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Hallo,
Ich benutze die Tischkreissäge FKS/E von Proxxon. Das Sägeblatt ist Hartmetall bestückt und hat 24 Zähne. Jetzt ist das Sägeblatt stumpf. Kann das Blatt geschärft werden oder muß ich es wegschmeissen ?Das Blatt kostet 45Â?. Ich habe schon oft große Sägeblätter schärfen lassen.die hatten einen Durchmesser von 19-25cm.Bei dem kleinen von Proxxon(d=8cm)kann ich mir vorstellen das mir gesagt wird"Zu klein,passt nicht in meine Maschine,schmeiß weg,kauf dir ein neues" Doch dafür ist es eigentlich zu teuer. Wer hat Erfahrung? Gruß Ralf |
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Die "geschränkten" sind die billigen Federstahldinger für Weichholz. Und das nachschleifen geht relativ einfach mit einer simplen Vorrichtung. Werde morgen oder übermorgen mal eine Zeichnung machen und posten. Soviel vorweg: man braucht dazu eine Druchpatronenführung aus einem defekten Drucker , einen Dremel Multi oder Proxon und Kleinteile. Der Dremel wird auf die Druckerführung "geschnallt" und die darin eingespannte Trennscheibe (als Schleifscheibe) damit ins zu schleifende Sägeblatt geführt zu exakten Teilung wird das Blatt auf ein Brettchen spielfrei aber drehbar aufgespannt , als Anschlag dient ein einfacher Nagel zwischen 2 Zähnen. Soweit das Grundprinzip.Mehr wenn ich die Zeichnung fertig habe, jetzt muss ich ins Bett. Gute Nacht. |
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Richtig gute Hartmetallsägeblätter sind geschränkt! Schon alleine wegen der Maßgenauigkeit. Dabei werden nicht wie bei den "billigen" Scheiben die einzelnen Zähne zu Seite gebogen, sondern die Hartmetallblättchen versetzt aufgelötet.
Beim Nachschleifen sind der Spanwinkel und der Freiwinkel sehr wichtig. Sie bestimmen den Keilwinkel der Schneide. Häufig haben die einzelnen Schneidplättchen noch einen Neigunswinkel ungleich 0°, der Einstellwinkel will beachtet werden, und auch der Eckenwinkel zwischen der Haupt und Nebenschneide ist kleiner 90°. Da bin ich mal gespannt, welche Flächen nachgeschliffen werden, und wie das genau bewerkstelligt wird. Rüdiger |
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So jetzt noch ein Versuch.
Ich habe mich wieder richtig in die Materie eingelesen. Dabei habe ich festgestellt, das ich da zwei Sachen etwas gemischt habe. Kreissägeblätter und Scheibenfräser. Kreissägeblätter: Bei den Metallkreissägeblättern sind die meisten nicht geschränkt. Jedoch sind die Zähne häufig wechselseitig geschrägt, oder im Wechsel beidseitig geschrägt / ungeschrägt. Dabei wird nicht die Spanfläche oder Freifläche beschschliffen, sondern die Seite des Kreissägeblattes wird weggeschliffen. Dies hat nicht den Sinn, das die Zähne sich freischneiden, sondern dass jeder Zahn in einer Nut schneidet, die breiter ist, als er selbst, und somit nicht verklemmt. Sprich: Vor- und Nachschneidefunktion. Der Zahn schneidet sich nicht selbst frei. Freischneiden funktioniert so, das die Zähne seitlich hinterschliffen werden. Dabei gibt es zwei Varianten:
Oder als 3. Variante beides kombiniert. Ich habe keine Vollhartmetall-Kreissägeblätter gefunden die einen Neigungswinkel aufweisen. Das heist die Schneidkante ist parallel zur Drehachse. Und auch alle Zähne sehen gleich aus. Somit kann ich mir hierfür wieder ein Nachschleifen der Spanfläche vorstellen. Zu den Scheibenfräsern: Diese gibt es auch in diesen schmalen Dimensionen und kleinen Durchmessern. Hier waren bei jedem Produkt welches ich gefunden habe, die Zähne mit einem Neigungswinkel versehen. Dabei ist der Neigungswinkel abwechselnd positiv und negativ. Man spricht hierbei von einer Kreuzverzahnung. Wenn man die Schneidkante von zwei aufeinanderfolgenden Zähnen beliebig verlängert, so kreuzen sie sich. Diese Fräser haben drei Schneidkanten, von denen jeder Zahn zwei aufweist. Entweder am Umfang und rechts, oder am Umfang und links. Hier werden die Zähne nach hinten zum nächsten Zahn hinterschliffen, wodurch man pro Zahn zwei Schneidkanten erhält. Am Umfang die Hauptschneide und seitlich die Nebenschneide, welche sich durch den Hinterschliff freischneidet. Dies ergibt besonders genaue und saubere Seitenoberflächen im Werkstück. Bei dieser Art von Werkzeug wird ein Nachschliff nicht mehr so einfach funktionieren. :wink:. @ didispb: Du benötigst dann ja doch einen ziemlich kleinen Schleifer im Durchmesser. Kommst Du damit auch auf vernünftige Schnittgeschwindigkeiten beim Schleifen. Wie bewerktstelligst Du es, das bei jedem Zahn genauso viel weggeschliffen wird??? Rüdiger[/i] |
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Zitat:
Und mit dem Proxxon-Handschleifer ist das mit der Drehzahl kein Problem. Indem ich das Blatt (natürlich drehbar) auf die Vorrichtung montiere und einen steckbaren Anschlag an einem Zahnrücken habe.Ohne einen Anschlag ist eine genaue positionierung fast nicht machbar und das Ergebniss Glücksache. Zur verdeutlichung noch eine kleine Skizze der Vorrichtung:
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