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Servus,
bei meiner Lehmar sind die einzelnen Bauteile wie Deck, Rumpf etc. aus ABS und noch nicht ausgeschnitten. Ich muss jetzt also den Rest noch wegschneiden. In der Bauanleitung wird dazu nen Cutter verwenden, aber bei meinen Versuchen hab ich eher das Messer gestumpft als das ABS geschnitten. Jetzt hab ich mir letzte Woche nen neuen Feinbohrschleifer gekauft, nen Proxxon FBS240/E. Da war jetzt im Lieferumfang auch nen kleines Kreischsägeblatt dabei, mit dem ich nichts anzufangen weiß . Kann ich mit dem vllt. das ABS schneiden? Oder soll ich dazu die Trennscheiben benutzen? Ich würde spontan zum Kreischblatt greifen, weils dünner ist und einfach besser aussieht... Für Tipps und Erfahrungswerte wär ich dankbar, nicht dass ich schlussendlich nen komplett unbrauchbaren Rumpf hab
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Gruß, Michael |
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Zitat:
Gegenfrage: Schon mal probiert? Zitat:
Ja nee is klar, finde ich auch, Trennscheiben sind schon von Natur aus hässlich, aber die filigranen Rundungen einen Kreissägeblattes, das hat was, die sind "scharf wie Hanne". :wink: Trennscheibe und Sägeblatt sind, wenn, dann nur für gerade Kanten zu verwenden, bei engen Radien wird's problematisch. Die einfachen kleinen Trennscheiben sind eigentlich zu brüchig und mehr für Metalle oder GFK und hohe Drehzahlen geeignet. Das dünne Sägeblatt eher in die Richtung für Holzleisten, es verbiegt außerdem zu schnell und du bekommt nur schwerlich gerade Kanten hin. Zudem ist die Proxxonmaschine auch bei kleinster Umdrehungszahl zu schnell, es wird an den Werkzeugen zuviel Wäreme erzeugt. Geeigneter ist da schon eher die altbewährte Laubsäge, aber auch die erzeugt Wärme. Der Cutter ist eigentlich das richtige Werkzeug. Du musst nur nicht mit Gewalt versuchen komplett durchzuschneiden, sondern eher anritzen und dann brechen. Wenn die Klinge stumpf wird, abbrechen, dann ist sie wieder scharf. |
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Zitat:
also ABS ritze ich wo es irgend geht immer. Hierzu verwende ich Skalpells wie sie in der Pathologie verwendet werden. Also mit Metallgriff und austauschbarer Klinge. Für kleinere Kurven Radien etc. die ich nur mittels Laubsäge herstellen kann, ist es sehr nützlich etwas mit Spülmittel versetztes Wasser als Kühlschmiermittel einzusetzen. Gleiches gilt beim Schmirgeln, wasserfestes Schleifpapier und etwas Wasser erleichtert das Arbeiten kolossal. Ach bevor ihr nachfragt: Das Spülmittel dient lediglich zur Verringerung der Oberflächenspannung des Wassers und somit der besseren Benetzung des Kunststoffes. Gruß Günter
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Alle sagten es geht nicht und dann kam einer und machte es. |
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Servus,
also mit meinen Messerchen funktioniert das Ritzen und Brechen nicht wirklich. Die Kanten waren viel zu unsauber, muss also noch nen besseres Messer her. Oder ist das ABS mit bisweilen 2mm einfach zu dick? Die Kreissäge funktioniert wirklich nicht, mit ner Trennscheibe konnt ich wenigstens schonmal die Ansaugöffnung fürn zweiten Jet vorschneiden. Wobei ich das Plastik mehr durchgeschmolzen als geschnitten habe
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Gruß, Michael |
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Hallo,
also nach dem Anritzen des Plastik gibt es zu eine Art Wulst durch das Anreißen selbst; läßt sich prima sehen, bevor man bricht. Dieser Wulst läßt sich am besten mit einem "Abziehmesser" (ist bestimmt nicht der richtige Begriff, ist aber ein Messer mit auswechselbaren und drehbar gelagerten Klingen) entfernen. 2 mm dickes Material dürfte in der Bruchkante selbst unsauber (=nicht gerade) werden) Wenn das das Problem ist, hilft eventuell tieferes "Anritzen" = schon eher anschneiden bei ca. 1mm Tiefe. Die ganzen schnell laufenden Werkzeuge haben das Problem, dass der thermoplastische Kunststoff aufgrund schlechter Wärmeabfuhr weich wird und das Werkzeug "zuschmiert". Eventuell hilft geringere Drehzahl und Kühlen - habe ich aber noch nicht probiert.
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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... ich schneide PS und ABS ohne Probleme auf meiner Mini-Kreissäge mit einem groben HM-Blatt oder wenn es kurvig sein soll, dann mit der Laubsäge mit einem 3er oder 5er Holzblatt.
Wenn man nicht sägt / drückt wie ein Wilder, sondern das Blatt laufen lässt, gibt´s (bei mir) überhaupt keine Probleme. Ansonsten besonders beim Ps auch gerne die Anritzen-Methode, wenn die Kanten halt gerade oder weit geschwungen sind. Schärfeprobleme hatte ich bisher nicht. ich verwende den billigen 5Â? Cutter-Satz der in jedem Modellbauladen irgendwo hängt (meist in blauem Plaste-Kasten mit Wechselklingen)
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Gruß, Falko EOS 400D - Mein Stativ heisst Flens!!! |
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Laubsäge geht nicht, der Rumpf ist nen guten Meter lang :wink:
Hab aber gerade mit nem Cutter nen paar Versuche gemacht an nem Reststück mit 2mm, mit 2 mal kräftig ritzen lies es sich recht sauber brechen. Das Reststück kam ausm Rumpfboden, an den Bordwänden solltes dünner sein, ca. nen mm. Ich werd den Meter dann halt nicht auf einmal brechen, dann wird das schon werden.
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Gruß, Michael |
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Zitat:
Für so etwas gehen ganz gut diese wechselbaren Schleifaufsatzhülsen, man kann auch bei relativ schneller Umdrehungszahl und je nach Druck auf das Werkstück sogar das Anschmelzen des Kunststoffs vermeiden. Loch vorbohren mit Holzbohrer und den Rest soweit wie möglich mit den Schleifern "ausschaben". Mit ein weniger Fingerspitzengefühl, macht sich das ganz gut. Zitat:
... es gibt Lexanscheren, eigentlich für das Beschneiden von Automodellkarossen. Die ist recht stabil, hat eine sehr kurze und gebogene Schnittfläche. Nutze das Teil seit Jahren sehr gern, auch für solche Sachen. |
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Das Reststück kam aus dem Rumpfboden, um genau zu sein aus der Ansaugöffnung für den Jet... Aber egal, um solche Ausschnitte gehts nicht.
Bild zur Verdeutlichung Die Fläche bis zur ersten Kante muss weg. Also auch um die Kurve.
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Gruß, Michael |
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Jut, danke für die Hilfe.
Btw: Die Materialstärke lässt sich leider wirklich nur erahnen, da Robbe bei jeder Kante die Stärke ändert.
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Gruß, Michael |
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Du meinst Sicherlich die Artikel Nr.: 22122 auf dieser http://www.kleinserien.de/d/_universal/w94/n235.htm Seite. |
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Hallo Jens,
genau, so ein Teil hatte ich im Sinn. Meine Version habe ich mal auf der Intermodellbau erstanden; bei dem Teil kann ich die "Klingen" wechseln.
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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