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Hallo zusammen,
habe beim kleinen e... eine Bermpohl ersteigert. Da der letzte Besitzer noch nicht weit voran gekommen ist, bin ich am überlegen, ob ich die Aufbauteile aus Holz durch Alu ersetzen soll (kann). Frage an Euch spricht was dagegen (außer Arbeit) oder hat einer von Euch schon mal bei einem anderen Schiff an Holzaufbau ersetzt. Ober soll man lieber den Aufbau aus ABS-Platten fertigen. Weiß jemand ob man die Aluplatten mit einer Dekupiersäge sauber und vor allem gerade ausgesägt bekommet? Mit freundlichen Grüßen Ralf |
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wenn das Alu die richtige Stärke hat (so um die 0,2 mm Dick) sollte das schon machbar sein und auch nicht schwerer werden als Holz oder ABS. Zitat:
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Auch ein quellen wird ausgeschlossen. Das Brett für Fernsteuerung und Motoren kann mit 1mm Alu ausgeführt werden. Wo die Motoren sitzen kann mit Anstellwinkeln gearbeitet werden um einen Direktantrieb auf dei Wellen zubekommen, ich will ohne Kardangelenken arbeiten. Diese können an auch geschraubt werden. In der Vegesak ist der Spannt schon drinn, werde aber versuchen diesen auch durch 3 oder 4 mm Alu zu ersetzen. Weiterhin hat der Vorbesitzer dass Beiboot als Selbstaufrichter schon umgebaut. Aber nur den Aufbau nicht dass Unterschiff verändert. Zitat:
Mfg Ralf |
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Das mit dem Lackieren von Alu ist übrigens nicht viel einfacher als Holz. Alu ist für die meisten Lacke einfach zu glatt (auch noch verherigem Anschleifen), so dass du da erst Grundieren musst. Ausserdem stellt sich mir die Frage, ob das so sinnvoll ist, einen eher flexilen ABS-Rumpf mit recht steifen Aluaufbauten zu kombinieren.
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Gruß David Vereine haben ihre Strukturen... Wir haben unseren Codex - RuhrPiraten |
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Es bleibt auch die Möglichkeit von ABS für die Aufbauten. Als Alternative gibt es auch noch Platinenmaterial welche man löten kann. Mfg Ralf |
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das mit dem gammeln kann ich nicht "durchgehen" lassen. Meine ganz aus Holz gebauten Rümpfe gammeln auch nicht und die sind Teilweise aus dem billigsten Baumarktsperrholz, welches zwei bis dreimal mit G4 gestrichen wurde. Zitat:
Geposted nach 5 Minuten 47 Sekunden: Adolf Bermpohl Zitat:
sind die drei oder vier mm Alu nicht ein wenig übertrieben? Ich denke mal, das die Spanten im Original auch nicht Dicker sind, wenn Du die so Dick machst, verspielst Du doch wieder den Gewichtsvorteil vom Alu. |
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Gruß Ralf |
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Was stellst du dir unter zuhehmendem Alter vor? Ich habe hier einen Polystyrol-Rumpf des Modells Fairplay V von Hegi von etwa 1980, der macht nicht den Anschein, dass er gleich auseinanderfällt. Der ist definitiv aus Polystyrol, denn das kann man überprüfen, wenn man eine Probestück mal anzündet, ABS und Styrol unterscheiden sich im Geruch. Lediglich die zwei Stellen, bei denen die Spanten mal eingeklebt wurden, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach eine kunststofflösender Kleber verwendet, das sind eigentlich die brüchigsten Stellen. Ansonsten ist das ganze noch top. |
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@ Modellskipper
wie gesagt habe es gelesen. Und mir haben halt die Holzteile in den Baukästen noch nie so richtig gefallen. Meine ersten Modell sind auch aus 1980 eine Prinzess und die Rembertiturm. Gefolgt von der Elke, einem Kutter Eigenbau für F7 im Maßstab 1:16 mit vollem Fangprogram, Dampfschiff Viktoria, Segelboot Comtess. Sind alles Boote die ca. 10 Jahre auf dem Boden standen. Und diese Jahr wieder fit gemacht wurden. Nur in den letzten 10 Jahren hat sich ja einiges geändert. So sind dieses Jahr die Düsseldorf, Littorina, Tön 12 und die Bermpohl zur verstärung meiner Flotte zu einem sehr günstigen Preis hinzu gekommen. Mfg Ralf |
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ABS habe ich nur geschrieben, weil ich gerade eine Platte aus ABS auf meiner Werkbank gesehen habe. Wenn ich meine ABS Bestände aufgebraucht habe, werde ich auch auf Polysterol umsteigen. |
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Und was ist mit Holzhäusern, die haben eine Lebenserwartung von mehr als 80 Jahren und sind ständigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wenn dein Modell von innen innerhalb kürzester Zeit vergammelt, ist nicht das Holz daran schuld :wink: Zitat:
Ich verwende auch Kunststoff, schon allein wegen der Oberflächenqualität, aber was habt ihr alle gegen eines der besten Baustoffe, einerseits hört man immer wieder Bedenken von flüchtigen Weichmachern, UV-Empfindlichkeit, Brüchigkeit u.s.w.u.s.f. und dann nehmen ihr doch das teuere Zeugs. |
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ich beziehe das zwar nicht auf mich, aber ich muss mal deutlich machen, das ich absolut nichts gegen Holz habe, das ist das von mir bevorzugte Material. Da ich ja vorher Modellflugzeuge gebaut habe und das von meinem Vater gelernt habe, war ich von beginn an mehr oder weniger gezwungen Holz zu verarbeiten. Es gab halt vor 35 Jahren und davor kaum erschwingliche Kunststoffe. Natürlich nehme ich wo es angebracht ist (Oberflächenqualität), auch Kunststoff, aber Holz ist halt MEIN Werkstoff und wird es auch immer bleiben. Die vergrößerte SALINA die ich momentan zusammen mit meinem Vater baue, ist bis auf wenige ausnahmen, aus dem billigen 3 mm 3- fach Verleimten Pappelsperrholz vom Baumarkt, das lässt sich noch mit einem Messer schneiden und mit etwas Wässern auch Gut in Form bringen. Wenn da nachher aussen zwei Lagen Glasmatte und innen drei Schichten G4 sind, ist das wahrscheinlich genauso Haltbar wie ein Modell aus Kunststoff. Die Schleif- und Spachtelarbeiten halten sich bei Guter vorarbeit auch in Grenzen. So, das war mein Plädorje für den Werkstoff Holz und davon lasse ich mich auch nicht abbringen. |
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Ich bin halt nicht so der Freund von Holz. Merke diese gerade wieder beim Bau der Littorina wo der Aufbau vom Vorbesitzer schon erstellt wurde.
Bis jetzt habe ich den Aufbau dreimal grundiert und zweimal Lackiert. Aber die Oberfläche entspricht noch nicht meinen Vorstellungen. Der Rumpf wurde angeschliffen zweimal Grundiert geschliffen zweimal Lackiert zum Schluß Klarlack. Und der Rumpf ist perfekt. Es muß halt jeder selber wissen was einem besser liegt. Gruß Ralf |
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[quote="Murdock"]
Zitat:
Im ausführlichen Bericht in der Schiffsmodell 5/85 steht jedenfalls nichts davon. Das wäre auch sehr unwahrscheinlich, die Kosten wären immens gewesen und ein Neubau auch nicht teurer gekommen. Wozu auch? Die wollten einen Selbstaufrichter und dafür hat es gereicht das Cockpit zu vergrößern bzw Wasserdicht zu machen und Auftriebvolumen an Deck dazuzuschweißen. |
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