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hallo,
ich will einen neuen 3000mA NImh 7,2 V Akku Laden, auf dem Akku steht : Normalladung: 300mA 14 std. Schnell - : 1500mA 2 std. Man sagt ja immer 1/10 der Akkupower sollte zum Laden verwendet werden ,in diesem Fall wie ja auch auf dem Akku steht mit 300mA 14 std. Das "Problem" ist das mein Ladegerät nicht das neuste ist und ich nur 2 x 50mA 3x 150mA 1x 500mA habe Meine Frage nun, kann ich den Akku dann auch mit 150mA laden, aber doppelt so lang? Ich meine mal gehört zuhaben das das nicht gut für die Akkus sei. Gruß Bastl-Wastl |
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Zitat:
Ist auch wirklich so bei den NiMh Akkus. Der sogenannte "Lazy Battery Effekt" (Im Gegensatz zum "Memory Effekt" bei den NiCad) Wir haben solche in unseren Computermäusen, und hatten die immer in einem Uralt Tischlader geladen. Das stammt aus der Zeit der 700 mAh AA Batterien. Für 2100 mAh braucht man statt der ursprünglichen 12 Stunden halt 36 Stunden. Nach dem 10 mal Laden haben die Batterien keine Woche mehr in der Maus gehalten *g*. Und eine der beiden ist vorgestern einem inneren Kurzschluss erlegen. Hab noch versucht mit meinem Labornetzgerät mit 1500 mA das aufzulösen, aber die hat einfach nur noch'n Kurzschluß. Die waren nicht mal zwei Jahre in der Maus eingesetzt :vogel: (Und die verbraucht so gut wie nichts, normalerweise hält ein Satz Akkus da drin Monatelang). Nimm die 500 mA Ladestrom, die sind optimal. Du mußt nur die Kapazität wieder auffüllen. Das heißt in Deinem Fall etwa 6 Stunden Ladezeit. ( 6 x 500 = 3000 ) genius |
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Zitat:
Spaß beiseite. Erstmal, NiMh mögen auf die Dauer keine langen Ladezyklen, keine ultrahohen Ladeströme, kein Überladung und keine längere Lagerung ohne einen Verbraucher, sprich NiMh wollen arbeiten. Bei hohen Ladeströmen wird jede Menge Wärme erzeugt und wenn du NiMh "brätst" dann macht du sie auch kaputt, möglichst nie über 45-50°. Ziemlich warm werden sie schon bei Ladeströmen die der Nennkapazität entsprechen, also C/1. Sofern NiMh als schnellladefähig angegeben ist ein Ladestrom mit der Hälfte der Nennkapazität, also C/2, ein guter Mittelwert, dann sind die Akkus nach dem Ladevorgang etwas mehr als handwarm. Alles unter C/3 sollte vermieden, bzw. nicht allzuoft angewendet werden. Zweites, richte dich nach den Angaben des Herstellers und nimm die höchstmögliche Kapazität die er angibt, sofern es dein Ladegerät hergibt, anderfalls den höchstmöglichen Ladestrom deines Gerätes. Dein Ladegerät ist bestimmt irgend so ein robbe/graupner-Multilader, ich hatte mal den robbe 6+1. Da kannst du mehrere Ladeausgänge "zusammenschalten" bzw. überbrücken, schau ggf. noch einmal in die Bedienungsanleitung. Überbrücke aber Plus (rot), der Minuspol (schwarz) liegt auf jeder Buchse an, egal welche du nimmst. Ich glaube robbe bietet sogar solche Überbrückungskabel an, kannst du dir aber selbst herstellen, brauchst nur ein paar Bananenstecker und ein bißchen Kabel. Machst einfach einen Reihenschaltung. So kannst du alle dein sechs Ausgänge kombinieren und kommst in etwa auf den Ladestrom, den der Hersteller als Schnellladung angibt. Drittens: eine hervorragende Lektüre, die so einige Missverständnisses ausräumt und sehr verständlich geschrieben ist, findest du unter: http://www.batteryuniversity.com/index-german.htm - hier wird auch, wie Genius schon bemerkte, die Legende von "Kein-Memory-Effekt" gut erläutert. Ich würde dir trotzdem mal empfehlen, wenn möglich auf etwas modernere Ladegräte umzusteigen, zumal deine Ladegerät möglicherweise keine Akkuvollerkennung hat und nicht automatisch in Ladeerhaltung umschaltet, sofern es dein Budget erlaubt. Du bist also immer gezwungen die Ladezeiten möglichst korrekt einzuhalten. Da diese Multilader keine Entlademöglichkeit haben, ist es schlecht die Ladung genau zu timen, weil man nicht weiß, wieviel Restkapazität im Akku noch vorhanden ist. Da hilft meistens nur die Kontrolle der Akkuwärme, wie schon erwähnt, Überladungen mögen NiMh nicht so richtig. Man kann den Akku dann natürlich "leerfahren", aber so eine richtig gute Akkupflege ist das nicht. Ich bin mir deshalb nicht ganz sicher, ob die alte Ladetechnik so unbedingt für NiMh geeignet ist, aber ich denke es sollte übergangsweise gehen. |
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Danke erstmal
Ich meine gelesen haben das man sie zusammenschalten kann,das werde ich dann aber nochmal nachlesen.Bei 2 x 150 hätte ich ja meine 300mA das wäre dann ok oder gibts da dann auch noch Irgendwelche Probs? Werde dannn wohl an WH mit 500 laden müssen, denn das soll ja laufen 8) Gruß Bastl-wastl |
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Hallo Bastl-Wastl,
300mA sind schon in Ordnung, Du kannst aber auch ruhig etwas mehr nehmen. Ich würden den beschriebenen Akku an 500mA laden. Da man ja nicht weiß, wie voll der Akku noch ist, ist es aber wichtig ständig die Temperatur zu prüfen. Ist er gut handwarm würde ich aufhören. Wie Modellskipper schon geschrieben hat, mögen NiMH-Akkus Überladung nämlich überhaupt nicht. An Deiner Stelle würde ich mir aber so bald wie möglich ein neues Ladegerät anschaffen. Dieses sollte dann zumindest über eine Delta-Peak-Abschaltung verfügen. Übrigens, was meinst Du denn mit "WH" an 500? :dontknow: Kann auch sein, dass ich nur etwas begriffsstutzig bin |
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hallo,
Zitat:
den Akku mit 500mA Laden muss, da es zu Weihnachten was Modellbautechniches gibt und ich bis dahin mir kein neues Ladegerät mehr zulege werde.Also Handwarm[schild=16 fontcolor=FF0000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1]Dann Akku ab![/schild] Gruß Bastl |
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Also ich habe so meine Zweifel, daß der bei 1/6 C (500 mA) jemals Handwarm wird...
aber ich probiers gleich mal mit dem überlebenden der zwei genannten Akkus ...angeschlossen ist er jetzt mit 300 mA (Ist'n 2100er), irgendwann morgen werd ich mal greifen ob ich was spüre genius Geposted nach 8 Stunden 9 Minuten 12 Sekunden: Wird Handwarm. genius |
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Zitat:
Wenn ich NIMH Akkus Lade werden die richtig warm, entscheidend ist aber die Ladeschlussspannung und nicht die Temperatur. Daher die Empfehlung solange nur ein ungeregeltes Ladegerät da ist, wirklich nur mit 1/10C, wie die Herstellerempfehlung ist zu laden. Der Hersteller denkt sich bei diesen Angaben schon etwas. Sicher ist bei einem 3000mA/h Akku der Unterschied zwischen 300mA und 500mA Ladestrom nicht sonderlich groß, aber warum Experimentieren? Wenn es schnell gehen soll, dann würde ich zuerst 1 Stunde mit 1000mA laden und dann mit 300mA den Akku voll tanken. Mir sind meine Akkus zum Experimentieren einfach zu teuer, daher hatte ich mich auch dazu entschlossen ein vernünftiges Ladegerät zu kaufen. Das Ladegerät kostete so viel wie der Akkusatz für eine Motoryacht. Wenn der Akku länger hält, dann rechnet sich die Investition sehr schnell.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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Zitat:
Aber Du hast natürlich recht. Die Ladeschlußspannung macht's, und das ist eben dank der Mikroprozessorgesteuerten Ladegeräte die bei weitem sinnvollste Methode einen NiMh zu laden. Übrigens wird ein Akku mit 1/10 C genauso überladen und geht davon auf Dauer kaputt. Die Herstellerangabe ist meines Erachtens nach weil sie leicht auszurechnen ist, und die Temperatur dabei in einem sinnvollen Rahmen bleibt. Aber Ladungen mit 1C und mal eine Stunde zu spät abhängen haben die Akkupacks durchaus auf Dauer überlebt. Bei 2C sind sie schon ein bisserl heiß geworden wenn man vergessen hat Zitat:
Zitat:
Ja, das ist der korrekte Weg ohne gesteuertem Ladegerät. genius |
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Moin,
ich glaube mein Vorschlag mit dem "handwarm" wurde hier etwas falsch verstanden. Natürlich ist bei der Frage ob der Akku voll ist oder nicht die Temperatur nicht entscheidend. Übrigens auch nicht die Ladeschlußspannung, sondern der Rückgang derselben (Delta Peak). Mir ging es aber eigentlich nur darum, eine Überladung zu vermeiden. Und das kann man eben, indem man den Akku abklemmt wenn er warm wird. Er wird dann vielleicht noch nicht ganz voll sein, aber wird auch nicht kaputtgehen. |
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