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Hallo,
ich brauche unbedingt einen Spantenriss der USS Ticonderoga. Ich muss mir nen Rumpf selber basteln, da kein Hersteller meine Bedürfnisse erfüllen kann. Wenn irgendjemand nen Trick kennt, wie man einen kleinen Rumpf in nem größeren Maßstab kopieren kann, wäre ich sehr dankbar für Anregungen. Ich hatte schon verschiedene Ideen von Spanten und Beplanken aus Holz bis hin zu selbre gießen. Aber mir fehlen die nötigen Daten. Wer Hilfe weiss, bitte melden. Vielen Dank im Voraus. |
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Gruß Moritz |
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hallo,
es wäre von Vorteil, wenn wir wüssten in welchem Maßstab Du den Rumpf brauchst. Zum einen gibt es hin und wieder mal eine Rumpf der Tico-Klasse beim kleinen "e" in 1/200 (GFK). Öfter mal nachsehen, es gibt auch einen Web-shop in dem man diese Rümpfe auch ausserhalb vom "e" erhält, dann gibt es die Pläne der Kreuzer bei "floatingdrydock" (mal bei goooogle eingeben) in USA im Maßstab 1/96. Der Papierbogen der Tico ist in 1/250 (MODUNI) und 1/200 (aus Polen) erhältlich. Dabei hast Du auch gleich alle nötigen Abwicklungen der Aufbauten auf den Bögen gezeichnet und mußt nur noch den Kopierer arbeiten lassen. Last but not least ist der Rumpf (GFK) in Australien im Maßstab 1/72 käuflich zu erwerben. OK, die Portokosten liegen hier bei 480 Euro, aber er ist erhältlich. So, entscheiden mußt jetzt Du (auch wenn ich nicht Susi heiße)...... Spiel Vaß beim nachbau! Bei mir kommt die Tico erst Ende des nächsten Jahres dran. Dann aber in 1/72! Freundliche Grüße matthias |
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Danke erstmal für die rege Anteilnahme.
Also über den Maßstab muss ich mir noch klarwerden. Ich bin hauptsächlich an einem RC-schwinnfähigen Modell interessiert, an dem ich meine Ideen an Extrafunktionen ausleben kann. Ich denke da eigentlich hauptsächlich an Wafffensysteme. Und die geben dann auch den Maßstab an. Eine Mk-26 mit 3,7m und die Harpoon mit 4,7m kann man halt kaum im Maßstab 1:100 nachbauen und mit Funktionen bestücken. 1:75 sollte reichen. Allerdings macht das auf den Rumpf schon wieder 2,30m. Ist also viel zu groß. Ein Maßstab von 1:100 schrumpft den Rumpf auf 1,73m. das wäre ja ncoh denkbar. Allerdings wird es dann mit den MK-26 schon schwer. Ich bin versucht mir nen Abdruck von nem Revell-Modell zu machen. Und den dann zu vergrößern. Auf die Idee mit dem "in Scheiben schneiden" bin ich auch neulich Nacht gekommen. Aufschneiden, einscannen, hochskalieren, und drucken. Sollte klappen. Mal sehen. Meine Wahl ist ja eigentlich nur auf die Ticonderoga-Klasse gefallen, weil da die Aufbauten relativ einfach sind. Diese schwimmende Garage hat nicht so viel Schnick-Schnack wie ne New Jersey oder Bismarck. Hat jemand erfahrungen im Plastikrumpf selber bauen ? Gibt es da erprobte Techniken ähnlich dem Gips-Mullbinden im Kunstunterricht ? |
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Hallo Tom,
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http://www.news.navy.mil/search/phot...t_row=1&page=1 und hier http://www.news.navy.mil/search/phot...t_row=1&page=1 vorbeischauen. Auch mit einer langsamen Verbindung mal die High-Res Bilder ansehen und staunen. Also einach sind die Schiffchen meiner Meinung nach nicht. Etwas einfacher und nicht ganz so groß, dafür mit GfK Rumpf in 1/25 bei Harhaus lieferbar sind die hier: http://www.gunboatriders.com/theboats/index.html . Einfach mal durch die Schiffe blättern. Freundliche Grüße matthias |
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Upps Mal eine bescheidene Frage, wie viele bzw. welche Modelle hast du schon gebaut? Vielleicht solltest du doch versuchen, statt ein Plastikmodell in Scheiben zu schneiden, dir einen Plan dieser Schiffe zu besorgen, um einen Überblick zu erhalten, was außer den Aufbauen, noch alles für "Schnick-Schnack" an so einem Schiff "rumbaumelt". Ich bin sicher du wirst überrascht sein. Wenn du dann noch in Erwägung ziehen sollest, dich an einen Maßstab von 1:75 zu wagen, dann viel Spaß. Bei 1:100 kann man vielleicht noch auf das eine oder andere Detail verzichten, bei einer Nummer größer wird's zur Pflicht, so mehr oder weniger. |
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Na jetzt macht den guten Mann doch nicht gleich so fertig! :wink:
Immerhin hat er ja recht die Aufbauten einer Bismarck oder Iowa sind Detailreicher, aber sie sind auch um einiges größer! Na ja, wenn der nette Mann mal ein bissel die Bilderlinks von Antias durch schaut wird er schnell merken das er sich da wohl etwas vertan hat! :wink: |
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Is ja ganz klar das man immer erstmal recht blauäugig an seine Visionen geht. Und dann erst beim Umsetzen merkt was da alles noch so hintenrum kommt. Aber genau das reizt mich ja. Ich vertrete den Wahlspruch "Ziele müssen ehrgeizig sein, sonst sinds keine Ziele". Und geht nicht gibts auch erst sehr spät.
Das heißt man muss es ja wenigstens versuchen. Aber ich finde den Gedankenaustausch hier sehr produktiv. Danke nochmal dafür. Mit den Waffensystemen ist es tatsächlich auch so ne Sache. Das Schiff ist, so muss ich eingestehen, eigentlich nur Nebensache. Aber es ist mir zu langweilig nur die Abschussrampen zu bauen. Irgendne Kulisse brauch das Ganze schon. Ich hab auch schon überlegt ob man nicht einfach mit Licht und Rauch den Effekt eines Abschusses simuliert. Mal sehen. Ich muss da mal ne Testreihe bauen. Ich hab mir auch mal die Bilder angeschaut. Die sind Klasse. Danke für den Link. Aber ich muss sagen dass sich die Ticonderoga doch ne recht klare Linie hat. Da finde ich den schnittigen Rumpf noch am schwierigsten. Aber wie gesagt. Die Blauäugigkeit. Ich bin leider noch nicht weiter mit Ideen für den Rumpf. Muss nochmal n bissl recherchieren. Aber für heute ist erst mal Schluß. Tschoey. |
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Wie kann man nur so brutal sein. :wink: Da gibt es doch eine Viel bessere Alternative, zertsörungsfrei, eine Formenlehre: ![]() ![]() Da ich der Meinung bin aus den Fotos kann man schon sehen wie das funktioniert erkläre ich es hier nicht extra, ausser es wird gewünscht. Zitat:
Was solls, jeder soll nach seinen Wünschen bauen. Ein Schiffsmodellbauer ist er damit aber trotzdem. :wink: Und sollte ich mit meiner Vermutung rechthaben, ich glaube viele der älteren "Detailfanatiker" habe vielleicht so angefangen. Zitat:
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Bin auch noch einer der jüngeren, wenn man mal die den Altersdurchschnitt nimmt.
Die Formenlehre sieht doch vielversrechend aus. Gefällt mir. Mal sehen ob ich damit weiterkomme. Aber erst mal muss endgültig die Entscheidung für das Schiff fallen. Dann brauch ich einen fertigen Rumpf als Vorlage oder halt einen Bauplan. Aber als erstes werd ich wohl n paar Experiment mit den Geschützen machen. Ich halt euch auf dem Laufenden. |
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Für den Bau eines Modellständers oder für die Anpassung eines Innenspantes, z.B. eines Motorträgers, ist die ganze Sache nicht schlecht. Aber für die komplette Rekonstuktion eines Spannenrisses, nur bedingt geeignet. Zitat:
In damaliger Ermangelung solcher Sachen wie Foren und Internet, habe ich viel Lehrgeld immer erst hinterher bezahlt, was dazu führte, das ich mich manchmal maßlos über einfache und kleine Dinge ärgerte. Es geht nicht darum, ein bestimmtes Detail in allen Kleinigkeiten nachzubilden, ich bin mir meiner Anfänge durchaus noch bewusst. Ich würde einem Einsteiger nie raten, nur weil eine Rettungsring rund ist, sich ein Drehbank zuzulegen. Denke mal an die Geschichte mit den Ösen am Rumpf von Teddys Gurke, sorry Burke. :wink: Soweit würde ich bei einem Einsteiger nicht gehen wollen, geschweige denn mich kritisch dazu äußern. Ich würde mich nie darüber aufregen, wenn einer Ankerwinde falsch oder nicht mit allen Details baut. Anders ist es, wenn er sie wegläßt, dann würde ich nach dem Grund fragen. Didi, wenn du einige meiner Artikel, die ich auf meiner Seite veröffentlicht habe, mal durchliest, wirst du erkennen, dass ich durchaus versuche Alternative zu zeigen, die selbst für Anfänger nachvollziehbar sind. Eher halte ich nichts von Sachen, die sich dann im Rohbau bei ebay wiederfinden, weil sich irgend jemand überschätzt hat und nur an ein Projekt herangegangen ist, weil es zwar imposant und doch einfach erscheint. Wenn es darum geht, eine Sonderfunktion zu realisieren, würde ich kleiner anfangen. Ich würde also raten sich mal umzuschauen. Ein Raktenschnellboot könnte genauso interessant sein wie ein "Schlachtschiff", bei dem man nach einem halben Jahr Bauzeit merkt, nein ich bin nicht reif dafür. Es ist vielleicht nicht vergeudete Zeit, aber doch vergeudetes Geld. Ein kleineres Projekt ist vom Zeitumfang überschaubarer und bringt eher ein Erfolgserlebnis. Ich schreibe nicht als der der die Niete zählt, sondern ich äußere nur meine Bedenken. |
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Na ja, es ist seine Entscheidung und ich würde mich freuen wenn er eine Tico zu ende baut (egal wie!)! Es ist ein schönes Schiff und man findet bestimmt viele Möglichkeiten für Funktionen! :wink: |
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Um bei meinen Bildern zu bleiben, ich markiere auf dem Rumpf die Mittellinie und auf dem Brett auf dem der Rumpf fixiert ist die äußere (Decks-) Form. An den seitlichen Leisten die paralell zur Mittellinie sind markiere ich in vordefinierten Abständen die gewünschten Spanten. Wenn ich nun die formenlehre rechtwinklig an den Markierungen an den Rumpf anlege habe ich einen "fast perfekten" Halbspant, ich muss mir nur genau die Stifte merken die genau auf der Mittellinie und am Übergang Rumpf/Brett sind und die beim abzeichnen der Form auf dem Blatt mit einzeichnen. Zusätzlich nehme ich mit einem Höhenreißer oder dergleichen an jeder Markierung die genaue Höhe des Kiels über dem Brett. Diese übertrage ich in ein Koordinatensystem und gleichzeitig dazu die halbe Rumpfbteite an der Stelle und kann so meine Formelehre schön in das Koordinatesystem einlegen und den halben Spant einzeichnen. Damit kann man doch eine relativ genaue Spantform erstellen. Ist zwar etwas Arbeit, aber das Ergebniss zählt........ Zitat:
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Also ich werde sicherlich keinen Pappröhre als Schiff verkaufen wollen. Man soll natürlich erkennen um welches schiff es sich handelt. Also brauch ich auch Aufbauten.
Und ihr habt natürlich recht: allein die Maßstabrechnereien lassen erkennen, daß die Ticonderoga n bissl groß wird. Ich bin zur Zeit an Recherchen für was kleineres. Und ich wühl mich grad durch die geballten Informationen in diesem Forum. Wie gesagt: Bitte lasst diesen Thread nicht zum Streitthema über Details oder Formenlehren werden. Ich freue mich über jeden Tip und jedes Bedenken. |
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Morgen Tom,
erstmal herzlich Willkommen! :wink: US Artillerie-Schnellboot, Italienisches TS-Boot, TS-Boot, Flugkörper-Schnellboot 1972 Sind alles interessante Boote, die man alle relative klein bauen kann. |
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Hi Tom,
willkommnen auch von mir. @Teddy du erschlägst einen immer sofort mit den Ausländern. Die Bundesmarine hat auch schicke Schnellboote. Dazu gibts auch Rümpfe und Bausätze. z.B. Vora, Harhaus und immer mal bei ebay.
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Soweit... beste Grüße, Ike! |
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ich bin eh mehr an den Amis interssiert. Deswegen passt das schon. Ich hab leider nichts Genaues über die Schiffe rausfinden können. Ich hab mal auf www.navysite.de/ships geschaut. Aber sind die nicht aufgeführt.
Es sollte wenigstens ein Flugkörper also ne Harpoon oder ne MK26. Irgend n Raketensystem halt. |
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