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Kommentare zu: WSP 30 "Hecht" Lindau - Bauer Modelle

wasserschutzpolizei polizeiboot bauer 1:20

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50 Antworten in diesem Thema

#26 nach oben Parat

Parat
  • 575 Beiträge:

Geschrieben 23 Dezember 2016 - 20:11

Guten Abend

 

Ja ich habe in meine v20 das Graupner QSR eingebaut. Es ist eingebaut deshalb kann ich nicht sagen wie breit es unten ist. Ich habe zuerst auch mit der markierten Fläche angefangen rauszutrennen. Es könnte schon sein, dass ich dann die Öffnung nach hinten ausgearbeitet habe.

 

Gruss Martin



#27 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 23 Dezember 2016 - 23:04

Na das ist dann aber eine schlechte Empfehlung von Bauer,
sollte einem Konstrukteur nicht passieren....zumahl das
Modell nun schon länger am Markt ist.

Wie weit nach hinten, ohne es nach oben zu versetzen, müsstest
du denn...?

#28 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 25 Dezember 2016 - 10:30

Guten Morgen ihr Lieben,

ich habe mit Herrn Bauer gesprochen. Er sagte mir, dass das angesprochene 19 mm QSR an der markierten Stelle passt. Man muss bloß nach dem Einbau sogar den Mittelteil zurückschleichen.
Dann werde ich das doch einmal probieren. Sollte ich scheitern kann ich immer noch zu dem Mini QSR wechseln, das dort in jedem Falle passt. Aber Herr Bauer sagt eben auch, dass dieses nicht ausreichend Leistung erzielt.

Auf jeden Fall ganz toller Service. Er hat sich nach kürzester Zeit zurück gemeldet und das sogar zu Weihnachten . Ganz großes Lob dafür!

Liebe Grüße
Tobi
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#29 nach oben JojoElbe

JojoElbe
  • 96 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 12:38

Ruderkoker mit 4 Streben nach l r v h und eventueller Verdopplung des Rumpfes sollten schon eine Menge aushalten.

Aber wieso so ein Powersuperdupa... Servo zur Rudersteuerung? (das ist eher ein persönliches Wundern, ich bin ja im Prinzip blinder Anfänger)



#30 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 15:10

Hallo,

zunächst mal zu deinen Verklebungen...klar kann man Stabilit nehmen,
aber schön siehts nicht aus. Würde ein 2K Kleber wie UHU Plus 5min
eher vorziehen.

Was das Servo betrifft, ist das eher was für den RC Car Bereich, bei
dem es auf schnelles & präzises Steuern ankommt. Natürlich kannst du das
auch verwenden, aber ea gibt's Servos für die Hälfte vom Geld, die auch
tadellos funktionieren. Hab in meinem Tug z.B. ein 10€ Servo vom großen
"C" drin.....deren Bluebird Servos sind nicht übel.

#31 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 18:04

Hallo Jens,

da gebe ich dir völlig recht, dass der Stabilit sein ganz eigenes Erscheinungsbild hat. Ich kannte bloß bislang keine Alternative und habe wegen der guten Erfahrungen einfach weiter auf diesen gesetzt.

Aber jetzt habe ich mir den von dir empfohlenen UHU Plus besorgt  ;)

 ---

Zum Servo:

Ich habe heute unseren Modellbau-Händler in Othmarschen besucht: Staufenbiel

Dort hat man mir das folgende Servo angeboten und er sagte, dass er dieses Servo selbst verwendet und das hat mich überzeugt:

 

 IMG_9480.JPG

 

   DYMOND DS 5100 MG digital

 • Abmessungen: 40,5 x 20,2 x 44,2 mm

 • Gewicht: 55,6 g

 • Lagerung: 2x Kugellager

 • Gehäuse: Aluminiumkühlkörper

 

 • Betriebsspannung: 4,8 - 6 V

 • Stellkraft: 98,5 Ncm (6 V)

 • Stellzeit: 0,11 sec / 60° (6 V)

 

Da wollen wir doch mal sehen, was die Beratung im Geschäft geholfen hat und ob dieses Servo hält, was es verspricht. Auf jeden Fall kann man bei dem Preis nicht meckern, finde ich.

 

Liebe Grüße

 Tobi



#32 nach oben Parat

Parat
  • 575 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 18:20

UHU Plus 5min hält auf ABS nicht. Der UHU Plus 5min löst das ABS nicht an. UHU Plus 30min ist ideal für GFK Verbindungen.

 

UHU Plus acrylit ist das pendent zum Stabilit. Soll übrigens vom selben Produzenten kommen.

 

Gruss Martin


Dieser Beitrag wurde von Parat bearbeitet: 28 Dezember 2016 - 18:26


#33 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 18:25

Danke Martin, gut das du das sagst. Dann war meine Entscheidung für das Stabilit gar nicht so verkehrt?



#34 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 18:29

Sorry das stimmt aber nicht....guckst du hier alles mit UHU Plus
geklebt

http://www.schiffsmo...-1482660046.jpg
http://www.schiffsmo...-1482660097.jpg

Und es gibt da noch genug andere Kleber.....im übrigen, löst Stabilit
auch nicht an...sonst könnte man diesen nach Alterungsprozess ja nicht
wieder raus brechen...

#35 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 18:51

Noch ergänzend....bei allen Klebern die das zu verklebende Material
nicht anlösen, ist es nur wichtig, die Klebeflächen gut anzurauhen
und reinigen.

Mal das Produktdatenblatt;

http://www.uhu.com/d...f0f903c2a966e73

#36 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 19:28

Welcher Kleber eignet sich denn dann am Besten für die Ruderkoker und die Wellen?

Der UHU Plus, Stabilit oder reines 5 Min Epoxy oder noch weitere Alternativen? 

Das QSR würde jetzt so lassen, wie es ist, aber bei den Wellen und Ruderkokern kann ich noch mögliche Fehler vermeiden, da vertraue ich auf eure Erfahrung.

Richtig aufrauen ist da ja nicht ganz einfach möglich, weil es sich bei beiden Teilen um Edelstahl handelt.

 

Liebe Grüße

 Tobi



#37 nach oben JL

JL

    Moderator

  • 2.656 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 19:36

Hallo Tobi,

Aufrauen braucht doch nur entsprechend grobes Schleifmittel; bei mir sehen zum Einkleben vorbereitete Teile, egal aus welchem Metall, immer sehr "verkratzt" aus. Da Kleber allein an solchen Stellen wenig hilft, fülle ich den immer mit Baumwollflocken, bis die gewünschte Fließfähigkeit erreicht ist und forme damit um z.B. den Koker eine "Haufen". Wie's aussieht, kannst du hier (Beitrag #7) sehen.



#38 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 20:40

Danke JL, das sieht echt gut aus. Das werde ich auch so machen :)

#39 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 28 Dezember 2016 - 23:42

Du kannst auch ein Stück Kabelrohr aus dem Baumarkt, das graue nehmen,
auf gewünschte Länge zuschneiden, mit Sekundenkleber um die Stelle
fixieren und dann ausgießen.

Läuft nichts davon und wenn du es entsprechend hoch machst, benötigt es
keiner weiteren Abstützung/Versteifung.

#40 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 30 Dezember 2016 - 19:58

Hallo Jens,

danke für den Tipp mit den Installationsrohren. Ich habe heute ein EN 16 Rohr besorgt, etwas kleineres hatte einfach kein Baumarkt hier in der Gegend, aber es passt einwandfrei in den Rumpf hinein, also ist mir das ganz recht.

Jetzt wollte ich das Rohr gerne mit Epoxy und Baumwollflocken auffüllen, jedoch ist mein Epoxidharz bereits ohne Flocken sehr zähflüssig und mit Flocken wird es eher noch zäher.

Ich wollte das mit einer Spritze aus der Apotheke einfüllen. Ist das eine gute Idee oder benutze ich einfach das falsche Epoxidharz? Zurzeit habe ich dieses hier: R.E.M. Epoxy Rapid 5 Min

Womöglich wäre ein ein "langsamer" härtendes Epoxy-System doch besser, so wie dieses hier: Epoxydharz L+Härter S 280g 15min.

Sind denn grundsätzlich alle Epoxys zum gießen/füllen geeignet?

 

Danke dir noch einmal vielmals Jens, du bist mir eine riesige Hilfe  ;)

 

Liebe Grüße

 Tobi



#41 nach oben JL

JL

    Moderator

  • 2.656 Beiträge:

Geschrieben 30 Dezember 2016 - 20:12

Hallo Tobi,

Epoxidharz allein (wie auch alle anderen klebenden Dinge) ist nur hart, wenn noch mechanische Stabilität dazu kommen soll, dann braucht es etwas zur Armierung (Fasern etc.) Bei der Umsetzung des Tipps mit dem Installationsrohr würde ich immer zu langsam härtenden Harz greifen, damit es auch genug Zeit hat, alle Stellen gut zu erreichen.



#42 nach oben Ralph Cornell

Ralph Cornell
  • 777 Beiträge:

Geschrieben 31 Dezember 2016 - 10:14

Das Problem ist: Damit das Harz richtig in die Schlichte der Glasmatte oder der Kohlefasermatte eindringen kann, sollte es so dünnflüssig wie möglich sein. Dann aber neigt es dazu, weg zu fließen. Ich behelfe mir dabei so: Zuerst wird das Harz angerührt - dünnflüssig. Die Armierung wird getränkt. Und erst dann wird das restliche Harz angedickt - Baumwollflocken, Glaskurzfasern, evtl Tixotropierer. Das kommt dann oben drauf. Leichtes Erwärmen unterstützt das Eindringen des Harzes in die Armierung, weil es dünnflüssiger wird - aber dann besteht die Gefahr, daß das Zeug doch wegläuft. Da hilft dann nur: Dauernd beobachten, und alles, was weglaufen will, mit dem Positionierer (Rührhölzchen, Spatel) wieder zurück auf den "Berg" schaffen. Irgendwann ist das Zeug dann so weit ausgehärtet, daß es nicht mehr wegläuft.



#43 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 31 Dezember 2016 - 10:25

Hallo Tobi,

Bei kleineren Verklebungen kann man getrost mit 5min Epoxi arbeiten.
Wenn man da aber sich nicht sicher ist, oder es auch noch verdicken
möchte, dann nehm die 15min Variante.

Wie schon erwähnt wurde, erhöht sich die mechanisch Festigkeit durch
zufügen von Glasschnipsel/Baumwollflocken....Tixotropierer brauchst du
in dem Fall nicht, da du das weg laufen durch das umliegende Rohr
verhinderst. Du solltest es nur passgenau am Rumof anpassen und umlaufend
mit Sekundenkleber fixieren. Aaaaaaaber dieser sollte nicht innen, die
komplette zu klebende Fläche, am Rumpfboden benetzen....das wäre dann
wie eine Trennschicht und das Harz kann sich nicht mit dem Rumpf verbinden.

Und dran denken.....alles gut anschleifen und reinigen....

#44 nach oben draftsman

draftsman
  • 10 Beiträge:

Geschrieben 01 Januar 2017 - 18:05

Hallo Tobi,

 

aufgepasst....den compakt gibt es auch als Set ....345.... mit Regler, da hat der Motor 1500KV

ich meine auch, dass Bauer selbst den als möglichen Kanditaten aufgelistet hat.

 

bei deinen Motoren...mit 3s kommst du unter Last gerade mal auf 8500KV....gut für ein Zerstörer,

oder Schlepper/ Arbeitschiff....aber für einen Halbleiter....???

 

Ich pers. würde da schon auf 1400-1800KV gehen...

 

sowas z.B. https://www.reisenau...s.php5?aid=1892

obs nun soviel Watt braucht....bestimmt nicht....aber deine laufen meines Erachtens zu langsam

Hallo, das Boot läuft mit unserem 790KV-Motor und 2 Zellen die maximale Originalgeschwindigkeit bei Verwendung der 40mm Propeller. Das Original hat 800mm Propeller 5-Blatt ähnlich Form C. Wir empfenlen aber wegen des Stromverbrauches nur die 4-Blatt-Propeller.

Das 345 Set von Graupner gibt es nicht mehr. Der ist aber auch für die 40mm Propeller zu schwach.

 

Ich wünsche Euch allen ein Gutes neues Jahr

Uwe



#45 nach oben draftsman

draftsman
  • 10 Beiträge:

Geschrieben 01 Januar 2017 - 18:24

Ruderkoker mit 4 Streben nach l r v h und eventueller Verdopplung des Rumpfes sollten schon eine Menge aushalten.

Aber wieso so ein Powersuperdupa... Servo zur Rudersteuerung? (das ist eher ein persönliches Wundern, ich bin ja im Prinzip blinder Anfänger)

Die Ruderkoker werden oben durch einen Kokertisch (3mm Sperrholz) gehalten. Die Koker werden durch den Tisch gesteckt und verklebt. Der Tisch wird innen an den Rumpf geklebt. Die Koker sind somit unten im Rumpf und oben im Tisch fest im Rumpf eingeklebt. Mehr Stabilität geht für ein Modell nicht.

 

Uwe



#46 nach oben JB007

JB007
  • 434 Beiträge:

Geschrieben 01 Januar 2017 - 19:19

Hallo Uwe.....

Sorry aber das ist wie das leidige Thema 600ter Motoren in der HK oder
anderweitigen Modellen....die einen sagen es ist Mist, die anderen finden
es OK....

Aber für ein Halbgleiter eine Empfehlung von gerade mal 5000KV....? Ähnliche
Diskussion hatten wir ja auch schon bei der Aeonaut Pilot....

Naja egal...letztendlich muss der Erbauer sich entscheiden, wo es hin gehen soll.
Originale Rumpfgeschwindigkeit, oder eben den Rumpf auf sein machbares zu kitzeln.
Ich bin eher letzterer Typ ;-)

Dieser Beitrag wurde von JB007 bearbeitet: 01 Januar 2017 - 19:20


#47 nach oben draftsman

draftsman
  • 10 Beiträge:

Geschrieben 02 Januar 2017 - 13:24

Das

 

Hallo Uwe.....

Sorry aber das ist wie das leidige Thema 600ter Motoren in der HK oder
anderweitigen Modellen....die einen sagen es ist Mist, die anderen finden
es OK....

Aber für ein Halbgleiter eine Empfehlung von gerade mal 5000KV....? Ähnliche
Diskussion hatten wir ja auch schon bei der Aeonaut Pilot....

Naja egal...letztendlich muss der Erbauer sich entscheiden, wo es hin gehen soll.
Originale Rumpfgeschwindigkeit, oder eben den Rumpf auf sein machbares zu kitzeln.
Ich bin eher letzterer Typ ;-)

Hallo JB  007,

 

das WSP 30 ist ein Gleitboot, kein Halbgleiter. Wir haben an der Entwicklung für das Originalboot teilgenommen und die Tests auf der Ostsee zusammen mit dem Konstrukteur gemacht.

Diese Daten sind in die Konstruktion des Boote eingeflossen.

Ich weiß deshalb, welche Leistung und Drehzahlen für diesen Rumpf vonnöten sind.

Die Froudesche Zahl für diesen Rumpf beträgt   Fn=1,0

 

Gruß Uwe


Dieser Beitrag wurde von draftsman bearbeitet: 02 Januar 2017 - 15:14


#48 nach oben Parat

Parat
  • 575 Beiträge:

Geschrieben 02 Januar 2017 - 16:27

Die Antriebsempfehlung von Uwe ist sicher optimal. Meine eigene Variante mit den 345 und den 2 Blatt Rennschrauben ist noch älteren Datums, da hat es die neuen Bauer BL noch nicht gegeben.

Ich habe damals Versionen mit 3S und 2S ausprobiert. Die 2S Variante hat sich dabei als die bessere erwiesen.

 

Nach dem Umstellen auf 3S LiFe, hat es sich gezeigt, dass die Spannung nun eigentlich zu hoch ist.

 

Gruss Martin



#49 nach oben Joerg_B

Joerg_B
  • 310 Beiträge:

Geschrieben 11 Januar 2017 - 18:59

Hallo Tobi,

Du baust sehr sauber. Das ist schön anzuschauen. Wenn ich mir aber die Ruder in diesem Wellentunnel anschaue, dann habe ich den Eindruck, dass die keinen großen Ruderausschlag ermöglichen. Oder werden die an der Oberseite noch angeschrägt?

Gruß
Jörg

#50 nach oben BR472

BR472
  • 37 Beiträge:

Geschrieben 11 Januar 2017 - 20:46

Hallo Jörg,
Danke schön, für deine lieben Kommenrar.
Der Rumpf lag für das Foto auf dem Kopf :) Dabei sind die Ruder nur nach oben gerutscht, sie können ansonsten Problemfalls fast 80 Grad einschlagen.

Liebe Grüße
Tobi



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