![]() |
|
|||||||
| Registrieren | Mitgliederkarte | Alle Alben | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo,
habe von einem Modellbaukollegen (von Beruf Elektriker) folgenden Link bekommen, den ich hier veröffentlichen möchte. Es geht darum, bei NIMH-Akkus den Memory-Effekt zu vermeiden. Viel Spaß beim Schmökern. Schiff ahoi. Ferdinand -------------------- www.wildflyer.de/nimh-akkus.htm |
|
|||
|
Hi an alle
ich habe mir die seite mit der "Wildflyer Methode" mal durchgelesen. hat das von euch im Forum schon jemand umgesetzt? Bringt das wirklich so viel? habe mit Accus wenig am Hut deshalb die Frage? Gruß Dirk |
|
|||
|
@Dirk
das ist seit Langem das Interessanteste was ich in Bezug auf Akku-Ladetechnik gehört und gelesen habe. Vor allem klingt es sehr plausibel und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Auch ich habe Probleme mit meinen NiMH-Akkus, obwohl ich diese vorbildlichst, computergesteuert pflege. Ich habe meine Akkus tot gepflegt, oder zumindest halbtot. Es ist trotz akkurater Pflege genau das eingetreten, was in dem Bericht beschrieben wurde. Den Akkus fehlt mit der Zeit der "Druck" und das Durchhaltevermögen. Dies merkt man allerdings in der Luft wesentlich stärker als am Boden oder auf dem Wasser. Es wundert mich also nicht, dass der Bericht aus der Flugszene kommt. Ich verwende z.B. die Akkus, die in der Luft längst nichts mehr taugen, noch recht lange auf dem Wasser. Was mir an dem Bericht so gefällt ist, dass er leicht verständlich und in sich schlüssig ist. Es ist alles da was man braucht um es sofort in die Tat umsetzen zu können, ohne das man dem Autor hinterher rennen muss. Er hat den Bericht auf den Punkt gebracht und gibt somit jedem die Möglichkeit seine zum Teil aggressiven Behauptungen sofort zu überprüfen. Er bietet außerdem mit Bild und Kontaktmöglichkeit reichlich Angriffsfläche, was dem Bericht ungemein viel Glaubwürdigkeit verleit. Auch wenn jedes Wort in dem Bericht erstunken und erlogen sein sollte, es können sich so manche Berichte - sowohl in Schiffs- als auch in Flugmodellzeitschriften - eine gewaltige Scheibe davon abschneiden. Ich werde also - sobald mich die Muße küsst - einen Versuch starten. Gruß Markus |
|
||||
|
Moin, Moin!
Zitat:
HIER wurde schon darüber diskutiert. ![]() Zitat:
Sonnige Grüße Jens
__________________
Wenn das Boot qualmt, muss es nicht unbedingt ein Verbrenner sein... |
|
|||
|
Es wäre auf jeden Fall, hier mal einige Versuche zu starten.
Ich habe seit längerer Zeit keine Vertrauen mehr auf die "horrenden" Ampereangaben seitens der Hersteller, speziell bei den NiMh-AA's, die mittlerweile überall zu finden sind. Wo 2.300 mAh drauf steht sind die i.d.R. nicht drin. Irgendwie habe ich das Gefühl, bei einem Bleiakku weiß ich, was ich in der Hand habe und die guten alten NC-Akkus in meinem Bosch-Akkuschrauber versehen perfekt ihren Dienst. So richtig ist mir das mit den NiMh aufgefallen, als ich mich intensiver mit der Digi-Fotographie beschäftigt haben. ich mußte immer mindestens zwei Reservepacks dabei haben um einen Tag Fotosafari zu überstehen. Meine jetzige Kamera hat eine LiO-Akku mit 7V 1.100 mAh der hält dreimal so lang wie ein 2.300er NimH, der tatsächlich eigentlich nur 1.800 mAh "gebunkert" hat. Ich habe weiterhin das Gefühl, das es mit der Entwicklung und Leistungssteigerung der NimH einfach zu schnell geht, es erweckt den Anschein, das die ganze Technik nicht ausgereift ist. Hatten wir vor 4 Jahren noch gute altgediente und wohl erprobte 1.500er NC-Packs für unsere Tamiya Fighter Buggys sind wir jetzt schon teilweise bei 5 Ah auf dem Etikett und irgenwo um die 70% bei der tatsächlichen Leistungsabgabe. Da kann doch was nicht hinhauen ??? Ich meine man sagt ja, das ein neuer Akku erst nach mehrmaligem Laden seine volle Kapazität erreicht, wenn ich aber trotz weitestgehend einigermaßen vernüftiger Ladetechnik (ALC 7000), nie auch nur in die vom Hersteller angegeben Bereich vorstosse. Und dabei greif ich in der Regel auf bekannte Marken zurück. Oder ist das ALC vielleicht doch nicht unbedingt die beste Wahl. Obwohl es mir als durchschnittsladender Modellbauer eigentlich vollkommen ausreicht. Aber woran liegt es? Am Lader oder am Akku. Wenn Markus ebenfalls sagt, er habe sich tot gepflegt, stimmt das etwas nachdenklich. Mittlerweile habe ich auch so einige Bereichte gelesen, das das ALC nicht unbedingt den besten Ruf hat, aber in der Regel geht es dort um frühzeitige Abschaltung des Wärmesensors und Abrauchen der Endstufe etc. |
|
|||
|
Zitat:
Außerdem wird ja "nur" darüber diskuitiert! Und das tut man ja nun schon seit Urzeiten. Man hat ja schon früher - allerdings auch aus anderen Gründen - mit Dioden und Widerständen entladen. Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem Gedanken einer permanenten Entladung auch nicht anfreunden kann. Aber es wurden ja auch andere Möglichkeiten aufgezeigt. Jede Zelle einzeln zu entladen macht für mich besonders Sinn bzw. gibt dem Ganzen überhaupt erst einen Sinn. Ist doch der Einbruch eines Packs doch gerade auf unterschiedliche Ladezustände einzelner Zellen zurückzuführen. Und gerade das Zuballern mit Strom, so dass auch die letzte Zelle voll ist, dreht doch den Zellen den Kragen ab. Ich halte die Wildflyer-Methode (ohne permanente Entladung) gerade für den normalen Einsatz (nicht Renneinsatz) für besonders wichtig, weil sich der Effekt bei älteren Zellen wesentlich stärker bemerkbar macht, aber gerade Zellen im Renneinsatz nicht besonders alt werden. Also gerade der Ottonormalverbraucher, also einer wie ich, würde am meisten provitieren. Gruß Markus |
|
|||
|
Also das Prinzip mit der Diode und dem Widerstand ist an sich nur eine gezielte Tiefentladung. Im Normalfall wird eine Standardzelle bis zu einer Entladeschlußspannung von 0,85 V entladen. Die Diode setzt diesen Wert auf 0,7V herab.
Im Allgemeinen wird eine Tiefentladung bei Nickel-Cadmium oder Nickel-Metall-Hybrid-Akkus als schädlich angesehen. Ich habe allerdings letztes Jahr einen Fall gehabt der das Gegenteil beweist: Aus meiner RC-Car-Zeit habe ich in meinen Kramkisten einen NiCd-Empfänger-Akkupack gefunden. Das Ding ist gute 15 Jahre alt und seit dem nicht mehr geladen worden. Als ich den Akku gemessen hatte zeigte dieser eine Gesamtspannung von 0,5 Volt an. Eigentlich tot. Also habe ich den Akkupack mit einem Strom von 3A (zulässig max. 210mA) für 3 Minuten schockgeladen. Ergebnis: 4,4V Gesamtspannung. Nach zwei kompletten Ladezyklen ergab sich bereits eine Kapazität von 720mAh (Herstellerangabe 600mAh). Nach jetzt ca. 10 Ladezyklen erreichen die Akkus fast 800mAh. Mit der Schockmethode oder durch verpoltes Laden habe ich übrigens auch einige alte Blei-Gel-Akkus wieder fit bekommen die ich eigentlich schon entsorgen wollte. Ein guter Tip dazu ist hier zu finden. Ich werde das Prinzip demnächst mal testen. Ich habe hier vier NimH-Zellen liegen die eigentlich 2100 mAh haben sollten. Selbst mit einem Computerlader bekomme ich die Akkus nicht über 1500 mAh. Vielleicht bekomme ich die mit der Methode ja wieder fit.
__________________
Gruß, Hugo |
|
|||
|
@all
bei den heutigen, modernen Ladegeräten müsste man doch die Entladespannung einstellen bzw. verändern können? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube bei meinem C4 (Conrad) geht das. Ich werde aber noch einmal in der Gebrauchsanweisung nachlesen. Bis zu welcher Spannung tut ihr Eure Akkus entladen? 1 Volt, 0,9 Volt oder noch weniger? Gruß Markus Geposted nach 13 Minuten 41 Sekunden: Also, beim C4 lassen sich sowohl die Lade-, als auch die Entladeschlußspannungen einstellen. Sowohl bei NC und NiMH liegen diese in der Grundeinstellung bei 1,75 und 0,9 Volt pro Zelle. |
|
|||
|
Zitat:
Vielleicht hatte ich mich falsch ausgedrückt, die Akkus bei denen ich Probleme habe sind eher die Mignons und genau die 2,3er von Sanxo betreibe ich z.B. in meine externen Blitzgerät und in meiner Fernsteueranlage, aber auf 2,3 hab ich es noch nicht geschafft. Ich war mal bei ca. 2, aber ansonsten krepel ich bei 1,8 rum. Ich habe noch 8 A Monos, die habe ich zwar noch nicht so oft benutzt, aber da komme ich über die Angabe. Zitat:
Wie lange braucht dein ALC dafür, bzw. wie oft schaltet es sich wegen Temperatur ab? Zitat:
Das heißt Laden mit der Nennkapazität von 2,3 A? Entlädst du die Mignons vor jedem Ladevorgang? Gilt eigentlich die Entlade-Faustregel C/5 bei NC's auch für NiMH? |
|
|||
|
Bevor Ihr hier jetzt eine riesen Fachsimpelei anfangt, kann ich euch nur empfehlen den Link zu diesem Forum zu nutzen.
http://82.165.32.154/forum/thread.ph...did=62671&sid= Das sind mittlerweile über 38 Seiten. Und wenn Ihr da durch seid, dann seid Ihr wesentlich klüger. Da haben auch Leute gepostet , die mit geeichten Laborgeräten die Akkus testen. Und bevor wir hier alle, oder fast alle mit Halbwissen protzen :wink: sollten wir vielleicht erst das Wissen, oder Halbwissen der anderen mitbenutzen. Daher halte ich mich jetzt auch mit meiner Meinung und meiner Erfahrung erstmal zurück. |
|
|||
|
Hallo,
ich habe die Sache bereits probiert und kann sagen, das sie einwandfrei funktioniert. Habe noch eine größere Anzahl von 6-Packs aus dem RC-Car-Bereich gehabt (alte 1700er Sanyos NICD), die nur noch 1200 mAH geladen haben. Die pumpe ich mittlerweile wieder mit 1900 mAH voll. Bei meinen Senderakkus habe ich mit für 8 Mignon NIMH-Einzelzellen eine Halterung zum Entladen gebaut. Die Sache funktioniert, die 2000er Zellen kann man danach auch wieder mit 2000 mAH vollladen. Eignet sich auch besonders gut, wenn man z.B. die Mignons für die Digitalkamera verwendet. Bei den 6er Zellenpacks ist es halt gut, wenn man ein Ladegerät hat, mit dem man mehr Zellen laden kann. Ich hänge dann 5 Packs in Reihe an meinen Schnelllader (lädt max. 30 Zellen), dann tut es nicht weh, wenn die Zellen erst unmittelbar vor dem Fahren geladen werden. Das ging natürlich nicht vor der Behandlung mit der Wildflyer-Methode, da jeder unterschiedlich geladen war. |
|
|||
|
hmm gut jetzt habe ich die vielen seiten gesehen was aber meine Accus betrifft bin ich leider noch nicht viel schlauer!
zu bemerken bleibt das ich eh nicht viel ahnung von Akkus habe. Wie kann ich den die Lade und Endladespannung messen??? Gruß Dirk :dontknow: |
|
|||
|
Hallo,
bin ja selber kein Elektriker, aber ich habe es einfach so gemacht, das ich die Widerstände und Dioden verlötet habe wie angegeben und danach die Zellen liegengelassen habe. Wie lange hängt davon ab, ob die Zelle voll war oder nicht. Bei einer 1700er Zelle dauert es bei einer Entladung von 100maH durch den angelöteten Widerstand einen Tag, dann ist sie total leer. Die Diode verhindert, das die Zelle unter 0,6 V geht (Schleusendiode). D.h., wenn die Zelle bei 0,6 V angelangt ist, wird sie nicht weiter entladen. Also bei einem 6er Pack am Tag danach ein Voltmeter an + und - Pol rangehalten (Einstellung V- für Volt) und ca. 3,6 V sollten angezeigt werden. Dann sind die 6 Zellen leer. Billige elektronische Multimeter gibts bei Conrad Electronic (ab 4,95 EUR). Die Bedienungsanleitungen dazu sind leider wohl nur für Elektroniker geschrieben. Kapiere ich auch nicht, aber für die Anzeige der Volt reicht es dennoch. Ansonsten ist ein Bekannter aus der Riege der Elektriker Gold wert. Bei Conrad gibts auch die Widerstände und Diode. Bestellnummer 162213 für die Diode 1 N 4001 Bestellnummer 404594 für 5,6 Ohm Widerstand (ca. 100 ma Entladestrom) oder wenn man z.B. Mignonzellen hernimmt Bestellnummer 407941 für 15 Ohm Widerstand (ca. 60ma Entladestrom) |
|
|||
|
Zitat:
Gruß Markus |
|
|||
|
Hallo,
zitiere mal den guten Mann, der den Artikel geschrieben hat: Welche Bauteile brauche ich ? ---------------------- Man benötigt pro Zelle 1 Diode vom typ "1N4001" (bekommt man z.B beim CONRAD bestnr: 16221377 ) und einem Metallfilmwiderstand mit ca. 5 Ohm (bekommt man z.B. auch beim CONRAD: Metallfilm 0,6W 5,1 Ohm bestnr: 41794777 ) Kann ich auch andere Widerstandswerte nehmen ? Ja ! bei 5 Ohm beträgt die Selbstentladung durch die Widerstände ca 125mA pro Stunde. Das ist für die meisten Anwendungen, bei denen die Gesamtflugdauer bis ca. 30min geht der optimale Wert. Thermikflieger, die mehrere Stunden in der Luft sind, sollten anstatt der 5 Ohm lieber 10 Ohm oder 15 Ohm nehmen, da sie sonst zuviel Kapazität durch die Selbstentladung verlieren würden.(als Richtwerte: bei 1 Ohm fliessen ca. 500mA, bei 2,5 Ohm ca. 250mA, bei 5 Ohm ca. 125mA, bei 10 Ohm ca. 60mA und bei 15 Ohm ca. 40mA.) Also je nach Anwendung kann man variiren.Wenn die Zelle weniger als 3300mAh Kapazität hat, dann sollte man auch einen etwas höheren Widerstand nehmen, so in etwa dem Verhältnis der Kapazitäten.(also bei einer 1000mAh Zelle etwa 15 Ohm usw.). Man muss aber bedenken, das je höher der Widerstand ist, desto länger dauert auch die Tiefentladung, und wenn man mehrere Wochen warten müsste, bis die Zelle tiefentladen ist, ist das auch nicht grade die praxistauglichste Lösung !! --------------- Berechnen kann man das auch irgendwie. Die Formel lautet: Widerstand (Ohm) = Spannung (Volt) / Strom (Ampere) Wie er da oben auf die Milliampere kommt, weiss ich auch nicht ganz genau. Wenn ich mal raten darf: Wir wollen auf 0,6 V pro Zelle kommen, also von 1,2 V (was die Zelle normal hat, die Hälfte vernichten). Also 0,6 V / 5,6 Ohm = 0,107 entspricht ca. 100 mA. Vielleicht auch total falsch, weiss ich nicht. Funktioniert aber trotzdem ganz gut. Schönen Gruss |
|
|||||
|
Zitat:
Die gängigen Ladegeräte schalten bei 0,85 V pro Zelle ab. Allerdings wird da wahrscheinlich die Gesamtspannung zu Grunde gelegt. Da heißt das bei einem 10-Zeller also bei 8,5V Gesamtspannung abgeschaltet wird. Im Regelfall gelten folgende Spannungen: NiCd: Ladeschluß 1,75V/Zelle Entladeschluß 0,85V/Zelle NiMH: Ladeschluß 1,75V/Zelle Entladeschluß 0,85V/Zelle Blei: Ladeschluß 2,3V/Zelle Entladeschluß 1,7V/Zelle Ich glaube der Akku-Master C4 bietet auch die Möglichkeit den Entladestrom einzustellen. Wenn du eine einzelne Zelle hast kannst du dein Ladegerät so programmieren das es dieses Wildflyerprinzip anwendet. Ladeschlußspannung 0,7V Entladestrom 70-100mA Dann kann man sich die Dioden sparen. Funktioniert allerdings dann nur bei Einzelzellen. Bei Akkupacks kommt man um die Diode und den Widerstand nicht herum. Es sei denn man will das Akkupack jedesmal auseinanderlöten. Zitat:
Das kommt auf den Akkutyp an. Viele Hersteller bieten sogenannte Hochstromzellen an. Bei diesen Zellen kann man wesentlich mehr Strom entnehmen als bei normalen "Billigzellen". Diese Hochstromzellen stecken auch Entladungen mit 30A weg. Allerdings werden sie dabei etwas warm..... Entladen mit 1/5 der Kapazität steckt aber mit Sicherheit jeder Akku weg und ist mit Sicherheit nicht schädlich. Zitat:
Zitat:
Die Ladeschlußspannung bzw. die Entladeschlußspannung genau zu messen dürfe mit normalen "Hausmitteln" etwas schwierig werden. Entladeschlußspannung: Man muß genau in dem Moment die Akkuspannung messen in dem das Ladegerät vom Entladevorgang zum Ladevorgang umschaltet. Also die niedrigste Akkuspannung während des gesamten Ladevorgangs. Ladeschlußspannung:Man muß genau in dem Moment die Akkuspannung messen in dem das Ladegerät Ladevorgang beendet. Also eigentlich die höchste Akkuspannung während des Ladevorgangs. Zitat:
Die Formel ist schon die Richtige, aber die Werte passen nicht so ganz. R=U/I R=Zellenspannung/Entladestrom R=1,2V/0,1A (bei 100mA) R=12 Ohm Allerdings sind diese Werte nur grob richtig weil man bei dieser Berechnung den Innenwiderstand des Akkus vernachlässigt. Ausserdem sinkt die Zellenspannung bei fortschreitender Entladung ab. Die Einfachste Methode ist ein Potentiometer und ein Messgerät (wenn man denn ganz genau auf den Entladestromwert kommen will). Ich habe bei meinen Mignonakkus mit einem 5 Ohm-Widerstand einen Entladestrom von ca. 45 mA. Das Problem bei Akkupacks ist das sie aus mehreren Unterschiedlichen Zellen bestehen. Die Wildflyer-Methode stellt für alle Akkus einen einheitlichen Grundzustand her. D.h. alle Zellen haben eine Ausgangsspannung von 0,7V und haben alle das gleiche Ladeniveau. ![]() Bild 1 zeigt das Akkupack in der Grundschaltung Bild 2 zeigt das Akkupack nach mehreren Ladezyklen. Die Zellen spannungen variieren aufgrund der unterschiedlichen Innenwiderstände. Die oberste Zelle ist in diesem Fall optimal geladen. Die zweite, dritte und vierte Zelle sind überladen. Das sind dan auch die Zellen die während des Landens heißer werden als die anderen. Die unterste Zelle dagegen ist noch nicht mal annähernd vollgeladen. Das Ladegerät hat aber bei der richtigen Ladeschlußspannung von 8,75V (1,75V pro Zelle) abgeschaltet. Im Bild 3 ist dann auch die Diode/Widerstand-Schaltung eingezeichnet. Der Innenwiderstand ist rein elektrisch falsch eingezeichnet. Aber zur Darstellung sollte es reichen. Leider ist das Bild nur schlecht zu erkennen. Ich habe im Moment auch keine Lust es neu zu zeichnen.
__________________
Gruß, Hugo |
|
|||
|
Zitat:
negative Ladeenderkennung: negative Spannungsdifferenz bei NC und NiMH Ist das eine Delta-Peak-Abschaltung? |
|
|||
|
Zitat:
Auf Seite 12 Punkt 6.4 Absatz 3 der Bedienungsanleitung ist allerdings aufgeführt das diese Delta-U-Abschaltung bei bestimmten Ladeprogrammen vom Mikroprozessor abgeschaltet wird. Das ist dann mit Vorsicht zu genießen. Bei Bleiakkus ist dieses Ladeverfahren gänzlich ungeeignet und daher abgeschaltet.
__________________
Gruß, Hugo |
|
|||
|
Zitat:
Auch kann ich keine Hinweise zu einer Delta-U-Abschaltung finden. Hast du da ein andere Anleitung oder eine Anleitung eines anderen Gerätes. Auch in dem bei ELV angeboten PDF-Download ist nichts zu finden. Zitat:
|
|
|||
|
Die Anleitung ist etwas seltsam gegliedert. Hängt wahrscheinlich damit zusammen das man sie nach dem Ausdrucken falten soll.
Hier ist auf der Seite auch der entsprechende Unterpunkt zu finden. Steht unter "Auffrischen". http://www.elv-downloads.de/service/...M_G_010212.pdf Das "Delta" ist dort auch nur als Dreiecksymbol abgebildet. Zitat:
D.h. der Ladevorgang wird wahrscheinlich mit konstantem Strom durchgeführt und nach einer fest definierten Zeit automatisch abgeschaltet. Dann erreichen volle 2,3A Dauerstrom den Akku und das könnte eine Mignonzelle zerstören.
__________________
Gruß, Hugo |
|
|||
|
Bei meinen vier Test-Zellen liegt der Kapazitätsverlust bei fast 30%.
Wenn mir bei der Akkunutzung 30% der Einsatzdauer verloren gehen ist es den Versuch auf jeden Fall Wert. Allerdings wird in den Berichten auch beschrieben das bestimmte Zellen diese Behandlung nicht verkraften. Andererseits haben die Akkus die es verkraften nach zwei Jahren Intensivnutzung immer noch eine hohe Kapazität. Andere Packs hätte da wahrscheinlich schon schlappgemacht. Das muß dann jeder mit sich selbst ausmachen ob es ihm das Wert ist. Vom Prinzip her ist das ganze eigentlich logisch und müßte funktionieren. Meine vier Zellen sind jetzt in Arbeit. Mal sehen was dabei rauskommt.
__________________
Gruß, Hugo |
|
|||
|
Hallo,
vor allem ist es auch noch ziemlich billig. 100 Dioden kosten gerade mal 4 EUR. 100 Widerstände ca. 1,20 EUR. Das teuerste ist wohl der neue Schrumpfschlauch für die Akkupacks. Vor dem Löten an der Außenwand der Zelle diese ein wenig anschleifen (kleine Eisenfeile oder Schleifpapier), dann lötet es sich leichter. Viel Erfolg. Ferdinand |
|
|||
|
Und die Zelle beim Lötn nicht zu heiß werden lassen, wird sie zu heiß, kann sie hops gehen.
__________________
Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Dampfbarkasse "Borkum" ("Schietenkleier") | sanmagin | Bauberichte | 1 | 13.04.2009 19:41 |
| Fotos SK "Vormann Leiss" und SK "Minden" | Daniel_B | Fotos, Bilder, Videos | 1 | 18.05.2008 16:36 |
| Fotos SK "Hans Hackmack" und TB "Emmi" | Daniel_B | Fotos, Bilder, Videos | 3 | 20.03.2008 20:33 |
| Deutsches U-Boot VII C "Wolf Pack"/"Die graue | Andy.... | Bauberichte | 0 | 02.03.2006 19:21 |