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Hallo Leute,
ich hab in der letzten Zeit immer wieder gehört das zur Herstellung von Details am Schiffsmodell immer wieder zur Ätztechnik gegriefen wird. Immonent kann ich mir das nur schwer Vorstellen, besonders wenn man recht feine 3 Dimesionale Details herstellen. Meine Freundin erzälte mir gestern Abend es gibt bei der Herstellung von CPUs mehr Schicht Ätzverfahren. Wir sowas auch im Modellbau verwendet (in vereinfachter Form natürlich!)? Oder hat das einer von Euch schon mal gemacht? [EDIT]Im Klartext ein Beschreibung des Verfahrens wäre sehr Hilfreich! :wink: [/EDIT] |
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Hallo,
ich bin da sicher kein Spezialist, habe mich da aber schon probiert. Die Verwendung von käuflichen Ätzteilen ist absolut unproblematisch. Da gibt es alle möglichen Teile von 1:100 bis 1:700 zu kaufen. Ich habe gute Erfahrungen mit Reling, Treppen, Leitern von Sae..nn aus Pirmasens. Siehe hier (ein bischen weiter unten) http://www.rclineforum.de/forum/thre...343a83348e97a0 Staunen kann man dann richtig bei den Nürnbergern (SMC-Nürnberg), bei denen bin ich auch darauf gekommen. Selberätzen habe ich bisher nicht so oft gemacht, da der Aufwand für das Zeichnen der Schablone auch mit Computer recht hoch ist. Das Resultat ist bei guter Schablone gerade bei kleinen Maßstäben unübertroffen, vorausgesetzt man beherrscht die Ätzchemie (ich leider nicht) oder kennt jemanden, der es beherrscht. Gruß Odlanir |
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Erstmal Herzlich Dank Odlanir!
Zitat:
Zitat:
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Also... ja,
das Ätzen an sich unterscheidet sich nicht so sehr vom Leiteplattenätzen. Ich habe Eisen III-Chlorid in gesättigter Lösung auf ca. 30 °C erhitzt und dann das Messingblech (0,3 mm) am Faden reingehängt. Auarienluftpumpe mit Sprudelstein drunter und dann laufen lassen, bis alles ausgeätzt ist. Ich kann das jetzt so mit drei Worten nicht gut beschreiben. Schau mal auf die Seite vom Saem..n, da ist es recht gut beschrieben und es sind einige sehenswerte Beispiele von Modellbauern mit drauf. Ich will jetzt nicht vordergründig werben, ich kenne persönlich erst mal keine bessere Seite. Aber irgendwo in der Modellwerf o.ä. war vor Jahren ein Bericht drin, auf jeden Fall in der Modellbau heute irgendwann 89 oder 90. Und meine Ergebnisse in meinem Alchemistenkeller waren mit denen nun wirklich nicht zu vergleichen, so dass ich vom selberätzen weg bin. Schablonen muss man im Einzelfall wohl immer selbermachen. Gruß Odlanir |
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Also über die Ätztechnik findet man in folgenden Zeitschriften etwas:
Ätzdetails Schiffspropeller 1987/01 Seite 41 Atzen von Metallen Schiffsmodell 1990/08 Seite 438 Ätztechnik, ein schwieriges Kapitel? Modellwerft 1985/03 Seite 203 Herstellung von gleichen Teilen aus Messingblech im vereinfachten Ätzverfahren Modellwerft 1989/11 Seite 759 Herstellung von Kleinteilen im Fotoätzverfahren Modellwerft 1999/11 Seite 64 Metallätzen für Modellbauer Modellwerft 1987/01 Seite 22 Modellwerft 1987/02 Seite 128 Was Sie schon immer über Ätzen wissen wollten Modellwerft 1994/06 Seite 66 Danke Skipper, für Dein tolles Archiv, der Kauf hat sich echt gelohnt
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Yours Loeffel I will gather myself around my faith for light does the darkness most fear. Murphy: Professionals are predictable, but beware the world is full of amateurs. |
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unabhängig von den Artikeln in der einschlägigen Modellbauwelt läuft es mit dem Ätzen prinzipiell so, daß auf einem Blech das gewünschte Muster bzw. Teil aufgetragen wird (normalerweise per Fototransfer, zum Abdecken reicht aber auch normaler wasserfester Edding!!) und die nicht abgedeckten Bereiche dann durch entsprechende Chemikalien weggeätzt werden. Schwierigkeiten treten dabei vor allem mit sogenannten Hinterätzungen auf. Diese beruhen auf dme Effekt, daß sobald der Ätzvorgang in die Tiefe geht auch der markierte (also abgedeckte) Bereich seitlich angegriffen wird. Chemiemäßig gängig ist ganz klar Eisen-III-Chlorid, aber auch mit Salzsäure und Peroxid läßt sich sehr gut (sogar noch besser da klare durchsichtige Lösung!) arbeiten. Ums probieren kommt man nicht rum (Konzentrationen der Lösungen, Materialien, Temperaturen, Zeiten...), hilfreich sind aber auf jeden Fall auch Tips aus der Elektronikbranche... Einen kurzen aber guten Einstieg habe ich mal unter http://www.iee.et.tu-dresden.de/~kru...e/platinen.htm gefunden...
Viel erfolg! Ahoi und Gruß! Ralf |
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Zitat:
Zusätzlich für 3-D-Effekte ist zu sagen: Wenn du zb eine Schrift in eine Messingplatte einätzen willst damit diese als Relief sichtbar ist gehst du nach der normalen Ätzanleitung vor. Abweichend davon brauchst du die Rückseite des (mit Fotolack beschichteten) Messingblechs nicht bearbeiten, denn da soll ja nicht geätzt werden. Du bringst statt dessen nur auf der Vorderseite dein gewünschtes Motiv (gemäß den Anleitungen) auf und beginnst zu Ätzen. Zwischendurch holst Du das Blech immer wieder mal kurz aus der Ätzbrühe und kontrollierst wie tief schon geätzt ist (gute Augen sind da gefragt oder viel Erfahrung). Wenn die erwünschte Tiefe erreicht ist nimmst Du das Ding aus dem Ätzbad und wäscht es ab. Aber nicht warten bis es durchgeätzt ist. Sonst ist der 3-D-Effekt futsch. :wink: |
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