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Hallo Leute,
stellt Euch vor, ihr habt ein Plastikmodell das Ihr gerne größer nachbauen wollt. Z.B. die von Revell angekündigte SMIT HOUSTON. Die Einzelteile der Aufbauten vergrößern ist ja kein Problem aber wie kommt man an die Spanten? Irgendwelche Ideen? |
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Moin,
ich würde den Rumpf einfach aufmessen: - Auf den Rumpf werden in definierten Abständen Wasserlinien und Spanten aufgezeichnet; also ganz einfach so, wie man es auch beim Anreißen vom Wasserpass macht. Um die Spantebenen anzuzeichnen, würde ich mir auf einem Blatt Papier das Spantraster aufzeichnen, den Rumpf des Plastikmodells genau darauf ausrichten und fixieren und dann eine Führung für den Stift (z.B. eine "Wand" aus Legosteinen) jeweils an die Spantlinien anlegen (den halben Durchmesser des Stiftes sollte man vielleicht schon beim Papier berücksichtigen). Damit dürfte man dann gut winklige Linien zeichnen können. - Die Knotenpunkte des so entstandenen Netzes aus Wasserlinien und Spanten werden anschließend systematisch mit dem Messschieber vermessen (muss man mal sehen, wie das mit stärkeren Hinterschneidungen hinkommt, u.U. muss man hier einen Dickentaster, wie er z.B. im Geigenbau verwendet wird, benutzen) und die Werte in eine Aufmaßtabelle eingetragen. Danach kann man nun in jedem beliebigen Maßstab einen Riss zeichnen. Die (hoffentlich nicht allzu großen) Messfehler müssen dann beim Zeichnen ausgebügelt werden. Schönen Gruß aus Kiel, Ole aka Motti
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us ≠ D x P/D x n x ηwunder x czauber |
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Hallo Lars,
ich hatte mal einen Bericht von jemanden gelesen der mit einer REvell-Finnjet tatsächlich die Brutalo-Methode gewählt hatte: Zuerst das Modell in Längsrichtung abzeichnen (beim zweigeteilten Rumpf ja noch einfach) und dann den Rumpf (zartbeseitete Gemüter mögen an dieser Stelle bitte nicht weiterlesen) mit einer Bandsäge in handliche Stücke zerteilt. Der Gute dürfte sich Heute in den Allerwertesten beissen wenn er liest wie dieser Bausatz inzwischen bei Ebay gehandelt wird. Andere vorgehensweisen wie die Verwendung von Formlehren oder das Abnehmen per Lötdraht sind viel zu ungenau, weil die genaue Position der Spanten so schlecht zu ermitteln ist. GRuss Jürgen Edit: Da wart der Motti schneller :wink: |
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Hallo,
die Methode von Christian ist schon recht elegant und man kann das Plastikmodell auch weiterbauen. Zusätzlich würde ich das Deck noch einheften, da die Rümpfe dazu neigen sich nach innen zu dellen. Ganz brutale Menschen füllen den Rumpf von innen und schneiden Scheiben. Der Rumpf ist dann allerdings Geschichte. Die Variante Ausmessen mit Vorrichtung und Meßuhr/-schieber habe ich schon mal mit einem Flugzeugrumpf (1:72 mit Vergrößerung auf 1:15) probiert. Die Anzahl der Meßpunkte (dauert ewig) und die erreichbare Genauigkeit (der Rumpf ließ sich zu stark verformen) haben mich recht schnell von den Vorteilen der anderen Methode überzeugt. (ich war dann brutal) Weitere Schritte sind scannen, vektorisieren und dann Linienriß ausgleichen und vergrößern. Meine Methode, den Riß auszugleichen, findest Du hier im Archiv. Viele Grüße odlanir edit: Mann seid ihr flink, ich sollte nicht nebenher telefonieren.. |
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Hallo,
das hatte ich vergessen, Versuche, Dir die KWL und weiter oben eine Linie auf den Rumpf zu zeichnen, die Du beim scannen an eine Markierung setzt, zb. dünne Linie auf die Scannerscheibe zeichnen. Das erleichtert es ganz wesentlich, dann am Computer die Spanten richtig hintereinander zu legen. Viele Grüße odlanir |
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