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Hallo Harry,
ich habe beim lackieren meiner Katja von Robbe einen Fehler gemacht, so dass ich drauf und dran bin die ganze Farbe wieder abzumachen. Ich wollte das eigentlich demnächst mit Schmirgelpapier machen, aber kann ich das dann auch in Bremsflüssigkeit legen oder zerfrisst dass den Kunststoff des Tiefziehteils? MFG Maik |
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Zitat:
wenn Du einen ganzen Rumpf neu lackieren musst, hilft nur schleifen. Schon um die Umwelt zu schonen. Denn bei einem kompletten Rumpf würde doch einiges an Bremsflüssigkeit gebraucht werden. Gennerell verwende ich dieses Verfahren nur bei Kleinteilen, diese sind oftmals so "Profiliert", das man alte Farbe nicht aus allen Ecken und Winkeln bekommt. Hier ist dann Bremsflüssigkeit und eine alte Zahnbürste hilfreich. Aber, gennerell gilt, nach möglichkeit immer einen Test mit gleichen Material vornehmen und nur Kunststoff, kein Metall. Wenn der Komplette Rumpf "Versaut" ist, reicht eventuell schon ein glattschleifen, um danach neu zu lackieren. Vieleicht kannst Du ja mal genauer beschreiben, was Dir daneben gegangen ist. Gruß Harry |
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Hallo Harry,
ich habe das Modell zuerst mit seidenmatter weißer Sprühfarbe lackiert. Dabei hat die Spraydose ein paarmal getropft, so dass Flecke auf dem Schiff sind, die ich auch nach mehrmaligen übersprühen nicht wegbekomen habe. Damit hatte ich mich dann aber ersteinmal abgefunden und es so gelassen. Als zweites wollte ich blaue Streifen auf das Boot machen. Dazu habe ich alles was nicht blau sein sollte mit Tesakrepp abgeklebt und dann das ganze Boot blau überlackiert mit einer blauen Spraydose (hochglanz). Als ich das Tesakrepp abgemacht habe, sah ich dass die Farbe auch unter das Tesa gezogen ist und dementsprechen "******e" sieht es nun aus, weil alles verlaufen ist. Ich würde es ja einfach überlackieren, aber die beiden Farbschichten sind unter schiedlich dick und rauh, so dass dies nicht geht. Dies ist mein genaues Problem. PS: Habe mir scon einen Airbrush gekauft, der nächste Woche per Post kommt. Ich wollte es dann damit probieren. MFG Maik |
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Hallo Maik,
geh mal auf folgende Seite: http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535 Das Thema Lackieren wird dort ausgiebig beschrieben. Wenn dann noch fragen sind, einfach wieder melden. Und unter: http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=25450 sind einige Interessante Links zum Thema Airbrush aufgeführt. Gruß Harry |
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Zitat:
Du solltest auf jeden Fall gut was runterschleifen, aber wenn kleine Reste bleiben, ist das nicht so tragisch, allerdings sollten diese nicht auftragen, besser, mehr wegschleifen, um evt. Unebenheiten zu vermeiden. Wenn Du dann den ganzen Rumpf mit Spritzschpachtel einsetzt und danach nassschleifst, wie auf den Links beschrieben, dürftest Du wieder eine gute Grundlage für die Lackierung haben. Wichtig ist aber auch der Lach, Kunstharzlack auf Akrillack ja, aber Akrill auf Kunstharz kann Blasen oder eine raue Oberfläche geben. Das heisst, wenn Du deine erste lackierung mit Akrillack gemacht hast kann normal nichts passieren, solltest Du aber Kunstharzlack genommen haben, dann muss dieser komplett runter. Ist zwar eine menge Arbeit, aber die häufigsten Fehler beim lackieren entstehen beim schleifen. Gut geschliffen ist halb lackiert. Gruß Harry |
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Hallo Harry,
okay dann werde ich erstmal ordentlich spachteln. Wo bekomme ich denn den Spritzspachtel her? Ist das das gleiche wie man es bei Autos benutzt oder spezieller den man im modellbauladen bekommtM In den angegebenen Threads stand immer das man normale Spachtelmasse wie beim Auto benutzen soll, da stand aber auch nichts von Spritzspachtel. MFG Maik |
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Hallo Maik,
da hast Du was übersehen, hier nochmal der komplette Vorgang: Ich lackiere grundsätzlich nachdem ich das Stevenrohr und das Ruder eingebaut habe. Das nehme ich aber beim Lackieren wieder raus, auch die Welle. Die Trimmklappen würde ich auch erst Später anbauen. Alles was vorher montiert wurde muß dann mühselig abgeklebt werden. Die Arbeit kann man sich vereinfachen. Riefen und Kerben sollten aber vorher gespachtelt werden. Wenn ich lackiere, gehe ich immer so vor: 1.) Entgraten und grobe Unebenheiten weitmöglichst beischleifen. 2.) Den Rumpf spachteln, ich nehme alles aus dem Kfz-Zubehör. 3.) Spritzspachtel auftragen und nach dem trocknen, nassschleifen. (P800 Nassschleifpapier) 5.) Grundierung auftragen 6.) Die Farbe aufbringen, ich spritze meistens, und danach trage ich noch Klarlack auf, den kann man je nach Schiff in glänzend oder Seidenmatt nehmen. Der Klarlack wird sofort nach der Farbe aufgetragen (nass in nass). Bis jetzt haben sich meine Lackierungen immer sehen lassen können. Ist auch eine sehr robuste Lackierung. Aber, ganz wichtig, immer erst die Verträglichkeit Prüfen, (da es ja verschiedene Kunststoffe gibt) ein kleines Reststück zum Probieren reicht da schon. In deinem Fall kannst Du auf das grobe vorspachteln evt. verzichten, wenn der Rumpf keine "Dellen" hat. Besonders Wichtig: Spachtelmasse immer nur sparsam auftragen, alles was zuviel ist, muss nachher wieder runtergeschliffen werden. Ich nehme Spachtel, Spritzspachtel und Lacke aus dem KFZ-Bereich (Autozubehör) Wenn in Deiner Nähe eine Autolackiererei ist, kannst Du dort evt. auch noch Tips bekommen. Manchmal ganz hilfreich,. Gruß Harry |
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