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Ich habe mir doch die Rudermaschine für meine König selbstgebaut. Nur habe ich ganz vergessen daß die Motoren dafür ja 12V-Motoren sind. Nun sollen die aber durch eine sevoelektronik gesteuert werden, und die gibt nun mal nur die üblichen ca. 5V raus.
Deshalb habe ich erst an Relais gedacht, aber die will ich nicht. Jetzt brauche ich jemanden der mir mal kurz einen Schaltplan und eine Bestückungsliste liefert für eine transistorschaltung. Zur Funktion: Die servoelektronik wird ganz normal an den Empfänger angeschlossen. Für die Istwertstellung der Ruder wird ein externer 5k-Poti verwendet der an die Servoelektronik angeschlossen ist. (Bis jetzt noch alles normal, oder?) Aber jetzt: Anstelle des Servomotors soll an diese Anschlüsse eine Transistorschaltung angeschlossen werden die die Versorgungsspannung für die Rudermaschine schaltet (12V-Bleiakku). Stromverbrauch je motor max. 1A. Dunkel kann ich mich noch erinnern wie es funktionieren müsste, ich glaube ist auch nicht kompliziert. Aber bevor ich Mist baue frage ich lieber die Fachleute. Ach ja, und wenn einer Lust hat kann er dann gleich noch einen Optokoppler mit reinsetzen :wink: So wegen Störungen von der Rudermaschine und so............. |
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Hallo,
was hältst Du denn davon anstatt der Servoelektroniken den Mini FR vom Großen C mit der Best. Nr.: 245232 - LN zu nehmen. Da müssen dann nur noch einige Bauteile angepasst werden, die entsprechende Schaltung kann ich dann per Mail zur Verfügung stellen. Der Vorteil mit einem FR, ist ja ausserdem, das Du für den Antriebsmotor eine Separate Stromversorgung hast. Ich habe den Mini FR, in Verbindung mit einem Getriebemotor und einem Spindeltrimmer, als Servoelektronik- Ersatz in meiner STAAKEN, um die Netze mit einer Propfunktion auf und ab zu lassen, der Spindeltrimmer ist anstatt des Potis um einen längeren Weg zu bekommen. Gruß Jens |
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Geposted nach 10 Minuten 6 Sekunden: Re: Transistor als Relais- Ersatz Zitat:
Zitat:
(Aber trotzdem biste per PN herzlich willkommen) |
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Hallo Didi,
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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Zitat:
hier die Beschreibung und der Bestückungsplan mit den geänderten Teilen. Das Rot geschriebene ist von der unten angegebenen Seite. Beim Radlader benötigte ich eine Servoelektronik für den Hubmotor (12V). Da der Miniatur-Fahrtregler von Conrad auf einem Servoschaltkreis aufbaut habe ich ihn kurzerhand verwendet. Leider ist der Totbereich (neutrale Zone) zu groß. Durch Änderung weniger Bauelemente läßt sich das beheben. Die Schaltung der Servoelektronik (ebenfalls Conrad) zeigt, welche Werte geändert werden müssen. R4 und P2 ersetzen durch 220 kOhm -R7 verringern auf 1,5 kOhm -C4 verringern auf 0,1 µF Die zusätzlich eingezeichneten Widerstände 1...10 kOhm verhindern ein Heißwerden der Endstufentransistoren, indem der gerade nicht aktive Brückenzweig an seiner Basis auf Masse "gezwungen" wird. Diesen Tipp habe ich aus den Weiten des WWW, und seitdem ist mir keine Endstufe mehr "abgeraucht". Der Wert ist unkritisch (ich habe 1kOhm drin). ![]() Das ist der Fahrtenregler ![]() Das ist der Getriebemotor, den ich für meine Winden benutze, ist auch vom Großen C, da sollte man das Bronzelager an der Abtriebswelle durch ein Nadellager ersetzen, das Bronzelager hat doch sehr viel Spiel und hält auch nicht lange, jedenfalls nicht für meine Zwecke. Die Umbauten am Regler sind nicht auf meinem Mist gewachsen, ich habe das hier http://home.arcor.de/goetzbirkner/el...%20mit%20Power gefunden. Gruß Jens |
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Also im besten Fall stehe ich nur auf der Leitung, aber ich kapiers nicht......
Der Minifahrtregler regelt doch die Drehzahl des Motors. Wie komme ich nun damit zu der gewünschten Servofunktion, d.h. welchen Poti muss ich nun als Istwertgeber verwenden? Und wie muss ich dann die Funktion verstehen? Je näher der Poti an die Sollstellung (Ruderausschlag) kommt umso weiter regelt er die drehzahl, sprich Motorspannung, runter? Da sehe ich dann ein Problem: Der Getriebemotor ist für 12V ausgelegt und bleibt schon bei ca. 3V stehen weil er dann nicht mehr genug Kraft hat, (ab ca. 8V reisst er die Rudermaschine aber in Stücke :wink Darum wieder zu dem Gedanken den ich ursprünglich hatte. Ich wollte eigentlich einen "Schalter" der mir die 12V voll durchschaltet sobald die Servoelektronik eine Spannung an die Motoranschlüsse gibt und das egal ob die Servoelektronik nun 0,5V oder 5V rausgibt. (Ich habs nachgemessen, die Servoelektronik gibt tatsächlich eine proportionale Spannung an den Servomotor ab) Kann man nicht irgendwie einfach eine kleine Transistorschaltung an die Motoranschlüsse legen die sofort voll durchschaltet? Relais haben übrigens auch eine zu hohe Ansprechspannung, die kommen nicht in Frage. |
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Jede normale Servoelektronik ist nichts anderes als ein Minifahrregler.
Das Servopoti führt nur den Nullpunkt nach und somit kannst du eine definierte Position einstellen. Wenn das Poti für den Nullpunkt des Reglers mit der Abtriebswelle der Rudermaschine gekoppelt wird sollte das eigentlich funzen. |
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Zitat:
das ist soweit richtig, aber wie der Ümminger auch schreibt, ist eine Servoelektronik nichts anderes als ein Fahrtregler. Vorab mal noch eine Frage. Wieviel Umdrehungen macht denn der Motor an der Abtriebswelle? Das sollte nicht schneller als ein Servo sein, sonnst wird das mit dem Poti (5 Kiloohm) nicht gehen. Bei einer hohen Drehzahl des Motors hat das Poti keine Zeit einen Istwert an die Elektronik zu geben, darum ist das Poti im Servo auch auf der Abtriebswelle. Zitat:
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Ich hoffe das einigermaßen Verständlich gemacht zu haben, wichtig ist jedenfalls die geringe Drehzahl an der Abtriebswelle des Motors. Zitat:
Gruß Jens |
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Oh mann. ich hätte schon viel früher anfangen sollen mich mit dem Thema zu beschäftigen Mit einem normalen Transistor kann ich die Spannung erhöhen die an der Basis anliegt, mit einem FET den Strom (der braucht min 5V G-S Spannung) Wenn ich also einen Transistor an den servoausgang hänge verstärkt der mir die Spannung und mit der kann ich dann einen MosFET ansteuern der die 12V durchschaltet. Wenn das so richtig sein sollte fehlt mir eigentlich nur noch der Schaltplan für die Umpolung (nennt sich glaube ich H-Brücke?) ....und natürlich welche Transistoren und Mosfets......... Elektronikgenies wo seid ihr? |
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Hallo Didi,
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Wenn Du bei einem normalen Servo die Kopplung zwischen Antriebsachse und Poti aufhebst, hast du einen Dehzahlsteller (das ist so der klassische Fall für den Antrieb kleiner Modelle). Die Servoelektronik vergleicht die Pulslänge der Fernsteuerung mit der intern erzeugten (in Abhängigkeit von der Stellung des Potis). Gibt es eine Differenz, bekommt der Motor Strom (in der richtigen Richtung) und führt die Achse nach bis wiederum keine Differenz zwischen Fernsteuerimpuls und internem existiert. Wenn die Kopplung aufgehoben ist, kann der Motor lange drehen (zumindest solange der Akku Strom liefert), er wird es nicht schaffen, beide Impulse zur Deckung zu bringen. In Abhängigkeit von der Impulsdifferenz liegt die Drehrichtung fest, also dreht der Motor links oder rechts herum, wobie die Größe der Differenz die Drehzahl des Motor bestimmt (große Differenz schneller, kleine Differenz langsamer). Die andere Variante eines Servoumbaus ist, anstelle des 270 Grad Potis eines mit mehr Umdrehungen für die 5 kOhm einzubauen (z.B. Spindeltrimmer). Dies wird gemacht, wenn Du mehr Umdrehungen haben willst (klassicher Fall: Winde für Segelverstellung). Ich hoffe, Du konntest bis hier folgen :wink: ... Wenn Du nun in Umkehr zu dem Gesagten an die Achse Deines Ruders ein 5kOhm Poti so koppelst, dass es den Bereich des Ruderausshlags abdeckt, hast Du die nötige Rückmeldung für eine Servoelektronik. Du hast in diesem Fall nichts anderes getan, als das bei einem normalen Servo eingebaute Poti an den Ort des Geschehens zu verlagern. Leider befürchte ich, dass der von Dir gewählte Motor eine reguläre Servoelektronik überfordert, die max. 500mA liefern kann; außerdem kannst Du nicht direkt mit den 12 Volt arbeiten (das IC in der Servoelektronik dürfte unwirsch darauf reagieren :neg: ). Deine Idee mit dem Schalter (ob Relais oder Transistor) funktioniert nicht, weil An- und Ausschalten je keine Information über die Stellung bringt. Da bekommst Du ein Steuerverhalten wie weiland bei den alten Tippanlagen mit nicht-selbstneutraliserender Rudermaschine: kurz Fernsteuerung betätigen und sehen wohin das Modell zu fahren beliebt. Man kann so steuern, aber mit den modernen Proportionalanlagen siehst Du an der Knüppelstellung am Sender schon vorher, wo es hingehen wird. Ich würde das nicht leichtfertig aufgeben (und schon gar nicht bei der Größe Deines Modells). Also bleibt (nur Wenn Du immer noch folgen kannst jetzt sind wir bei dem Vorschlag von Jens: Der von ihm vorgeschlagene Drehzahlsteller, dessen Poti für die Nullstellung mit der Achse Deines Ruders verbunden wird, ist genau das, was Du brauchst: eine kräftige Ansteuerung für Deinen kräftigen (man könnte auch überdimensioniert sagen Deine Aufgabe wäre jetzt nur noch, ein geeignetes Poti korrekt mit der Ruderachse zu verbinden (na, ist das eine Herausforderung für einen Mechanikus?) - und fertig.
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Beste Grüße Jürgen Nicht denken lassen, selber denken. |
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Ich konnte bis zum Schluss folgen. :wink:
Zitat:
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Jens, kannst du mal nachmessen ob bei deiner Staaken dein Netzantrieb bei max. mechanischer Belastung wirklich in die gewünschte Position fährt oder nur bis kurz davor und bei Stillstand noch eine kleine Spannung am Antriebsmotor liegt weil er die Winde eigentlich noch ne viertel Umdrehung weiterdrehen möchte bis wirklich der durch den Poti vorgegebene Nullpunkt erreicht ist??? :dontknow: Ich habe das Spasseshalber mal an einem Servo ausprrobiert, der fährt bei starker Belastung nicht bis in die Gewünsche Position, er stoppt kurz davor und am Servomotor liegt je nach stärke der belastung noch 1-2V an. In dem Moment wo ich die mechanische Belastung wegnehme fährt der Servo ein Stück weiter obwohl ich an der Funke nichts mehr gemacht habe. Zitat:
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:wink:
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warum denn nicht, wenn man durch sowas seine Kenntnisse verbessern kann. Über Deine Segelansteuerung mit der ganzen Elektronik und der Programmiererei habe ich auch gedacht, was das soll, aber wenns Dir halt Spass macht! Warum nicht. Es vermutet auch keiner das Du da ein haufen Elektronik in Deinem Segelschiff hast, denn die meisten denken doch es reicht da ein Servo und eine Winde rein und Fertig ist das ganze. Ich bitte das nicht als Abwertend oder als Kritik aufzufassen. Gruß Jens Geposted nach 7 Minuten 19 Sekunden: Zitat:
ich hatte gestern schon mal geantwortet, aber das muß irgendwo in den Weiten des WWW gelandet sein. Also auf ein neues. Das ist der Fall, das noch eine Spannung anliegt, das lässt sich unter last wohl auch nicht vermeiden, jedenfalls nicht mit einer NORMALEN Servoschaltung, aber da sollen sich mal die Elektroniker einen Kopf machen. Auch bei meiner alten Graupner Segelwinde (Das große graue Ding, was einen mächtigen Lärm macht) liegt unter Last eine Spannung an. Gruß Jens |
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Hallo,
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Ist die Gegenkraft gleich der Motorkraft, dann wird der Motor gehalten, aber es fließt weiter Strom (weil Spannung da ist). Etwas einschränken läßt sich dieser Effekt, indem man die Empfindlichkeit verringert. Mit dem in der Schaltung verwendeten IC kenne ich mich nicht aus (habe früher mit dem B 654 gebastelt), es wird aber sicher auch eine der RC-Kombinationen sein, die man ändern muß. Dann entsteht natürlich eine Regelungenauigkeit, eine Art Spiel. Das ist dann das alte Leiden der Mechaniker in die Elektronik übertragen: spielfrei und leichtgängig einstellen... @Didi, Die o.g. Schaltung macht mir einen guten Eindruck. Das wird dir schon weiterhelfen. So teuer ist der Bausatz nicht. Aufbauen, anschließen und etwas mit den Potis optimieren. Gerade habe ich mir die Bilder noch mal angesehen. Meine Zweifel habe ich bei der Anordnung des Potis auf der Motorwelle (Ja, gut, es ist ein Getriebe dazwischen 1:1), besser wäre es hier auf der Ruderwelle, und bei der Übersetzung von Motor zu Ruderwelle. Jedes Servo hat da mehr Übersetzung. Grüße odlanir |
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das war auch nicht so gemeint, das es ein Fehler ist. Nachdem ich mich beim Windenbau mit der Sache beschäftigt habe ist mir das zusammenspiel Poti- Motor schon klahr geworden. Zitat:
Gruß Jens |
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Hallo Rüdiger
Mit dem "Power Servo" vom Didi kann man einen ganzen "Laib" Leberkäs in der Fertigungsmachine bewegen. Übrigens, ich kritisiere Didi wirklich nicht. Ich staune nur als selbst relativ unkonventionell denkend/handelnd. Übrigens, auf die ganze Elektronik in meinem Boot bin ich ja wegen meiner Genua-Ansteuerung letztendlich gekommen. Die alte Lösung mit den "Schiffchen" wurde ja in Friemar zu Recht zerflückt und ich auf ganz andere Denkansätze gebracht. Die Elektronik eröffnet mir ja ganz andere Möglichkeiten und Flexibilität. Und ich bin wohl ein Jahr länger als ursprünglich gedacht mit der Entwicklung beschäftigt. Beim Ruder suche ich nach dem Vorteil und möchte lernen.
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MfG Hellmut |
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na zumindestens kann sich Didi dann selbst was zum Essen herstellen, wenn es wiedererwarten nichts mit der Rudermaschine wird. ![]() Zitat:
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Ich habe durch den Windenselbstbau erstmal die Zusammenhänge von Elektronik, Poti und Mechanik eines Servos kennengelernt Gruß Jens |
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Hallo Jens
Ich "oute" mich. Da ich länger nicht Zugang zum Interent hatte habe ich Didis Baubericht nicht gesehen. Seine Ruderanlage kenne ich und die dort eingesetzten Motoren auch. Ich dachte er setzt die gleichen 12V Dunkermotoren ein die ich von Ihm bezogen habe! Als ich Ihm das eben sagte hat er schallend gelacht!
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MfG Hellmut |
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