinigen!
Ich hatte aber grad keine Kreide zur Hand, werd es aber heut noch ausprobieren. Geposted nach 2 Tage 1 Stunde 19 Minuten 39 Sekunden: Hab es ausprobiert, - schön erklärt Didi, aber in der Praxis sieht das anders aus. |
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