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Obwohl der Verfahrweg nicht allzu groß ist, fräse ich damit Aufbauteile, Fenster, Türen, Luken, Lüftergitter und was weiß ich alles. Messing, Alu, Polysterol, Plexiglas, Holz. Ich schätze das für einen Kreuztisch typische und genaue Koordinaten-Bohren z.B. für Nietenimitationen. Ich nutzte preiswerte CNC-Fräser-Konturfräser ab 1 mm. Sie ist für die kleine feine Details hervorragend geeignet, ist aber keine Elefant, also immer mit Gefühl. Für gröbere Sachen habe ich noch zusätzlich die nächst größe Variante - die mit dem BFW 40 E Fräsmotor. Ich habe mir mittlerweile einige nützliche Zusatzteile gekauft: Stufenpratzen und das passende kleine preiswerte Proxxon-Teilgerät mit Dreibackenfutter. Damit lassen sich hervorrangende Axialbohrungen bewerkstelligen und bedingt Rundteile fräsen. Hier mal einige Beispiel die ich mit der Maschine gefräst habe: ![]() die Speichen des Zahrades und die kleine Kettennuss ![]() der innere Holzring ![]() Koordinatenbohren ![]() hier wurden Polysterolstücke auf eine Aufbauwand geklebt ... ![]() ... und dann die Fenster und Tür ausgefräst, einen besseren Fensterrahmen, habe ich noch nicht hinbekommen ![]() noch mal Koordinatenbohren für Nietimitationen Zitat:
Umgebaute zur CNC-Fräse die in Auktionen abgeboten werden, halte ich für überteuert und für nicht notwendig. weitere Beispiele findest du hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier |
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Moin aus Hamburg,
die MF 70 hat bei mir gute Dienste geleistet. Allerdings war sie dann für den,parallel betrieben, Maschinenmodellbau etwas zu klein. Ich benutze jetzt eine die FF 230 von Proxxon und bin damit voll zufrieden. Wichtig sind entsprechende präzise Spannvorrichtungen. Gruß Schorsch |
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Sie ist eine Fein- und Microfräse - sie ist also nicht für Schwermaschinenbau vorgesehen. Wenn man das beherzigt, hat man lange und viel Freude daran. |
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Die "Profi"-Variante ist eigentlich nicht ganz richtig, es müssten 8 Speichen sein, bezieht sich eher auf die Fertigunsgtechnik. Da wurden die Speichen auf der Drehbank mit einer Schlüsselfeile gedrechselt, das geht aber auch ganz gut mit der Minibohrmaschine. |
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Danke Skipper.
Ich werde zu gegebener Zeit nachfragen wenn es darum geht eine sinnvolle Rudergröße zu definieren. Aber so werde ich es machen. Wie macht du die Koppelung des Getriebes zum Betätigen des Ruders mit einem Servo? Ich plane das Ruder mit dem Steuerrad so zu koppeln, das der Ruderausschlag proportional zum Drehwinkel des Steuerrades wird. Wieviele Umdrehungen macht ein Steuerrad von Anschlag zu Anschlag? In deinem Bild ist an der Achse des Steuerrads ein kleines Zahnrad, welches durch ein großes angetrieben wird. Ich würde gerne die Steuerradachse über 2 kleine Kegelzahnrader in eine Senkrechte Achse überführen, diese unter Deck antreiben. Deine Implementation mit dem Kompass wäre dafür ja ideal. Durch eine geeignete Umsetzung müßte die Steuerradbetätigung realitätsnah werden. |
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Du könntest z.B. auf eine zusätzlichen Servo verlängert Arme draufsetzen und diesen Seilzug realisierten. Man könnte auch, wenn das Getriebegehäuse nicht frei sichtbar ist, ein Servo direkt an das große Zahrad setzen. Ümminger hatte mal ein Bild von so etwas hier irgendwo eingesetzt. Zitat:
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Wenn ich es antreiben würde, dann eben über diese Seiltrommel. Eigentlich ist es ja ein Kette so wie hier |
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@ingo
Bist Du vom Fach also Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmacher o.ä.? Dann musst Du dich an die Proxxon Maschinen erst gewöhnen. Ich habe eine PD 230, also einen Drehmaschine, das ist schon eine Umstellung von einer "Großen" zu dieser, 1mm Span bei VA-Stahl ist natürlich aufgrund der Größe nicht möglich, das wird bei den Fräsmaschinen ähnlich sein. Aber als Fachmann kann ich einem Modellbauer zum Kauf der PD230 raten, denn die Qualität ist gut. Ich denke auch schon über den Kauf einer Fräsmaschine nach, denn man sieht es den Teilen einfach an ob die auf einer Maschine gefertigt wurden oder (nur)zurechtgefeilt und -geschliffen. Das gilt aber vor allem für Metall und Kunststoff. Ach ja, ich habe die Maschine für 100 Euronen billiger im IN bekommen als im Baumarkt :wink: |
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Hinzu kommt eine gehörige Portion Lernphase, was recht schnell zu einer Materialschlacht ausartet, wenn ich denn kein gelernter Metallfacharbeiter bin. Derjenige Modellbauer, der noch nicht mal eine eigene Werkstatt hat, wo soll er hin mit seinem Maschinenpark. Aufwand und Nutzen ... Eine "riesen" Maschine nur um VA-Stahl verarbeiten zu können, hmm ... als Baumaterial bei unserem Hobby wird es sich meistens auf die Herstellung von Antriebswellen beschränken. Wenn man dann davon ausgeht, das in seiner Firma auch mal ein Drehmeisel oder Restwerkstück abfällt, naja ... Ich weiß, ein oft diskutiertes und kontroverses Thema. Der Fachmann der seinen Beruf mit deratigen Maschinen ausübt und gewohnt ist, oder ein Maschinenfestischist wie unser Didi haben oft leichtes Reden. Ich habe eine kleine Unimat 3, für mich vollkommen ausreichend. Ich kann mir jetzt über E-Motorattrappen bis hin zum verglasten Bullauge selber Details anfertigen. |
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Nein ich bin Maschinenschlosser und habe mit solch kleinen Maschinen nicht viel zu tun. (Siehe Avantar) Ich dachte an eine kleine Proxxon weil sie wenig Platz beansprucht, "nur" 230 Euro kostet und für Kleinkram doch ausreichend ist !? Heute sagte ein Arbeitskollege das es Bausätze für NC Fräsen gibt. Soll sogar etwas Taugen. Ich bleibe am Ball. |
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Moin aus Hamburg,
ich benutze ebenfalls die PD 230 von Proxxon. In Verbindung mit der PF 230 bin ich in der Lage alle, bei mir vorkommenden Arbeiten auszuführen. Spanabnahme von 1 mm ist natürlich nicht möglich. Aber da ich Rohmaterial mit Maßen möglichst dicht am Fertigmaß verwende, kommt es nur noch auf Genauigkeit an. Die Zeit ist dann eher zweitrangig. Gruß Schorsch
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Osten Wind ist immer kalt -egal aus welcher Richtung er kommt-. |
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![]() @ingo mit dem umgebauten NC-Fräsen würde ich mir gut überlegen, da hast du wieder einen großen finaz. und zeitlichen Aufwand nur das das Ding überhaubt läuft und du wolltest ja eigentlich Modelle und keine Maschinen bauen...oder? |
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Tach!
Ich arbeite mit einer Fräs- und Bohrvorrichtung von Proxxon. Den Kreuztisch habe ich mir einzeln dazu gekauft. Mit der PD 230 gibt das zusammen eine vollkommen ausreichende Kombination. Die Überlegung mit der CNC-Maschine ist in unserem Bereich eher unnütz oder besser gesagt nicht notwendig. Selbst die Sätze zum Zusammenbauen sind reichlich teuer. Die Überlegungen dahin gehend hatte ich auch schon. Im Endeffekt habe ich mir dann recht günstig beide Maschinen "3, 2, 1" im Innerned ergattert. 8) Läuft alles super und ist vor allem genau genug. Sonnige Grüße Jens
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Wenn das Boot qualmt, muss es nicht unbedingt ein Verbrenner sein... |
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Ich habe vorhin mal im Netz nachgeschaut und einiges gefunden welches man wohl mal Bauen könnte, allerdings hast Du recht, erst einmal steht das Modell im vordergrund dann vielleicht eine Fräse im Eigenbau. Also im großen und ganzen scheint die Proxxon Maschine für den Kleinbedarf und Genauigkeit ausreichend zu sein ! |
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Es wurde (vom Skipper) ja schon angesprochen daß ich ein Werkzeugfetischist bin , und ja, er hat Recht! :wink:
Ich benutze den Proxxon-Bohrständer BFW 2000 mit dem Kreuztisch KT 150, allerdings habe ich den Fräsmotor BFW 40/E gegen einen Motor von Wabeco ausgetauscht. Der hat einen Wechselstrommotor mit Riemengetriebe und ist wesentlich leisungsfähiger als der Gleichstrommotor von Proxxon. Allerdings ein Nachteil: keine Spannzangen, nur Bohrfutter. Eine Anpassung an den Bohrständer ist notwendig. Mit dieser Kombination und einem anständigen Niederzu-Schraubstock (auch von Wabeco) und natürlich passenden Spannpratzen kann man nicht nur feine sondern auch mal etwas gröbere Fräsarbeiten durchführen. Foto hier Was mir an dem Bohrständer und dem Kreuztisch gefällt ist der Preis und die Möglichkeit die einzelnen Komponenten in ihren Führungen nachstellen zu können. Im Moment liebäugle ich damit diese Kombination mit Digitalen Messchiebern nachzurüsten. Damit währe jedes Spindelspiel passee..... Es gibt für diese Kombination auch einen relativ preiswerten CNC-Umrüstsatz.................................... (relativ preiswert ist relativ...... :wink: ) Die im Ursprung angesprochene Microfräse ist auch gut, aber nur wenn man wirklich nur kleinste Fräsarbeiten vorhat. Darum lieber ein paar Euro mehr und dafür die Möglichkeit auch größere Werkstücke zu bearbeiten. Noch eine Anmerkung von mir: Man sollte mindestens die Anschaffungskosten der Fräse auch in Zubehör (Fräser) investieren! Als "Grundausstattung" an Fräsern würde ich mindestens 200 Euro veranschlagen..........Denn was nutzt die beste Fräse ohne Fräser. Ich habe mir sogar noch einen Rundtisch mit Teileinrichtung dazu geleistet.(Ab 150 Euro ) |
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hallo,
auch ich spiele mit dem Gedanken mir eine Fräse anzuschaffen.Klar,ist das eine Maschine die mit Computer und so zu tun hat nicht in Frage kommt,nicht von meinem wissen sondern von den Preisklassen her gesehehn(bin ja nur ein armer Schüler). So kam ich dann auch auf die Micro - Fräse MF 70 von Proxxon. Nur hab ich ein paar Fragen ,vielleicht kann mir die ja einer beantworten, und zwar kann man damit ja auch Kunststoffe bearbeiten, da ich Hauptsächlich z.B. für Aufbauten Polystyrol in den dicken von 0,5 -2mm verwende. Mal als Beispiel,bei meinem jetztigen Bauprojekt ist ein Teil einer Seitenwand ca.40cm lang, auf ihr befinden sich 44 Fenster (1x0,7cm),kann man dieses Teil aus PS einspannen und die Fenster ausfräsen? Da der gesamte Aufbau allein über 150 Fenster dieser größe hat,ist die mit dem Cutermesser Raus zuschneiden eine schwierige, und lang dauernde Angelegenheit.Und oft sind dann noch viele nacharbeiten nötig. :sonar: Gruß Basti |
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Was Du dazu brauchst ist ein wenig Übung und eine Schablonen-Spannvorrichtung (selbstgebaut) damit die Fenster auch im Abstand stimmen. Und den richtigen Fräser! Nimm am besten einen 1mm-Langlochfräser dann sind die Rundungen in den Ecken der Fenster nicht zu groß. Und mit gemäßigter Drehzahl arbeiten, und kleiner Vorschub. wenn Du das erst mal geübt hast kriegst Du 150 Fenster absolut identisch hin. |
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Moin,
du must halt bedenken, dass du für so kleine "wabbelige" Werkstücke vllt. nen Linksdrallfräser brauchst, sonst fliegt es weg. das andere Problem ist, das selbst der größere KT 150 wie ich und Didi ihn haben, glaub ich nur 20cm Verfahrweg hat, müsstest du halt Umspannen... @Didi: is 200Â? für Werkzeugfreaks wie uns nicht sehr sparsam kalkuliert... :rofl: Andererseits: wenn mei Fadder soviel für Fräser lockert wär ich schon recht Happy...
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Gruß, Linus |
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Spass beiseite, wenn man sich eine Fräse anschaft muss man nicht unbedingt sofort einen riesigen Fräsersatz kaufen von dem man später nur die Hälfte wirklich benutzt. Die von mir angesprochenen Kosten für Zubehör fallen nicht sofort beim Kauf der Fräse an, die Fräser kauft man sich nach und nach wenn man sie für ein neues Werkstück braucht und die Anforderungen gestiegen sind. Als absolutes mindestmass bei der Anschaffung betrachte ich ein paar Langloch-Fräser und Schaftfräser in verschiedenen Durchmessern. Und da ist man auch schnell bei 200 Euro wenn es anständige Qualität ist. Geposted nach 20 Minuten 13 Sekunden: Zitat:
Du brauchst eine Spannvorrichtung die das Werkstück , in diesem Fall dünne Polystyrolplatten sicher festhält. Dafür eignen sich Spannpratzen gut. Und unter das Werkstück kommt eine Druckstabile Platte (Sperrholz reicht) damit der Tisch nicht angefräst wird. Nun sollen die Fenster aber parallel und im selben Abstand sein. Dafür werden Anschläge auf den Tisch gespannt, natürlich unabhängig vom Werkstück. Der Anschlag damit das Werkstück parallel verschoben werden kan ist ja kein Problem, das ist einfach nur ne Leiste die asolut parallel zur Verfahrachse aufgespannt wird. Eine Meßuhr leistet hier großartige Dienste, ansonsten kann diese Leiste auch erst aufgespannt werden und dann die Anschlagfläche einfach gefräst werden - paraleller gehts nicht. Für die Abstände der Fenster machst Du dir in die Unterlage einfach eine Bohrung im richtigen Abstand der Fenster, und immer wenn Du ein oder mehrere Fenster gefräst hast kannt Du das Werkstück entlang dem Parallelanschlag verschieben und anhand dieser Bohrung mit einem Stift den Abstand fixieren. |
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