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Alt 14.01.2006, 20:57
Benutzerbild von Didi
Didi Didi ist offline
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Standard Hohe Ströme messen

Ich will um den Antrieb in meinen Booten zu optimieren und vor allem um den Strom bei Vollgas zu messen (bevor ich einen Fahrtregler einbaue!)ein geeignetes Messinstrument. Gedacht ist an Ströme bis zu ca 100A.

Die kleinen Digitalen Multis gehen ja nur bis 10A, Zangenamperemeter kenn ich nur für Wechselstrom.

Also wie kann ich auf einfachste (und preiswerteste!) Möglichkeit dieses Problem lösen?

Ich kann mich erinnern von Stromshunts gehört zu haben mit denen man über den Spannungsabfall den Strom messen kann.
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Beste Grüße vom Didi
Errare humanum est

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Alt 14.01.2006, 21:06
Benutzerbild von Scubamarco
Scubamarco Scubamarco ist offline
 
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genau, das sind sehr niederohmige Widerstände die in Reihe

geschaltet eine Spannungsmessung ermöglichen. So

kannst du aus der Spannung und dem Widerstand den Strom

berechnen.
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Alt 14.01.2006, 21:16
Benutzerbild von Ümminger Kapitän
Ümminger Kapitän Ümminger Kapitän ist offline
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Besagte Zangenamperemeter gibts aber auch für die gleichstrom Messung.
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Grüße aus Bochum
Andreas

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Alt 14.01.2006, 21:41
Lars Persson
 
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Hi Didi,

Bei Simprop gibt es ein ganz gutes Messgerät mit dem man Ströme bis 100 A und Spannungen bis 50 V messen kann. Zusätzlich ist noch ein Drehzahlmesser eingebaut.

Etwas ähnliches gibt es glaube ich auch bei Conrad. Da bekommst Du auch Gleichstrom-Zangenamperemeter.

Das Gute an dem Simprop-Gerät ist, dass man Plus- und Minusleitung anschliessen kann, dann kann man einfach per Knopfdruck zwischen Strom- und Spannungsmessung umschalten.
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Alt 14.01.2006, 22:33
Frank Andrees Frank Andrees ist offline
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Hallo Didi,

schau mal bei HELEN http://www.hlne.de/index-Modellbau.html

unter Produkte und Meßgeräte.

Dort gibt es das entsprechende Meßmodul für ein normales Amperemeter.

Oder auch entsprechende Meßgeräte. Sogar mit Speichermöglichkeit.

Sind auch ein bißchen billiger als ein Zangenamperemeter.

Mit freundlichen Grüßen

Frank
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Alt 15.01.2006, 00:02
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Didi Didi ist offline
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Jetzt hab ich bei einigen Zangen-Amperemetern beim C auch in der beschreibung gelesen "DC", hätt ich auch gründlicher schaun können........

Aber teuer sind die Dinger schon und auch unhandlich........

Die richtige Telefonnummer bekommt man bei der Auskunft ja nicht immer, aber dafür klappts um so besser mit Elektrik. :wink:

Die BAM 100-Serie ist genau das was ich mir vorgestellt habe......

Danke Frank

oder hat wer nen noch besseren Vorschlag? :wink:
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Beste Grüße vom Didi
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Alt 15.01.2006, 18:04
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JL JL ist offline
 
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Hallo Didi,

das von Dir präferierte Messgerät arbeitet mit einem sog. Shunt als Sensor, so wie Scubamarco schon gesagt hat. Ein fliegender Aufbau mit z.B. Widerstandsdraht und Voltmessgerät ist sicher billiger, gibt aber nur den aktuellen Messwert und kann nicht über die Speicherfunktion den maximalen Wert ermitteln.

Es hängt jetzt also davon ab, was Du vorhast: einmal messen oder dauerhaft überwachen.
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Beste Grüße
Jürgen

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Alt 15.01.2006, 20:25
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Didi Didi ist offline
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Zitat:
Zitat von JL
Ein fliegender Aufbau mit z.B. Widerstandsdraht und Voltmessgerät ist sicher billiger,
-Sicher, aber bei einem Preis von 14Euro für den einfachen Shunt mit Anschluss fürs Multi und schon optisch richtiger Messwertausgabe (V=A) werde ich nicht mehr mit Widerstandsdraht experimentieren und das Rechnen anfangen....... :wink:

Und brauchen werde ich das Ganze hoffentlich nur einmal, wenn ich die Motoren das erste mal im Wasser laufen lasse.
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Alt 15.01.2006, 21:18
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JL JL ist offline
 
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Standard Die leidige Rechnerei

Hallo Didi,

Zitat:
nicht mehr mit Widerstandsdraht experimentieren und das Rechnen anfangen
Na, so schwer ist das mit dem Rechnen auch wieder nicht. In Erinnerung an den bekannten Schweizer Kanton gilt U = R * I (Spannung gleich Widerstand mal Strom). Wenn Du also 100 Ampere messen willst, 12 Volt Bordspannung hast und die Anzeige auf dem Multimeter = Strom sein soll, dann ist der benötigte Widerstand 0,12 Ohm groß, damit bei 100 A genau 1 Volt angezeigt werden. Dann brauchst Du die Anzeige gedanklich nur noch mit 100 malnehmen, um eine Aussage über den Strom zu bekommen.

Ich möchte fast behaupten, dass mit einem entsprechenden Widerstandsdraht für wenige Euro auch eine ausreichende Genauigkeit verglichen mit einem Meß-Shunt zu bekommen ist. Der hat natürlich insgesamt einen kleineren Wert, um den zu messenden Stromkreis möglichst wenig zu beeinflussen, aber
Zitat:
brauchen werde ich das Ganze hoffentlich nur einmal
dafür wird's reichen.

Es steht Dir natürlich frei, den Widerstand um einen Faktor 10 kleiner zu machen und dafür mit 1000 zu multiplizieren...
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Beste Grüße
Jürgen

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Alt 13.06.2007, 22:42
Wellen-Brecher Wellen-Brecher ist offline
 
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Moin liebe Gemeinschaft



möchte dieses Thema nochmal aufgreifen und hab da mal 'ne ganz banale Frage zu .



Bei der Bedienungsanleitung meines Multimeters steht zur Lastmessung.: ...die Spannzangen in Reihe schalten!



Kann mir das mal bitte einer von den Experten erklären :dontknow: .



Schaltbild ist.: Motor - Regler - Akku



Nun möchte ich wissen, wo muß ich die Spannzangen anlegen um die Last zu messen



Für Eure Mühe möchte ich mich schon jetzt bedanken :wink: .
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Gruß Matthias
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Alt 13.06.2007, 23:06
JoePopo JoePopo ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Wellen-Brecher
wo muß ich die Spannzangen anlegen um die Last zu messen
Das ist gaaanz einfach. Du willst den Strom messen, oder, wenn man es mal bildlich ausdrücken möchte, die Elektronen, die (in einer bestimmten Zeit) durch den Draht wandern. Dazu musst Du einfach das Messgerät genau vor dem Motor einbauen, also ...

Motor---(Meßgerät)---Fahrregler---Akku

Gruß

JoePopo
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Alt 13.06.2007, 23:19
Wellen-Brecher Wellen-Brecher ist offline
 
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Moin Joe

d.h. also die Zangen nicht wie ich gedacht an + und - vom Motor anschleißen, sondern mit der schw. und der roten Zange zwischen den + oder - Pol von Motor und Rechler, also in Reihe
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Gruß Matthias
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Alt 13.06.2007, 23:38
Benutzerbild von Hansen-Bengel
Hansen-Bengel Hansen-Bengel ist gerade online
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exakt!

(Fall Joe nicht da ist, antworte ich einfach mal..)
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Bin fast da...
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Alt 13.06.2007, 23:41
Wellen-Brecher Wellen-Brecher ist offline
 
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Hey Olli,

...super das sind meine Sternstunden im Modellbau .
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Gruß Matthias
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Alt 13.06.2007, 23:45
BenjaminK
 
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Hallo,

also erstens muss ich dazu sagen, gibt es mittlerweile sehr gute stromzangen, welche auch gleichstrom messen können.

Aber wenn es darum geht z.b. die ströme in den bereichen 0-100A in 10mA schritten zu messen sollte man dies über einen shuntwiderstand machen. :wink:

der spannungsfall über den shunt ist dann proporional zu dem fließenden strom. es gibt fertige shuntwiderstände mit passenden digitalinstrumenten oder zeigerinstrumenten... kann man selber wählen!! digital ist dann immer abhängig von der auflösung des analog-digital-wandlers (8Bit = 256 Schritte, 10Bit = 1024 Schritte, usw.)... kann ich gerne mal genauer beschreiben, falls bedarf besteht!

ich hoffe ich konnte damit helfen!

Gruß
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Alt 13.06.2007, 23:48
JoePopo JoePopo ist offline
 
Registriert seit: 02.06.2007
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Zitat:
Zitat von Wellen-Brecher
mit der schw. und der roten Zange zwischen den + oder - Pol von Motor und Rechler, also in Reihe
Genau! Die schwarze Zange an den Ausgang des Reglers (Minus) und die rote Zange an den Eingang des Motors (Plus). Solltest Du Dich irgendwo verpolen, macht das nichts. Dein Meßgerät zeigt dann halt einen negativen Strom an, z.B. -3A statt 3A.

Gruß

JoePopo
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Alt 13.06.2007, 23:54
BenjaminK
 
Beiträge: n/a
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mmmmhhhhh... war nicht schnell genug mit meinem posten.... ich hoffe das mir das keiner übelnimmt das ich jetzt alles noch einmal erklärt habe!!

aber in sachen elektronik könnt ihr mir gerne mal posten!! ich entwickel auch gerne schaltungen und schreibe microcontrollerprogramme... also wenn jemand vielleicht mal eine kleine sonderappliaktion hat, ich helfe gerne weiter!!

Gruß
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Alt 09.07.2007, 21:56
Benutzerbild von Hellmut Kohlsdorf
Hellmut Kohlsdorf Hellmut Kohlsdorf ist offline
 
Registriert seit: 03.03.2003
Ort: Mammendorf
Beiträge: 843
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Hallo BenjaminK

Kaleu08 hatte unter diesem Beitrag Fragen zum Einsatz eines Schrittmotors gestellt. Mit einem mcontroller und dem L297 und etwas Software könnte ihm geholfen werden!

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=29192
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MfG



Hellmut
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