![]() |
|
|||
|
Moin, Moin alle zusammen!
Hier einen Kleiner Tipp für Freunde des Modellbaus(wurde darum gebeten). Für alle die Stevenrohre ob für Wellen oder Ruder schnell und unkompliziert in PVC einkleben möchten. Von "Henkel Pattex"-"Stabelit- Express"(schnell-härtender ZweikomponentenKleber für Stein, Kunststoff, Keramik, Holz, Metall) ist für diese Aufgabe wärmstes zu empfehlen, da dieser im Verhältnis 1:1 aus Pulver&Härter angerührt binnen 10-15min Aushärtet und weiter bearbeitet werden kann, ferner ist er auch als Fühlkleber benutzbar, ausgehärtet ist er ein äußerst robuster Kunststoff. Zur Verwendung in(bei) PVC und ABS Kunststoffen sollten folgende Vorarbeiten durch geführt werden: 1. reinigen der Klebeflächen von Trennmitteln(Produktionsbedingt) mit Waschmitteln(Geschürspüler + warm Wasser). 2. an rauen der Klebefläche mit Sandpapier oder einen Topfschrupper(Stahl-wolle) um eine Griffige Oberfläche zu schaffen. Beim Einsatz von Stabelit- Express sollte man darauf achten das alle zu verklebenden Teile nur kurz nach dem aufbringen des Klebers noch auszurichten gehen und das man sorgfalt walten läßt. Zum verkleben hier noch ein Schema wie es am besten geht. " http://pic.easy-services.de/dd8ac1dc...37d229b79e.jpg " |
|
|||
|
Völliger Unsinn!!
Stabilit Express ist auf Dauer nicht wasserfest (ich weiß ich wiederhole mich), das selbe gilt für UHU acrylit. Außerdem scheinen die Weichmacher des ABS den Kleber auf lange Zeit zu schädigen. Beide Kleber sind für PVC absolut ungeeignet, PVC, egal ob weich oder hart, läßt sich nur kaltverschweißen. PVC (Polyvinylchlorid) und ABS (Acrylnitiril-Butadienstyrol) sind chemisch etwas völlig verschiedenes und bedürfen daher entsprechender Klebstoffe. Ein Kleber für auf Dauer wasserfeste, spaltfüllende Verbindungen von ABS mit Buntmetallen ist meines Wissens auf dem Hobbymarkt (UHU, Pattex, usw.) nicht erhältlich. PVC-Teile (in Baukästen) sind mir im Schiffsmodellbau in meiner 25-jährigen Modellbaukarriere nie begegnet, schon gar keine Fertigrümpfe aus PVC. Grüße, Hanno |
|
||||
|
gab es bei Stabilit Express nicht irgendwie Probleme bei längerem
Wasserkontakt? Glaube mal sowas gehört zu haben.
__________________
Baubericht "Mississippi Tugboat" |
|
|||
|
Das stimmt . Bei Stabelit Express kann es sein (muss aber nicht sein) das er sich nach längerem Kontakt auflöst . Wie gesagt , kann sein , muss aber nicht .
Allerdings denke ich , da die Klebestellen aussen am Rumpf ja eh Lackiert werden , sollte es da keine Probleme geben . Meine U47 von Robbe , ist so schon seit Jahren im Einsatz , ohne Probleme . Gruß Andre |
|
|||
|
Moin, Moin!
Also gehört habe ich auch davon das Stabelit sich mit Wasser nicht verträgt. Habe aber nun die Wellen des PT-129 auch verklebt und bis jetzt keine abtragung oder Auflösung fest stellen können und das bei ca. 20km/h und starker Beanspruchung. Ach das PT-129 ist aus Spritz-Polystyrol wie auch die Ergüsse von Revell. Vermutlich liegt das Problem aber an einem anderen Grund der da währe das Polystyrol auf Dauer nicht UV beständig ist und seinen Weichmacher bei UV-Bestrahlung verstärkt abgibt, diese führt zum ausbleichen und spröde werden des Kunstoffes was bei beanspruchung zu Haarrissen führt und den Bruch jener Stellen zu folge hat, das sind Erfahrungen aus 15Jahren Militärbau in 1/35. Kurz keine stelle ohne Lack, das ist das Beste. Oder es wurde nicht gewaschen und angerauht. Mit Stabilit habe ich nur eine schlechte Erfahrung gemacht, und zwar beim verkleben von Wellenböcken musste ich eine Nachbesserung kurz vor dem erstarren des Klebers durch führen, wodurch ich einen Riss im Kleber verursachte, der bei der Probefahrt aus ging und starke Vibrationen auf der Wellen-Klebe-naht verursachte. Kurz mein Fehler. Das Boot blieb ansonsten ganz. Der Kleber gibt so was sehr gut weiter und tut nicht mal reißen, da muß schon Gewalt im Spiel sein um eine gut und richtige Stabilit-klebung zu zerstören. |
|
||||
|
Zitat:
ich möchte diese Aussage doch anzweifeln. Meine Erfahrungen sehen etwas anders aus. PVC lässt sich eigendlich ganz gut verkleben. So ziemlich mit allen handelsüblichen Klebern, welche auch für Kunsstoffe geeignet sind. Schau einfach auch mal in unser Lexikon, einfach auf die Abkürzung PVC klicken. Diese Informationen wurden nach bestem Wissen, mit Unterstützung eines Kunststofffachmannes zusammengestellt.
__________________
Soweit... beste Grüße, Ike! |
|
|||
|
"PVC und 2-Komponentenkleber: (+)"
Das sagt überhaupt nichts aus. Stabilit Express und UHU Acrylit sind ebenso 2K-Klebstoffe wie zB. UHU schnell-/ end- oder sofortfest, oder Araldit. Bei den ersten handelt es sich jedoch um Methyl-Methacrylatkleber, bei letztern um Klebstoffe auf Epoxidharzbasis. Das ist chemisch was völlig anderes. Dementsprechend unterschiedlich sind die Eigenschaften. Dein Auto fährt ja auch nicht mit - Minaralöl (+) - Salatöl (-) - Babyöl (o) Da gibt es Diesel, Normal, Super, SuperPlus, Kerosin, .... PVC wird darüber hinaus durch jede Menge chemischer Zusätze den technischen Erfordernissen angepasst. Diese beeinflussen ebenfalls die Klebbarkeit. So lassen sich neuerdings Abwasser-PVC-Rohre (Ladegut für Ponton) nicht mal mehr mit Tangit kaltverschweißen (einem speziellen PVC-Kleber), weil die Rezeptur des Kunststoffes geändert wurde. Des weiteren muß man die Art der Verklebung, ob bündig oder spaltüberbrückend, unterscheiden. PVC bündig auf PVC kann einigermaßen gut mit Kontaktklebern funktionieren, sofern man größere Klebeflächen hat. Aber das Kontaktklebenversagt ebenso wie das Kaltverschweißen (zB. mit Tangit), wenn spaltüberbrückende Verklebungen erforderlich sind. Die tiefgezogenen Fertigrümpfe sind aber nun mal nicht aus PVC, sondern aus Polystyrolen, vorzugsweise ABS (Es sei denn es will jemand ein Stevenrohr in seinen Wäschekorb oder Plastikwanne einbauen) Polystyrole können mit Methyl-Methacrylatklebern spaltfüllend verklebt werden, mit den Nachteilen, die ich eingangs erwähnte. Das Stabilit seifig wird und sich löst beobachtet man bei Modellen, die oft, regelmäßig und lange im Wasser sind, die nicht austrocknen können (weil der Skipper zu Hause den Aufbau nicht runternimmt) oder die sonstwie dauerhaft einer erhöhten Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Modelle, die nur kurze Zeit mit Wasser in Berührung kommen und sonst in der warmen Stube stehen können durchaus auch nach 20 Jahren noch dichte Stabilit-Verklebungen aufweisen. Das Lackieren der Klebestellen ist der einzige Tip den ich zur Zeit habe, neben dem, grundsätzlich keine ABS- (Polystyrol-) Rümpfe zu verwenden. Wenn bisher keine Probleme mit Stabilit/Acrylit bei den Stevenrohren aufgetreten sind, liegt es garantiert an ausreichender Trockenheit. Das 2. Problem, das die Kleber nach vielen Jahren glashart werden und leicht splittern (sofern sie nicht vorher aufgeweicht sind) bleibt davon jedoch unberührt. Wer bisher keine Probleme hatte hat einfach bisher Gück gehabt, das die Verklebung den Ansprüchen zufällig gerade noch gerecht wird. Auf Glück darf aber keinen ernstzunehmenden Bautip basieren. Das selbe gilt für 2K-Kleber- (der o.g. Sorten) - PVC-VerKlebungen sowie ABS- bzw. Polystyrol - Epoxidkleber-Verklebungen. /Hanno |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Deck einkleben | TomTomate | Rumpf und Aufbauten | 8 | 29.08.2008 14:28 |
| Servos einkleben | Hansen-Bengel | Servos und Fahrtregler | 10 | 17.05.2008 09:40 |
| Mit Silikon Stevenrohre einkleben? | hknaus | Kleber und Harze | 9 | 24.04.2007 10:32 |
| Schiffdeck einkleben? | Teddy | Allgemeine Basteltechniken | 14 | 12.10.2005 22:17 |
| Einkleben von Steevenrohren in den GFK Rumpf | Magicve | Propeller und Wellen | 31 | 03.03.2005 14:44 |