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Hallo Rüdiger,
ich habe im letzten Schulhalbjahr in der Schule M6 Innen- und Aussengwinde geschnitten...nur so zum üben halt....da haste dann was zu unterbieten....
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Schöne Grüße, Sören "Navigation ist - Punkte und Orte wieder zu erkennen, die man vorher noch nie gesehen hat." |
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Meistens genügen mir 2 mm. Habe letztens einen Bolzen für einen kleinen Schäkel mit M1.4 benötigt.
Ich könnte, wenn ich bräuchte 1, 1.1, 1.2 1.4, 1.6, 1.8, 2.0, 2.2, 2.5 bohren und schneiden. ![]() ![]() Dann noch jeweils in 1-mm-Schritten M3 bis M12 schneiden und bohren. |
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Zitat:
![]() Jedoch verwende ich für die kleinen Bohrer immer einen Handkolben, hat man mehr Gefühl drin. |
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Mein Standardgewinde ist M1. Ich schneide aber selten Aussengewinde, da ich eine ganze Reihe von verschiedenen Schrauben in der Bastelkiste habe. Innengewinde dagegen mache ich sehr häufig.
Mein kleinster ist ein M0.8 Gewindebohrer, doch ich habe nur wenig Schrauben in der Grösse und benutze ihn daher nur selten. Viele Grüsse Harry
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Neu auf meiner Seite: eine Leseprobe. |
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Hallo Freunde
ich habe diese Woche gerade wieder beim Versuch ein 2mm Innengewinde in ein 3mm AL-Profil zu schneiden schiffbruch erlitten. Der Gewindeschneider hat das Drehmoment beim Schneiden nicht verkraftet und ist "abgedreht". Scheibenkleister. Meine Frage, habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Selbst das Bohren einer 1,8mm Bohrung um dann mit dem 2mm Gewindeschneider ein Innengewinde zu schneiden führt recht häufig zum abbrechen des Bohrers. Ich hab das Gefühl das ab einer Bohrtiefe von >5mm das Spiel der Bohrmaschine zu groß ist und die Bohrspitze abbricht. Offenbar war für meinen Gewindeschneider die 1,8mm Vorbohrung auch zu klein so das das Material des Gewindeschneiders das Drehmoment nicht aufnehmen konnte.
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MfG Hellmut |
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Hallo Skipper
was nennst du einen Handkolben. Ich bin mir sicher das die Feinfühligkeit beim Gewindeschneiden kleiner Gewindedurchmesser entscheidend ist. Übrigens bin ich bei der Auswahl meines Gewindeschneidersets deinem Rat gefolgt. Ich habe in einem Fachgeschäft mir fürs Christkind einen hochwertigen Gewindeschneidsatz gekauft. Die 2mm Gewindeschneider habe ich dort allerdings zusätzlich bestellt, da der Satz nur bis =>3mm Durchmesser ausgestattet war.
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MfG Hellmut |
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Kannst du denn die Bohrmaschine auch rückwärts laufen lassen, so nach dem Motto 2 Umdrehungen vor und eine zurück? Wenn du mal ein Gewinde mit der Hand schneidest, dann merkst du richtig, wie sich mein Zurückdrehen der Span löst. 1,8 sind bei weichen Metalle eigentlich nicht zu wenig. Ich habe auch schon in ein 1,5 mm Loch ein 2 mm Gewinde geschnitten, wenn auch nur aus einem "Notfall" heraus, aber ansonsten nehme ich auch 1,8 mm. Wenn du beim Schneiden den Gewindebohrer nicht ab und zu zurückdrehst, dann kann sich der Span nicht lösen, der quetscht sich dann in das geschnittene Gewinde und der Bohrer frisst sich fest. Ein normaler Bohrer hat ja eine Spirale und kann somit die Späne nach außen führen. Das hat eine Gewindebohrer nicht. Der hat aber diese drei Nuten und dadurch können/sollen die Späne nach unten fallen, aber immer mal wieder den zurückdrehen, damit sich der Span lösen kann. Du musst deshalb auch bei einem Loch was nicht durch das Material durchgeht etwas tiefer bohren, wie für das Gewinde benötigt wird und den Schneider ab und zu mal komplett rausdrehen, Späne "auskippen" und dann weiter schneiden, oder gleich komplett "über Kopf". Bei kleinen Teilen geht das ganz gut. Du spannts den Schneider in den Schraubstock und drehst das eigentliche Detail. Dies Späne bleiben dann nicht im Loch sondern fallen nach unten raus. Probier es aus. Ich habe bisher erst einen 2er versenkt. Vielleicht ist das ja die Lösung deines Problems. [Klug******er on] @Ümminger ... Wenn ich hier von Schneider schreibe, dann hat das nichts mit möglicherweise noch lebenden Personen zu tun. :wink: [Klug******er off] |
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das was Du mit dem zweiten Schneideisen meinst, ist ein Windeisen oder Gewindebohrerhalter. Schneideisen ist ja das, womit Du ein Außengewinde herstellst. Das soll keine Klugmeierei sein und ich will auch keine Unwissenheit unterstellen, nur für den Neuling sollte es schon richtig bezeichnet sein. Zitat:
Der Griff ist wegen des Gewichts aus Alu, je leichter der Griff um so mehr Gefühl hast man beim Gewindeschneiden. Gruß Jens |
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nimm mal Spiritus zum schmieren (Den Gewindebohrer, nicht Dich) immer von Hand schneiden und öfter mal zurückdrehen damit der Span bricht. Faustformel für Kernlöcher Gewindedurchmesser x 0,8, dann sollte es klappen. Gruß Jens |
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Ahoi,
Jens ist schon auf dem richtigen Weg. Nimm einfach Schneidöl das hilft, wie der Name schon sagt. Das Zeug hat den gleichen Effekt wie "Bohrwasser" beim Bohren mit der Ständerbohrmaschine. Trotzdem alles gaaaanz vorsichtig und immer gur zurück drehen. Mast und Schotbruch Hartmut |
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Hinzu kommt, ebenfalls weil Alu so weich ist, dass der Schnitt nicht so sauber läuft, wie bei härterem Material. Dadurch weicht die Schneide vom Kurs ab, während der Rest des Werkzeugs aufgrund der unveränderlichen Geometrie des Teils bleibt wo er ist - und das Werkzeug bricht. Daher hier besonders gut darauf achten, auch schon gesagt, den Span oft zu brechen. |
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Moin Moin,
was mich wundert, das Ihr das alles quasi in einem Arbeitsgang macht. Bei uns in der Werkstatt, werden oft Gewinde geschnitten, jedoch schneiden die in 2 Arbeitsgängen. Ich frage am Montag mal, wie der erste, zum "vorbohren" heist, hat einen speziellen Namen, den ich aber im Moment nicht weiß. Dann könnte auch das abbrechen der Gewindebohrer evt. reduziert werden. Allerdings bestehen die Sätze dadurch immer aus 2 "Bohrern". Schließt aber das "schmieren" nicht aus. |
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Es gibt Hand- und Maschinengewindebohrer. Mit Handbohrern wird ein Gewinde in mehreren Stufen mit verschiedenen Gewindebohrern geschnitten. Der Maschinengewindebohrer ist so beschaffen, dass er alle 2-3 Schnitte auf einmal macht. Zitat:
Vorschneider, Mittelschneider, Fertigschneider. War doch nicht so schwer, oder? Manchmal wird der Vorschneider auch als Anschneider bezeichnet Zitat:
Führ alle die mehr wissen wollen: Es gibt auch noch einen unterschied, ober der Bohrer für Sacklöcher oder Gewinde löcher benutzt wird. Dementsprechend ist der Bohrer an der Spitze anders gestaltet. Zitat:
Dieser Schälanschnitt drückt die entstehenden Späne nach unten weg. Dann gibt es auch noch Gewindebohrer mit Spirale. Z.B. eine Gewindebohrer für Rechtsgewinde mit 1. Linksspirale: Fördert die Späne in Schneidrichtung ab. 2. Rechtsspirale: Fördert die Späne wie beim Bohren nach hinten weg. Es gibt auch noch Bohrer, bei denen ab einer bestimmten Stelle jeder zweite Zahn ausgesetzt ist, um die Reibung zu verringern, und damit das Drehmoment. Dann gibt es auch noch Bohrer, die im Vorderen Teil vorbohren, und dann in das vorgebohrte Loch das Gewinde schneiden. Jetzt noch zu commodore Auch dafür gibt es spezielle Werkzeuge. Nennt sich Gewindeformer. Gut für Metalle mit guter Verformbarkeit. (besonders Alu). Zusammenfassung. Egal welcher Bohrer. Wenn mit der Hand geschnitten wird, dann regelmäßig Späne brechen, und schmieren. Bei schmierenden Werkstoffen ( Alu, Blei) mit Spiritus. (Fenster öffnen) Wo bekomme ich M0,8 her? |
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Hallo Freunde
danke für die Tips. Ja, mein Gewindeschneidesatz hat (hatte) 3 Schneider pro Gewindedurchmesser. Jetzt aber doch eine Nachfrage betreffs Bohren von Löchern, z.B. 1,8mm. Habe ich es richtig verstanden, ich muß in sehr geringer Umdrehungszahl und Spiritus, nicht für mich sondern für Bohrer, kurz Bohren, Linkslauf um Späne zu entfernen und wieder kurz bohren, bis fertig? Übrigens habe ich vor dem Erwerb des Gewindeschneiders ebenfalls Schrauben zum "Gewindedrehen" verwendet. Werde mir den Handkloben bestellen, danke für den Tip Skipper.
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MfG Hellmut |
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Hallo Hellmut
Du bohrst übrigens keine Gewinde, sondern Du schneidest sie. Das kurze zurückdrehen dient erstmal nicht um Späne zu entfernen, sondern um die Späne zu brechen. Du schneidest das Gewinde (rechtslauf) nach wenigen Umdrehungen (2-3) drehst Du den Bohrer um 0,5-1 Umdrehungen zurück (linkslauf). Dabei spürt man je nach Material ein deutliches "Knack", wenn die Späne abbrechen. Diese Späne sollten nun aus dem Loch herausfallen. Mit der Zeit bekommst Du ein gutes Gefühl dafür, wie weit Du in beide Richtungen drehen kannst. Bei einem Sackloch, am Besten das Teil, wie Skipper schreibt, kopfüber einspannen, oder den Bohrern wenn auf einmal sehr schwer geht ganz herausdrehen und Loch ausblasen. Mit so einem Handkloben gehen kleine Gewinde deutlich besser herzustellen, da Du ein gutes Gespür dafür hast, wann der Bohrer festsitzt. Mit zwei Fingern bringst Du das Drehmoment viel feinfühliger auf. |
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obwohl da schon einer schneller war, möchte ich auch noch mal sagen das es bei so kleinen (M0,5 - M3) Gewinden immer besser ist, das von Hand mit einem Kloben oder wie weiter oben von mir geschrieben mit einem selbstgemachten Gewindebohrerhalter zu machen. Das Gewicht einers Bohrschschraubers oder der Hebel am Bohrständer oder an der Ständerbohrmaschine geben einfach nicht das Gefühl wann man zurückdrehen muß um den Span zu brechen. Übrigens, in dem Beitrag von Rüdiger Pabst, ist das Perfekt beschrieben. Ich gehe mal davon aus das er aus der Branche ist, oder ein sehr Gutes Fachkunde Metall Buch hat. Gruß Jens |
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Rüdiger habe ich schon die Adresse gesendet. Falls da noch andere Interesse haben, wegen der Werbung eine PN oder Mail an mich, ich sende dann den Link zu. Gruß Jens |
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Darüber hinaus halte ich, unabhängig davon, ob mit Werkzeug oder Schraube gedrückt, in dem baumarkt- und modellbauladenüblichen Alu ein gedrücktes Gewinde für stabiler als ein geschnittenes. |
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In vielen Bereichen der Luft- und Raumfahrt, und auch bei Fahrradfelgen werden die Gewinde zur Stabilitätsverbesserung in Alu eingeformt und nicht geschnitten. Man hat im Gewinde einen gleichförmigen "Faser"verlauf in den Zähnen, der nicht zwischen den einzelnen Zähnen zerschnitten ist.
Zitat:
Bei uns gibt es den Klischeésatz, "Alles unter M8 ist kein Maschinenbau". Darum fragte ich ja auch nach. |
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Zitat:
sowas ähnliches habe ich mir bei Deinen Ausführungen schon gedacht. Ich bin Werkzeugmacher und habe in der Fertigung gearbeitet, da haben wir auch M 1 mit der Maschine geschnitten, allerdings waren das welche, die auch den Vorschub über Zahnräder ausgeführt haben und Natürlich unter fließend Schneidöl. Gruß Jens |
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