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80 A Regler Brushed

1:20 antriebsauslegung bautechnik bezugsquellen elektromotor elektronik funktionen graupner modellbau-regler rc komponenten

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6 Antworten in diesem Thema

#1 nach oben bene

bene
  • 2 Beiträge:

Geschrieben 22 November 2016 - 15:38

Hallo liebe Forumanen,
Ich habe bisher nur mitgelesen und habe jetzt seleber eine Frage.
Ich habe nähmlich vor kurzem von bekanten eine uralte Adolph Bermpohl von Graupner bekommen und suche nun für ein Antriebssetup mit 12 Volt Bleiakus und drei 600er Motoren einen Brushed Regler mit 80A Dauerstrom.
Wenn da jemand weiß wo man sowas herbekommt würde ich mich über eine Antwort freuen,
danke schon mal im Voraus.
Euer Bene
 
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#2 nach oben RainerK

RainerK

    Modellskipper Herford e.V

  • 98 Beiträge:

Geschrieben 22 November 2016 - 16:08

Hallo

Schau mal hier http://www.modellbau...mebjc4okdrm04s4

Nicht ganz Preiswert aber gut.



#3 nach oben Bossix

Bossix
  • 92 Beiträge:

Geschrieben 23 November 2016 - 09:22

Hi Bene,

 

nimm zwei oder drei kleinere Regler - für jeden Motor seperat bzw. Außenmotoren gemeinsam + Mittenmotor dann verteilst Du die Leistung.

Für den Mittenmotor reicht eventuell ja auch ein "nur" Vorwärtsregler aus dem Flugmodellbau.

Aber vielleicht kann ein Bermpohl-Besitzer seine Erfahrungen und Reglerkonfiguration hier mal vorstellen :-)

 

Grüßle Gerhard


Dieser Beitrag wurde von Bossix bearbeitet: 23 November 2016 - 09:25


#4 nach oben Achim_LSG

Achim_LSG
  • 28 Beiträge:

Geschrieben 23 November 2016 - 09:36

Hi Bene,

 

nimm zwei oder drei kleinere Regler - für jeden Motor seperat bzw. Außenmotoren gemeinsam + Mittenmotor dann verteilst Du die Leistung.

Für den Mittenmotor reicht eventuell ja auch ein "nur" Vorwärtsregler aus dem Flugmodellbau.

Aber vielleicht kann ein Bermpohl-Besitzer seine Erfahrungen und Reglerkonfiguration hier mal vorstellen :-)

 

Grüßle Gerhard

Moin Bene,

ich würde auf jeden Fall auch eine Lösung mit drei Reglern vorziehen.

Für die Aussenmotore die von Modellbau-Regler. Aber nicht die EASY-Versionen.

Warum? Die Regler von modellbau-regler sind ziemlich hoch getaktet, haben also kein störendes "Fiepen".

Ausserdem ist die Bremse wirklich "intelligent". Das benötigt man beim Manövrieren mit den Aussenmotoren.

Etwas zu den Originalen: Der Mittelmotor ist ein reiner Booster, wird also nur bei Voll voraus benötigt.

Dort reicht dann ein gebrauchter Schulze-Regler o.Ä.

Für den Antrieb der Aussenmotore kann ich dir eine Lektüre empfehlen:

http://www.gh-lounge...unktionsmodelle

Der Link bezieht sich auf Graupner HoTT-Sender.

Die Vorgehensweise ist mit kleinen Änderungen aber bei jedem modernen Komputersender gleich.



#5 nach oben Micha1114

Micha1114
  • 258 Beiträge:

Geschrieben 23 November 2016 - 20:56

Hallo Bene

 

Es gibt da tatsächlich viele verschiedene Möglichkeiten welche Regler verwendet werden können.

Das hat auch ein wenig mit dem Geschmack und dem Sicherheitsempfinden der Leute zu tun.

Manch einer möchte halt ein Modell mit möglichst hohem Funktionsumfang.

Also z.B. Lenken mit den Motoren oder zuschalten des Mittelmotors als Booster.

Andere wollen lieber möglichst wenig Geld ausgeben und nehmen auch in Kauf das im Extremfall also z.B. blockierte Schrauben durch Laub mal was durchbrennen kann.

Dann gibt es noch Leute die Bausätze verwenden weil sie Spass daran haben ihre Regler selbst zu bauen und dabei noch ein wenig sparen können.

 

Um eine passende Empfehlung geben zu können müsstest also ein wenig ausplaudern zu welcher Manschaft du gehörst.

Sonst müsste ich hier 10 verschiedene Vorschläge mit den Vor und Nachteilen posten.

 

Gruß Micha

Modellbau-Regler-Team



#6 nach oben Ralph Cornell

Ralph Cornell
  • 777 Beiträge:

Geschrieben 24 November 2016 - 08:57

Hallo, Bene!

Ich habe zwar keine Bermpohl, aber eine "Weser" in der angesprochenen Konfiguration: Die zwei Außenmotore zum Manöverieren  (Differentialsteuerung), den Mittelmotor als reinen Booster. Von daher stellt sich für mich die Frage nach einem 80 Amperé-Regler nicht. Jeder der Motore hat seinen eigenen Regler, und dadurch brauche ich nichts derart Starkes.

Mein Booster ist ein 28 A Innenläufer, der dazugehörige Regler ein 30 A Roxxy. Die Außenmotoren sind Bürstenmotoren, 540'er, die ich mit Viper-Reglern ansteuere.

Blei habe ich aus meinem Akku-Sortiment verbannt. Wenn ich schon Gewicht unten im Rumpf brauche, soll das zur Leistung beitragen. Darum habe ich in der "Weser" LiFePo's drin.

Wenn Du unbedingt die 600'er Motoren drin behalten willst, rate ich zu zu einzelnen Reglern - pro Motor ein Regler. Wie stromhungrig die 600'er sind, kommt natürlich auch auf die verwendeten Schrauben an. Ich würde ganz primitiv an die Sache herangehen: Badewannentest. Einen der Motore anschließen, direkt an 12 Volt, und sehen, was er zieht. Und danach den entsprechenden Regler aussuchen. Unter Umständen reicht auch für die 600'er ein Viper pro Motor. Was mir bei denen gefällt: Die Bedienung ist geradezu primitiv. Ein Knopf, um das Setup einzustellen, Vor/Rück, oder auch nur Vorwärts. Drehrichtungsumkehr über Umstecken der Kabel zwischen Regler und Motor, oder über Kanalreverse senderseitig. Mehr ist nicht nötig. Die Dinger sind schon vom Werk ab wasserdicht vergossen. Mit etwa 30 €uronen  nicht ganz billig, aber die halten praktisch ewig.



#7 nach oben A.N.Other

A.N.Other
  • 3 Beiträge:

Geschrieben 30 November 2016 - 20:42

Hallo Bene,

 

ich habe meine Bermpohl mit folgender Kombi weil teilweise noch vorhanden bzw. auch einfach zu installieren ausgestattet:

 

Mitte: Speed 600 BB Turbo 12V an Getriebe 2,5:1 (aus einem Speed 600 9,6V FG2,5 Set), Fahrtregler ist ein Robbe Maxi 540 (30A Dauer, 40A kurzzeitig)

Außen: 2x Krick Max-Power 450 an Getriebe 2:1 (offene Getriebe von Lindinger) jeweils an einem Volksregler Typ 1 HV (15A) ohne BEC

 

Alle Motoren sind am Sender zum Manövrieren einzeln steuerbar (einzeln über 2 Schieberegler und 1 rastenden Knüppel) oder über den normalen Vor-/Rück-Knüppel auf den ich dann 1-3 Motoren zusammen mischen kann.Die Kombi Bürste/Getriebe an ordentlichen Fahrtreglern macht die Drehzahlregelung auch schön feinfühlig.

 

Schrauben sind Graupner Kunststoff 3-Blatt mit 0,85er Steigung so groß wie sie noch sinnvoll drunter passen...Größe müsste ich nachschauen (ich glaube aber Mitte 65mm, außen 45mm).

 

Akku ist ein 12V/7Ah Bleiakku den ich bei Bedarf gegen einen gleich großen und schweren LiFePo tauschen würde der dann halt mehr als doppelte Kapazität hat und auch in Sachen Spannungsverlauf besser ist.

 

Verglichen mit dem was mit Brushless geht und hier in diversen Threads diskutiert wird ist das ziemlich konservativ aber gegenüber der ursprünglichen Graupner Empfehlung immer noch um einiges stärker. Es reicht um die 24kn Originalgeschwindigkeit im Modellmaßstab zu erreichen (ungefähr 9-10km/h) und das Modellgewicht/die Wasserlinie passt genau auch mit Tochterboot. Zu einer Aussage über die langfristige Zuverlässigkeit und tatsächlichem Stromverbrauch fehlt mir noch Fahrzeit, ich sehe da aber kein besonderes Problem.

 

Der Vollständigkeit halber tut in der Vegesack ein Speed 330 7,2V an 2S geregelt mit einem Graupner Micro Speed 10A seinen Dienst an der originalen kleinen Schraube. Das passt von den Fahrleistungen optimal, durch den Lipo auch vom Gewicht.

 

Die benötigte Leistung habe ich mit Motorcalc_V12 errechnet.

 

Schöne Grüße,

Thomas





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